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Die Börsenminute

Die Börsenminute

By Julia Kistner
Die Börsenminute
Von Julia Kistner
Montags bis Freitags meine Marktmeinung
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Gesundheitstitel sind noch nicht gesundet
Von niedrigem Niveau aus kann man leichter große Sprünge machen. So zählten Energie- und Finanzwerte 2020 zu den Performance-Schlusslichtern und in den ersten beiden Monaten 2021 zu den Gewinnern. Das der Technologie-Index Nasdaq 100 zwar positiv, aber nicht mehr als Überflieger ins neue Jahr startete, ist nach einem Perfomance-Zuwachs auf Eurobasis von 37 Prozent im Jahr 2020 nicht weiter verwunderlich. Hingegen konnten Energie-Titel, die 2020 mit einem Minus von 39 % die größten Verlierer waren in den ersten zwei Monaten 2021 über 31% zulegen. Das Dumme ist nur: Um nach einem Verlust von 39 Prozent das Ausgangsniveau wieder zu erreichen, muss der Kurs schon um 64 Prozent steigen. Auf meiner persönlichen Shopping-Liste stehen jedenfalls Gesundheitstitel. Schließlich werden wir alle älter: Jeder zweite Säugling in den USA wird seinen 100.ten Geburtstag erleben. Und: Pandemie hin oder her, Gesundheitsaktien sind bis data nicht abgehoben, wenn ich etwa an Glaxo Smith Kline denke.  Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:31
June 14, 2021
Gute Unternehmensgewinne - teuer ist relativ
Die Gewinnsaison in den USA ist zu Ende und sie war sonnig. Laut dem Finanzanalysehaus FactSet konnten 86 Prozent der Firmen im Börsenbarometer S&P 500 die Gewinnerwartungen übertreffen. Der S&P beinhaltet die 500 größten US-Titel nach der Marktkapitalisierung. Laut Factset wurden seit Erhebung 2008 die Unternehmen von den Analysten noch nie so unterschätzt. Allerdings waren die börsennotierten Konzern mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 21,2 auch noch nie so hoch bewertet. Das Durchschnitts-KGV im S&P liegt damit über dem 5-Jahres-Schnitt von 18 und auch über dem 10-Jahres-Durchschnitt von 16. Die Betonung liegt auf Durchschnitt. Den haben Amazon, Alphabet, Apple, Microsoft, Facebook und nicht zuletzt Tesla ganz schon in die Höhe getrieben. Teuer ist bei vielen anderen Unternehmen daher relativ. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Gewinnsaison #Kurs-Gewinn-Verhältnis 
01:23
June 11, 2021
Die Mindeststeuer ist noch keine „Gewinnkeule".
Die G7-Mitgliedstaaten haben sich auf einen globalen Mindeststeuersatz für Multis wie Facebook, Apple oder Alphabet von 15 Prozent geeinigt. Das ist einigen EU-Staaten noch zu wenig, da 15 Prozent nur marginal über den aktuellen irischen Unternehmenssteuersatz von 12,5 % liegt und ansonsten nur die Schweiz den Satz unterschreitet.  Die Regelung zielt nur auf internationale, nicht auf inländische Gewinne ab. Und nur auf jene Unternehmen, die Gewinnmargen von 10 Prozent und mehr haben. Damit sind laut GAM-Investments rund 50% der Internetkonzerne betroffen, nicht aber Amazon. Denn die Vorsteuermarge des Packerlboten liegt bei sieben Prozent nach GAAP.Der Vermögensverwalter GAM-Investment rechnet mit minimalen Auswirkungen. Der Gewinn je Aktie könnte durch die Mindeststeuer zwei bis drei Prozent sinken. Auch haben die Konzerne bis zur Umsetzung Zeit, Forschung & Entwicklung und sonstige Kostenfaktoren in die entsprechenden Länder zu verlagern, um ihre steuerpflichtigen Gewinne zu schmälern. Laut Bank of America ist nicht der Mindeststeuersatz die Steuerkeule die erbarmungslos zuschlägt, sondern Joe Biden, der in den USA die Körperschaftssteuer von 21 auf 28 Prozent erhöhen will. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:45
June 10, 2021
Kurzfristig von der Metallrally profitieren
Wer gerade baut, der weiß wovon ich spreche. Laut Währungsfonds sind die Industriemetallpreise auf ihrem Neun-Jahres-Hoch und outperformen sogar die Agrar- und Energiepreise. Dafür gibt es vier Gründe: Erstens wurde die Industrie von der Pandemie nicht so stark getroffen wie der Dienstleistungs- oder Logistiksektor. Sie brummte vor allem in China weiter, dem Hauptabnehmer von Metallen.  Zweitens schlagen sich die explodierenden Transport- und Energiepreise in den Metallpreisen nieder. Drittens bedeutet der Umstieg auf Akku-betriebenen E-Fahrzeuge laut Internationaler Energie Agentur einen Anstieg des Bedarfs an Grafit, Kobald und Nickel um das 20- bis 25-fache, an Lithium gar um das Vierzig-fache. Auch ist die durch die Konjunkturpakete in den USA und Europa angefachte Bauwirtschaft hungrig auf Eisen und Kupfer. Ist die Metall-Rally schon gelaufen? Den Future-Märkten zufolge sollten Industriemetalle 2021 in Summe rund 50 Prozent steigen, 2022 dann um vier Prozent korrigieren. Nett für kurzfristige Trades, nichts für die langfristige Geldanlage. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:38
June 9, 2021
Irgendwann wird jeder Kredit fällig
Bei der österreichischen Nationalbank ist man weniger wegen der bevorstehenden Europäischen Zentralbanksitzung am Donnerstag nervös, sondern vielmehr wegen der enormen Immobilienkreditvolumina und der laxen Vergabepraktiken mancher Banken. Eigentlich sollte ein Kreditnehmer ja mindestens 20 Prozent Eigenmittel mitbringen und die Tilgung des Kredits keinesfalls 40 Prozent des verfügbaren Einkommens übersteigen. Die OeNB warnt jedoch, dass mehr als die Hälfte der neuen Immo-Kredite mit weniger als 20 Prozent Eigenmittel finanziert werden und bei jedem fünften die Tilgung mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens ausmacht. Schon der geringste Zinsanstieg wirft solche Kreditnehmer aus der Bahn. Wobei man nicht so schnell mit einer Zinsanhebung in der EU rechnen muss Und auch wenn die US-Notenbank FED am 16. Juni womöglich ankündigt, dass sie die Anleihekäufe drosselt, muss man meiner Meinung nach auch dort mit keiner Zinserhöhung rechnen. Wie auch immer: Kredite müssen zurückbezahlt werden. Übrigens: Mehr über Immobilien als Investments erfährst Du in der nächsten Podcast-Folge der GELDMEISTERIN kommenden Sonntag. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:46
June 8, 2021
Zweites Wunder von Cordoba am Börsenparkett?
Wiener Börse-Chef Christoph Boschan hat schon recht. Man kann nicht die Performance des deutschen #DAX-Index mit jener des  Wiener ATX vergleichen. Der #ATX ist ein reiner Preisindex, der nur  Kurssteigerungen wiedergibt. Der DAX hingegen beinhaltet noch die Dividenden-Erträge womit er schon per Definition besser performen sollte. Man sollte dem DAX da eher den ATX Total Return gegenüberstellen, der ebenfalls die Dividenden berücksichtigt. Wenn man diese beiden Börsenbarometer seit dem Bestehen des ATX, also seit 1991 vergleicht, hat der Dax dennoch um rund ein Drittel stärker zugelegt. Auch im Pandemiejahr 2020 stieg der Dax über 17 Prozent, während der ATX um 12 Prozent abstürzte.  Seit Jahresbeginn schaut das Match für Österreich aber viel besser aus. Der ATX legte um 26 Prozent zu, der DAX nur um 14,3 Prozent. Vielleicht wiederholt sich ja das Wunder von Cordoba auf dem Börsenparket. Eine erfolgreiche Handelswoche und viel Vorfreude auf die Fussball EM ab 11. Juni wünscht Julia Kistner, die Dir als Podcast-Tipp die aktuelle GELDMEISTERIN ans Herz legen möchte. Fritz Mostböck analysiert hier die aktuellen Chancen und Risken der größten Wiener Werte. Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia   Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch  Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen   entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:43
June 7, 2021
Geld regiert die chinesische Welt
Sind wir Investoren nicht alle ein bisschen scheinheilig? Da fährt etwa Joe Biden alle möglichen politischen Geschütze gegen China auf, lässt untersuchen, ob Covid nicht doch im Labor von Wuan gezüchtet wurde. Währenddessen positionieren sich westliche Investoren auf den chinesischen Kapitalmärkten, wo es im nächsten Jahrzehnt viel zu holen gibt. Anleihen-Experten schwören auf die chinesischen Bondmärkte, die sich gerade öffnen. Goldman Sachs gründet eine Vermögensverwaltung mit der staatlichen Chinesischen Handels- und Regierungsbank und erhofft sich einen Zugang zu den Spareinlagen von hunderten Millionen Chinesen. Black Rock kooperiert mit der China Construction Bank so der Economist. JP Morgan Asset Management investiert 415 Millionen Dollar in die China Merchant Bank. Auch die europäischen Fondshäuser Amundi und Schroders und japanische Investmenthäuser bringen sich in Stellung. Geld regiert die chinesische Welt! Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia   Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch  Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen   entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:20
June 4, 2021
Investieren macht wieder Freude.
Wer hätte das gedacht. Es braucht erst eine Pandemie, damit die Unternehmen wieder Gusto am Investieren haben, statt nur die eigenen Aktien zurückzukaufen. Analysten von Morgan Stanley rechnen, dass die weltweiten Investments bis Ende 2022 um 121 Prozent über Vor-Rezessionsniveaus ansteigen werden. Das Deutsche Analyse-Haus IHS Markit erwartet heuer einen weltweiten realen Anstieg der Unternehmensinvestitionen um mehr als sechs Prozent. Und das ist alles andere als selbstverständlich. Nach der Finanzkrise dauerte es fast drei Jahre, bis man bei den Investitionstätigkeiten auf ein Vorkrisenniveau zurückkehrte. Die Stimmung ist gut, nutze wir das doch! Allerdings sollten sich die Unternehmen die Investitionen auch bei steigenden Zinsen leisten können, spricht gut mit Eigenkapital gepolstert sein, wo ich gerne auf die Podcastfolge der Geldmeisterin „Keine Angst vor Inflation“ verweisen möchte. Frohes Investieren! Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:23
June 2, 2021
Günstig Traden, aber nicht zu jedem Preis
Wie alles schwappen jetzt auch die Billigstbroker von den USA über Deutschland nach Österreich. Darunter der Berliner Online-Broker Trade Republic, der, kaum auf dem Markt, schon 4,3 Milliarden Euro wert ist. Das Verrechnungskonto ist bei den Neobrokern meist kostenlos, ebenso die Depotgebühren. Auch die Tradingspesen sind moderat, das macht bei Vieltradern mit den Anlageerfolg aus. Nur, trade ich tatsächlich so viel? Und kann ich auf Telefon- und Chatsupport verzichten? Ist mir egal, dass Trade Republik nur an einen Handelsplatz angeschlossen ist, Scalable Capital beispielsweise nur an zwei? Wird es allerdings eng, weil viele Aktionäre aus einem Titel gleichzeitig raus oder rein wollen, können Aufträge womöglich nicht entgegengenommen werden, weil die Deep-Discount-Broker keine m alternative Börsenplätze anbieten. Und wenn eine Order nicht zeitgerecht ausgeführt wird, kann auch das teuer kommen. Konkurrenz belebt jedenfalls die Märkte. Ich hoffe, ich habe meiner Hörerin Isabella aus Wien damit weiterhelfen können. Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:26
June 1, 2021
Vorsicht, alles wird knapp!
Eigentlich ein Wunder, dass man sich wundert das alles knapp wird, wenn es weltweit wieder all gleichzeitig krachen lassen, nach über einem Jahr Entbehrung. Hippe Kühlschränke und andere Haushaltswaren, Wohnmobile und viele Autos haben lange Wartezeiten. Wer gerade baut, meint er kauft Elfenbein statt Eichenholz ein. Selbst die Klopapier-Produktion könnten wieder durch die Knappheit von Holz ins Stocken geraten. Güter werden wieder in Säcken verschifft, weil es an Containern fehlt. Die Frage ist, wie lange hält diese Güter-Knappheit an. Bis zum Sommer? Sommer  2021 oder 2022? Man weiß es nicht genau.  Was bei Aktien jedenfalls mehr denn je zählt sind funktionierende Lieferketten. Just in time war gestern. Der Mangel an Chips kostet Apple 3 bis 4 Milliarden Dollar Umsatz bei den Ipads und Mac-Pcs. Ford kostet die Chip-Knappheit heuer rund 2,5 Milliarden Dollar Gewinn, nicht Umsatz. Die Logistikketten werden in den nächsten Monaten also mehr und mehr zum Aktien-Kriterium.... Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:31
May 31, 2021
Hype-Zyklus: Kauf bloß nicht zu früh.
Kein Investment um jeden Preis, das gilt für Immobilienkäufe ebenso wie für Aktien. So viel Zeit muss sein, um den ersten Hype abzuwarten. Der nächste Podcast-Gast der GELDMEISTERIN, Bank Gutmann-Vorstand Christoph Olbrich nutzt für seine Aktienselektion ein geniales Konzept aus der IT-Beratung: Den Hype-Zyklus. Demnach wird die Wirkung einer neue Technologien zuerst über- und langfristig unterschätzt. Der Hype-Zyklus hat fünf Phasen: In Phase Eins, „Technologischer Auslöser“ steigen Trittbrettfahrer auf ein neues Investmentthema wie Wasserstoff auf. In Phase zwei, dem „Gipfel der überzogenen Erwartungen“ sind die Erwartungen völlig überzogen. Viele Firmen bleiben in den Kinderschuhen stecken, es folgt Phase Drei „Tal der Enttäuschungen“ und  danach Phase vier, der „Pfad der Erleuchtung“. Die Technologie ist gereift, die Berichterstattung abgeebbt - ein guter Einstiegszeitpunkt, findet Olbrich, derzeit etwa bei Cloud-Computing. Anschließend profitiert man dann von Phase fünf, dem Erreichen des Plateau der Produktivität.  Auf ein Wiederhören am Sonntag mir Aktienstrategen Christoph Olbrich und mir bei der GELDMEISTERIN. Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner  Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:42
May 28, 2021
Anleihen sind keine Alternative
Hilfe, die zehnjährigen #Anleihenrenditen steigen. Richtig, nur, das ist der Punkt, von welchem Niveau aus. Zehnjährige deutsche Staatsanleihen kratzen gerade einmal am Gefrierpunkt. Die aktuelle deutsche Inflation von zwei Prozent berücksichtigt schaut für Investoren ein Verlust raus. Bei kürzeren, zweijährigen Bundesanleihen sind die Zinsen mit minus 0,65 Prozent sogar nach wie vor negativ. Wenn sich der Staat bei mir Geld borgt, muss ich ihm also dafür noch etwas bezahlen. Verkehrte Welt! Die Anleihenzinsen werden nicht steigen, solange die Europäische Zentralbank nicht ihre Anleihekaufprogramme drosselt und das wird wohl nicht vor Ende 2022 sein. Solange die Notenbanken mir als Anleihekäufer Konkurrenz machen mit ihrem deutlich größeren Geldbörsl als meines bleiben bei der immensen Nachfrage die Anleiherenditen niedrig. Das macht für die hoch verschulden Staaten, die sich über die Notenbanken de facto günstig bei sich selbst verschulden Sinn. Nicht für mich! Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:31
May 27, 2021
Unbeachtete Post-Corona-Profiteure
Die Freude über die Wiedereröffnung vieler Wirtschaftszweige ist groß. Das zeigen die überraschend starken Bilanzen vieler US-Einzelhandelsketten oder auch die Europäischen Einkaufsmanagerindizes. So ist etwa der IHS Markit PMI Deutschland Index im Mai zum Vergleichswert im April 2021 gleich um 0,4 Punkte auf 56,2 Punkte gestiegen. Der Index steht damit auf einem 2-Monatshoch. So weit so gut und da die Börse der Realwirtschaft drei bis sechs Monate vorauseilt, hat sie auch bei vielen typischen Opening-Branchen wie die Automobil-, Transport- und Tourismusindustrie, Energie- und Bauwerte oder Kreditkartenunternehmen die Sonderkonjunktur nach der Pandemie schon eingepreist. Aber es gibt auch weniger beachtete Post-Corona-Profiteure wie Medizintechnik-Unternehmen, denen durch Pandemie-bedingten OP-Verschiebungen Geschäft weggebrochen ist wie dem US-Hüftgelenkspezialist Zimmer-Biomet oder deren Dialyse-Patienten tragischerweise an Covid verstorben. Das trifft für Fresenius zu. Mehr zu #Post-Corona-Profiteuren in meiner dieswöchigen Titel-Geschichte in der österreichischen Wochenzeitung Börsen-Kurier. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:52
May 26, 2021
Grüne Energie ist keine sichere Bank
#CleanEnergy Anleger, die zuletzt in Clean Energy-Aktien oder Fonds investierten stehen ganz schön unter Strom. Nehmen wir den prominenten Indexfonds ishares Global Clean Energy. Er bildet die 30 größten Unternehmen weltweit mit Fokus auf saubere Energien ab. Also Solar- und Windenergie und zu 25 Prozent entsprechende IT-Titel. Der Index verlor heuer schon 20 Prozent  Schau ich mir den Kursverlauf allerdings in den letzten zwölf Monaten an, dann bin ich noch 77,5 Prozent im Plus. Seit Fondauflage am 9.7.2007 hat ishares global Clean energy wiederum knapp 32 Prozent  verloren, sprich 2,7 Prozent pro Jahr. Was ich sagen will ist erstens, dass Charts nur eine Momentaufnahme sind. Da sollte man sich verschiedene Zeitspannen anschauen.  Und zweitens gehört saubere Energie meiner Meinung nach zwar die Zukunft, entsprechende Aktien sind aber, nur weil nachhaltig, keine sicher Bank. Interessante Börsenthemen und Interviews bietet auch der Podcast GELDMEISTERIN mit Julia Kistner - jeden Sonntag neu.  Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:28
May 25, 2021
Auf Gier folgt Angst
#Gier Was man derzeit erlebt hat für mich weniger mit Inflationsangst zu tun als mit dem typischen Anleger-Reflex auf Gier nämlich der Angst, dass die Mega-Kursgewinne von 2020 ebenso schnell wieder dahinschmelzen.  Aber ja. Wen man Aktien, Bitcoins, Kunst-Tokens, bis hin zu Sportschuhe-Sammlerstücke um jeden Preis kauft, im Glaube, dass sie, nur weil sie trendig sind, ewig Abnehmer zu einem höheren Preis finden, dann hat man natürlich beim ersten Gegenwind auch viel zu verlieren. Ganz ehrlich. Wieso getragene Sneakers des Rappers Kanye West um 1,8 Millionen beim Auktionshaus Sotheyby´s unter den Hammer kommen, kann ich nicht nachvollziehen. Ebenso wenig, warum ein Bitcoin vor knapp einem Jahr noch knapp 65.000 US-Dollar und am 19 Mai unter 40.000 US-Dollar wert war.  Am gesamten Kryptomarkt wurden in einer Woche 1000 Milliarden US-Dollar verbrannt. Mich würde interessieren, wohin das Geld diffundiert ist. Zu Elon Musk?  Man stelle sich vor, der Euro würde so stark schwanken. Das zeigt wieder einmal 1. dass Kryptowährungen noch keine Währungen, sondern Spekulationsobjekte sind und 2. je extremer die Gier, desto größer die Angst. Schönes Wochenende, an dem wir uns hoffentlich beim Podcast GELDMEISTERIN am Sonntag wiederhören. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:43
May 21, 2021
Gold als glänzendes Investment
#Gold Die deutschen Privathaushalte bunkern – Schmuck inbegriffen - 9000 Tonnen Gold.  Und die ÖsterreicherInnen besitzen doppelt so viel Gold wie ihre Nationalbank. Das sind 560 Tonnen Gold um 30 Milliarden Euro.  Das Edelmetall legte aufgrund der starken Nachfrage in der Pandemie 20 Prozent zu. Auf lange Sicht kann man mit physischem Gold als Werterhalt tatsächlich wenig falsch machen. Kurzfristig ist das Edelmetall sehr schwankungsanfällig, weil es in Dollar notiert und Rohstoffpreise generell stärker schwanken und weil Notenbanken den Preis beeinflussen. Gold ist eine wichtige Währungsreserve. Die An- und Verkaufsspanne kann je nach Stückelung bis zu zehn Prozent betragen. Gold ist im Gegensatz zu Silber in der EU mehrwertsteuerbefreit. Zinsen oder Dividenden wirft Gold nicht ab. Mehr als zehn Prozent vom Anlagevermögen gehören meiner Meinung nach nicht ins Portfolio. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:22
May 20, 2021
Ungebremste Shoppinglaune
#Shopping Ich hätte es mir denken können, als letzte Woche der Obi-Parkplatz gesteckt voll war. Ich hätte Wallmart-Aktien nachkaufen, bevor der US-Einzelhandelsriese am Dienstag nichts anderes konnte als Wahnsinnszahlen zu präsentieren.  Das Geld das Onkel Biden unter den US-Bürger verteilt hat muss ja ausgegeben werden. In den ersten drei Monaten des Jahres konnte Wallmart seinen Betriebsgewinn um 32 Prozent auf umgerechnet 5,7 Mrd. Euro steigern im Vergleich zum Vorjahresvergleichsquartal. Die Aktie steht bei Goldman Sachs, Credite Suisse und Co. immer noch auf Kauf. Ebenso bei mir, wenn ich Wallmart nicht schon hätte. Ich stehe auf die solide und gleichzeitig innovative Handelskette, bei der ich selbst gerne im Urlaub shoppe. Einen besseren Inflationsschutz gibt es kaum. Übrigens bei der US-Heimwerkerkette Home Depot dürften die Parkplätze ähnlich voll wie bei Obi sein. Sie konnten ihre Gewinne im ersten Quartal 2021 gegenüber des Vergleichsqartal 2020 auf 4,1 Milliarden Dollar fast verdoppeln. Home Depot will 50 Prozent ihrer Gewinne an die Anleger ausschütten. Da macht Aktienshoppen Spaß! Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:32
May 19, 2021
Appetitliche Aktien
Die Welthungerhilfe schlägt Alarm. Die Agrarpreise sind in den letzten zwölf Monaten weltweit um 30 Prozent gestiegen. Spekulanten kaufen Ackerland auf, das ist selbst bei uns, aber vor allem in Rumänien und Lateinamerika ein riesen Thema. Das hat schon einen bitteren Beigeschmack. Ebenso Direktinvestment in Zucker, Getreide u.s.w. oder in entsprechende ETFs und Indizes. Da finde ich es eleganter in Landmaschinenhersteller wie John Deere, die Fiat-Tochter CNH (New Holland Traktoren) oder in den US-Bewässerungsspezialisten Lindsay zu investieren. Oder auch in Lebensmittel- und Getränkekonzerne wie Anheuser-Busch, Danone, Nestlé und Unilever. Bei diesen Aktien, oder gar bei Düngemittelproduzenten wie Bayer und Kali & Salz sollte man sich die Nachhaltigkeitsberichte anschauen. Green Reporting wird ab nächsten Jahr in der EU Pflicht und gewinnt stark an Bedeutung. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:24
May 18, 2021
Hasardieren mit Fleischlaberl
Hui, jetzt steppt wieder der Bär an der Börse. Also warum nicht mit seinem Spielgeld ein wenig hasardieren. Da schaue ich mir Aktien wie Mc Donald's an, auf deren Produkte der Appetit wieder gestiegen ist. Auch verdient der Fastfood-Riese an seinen Franchisenehmern doppelt: An den Immobilien und an der Lizenz. Ok, Mekki brach in der Pandemie Geschäft weg, doch der Kurs hat sich wieder erholt. 230 Euro ist mir die Aktie aber nicht wert. Charttechnisch sehe ich eine Unterstützung bei 203 Euro. Dort setze ich mein Kauflimit. Fällt die Aktie auf den Wert, ist gut. Dann landet der Fleischlaberl-König in meinem Portfolio. Wenn nicht, dann nicht. Fleischhaltiges Fast Food ist ohnehin nicht nachhaltig und es gibt bestimmt noch weitere appetitliche Kaufgelegenheiten in den nächsten Wochen. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:16
May 17, 2021
Das Inflationsgespenst spukt wieder
Die US- Verbraucherpreise sind im Monat April doch überraschend stark gestiegen: Plus 4,2 Prozent nach 2,6 Prozent im März. Im Mai könnten es sogar sechs Prozent werden – ja dann muss die US-Notenbank FED reagieren und ein Rückfahren ihrer Anleihenkäufe zumindest ankündigen.  Die Zinsen werden deshalb noch nicht steigen. Börsianer seit  dennoch wachsam, beobachtet die Zinsen der zehnjährigen US-Staatsanleihen. Steigen sie  weiter, könnten vorsichtige Anleger und Institutionelle Geld von Aktien in Anleihen umschichten - schlecht für die Aktienkurse. Wen es da zuerst erwischt sind Technologieaktien -  so auch schon am Mittwoch geschehen – nehmt dort Gewinne mit, wo es geht.  Aber keinesfalls kopflos Aktien verkaufen. Solide Aktien sind Sachwerte und daher auch ein Inflationsschutz. Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:19
May 13, 2021
Die Börsenminute
Montags bis Freitags meine Marktmeinung in 60 Sekunden.
00:15
May 13, 2021