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Die Börsenminute

Die Börsenminute

By Julia Kistner
Die Börsenminute
Von Julia Kistner
Montags bis Freitags meine Marktmeinung
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Private Equity für alle

Die Börsenminute

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Bis 2023 ist die Investmentwelt noch in Ordnung.
Dass die Wachstumsraten weltweit nicht auf dem hohen Niveau von 2021 verharren können, weil irgendwann auch der Nachholeffekt beim Konsum verblasst überrascht nicht. Überraschend ist vielmehr, dass selbst die internationalen Organisationen heuer das starke Wachstum unterschätzt haben. Das wird sich allerdings 2022 abschwächen, was immer noch Jammern auf hohem Niveau ist. Laut Bloomberg Consensus reduziert sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone von 4,7 auf 4,4 Prozent, in den USA von 6,2 auf 4, 3 Prozent, in UK von 4,2 auf 2,3 Prozent und in China von 8,5 auf 5,6 Prozent. Analysten von Goldman Sachs Global Investment rechnen für 2023 sogar speziell für die westliche Welt mit noch deutlich niedrigerem Wachstum: UK und Eurozone dürften mit 1,7 Prozent wachsen und USA 1,9 Prozent. Das erste Quartal 2022 oder die erste Hälfe nächsten Jahres dürften die Kapitalmärkte noch gut laufen, dann schwächeln, weil sie ja sechs bis neun Monate der Wirtschaftsentwicklung vorauslaufen. Als Langfristanleger schaut man, dass man Konzerne im Portfolio hat, die bei Inflation auch höhere Preise auch durchsetzen können. Wobei: Wenn man nicht einmal die Entwicklung des Delta-Virus in den nächsten Wochen voraussagen kann, sind Prognosen bis 2023 auch mit Vorsicht zu genießen … Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Wirtschaftswachstum #Staatsanleihen  #Inflationsraten
01:57
September 22, 2021
Der Gaspreis ist heiß
In den letzten sechs Monaten schnellen die Erdgaspreise in die Höhe. Die amerikanischen Futures, also Terminkontrakte, haben sich im Preis verdoppelt. Die Großhandelspreise für Erdgas sind schon in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 um 42 Prozent gestiegen. Deutsche Gasanbieter haben die Preise für die Verbraucher für September und Oktober im Schnitt schon um 12,6 Prozent erhöht, so das Vergleichsportal Verivox. Die Explosion der Gaspreise hat mehrere Gründe: Erstens die allerorts angesprungene Wirtschaft. Zweitens wurde wegen des langen kalten Winters auch noch im Frühjahr geheizt und drittens wurden vor allem die Gasspeicher nicht wieder befüllt und auch Gaskraftwerke im Zuge der Klimapolitik abgedreht. Besonders stark betroffen ist Großbritannien, wo schon kleiner Gaskraftwerke zugesperrt haben, Lebensmittel ohne Gas nicht verpackt werden können und auch in der Medizin Gas fehlen könnte. Nicht zuletzt heizt der politische Streit um die Nord Stream 2 die Gaspreise an. Bei der russischen Gas-Pipeline mit deutsch- österreichischer Beteiligung will Wladimir Putin jetzt Gas geben und macht Druck. Wie kann man also in Gas investieren? Wer langfristig investiert tut das am besten gar nicht, weil fossilen Brennstoffen nicht die Zukunft gehört. Wer kurzfristig spekulieren möchte: Nur zu, mit dem Kauf von Gas-ETCs oder Zertifikaten. Wobei mir persönlich auch hier Direktinvestments in die Aktien der Gas-Unternehmen lieber sind. Allerdings sind die Aktien einer Gazprom oder OMV heuer schon um 93 Prozent gestiegen. Von den zweien ist mir persönlich die OMV lieber, wo ich mir ein Kauflimit gesetzt habe. Sie möchte bis 2050 CO2-neutral ihre Raffinerien betreiben und erwirtschaftet schon die Hälfte ihres 870 Millionen Euro-Gewinns mit ihrem Chemiegeschäft Borealis. Viel Anlageerfolg mit diversifiziertem Kerninvestment wünscht Julia Kistner Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Gaspreise #OMV #Gazprom #Gas-ETC #Gas-Zertifikate #Erdgas
02:29
September 21, 2021
Drei Prozent Zinsen fürs Darlehen müssen drin sein
Inflation, Inflation, Inflation bekommt man täglich zu hören. Das macht einem natürlich unrund und das die Preise steigen, sieht man ja beim täglichen Einkauf.  Ich möchte die Inflationsgefahr nicht kleinreden, aber auch nicht großreden. Die Teuerungsrate wird auch bereinigt um die Sondereffekte Pandemie und Lieferengpässe 2022 um ein paar Prozent anziehen und man sollte es in seiner Veranlagung mit einkalkulieren. Jetzt panisch Immobilien zu kaufen als vermeintlichen Inflationsschutz ist aber auch keine Lösung. Denn erstens haben wir einen Käufermarkt, soll heißen man kauft momentan nicht  unbedingt günstig und zweitens steigen natürlich auch mit der Inflation die flexiblen Zinsraten. Mein Tipp wäre: Wenn man einen hübsche Immobilie im Auge hat, dann sollte man sich einmal ausrechnen, ob man sie sich auch bei einer Darlehensverzinsung von drei Prozent kaufen würde und vor allem auch leisten könnte. Viel Anlageerfolg mit diversifiziertem Kerninvestment wünscht Julia Kistner Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Darlehen #Inflation #Immobilien #Inflationsschutz #Veranlagung #Immobilienkauf
01:24
September 20, 2021
MSCI Germany für mehr Vielfalt im Depot.
Heute wird´s spannend, wenn sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer DAX erstmals aus 40 statt 30 Aktien zusammensetzt und damit künftig die alten Schwergewichte weniger ins Gewicht fallen und neue wie Airbus hinzukommen. Das bringt mehr Diversifikation ins Portfolio, allerdings immer noch zu wenig, meinte Robert Halver, Chefanalyst der Baader Bank im Interview in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN. Er fände es zielführend, wenn die Deutsche Börse den M-DAX und den DAX zu einem Index zusammenlegen würde, der auch noch die Tech-DAX-Aktien enthält. Das könnte man sich theoretisch auch selbst aus drei ETFs zusammenstückeln. Allerdings gibt es auch schon so einen all umfassenden Superindex aus deutschen Werten, den MSCI Germany, in den vor allem US-Amerikaner mittels Passivfonds, also ETFs, sprich Exchange Trade Fund investieren.  Er umfasst 85 Prozent des gesamten deutschen Aktienuniversums und hat sein Jahresbeginn rund 11 Prozent zugelegt, der Dax knapp 13 Prozent.Viel Anlageerfolg mit diversifiziertem Kerninvestment wünscht Julia Kistner Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #MSCIGermany #DAX  #DAX40 #M-DAX #Leitindex #ETF
01:32
September 18, 2021
Die Inflation von heute ist nicht die Teuerungsrate von morgen
Soeben hat EZB-Direktorin Isabel Schnabel sich geärgert, dass gerade in Deutschland aktuell wieder viele „Experten“ und Medien die Inflationsängste der Menschen schüren. Und wenn man die Prognosen ihres Hauses und anderen Zentralbanken Glauben schenken können, dann sind wir wirklich weit entfernt von Inflationsraten von acht Prozent wie in den 70er-Jahren. Die Zentralbanken gehen nicht von allzu hohen Inflationsraten in den nächsten Jahren aus. Die Bank of England rechnet in Q4 2021 mit vier Prozent, im Vergleichsquartal 2022 mit 2,5 und in Q4-2023 mit zwei Prozent. Die Europäische Zentralbank  rechnet nach 3,1 Prozent in Q4-21 mit 1,4 Prozent in Q4-22 und mit 1,6 Prozent in Q4-23. Die FED-Prognose lautet nach heuer in Q4 drei Prozent und dann mit je 2,1 Prozent in den Vergleichsquartalen 2022 und 2023. Das fatale ist nur, den Staaten kommen höhere Inflationsraten nicht ungelegen. Sie können ultragünstig Schulden aufnehmen, die sich dann einfach weginflationieren.  Das funktioniert nur solange, solange man ihnen ihre Anleihen abkauft. Stell Dir vor es gibt Krieg und keiner geht hin, war ein geflügelter Sponti-Spruch auf meine Schultasche. Wie wäre es heute damit: Stell Dir vor, der Staat begibt Anleihen und keiner kauft sie. Doch Anleihenkäufer sind leidensfähig. Das zeigt Japan. Viel Anlageerfolg mit diversifiziertem Kerninvestment wünscht Julia Kistner Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Inflation #Zentralbanken #Teuerung #Inflationsangst
02:00
September 15, 2021
Aktien: Alles auf Schiene
Warren Buffet hat 2007 schon erkannt, dass der Eisenbahn die Zukunft gehört. Seine Beteiligungsholding Berkshire Heathaway hat erst Aktien. dann das gesamte Eisenbahnunternehmen Burlington Northern Santa Fe  2010 erworben.  Wobei er damals natürlich weder von Greta Turnberg und der gesamten Klimaschutzbewegung wusste, noch, dass die Staaten von China, USA bis hin Europa das Füllhorn über die die Bahnininfrastruktur ausschütten würden. Hans Peter Haselsteiner ist zwar nicht Warren Buffet. Man kann dem Österreicher Bauunternehmen aber auch zugestehen, dass er ein Näschen für Geschäfte hat. Er ist  Großaktionär der börsennotierten Strabag SE, Ex-Politiker, Kunstsammler, der die Kunstsammlung des in Schieflage geratenen Baumax-Gründer Karlheinz Essl aufkaufte, Skiliftbetreiber, Hotelier und eben Privatbahnbesitzer. Mit seiner Rail Holding, an der seine Stiftung zu 49,9 Prozent beteiligt ist, erobert er ab 12. Dezember auch Deutsches Terrain. Seine West-Bahn fährt dann durchgehend von Wien nach München statt nur bis Freilassing. Gute Reise, Herr Haselsteiner! Übrigens bin ich auch indirekt auf den Zug aufgesprungen, in dem ich mir Aktien von Knorr Bremse vor vier Monaten ins Portfolio gelegt habe und ich fahr seither gut damit. Meine Urgroßmutter hat schon auf die Schiene gesetzt ihr ganzes Geld in der Zwischenkriegszeit in russische Eisenbahnaktien investiert. Die Zukunft liegt in Russland, dachte sie. Sie dachte falsch. Viel Anlageerfolg mit diversifiziertem Kerninvestment wünscht Julia Kistner Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Haselsteiner #Westbahn #Strabag #WarrenBuffett #Eisenbahn #BerkshireHeathaway
02:06
September 15, 2021
Freitag ist Hexensabbat - Börsen in Bewegung
Es ist wieder so weit. Viermal im Jahr - am dritten Freitag in den Monaten  März, Juni, September und Dezember laufen die Kontrakte für die Aktienindexfutures und Aktienoptionen aus. Auch viele nicht-amerikanische Kontrakte wie der Dax-Future enden an diesem Tag. Konkret findet am 17. September 2021 an der Terminbörse „Eurex“ der große Verfallstag statt, das heißt am  Freitag ist vor allem bei den deutschen Leitindizes für Bewegung gesorgt. Am sogenannten Hexensabbat schwanken die Aktienkurse üblicherweise stark, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen. Außerdem ist der Freitag der letzte Handelstag für den Dax-30, bevor die deutsche Börsenoberliga dann am Montag, dem 20. September erstmals in seiner neuen Zusammensetzung mit 40 Mitgliedern notiert. Ebenso in der Welle wird wohl auch der M-DAX sein, der Index für die mittelgroßen Unternehmen. Das alles tangiert aber mehr den Day-Trader und nicht unbedingt den langfristigen Anleger. Viel Anlageerfolg mit diversifiziertem Kerninvestment wünscht Julia Kistner Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Hexensabbat #Verfallstag #Volatilität #Optionen #DAX #Aktienoptionen #Aktienindexfutures #Futures
01:42
September 14, 2021
Diversifizieren: Die Drittel-Regel gilt noch immer.
Erst der Anlage-Mix macht reich, soll schon im Talmud gestanden haben.  Vor Jahrhunderten teilte man das Vermögen in ein Drittel Land, ein Drittel Handelswaren und ein Drittel Bares ein. Es gab ja auch noch keine Aktien, Fonds und ETFs. Auf die heutige Zeit gemünzt würde dies heißen:  Ein Drittel Immobilien, inklusive Land und Grundstücke, ein Drittel Wertpapiere, vor allem Aktien und Fonds und ein Drittel Gold. In der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN, überall zu hören, wo es Podcasts gibt und auf www.geldmeisterin.com präsentiert Thomas Meyer zu Drewer von ETF Lyxor seine ganz persönliche Drittel-Regel. Das Kerninvestment sollten ETFs sein, die zu einem Drittel den MSCI World, also Weltaktien, zu einem Drittel breit in Europa, den EuroStoxx 600 investieren und zu einem Drittel in Schwellenländer mit dem Schwerpunkt China und Asien, also Beispiel die in den MSCI Emerging Market veranlagen. Übrigens: Viel Anlageerfolg mit diversifiziertem Kerninvestment wünscht Julia Kistner  Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Kerninvestment #Diversifikation  #AssetManagement #ETF
01:24
September 13, 2021
Was sich Bill Gates ins Depot legt
Die Scheidung nach 27-Jahren von Melinda dürfte Microsoft Mitbegründer Bill Gates eine ganze Stange Geld gekostet haben. Aber was kostet für dem viert reichsten Mann des Globus schon die Welt, der laut Magazin Forbes 133 Milliarden US-Dollar besitzt. Und was kostet in Zeiten wie diesen eine Luxus-Hotel. Bill´s Investmentfirma Cascade stockt jetzt seine Beteiligung an der Kette Four Seasons auf 71,25 Prozent auf, die insgesamt mit zehn Milliarden Dollar bewertet wird. Der Deal spielt dem Verkäufer der Anteile, ders saudischen Prinz Alwaleed Bin Talal, der auch Anteile am Fahrdienst Lyft und an der Citigroup hält, 2,21iMilliarden US-Dollar in die Kasse. Das ist nicht nur aus der Schlüssellochperspektive, sondern auch aus Investmentsicht interessant, was die Reichen so kaufen und vor allem verkaufen. Bill hat im Juli auch um 279,34 Millionen US-Dollar weitere Anteile an Warren Buffets Beteiligungsholding Berkshire Heathaway erworben – genauso so viel er drei Monate zuvor – vielleicht für die Scheidung – verkauft hat. Endgültig verkauft hat er übrigens am 31.3. seine letzten Stück Apple Aktien um 155 Millionen US-Dollar. Wo man so etwas liestP Auf der Insiderplattform gurufocus.com. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #BillGates #Insider #DirectorsDealings #FourSeasons #BershireHeathaway
01:51
September 13, 2021
Leg Dich nicht mit Leerverkäufern an
Im Rahmen der Jahrestagung der European Finance Association (EFA) wurde  wieder der IQAM-Preis  für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen. Was die Preisträger anhand von Daten zu Leerverkäufen der New York Stock Exchange herausfanden: Leerverkäufer wissen deutlich mehr als Analysten. Der Informationsvorsprung der Leerverkäufer beruht nach ihren Ergebnissen auf Informationen aus den Medien, aber auch aus privaten Informationsquellen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass eine größere Anzahl an Leerverkäufen in der Woche vor negativen Gewinnüberraschungen, vor Downgrades von Analysten und vor Abwärtskorrekturen von Gewinnprognosen der Analysten auftritt. Also mein Tipp: LeerverkäuferInnen im Auge behalten und natürlich den Podcast Geldmeisterin anhören, der sich am Sonntag mit seinem Gast damit befasst, wie man sein Portfolio mit der Kern-Satelliten-Investment-Strategie langfristig aufbaut und über kurzfristige Leerverkäufe hinwegschaut. Schönes Wochenende! Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Leerverkäufe #IQAM #EFA #Analysten
01:31
September 9, 2021
China-Weichmacher für die Finanzwelt
Nicht falsch verstehen. China, zumindest Asien gehört in jedes Langfristportfolio. Davon bin ich nach wie vor überzeugt. Dort spielt die Zukunftsmusik. Der Umgang mit den Uiguren. Die Kampagnen gegen westliche Unternehmen wie H&M oder Nike, die als politisches Zeichen Baumwolle aus Xinjiang boykottierten. Die jüngsten Gängelungen chinesischer Tech-Giganten, Bildungseinrichtungen und steinreicher Unternehmer hat wieder vor Augen geführt, dass China Demokratie und Menschenrechte noch nicht hochhält. An einer militärischen Auseinandersetzung mit dem Westen hat China vorerst kein Interesse. Dafür ist ihr Heer gegenüber der US Army noch viel zu untermotorisiert. Die chinesischen Weichmacher, mit der man die Finanzwelt gefügig machen möchte sind die Zugangstickets zu ihren Kapitalmärkten. So kritisierte Hedge Funds-Milliardär George Soros in Wall Street Journal jetzt den amerikanischen Fondsgiganten BlackRock, dass er seit 30. August als erste westliche Kapitalgesellschaft mit dem Sanktus aus Peking chinesischen Konsumenten Fonds- und andere Investmentprodukte anbietet. Natürlich, Soros kann gut reden. Er muss nicht mehr Milliarden von fremden Vermögen verwalten und anlegen. Auch er war kein Kind von Traurigkeit. Soros hat mit seinen Wetten gegen den Pfund einst die britische Insel in Probleme gebracht. Man sollte sich nur immer bewusst sein, das Weichmacher schädlich sind. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #China #ChinesischeKapitalmärkte #GeorgeSoros #WallStreetJournal #BlackRock #Weichmacher
01:54
September 8, 2021
ETF-Umsätze feiern fröhliche Höchststände
Der europäische ETF-Markt verbuchen neue Rekorde Bis dato sind 2021 nett 115 Milliarden Euro zugeflossen, gegenüber 100 Milliarden im gesamten im Gesamtjahr 2020. Drei Viertel des Nettozuflusses wanderte in Aktien-ETFs. Dafür gibt es meiner Meinung nach drei Gründe. Zum einen vielen neue junge Anleger, die geknissen haben, dass Ihr sauer Erspartes auf dem Sparbuch durch Inflation und Negativzinsen in Deutschland immer weniger wird. Sie nutzen ETF-Sparpläne als Sparbuchersatz. Die stärkere Konkurrenz durch Neobroker macht es möglich, dass sich solche ETF-Ansparpläne auch schon mit geringen Einzahlungen lohnen. Zweitens hat sich herumgesprochen, dass sich aktive Fondsmanager bei immer transparenteren Börsen schwer tun, den Markt zu schlagen und die deutlich höheren jährlichen Verwaltungsgebühren und den Aufgabeaufschlag für den Vertrieb zu rechtfertigen.  Und drittens ist einfach so viel Geld in den Märkten, das Veranlagungsmöglichkeiten sucht.  Besonders boom Themen-ETFs wie New Energy oder Cyber Security. Der Markt hat sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 auf 38,5 Milliarden Euro fast verdreifacht. Vorsicht: ETF oder Fonds dienen der Risikostreuung, die man natürlich nur bedingt hat, wenn man auf ein Thema setzt und Vorsicht, die jährlichen Gebühren können hier – da sie aufwendiger zum Verwalten sind – auch schon doppelt bis dreifach so hoch wie bei einem ETF auf einen breiten ETF sein. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #ThemenETF #ETF #Fondsmanager #Neo-Broker #Spesen #Gebühren
02:05
September 7, 2021
DAX 50 ESG ist keine schlechte Wahl
Noch eine DAX-Podcastfolge und dann verspreche ich, suche ich mir ein neues Steckenpferd. Umstritten war ja die Aufnahme des Rüstungskonzerns Airbus in den DAX, der die populären  ESG-Kriterien – E wie Umwelt S wie Soziales und G wie nachhaltige Unternehmensführung eher nicht erfüllen kann. Wer nachhaltig in die Deutsche Wirtschaft investieren möchte, dem bleibt noch der DAX ESG 50. Die Mitglieder dieses Index müssen standardisierte ESG-Filter durchlaufen haben. Waffengeschäfte, Tabakproduktion, Kohlekraftwerke, Kernenergie und Verträge mit Militär sind ausgeschlossen. Die Werte sind aus dem M-DAX, DAX oder TecDAX. Der DAX ESG 50 hat seit Jahresbeginn knapp 19 Prozent, der DAX 16 Prozent zugelegt.  Ähnliches Bild in Österreich: Der österreichische ATX ist um 32 Prozent gestiegen, der rot-weiß-rote Nachhaltigkeitsindex Vönix ebenso. Nachhaltig zu investieren ist also auch ökonomisch eine gute Wahl. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #DAXESG50 #DAX #Performance #NachhaltigeGeldanlage #ESG-Filter
01:32
September 7, 2021
DAX-Aufstieg ohne Kursfeuerwerk
Yeah, die zehn DAX-Aufsteiger stehen fest: Flugzeughersteller Airbus, die Porsche-Holding, der Kochbox-Lieferant Hellofresh, der Modehändler Zalando, der Chemiekalienhändler Brenntag, der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers, der Duftstoffhersteller Symrise, der Pharma- und Labor-Zulieferer Satorius, der Sportartikelproduzent Puma und das Biotech- und Diagnostikunternehmen Quiagen.  Sie alle hatten am Tag der DAX-Aufnahme eines gemeinsam: Sie gaben leicht nach statt vor Freude zuzulegen. An der Börse wird eben die Zukunft gehandelt. Die DAX-Kandidaten sind schon in den letzten sechs Monaten munter zweistellig gestiegen und haben damit vorweggenommen, dass sich die milliardenschweren Indexfonds mit den Neuzugängen eindecken müssen, um die deutsche Börsen-Oberliga auch weiterhin korrekt abzubilden. Außerbörsliche Indexfonds und börsengehandelte ETFS halten rund 15 Prozent aller deutschen Aktien und  rund 20 Prozent am deutschen Börsenbarometer DAX. Damit sie und andere Institutionelle genügend Zeit haben, ihre Portfolios anzupassen, wird der DAX o in seiner Neubesetzung erst ab 20. September gehandelt. Viel sollte sich da nicht mehr bewegen, wenn, dann wegen dem Covid-Deltavirus. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #DAX #DAX-Aufsteiger #DAX-Werte #ETF #Indexfonds
01:50
September 5, 2021
DAX-Werte: Die Deutschen Sparmeister
Heute ist es endlich so weit. Der DAX erweitert seine Familie um zehn auf 40 Mitglieder, der erste große Umbau in der 33-jährigen Index-Geschichte. Die Börse Frankfurt legt nach US-Börsenschluss fest, welche zehn M-Dax-Werte in die deutsche Börsenoberliga aufsteigen dürfen. Am 20. September wird der DAX dann erstmals in seiner neuen Zusammensetzung gehandelt. Das Aufnahmekriterium ist die Marktkapitalisierung der frei gehandelten Aktien in den letzten 20 Handelstagen. Bei aller Euphorie über die neuen, sollten man nicht die „alten“ DAX-Mitglieder aus den Augen verlieren. Sie schrieben laut Berater Ernst & Young im 2. Quartal 2021 in Summe so hohe Umsätze und Gewinne wie nie zuvor. Die operativen Gewinne nach Abzug der Kosten, also das EBIT der DAX 30-Werte lag bei insgesamt 44,6 Milliarden Euro um stolze 87 Prozent über dem Vorpandemieniveau. Das Beachtliche daran: Die Gewinne stiegen nicht wegen der Preismacht der Konzerne, sondern vor allem wegen ihres Geschicks, Kosten zu sparen und das noch ohne großen Personalabbau. Das macht den feinen Unterschied zu Unternehmen, deren höhere Gewinne je Aktie daher resultieren, dass sie massiv eigene Aktien zurückkaufen und dadurch rein rechnerisch die Gewinne je Aktie besser ausschauen lassen. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #DAX #Kostensenkung  #Rekordgewinne #Aktien #DAX30 #DAX40 #Aktienrückkauf #GewinnjeAktie
01:58
September 2, 2021
Erst finanzbilden, dann an die Börse.
Dieses WhatsApp einer echt guten und gebildeten Schulfreundin möchte ich Euch nicht vorenthalten: „Sitze gerade mit einer aktienwahnsinnigen Freundin in der Kneipe, also Beisl oder schweizerdeutsch Beiz. Sie meint ich sollte unbedingt auch welche kaufen. Welche Aktien soll man denn gerade kaufen? Also ich weiß davon nix – aber Du!"  Das bereitet mir wirklich Bauchschmerzen, darauf zu antworten. Ebenso wie das aktuelle Angebot des niederländischen Neobrokers Bux: Wenn Du eine FreundIn wirbst, dann bekommst Du eine Gratisaktie ins Depot. Welche, teilt Dir Bux zu. Funktioniert so seriöse Anlageberatung? Wohl kaum. Besser sonntags die Geldmeisterin und werktags die Börsenminute hören. Und doch kann ich mir eine Anlage-Idee für Neueinsteiger nicht verkneifen: Ich würde nicht als Erstes auf Einzelaktien setzen, sondern in einen ganzen Korb von Aktien investieren,  n einen Weltaktienfonds oder in einen spesengünstigen Indexfonds oder ETF investieren, der weltweit an allen großen Börsen investiert. Ein solches Produkt wäre ein  ETFs, der den MSCI All Country World Index abbildet. Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Finanzbildung #Neobroker #ETF #Aktien #Weltaktienfonds #MSCIALLCOUNTRYWORLD Foto: Gert Altmann/Pixabay
01:40
September 1, 2021
Gratisbroker – there is no free lunch
Die US-Aufsichtsbehörde SEC geht mit den Geschäftsmodellen mancher Neo-Broker, darunter Aushängeschild Robin Hood hart ins Gericht. Diese verdienen nicht unmittelbar an ihren Kunden, sondern am Weiterleitern von deren Aufträge an bestimmte Handelsplattformen. Die SEC möchte solche Rückvergütungen, genannt „Payment for Order Flow“ jetzt verbieten. In Kanada, Australien und Großbritannien sind sie schon verboten, weil sie dazu verleiten können, nicht an die günstigste, sondern an jene Handelsplattformen weiterzuleiten, die die höchsten Kickbacks bezahlen. Kommt uns das auf anderer Ebene nicht bekannt vor? Wir erinnern uns in Österreich schmerzvoll an Meinl European Land, die an den Vertrieb sechs Prozent Verkaufsprovision bezahlte und so zum Bestseller wurden. Nach den Ankündigungen der SEC, Payments for Order-Flow zu verbieten stürzte die Aktie der Broker-App Robin Hood alleine am Montag um sieben Prozent ab. Mitbewerber Charles Schwab verlor um 3,2 Prozent.  Man befürchtet, dass die Junkaktionäre, die die Möglichkeit mit einer App gratis Trades zu platzieren in der Pandemie zahlreich in Anspruch genommen haben, auch schnell wieder das Börsenparkett verlassen, wenn Traden bei den Neobrokern dann etwas kostet. Wie heißt es so schön: „There is no free“ lunch an den Kapitalmärkten. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Neobroker #SEC #FreeLunch #Kickback #Paymentfororderflow #RobinHood #CharlesSchwab
01:55
August 31, 2021
Anleihen für den Nervenkitzel
Der S&P 500-Index notiert derzeit bei erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 21, was schon ziemlich hoch erscheint. Ist es da nicht schon riskant in US-Aktien beziehungsweise generell in Aktien zu investieren? Alles relativ, nämlich relativ zum Risiko, dass ich bei Investments in Staatsanleihen mit guter Bonität eingehe, die derzeit sogar nominell negativ verzinst sind und deren Kurse wegbrechen werden, wenn erst einmal die Zinsen mittelfristig wieder steigen. Buy-and-hold ist bei Anleihen wohl nicht mehr angesagt, wenn man nicht real bei einer steigenden Inflation, die wir sehen, Geld verlieren möchte. Die Welt hat sich komplett gedreht: Wer den kurzfristigen Nervenkitzel sucht, kauft Anleihen. Wer langfristig investieren will, kauft Aktien ... Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:15
August 30, 2021
Vierzehn Jahre ist die beste Halbwertszeit für CEOs
Beim nachhaltigen Investieren vergisst man gerne auf das G - wie Governance. Dabei trägt der CEO viel zum Erfolg des Unternehmens bei. Eine Studie der Universitäten Boston, Bielefeld, Karlsruhe und St. Gallen hat hier etwas sehr Interessantes belegt. Blieben die CEO´s der 1500 analysierten, größten US-Unternehmen stolze 14 Jahre im Amt, dann bilanzierten sie am besten und brachten für das Unternehmen die größte Wertschöpfung. Schade nur, dass die tatsächliche Halbwertszeit der operativen Vorständen laut Beratungsunternehmen PwC gerade einmal bei fünf Jahren liegt. In den USA hält sich gerade einmal einenr von vier Konzernchefs länger als zehn Jahre. Mit zunehmender Erfahrung trägt jedoch ein CEO mehr zum Erfolg des Unternehmens bei. Irgendwann nützt er sich aber auch ab, ist nicht mehr anpassungsfähig und ist weniger engagiert. Etwas, was mann wohl vom CEO der weltweit größten Beteiligungsholding Berkshire Heathaway Warren Buffett, der heute, am 30. August 91 Jahre alt wird und seinem 97-jährigen Vice Chairman Charly Munger nicht behaupten kann ... Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #CEOs #CharlyMunger #WarrenBuffett #PwC
01:36
August 29, 2021
Aktien, ja bitte - Tina lässt grüßen
Ähnelt die aktuelle Börsensituation jener vor der Finanzkrise 2007? Auch 2006 ist die Inflation gestiegen, ebenso das Wirtschaftswachstum. Allerdings gab es damals keine Pandemie, von der wir uns gerade erholen und Konsum nachholen. Hauspreise sind damals wie heute gestiegen. Der renommierte Case-Schiller Home Preis-Index verbucht in den USA im letzten Jahr einen Anstieg der Hauspreise von 16 Prozent. Was allerdings anders als damals ist ist, dass man 2006 in eine solide zehnjährige US-Staatsanleihe mit rund fünf Prozent Verzinsung veranlagen konnte, die Inflation lag bei vier Prozent. Heute werfen die US-Staatsanleihen 1,25 Prozent ab und die Inflation liegt bei satten fünf Prozent. Auch wenn ein Teil der Teuerung nur vorrübergehender Natur sein dürfte. Ein Geschäft ist das nicht, schon gar nicht solide europäische Staatsanleihen. Hier muss man Deutschland und Österreich derzeit sogar nominell etwas zahlen, damit man seinem Staat Geld borgt. Auch wenn US-Aktien damals noch zum 15-fachen ihrer Gewinne notierten und aktuell zum 25-fachen: Tina lässt grüßen! There Is No Alternative - es gibt derzeit für mich keine Alternative zu Aktien. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #TINA #Aktien #Anlagealternativen #PERatio #KGV #Anleihenrenditen #Case-SchillerHomePriceIndex #Hauspreise #Staatsanleihen #Finanzkrise #Verzinsung #Inflation
01:46
August 26, 2021
Das Anleger-Kaninchen vor der Schlange
Die Nervosität steigt: Der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex hat sich im August nun zum zweiten Mal in Folge verschlechtert. Er fiel von 100,7 auf 99,4 Punkte und damit stärker als erwartet. Da schwingt so viel mit: Die Unsicherheit durch die Deltavariante, Wirtschaftseintrübungen in China, Probleme mit den Lieferketten, der Tarifstreit der Deutschen Bahn und, und, und. Obendrein muss man sich auch noch vor dem kommenden Freitag fürchten, wenn sich die Zentralbanken in Jackson Hole treffen. Wo man Fed-Chef Jerome Powell doch jetzt schon von den Lippen lesen kann, dass die US-Notenbank im vierten Quartal mit der Drosselung der Anleihekäufe beginnt. Ein Schreckensdatum ist erst recht der 22. September, die Fed-Tagung, an der die US-Notenbank wahrscheinlich ankündigt, womit wir alle schon gerechnet haben: Dass man mit dem Tapering beginnt und die Geldmengenrückführung im Sommer 2022 abschließen will. Womit noch nicht die Angst vor Zinserhöhungen überwunden wäre, die nämlich erst 2023 folgen dürften. Soll heißen: Es ist bestimmt kein Fehler, sich auf ein schlechteres Investmentumfeld mit einem breit gestreuten, defensiveren Aktienportfolio vorzubereiten – viel besser als heuer kann es an den Börsen ja kaum laufen. Ich halte es aber sehr wohl für einen Fehler mit dem Investieren zu warten, bis die Zeiten für Anleger erst schlechter werden. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Timing #ifo-Index #FED-Sitzung #JeromePowell
01:57
August 25, 2021
Nicht zu tief und vor allem zu oft ins Depot schauen
Ins Glas soll man sowieso nicht zu tief und oft schauen, ins Wertpapierdepot aber auch nicht. Das ergibt eine interessante aktuelle Studie der deutschen Sutor-Bank. Sie hat die DAX-Jahresrenditen der letzten 48 Jahre mit den monatlichen Aktienrenditen aus den 48 Monaten der Jahre 2017 bis 2020 verglichen. In den letzten 48 Jahren war die Jahresrendite des Deutschen Börsenbarometers überwiegend positiv und lag im Schnitt bei sieben Prozent. Wer in den letzten vier Jahren sich immer die Monatsrendite angesehen und danach gehandelt hat, wäre schlecht ausgestiegen. Monatlich aufgedröselt war die Performance nur in 44 Prozent positiv, in sechszehn Prozent neutral und in 40 Prozent sogar negativ. Fazit: Börsenguru André Kostolany hatte Recht: „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.“ Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Wertpapierdepot #Aktien #Behaltedauer #Anlagehorizont #Zinseszins #Volatilität #Gewinne
01:26
August 25, 2021
DAX-Überflieger im Anflug
Sorry, es geht schon wieder um den DAX, der vor seiner Aufstockung von 30 auf 40 Aktien am 3. September in Bewegung ist und danach erst recht in Bewegung sein wird. Dies nicht nur wegen seiner Umbau-bedingten Sonderkonjunktur, aber auch. Schließlich werden höchstwahrscheinlich Überflieger wie Airbus künftig Teil der DAX-Familie sein, wobei die meisten Airbus-Aktien derzeit in Paris und nicht Frankfurt gehandelt werden. Mit einer Marktkapitalisierung von 90 Milliarden Euro ist Airbus jetzt schon wertvoller wie die meisten Dax-Werte. Der Industriewert bietet derzeit aber nicht nur DAX-Phantasie, sondern eine deutlich höhere Gewinnprognose durch gesunkene Produktionskosten. Um nochmals an den Vergleich DAX mit M-DAX einer letztwöchigen Börsenminute anzuknüpfen: Ein treuer Hörer hat mich aufmerksam gemacht, dass DAX in den letzten Jahren jeweils im letzten Quartal des Jahres immer besser als der M-DAX performt hat. Außerdem verliert der M-DAX dadurch, dass zehn seiner größten Werte und Bestseller wie Hello Fresh, Airbus, Porsche Holding oder Puma etc. in den DAX abwandern in etwas 60 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Auch das spricht für den DAX statt M-DAX. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #DAX #M-DAX #Airbus #Marktkapitalisierung #Aufstockung 
01:41
August 24, 2021
Always online - meine liebsten Finanzseiten
Ob es verlorene Zeit ist, wenn man ständig online ist oder nicht hängt davon ab, was man so ansurft. Manche Seiten sind doch sehr informativ. Also ich verrate Euch jetzt mal meine Lieblingsseiten. Für den schnellen Überblick über Einzelaktien schaue ich gerne auf www.finanzen.net. Da schaue ich mir schnell mal den Chart, die News, Kursziele und Analysen an. Für Fonds und ETF-Vergleiche und Analysen finde ich www.justetf.com, aber natürlich auch www.morningstar.de, die auch immer ganz interessante Beiträge auf Ihrer Seite haben, ebenso wie Yahoo-Finanzen oder die Ratingagenturen wie Standard & Poor´s auf www.spglobal.com. Und wenn ich ein bischen schnüffeln möchte, was die großen Investmentgurus gerade kaufen und verkaufen, na dann werfe ich ein Blick auf www.gurufocus.com. Für Info über Insiderkäufe des Managements surfe ich in Deutschland die Bafin an, in Österreich die Seite der Kontrollbank www.oekb.atund in den USA die Aufsichtsbehörde SEC auf www.sec.gov/edgar Da sind auch die News auch lesenswert. Für volkswirtschaftliche Info empfehlen sich die Seiten der Notenbanken und des Internationalen Währungsfonds IMF. Aktuelle Börseninfo bieten natürlich auch die Börsen auf ihren Seiten. Viel Spaß beim Surfen! Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Finanzseiten #Online #Finanzinformationen 
02:09
August 23, 2021
DAX oder M-DAX? DAX!
Dass der DAX jetzt schon die 16.000 Punkte testet, damit haben die Analysten doch erst später gerechnet. Und der Umbau der Deutschen Börsenbarometer am 3. September könnte den Leitindex noch weiter beflügeln. Der Dax wird ja von 30 auf 40 Aktien aufgestockt, der M-DAX mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen von 60 auf 50 Titel reduziert. Die Frage ist jetzt, ob man besser in den DAX oder doch in den M-DAX oder S-DAX investiert. Die beiden Nebenwerte-Indizes haben den DAX in den letzten fünf Jahren um Längen geschlagen und auch langfristig. Wer 2004 etwa 1000 Euro Ersparnisse in den DAX steckte, hatte bis Ende 2019 immerhin 3155 Euro in der Tasche. Beim M-DAX wären es 2019 aber 6335 Euro gewesen, womit der M-DAX auch den TechDAX deutlich hinter sich ließ. In Boom-Phasen schlägt sich der M-DAX grundsätzlich besser, in Korrektur-Phasen vergleichsweise schlechter als die anderen deutschen Indizes. Und doch bevorzuge ich jetzt den großen Bruder Dax. Zum einen, weil die Unternehmen im DAX noch niedriger bewertet sind, es mehr Aufholpotenzial gibt. Zum anderen, weil im aktuellen Börsenzyklus die Schwergewichte des DAX – Finanzwerte – besser performen sollten als die Industrie und Gesundheitsbranche, die den M-Dax dominieren. Vor allem dann, wenn die Zinsen wieder klettern. Außerdem steigt am 3. September die Créme de la Créme vom M-Dax in den DAX auf. Das sollte der Börsenoberliga zusätzlich helfen. Schönes Wochenende und viel Hörvergnügen am Sonntag mit der neuen Podcastfolge der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #M-DAX #DAX #Leitindex #Börsenbarometer #16.000Punkte #Börsenzyklus #S-DAX
02:13
August 19, 2021
Europa-Aktien sind jetzt beliebter als US-Stocks
Einen guten Marktüberblick bekommt man erst, wenn man verschiedene Finanzmarktprognosen verfolgt. Ich schaue mir unter anderem gerne die Prognosen von Pictet an, deren Meinung derzeit  ohnedies Common Sense bei Analysten ist.  Demnach gibt es keinen Grund das Börsenpaket panisch zu verlassen. Selbst wenn die chinesischen Regulatoren die Muskeln spielen lassen und die Covid-Zahlen hoch bleiben sollte sich die Konjunktur weiter erholen. Untergewichtet haben viele Analysten, so auch Pictet US-Aktien, übergewichtet die Eurozone, die Schweiz und UK. Denn hier ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Unternehmen ihre Prognosen weiterhin übertreffen können, während in den USA das zweite Quartal 2021 schon etwas ernüchternder ausfiel. Die Wirtschaft wuchs annualisiert „nur“ um 6,5 Prozent, ausgegangen ist man von 8,5 Prozent. Auch sind US-Aktien hoch bewertet und die Europäer haben auch mehr Value-Werte, wie Finanzaktien in ihren Leitindizes und die sollten besser performen, wenn die Zinsen wieder steigen. Die Schweizer haben noch dazu viele Qualitätsaktien, die in der mittleren Phase eines Bullenmarktes besse performen. Von den Branchen findet die Fondgesellschaft Pictet eher langlebige Konsumgüter wie Luxusgüter oder Autos. Untergewichtet haben sie auch Schweizer Staatsanleihen, US-Hochzinsanleihen und bei den Währungen den Sterling. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Europa-Aktien #US-Stocks #SchweizerStaatsanleihen #US-Hochzinsanleihen #Sterling #Value-Werte #Pictet #Leitindex
01:54
August 18, 2021
Spesen fressen Vermögen auf
Wer langfristig denkt, denkt richtig, wenn er an die Spesen denkt. Denn nicht nur die Inflation frisst Vermögen auf. Nehmen wir mal an, wir investieren 10.000 Euro in eine Weltaktienfonds oder ETF, der jährlich 4,5 Prozent Rendite abwirft. Dann hätten wir nach 30 Jahren satte 37.450 Euro angespart. Das würde allerdings voraussetzen, dass wir keine Spesen an die verwahrende Depotbank und an den Fondsanbieter zahlen müssten. Schon einmal ein guter Wunsch an das Christkind. Nehmen wir einmal r an, die Gebühren lägen bei 0,5 Prozent pro Jahr – das müsste also schon ein günstiger ETF, sprich passiver Indexfonds sein – dann kämen wir auf  Ersparnisse von 32.430 Euro. Die Gebühren beliefen sich insgesamt auf 5020 Euro. Wenn man von Gebühren von zwei Prozent pro Jahr ausgeht, was bei einem Weltaktienfonds nicht ungewöhnlich ist, dann hätten wir nach 30 Jahren gerade einmal 20.970 Euro in der Tasche. Das heißt man würde über die 30 Jahre 16.480 Euro an Gebühren abdrücken, verzichtet also auf fast die Hälfte seines Vermögenszuwachses. Ganz schon happig, oder?  Das sollt man selbst bei Spezial-ETFs bedenken, die auch schon einmal 0,8 Prozent jährliche Verwaltungsgebühren verrechnen. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Spesen #ETF #Vermögenszuwachs #Verwaltungsgebühren #Weltaktienfonds
01:47
August 18, 2021
Volatilität beobachten
Noch zeigt der VIX nix. Der CBOE Volatility Index, kurz Angsbarometer VIX, bildet die kurzfristige Schwankungsbreite des US-amerikanische Aktienindizes S&P 500 ab. Der VIX wird von der Terminbörse Chicago Board Options Exchange (CBOE) in Echtzeit berechnet. Wenn er steigt heißt das also so viel, dass die Anleger nervös werden – grundsätzlich Gift für die Börse. Und steigt der VIX , dann fällt in der Regel der Leitindex  S&P 500. Von dieser Seite gibt es somit derzeit Entwarung. Der VIX bewegt sicher derzeit nur bei 15,45. Zum Vergleich: Im August 2019 lag bei 17 , im August 2020 sogar noch zwischen 23 und 24. Seasonal geht der Finanzmarktstress Ende August und September nach oben. Auch das ist kein Grund zur Panik. Nichts desto trotz empfiehlt die Geldmeisterin in den nächsten Wochen das VIX im Auge zu behalten. Eine Link zum Chart des Anlegerangstbaromter findet ihr auf https://www.finanzen.at/index/vix Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Volatilität #VIX #Schwankungsbreite #S&P500
01:31
August 17, 2021
Die Chemiebranche zahlt brav Dividenden
Typisch für Chemie-Werte ist, dass sie hohe Dividenden bezahlen. Die deutsche BASF zum Beispiel bietet eine Dividendenrendite – also die Ausschüttung im Verhältnis zum Kurs – von sage und schreibe fünf Prozent und das kontinuierlich. Die Bayer AG zahlt für 2020 auch 4,15 Prozent. Bei Dow sind es fünf Prozent. Warum können sie das? Ganz einfach. Weil Chemiekonzerne traditionell Cashflow-stark sind, selbst in Krisenjahren wie 2020. Daher können Sie auch regelmäßig mehr als andere Branchen ausschütten. Sie sind ein Gradmesser für die Entwicklung der gesamten Industrie, die bei ihnen einkaufen. Viele Werte wie BASF sind noch günstig bewertet. Was sie als zyklische Aktien nicht bieten: stabile Kurse. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #DOWChemical #BASF #BAYER #Dividenden #Ausschüttungen #Zykliker #Dividendenkaiser
01:16
August 16, 2021
Augen auf beim Immobilienkauf
2020 und Anfang 2021 standen Aktien im Fokus der Anleger. In den letzten Monaten widmeten sich die Investoren wieder verstärkt Immobilien-Investments, die sich dank eines weiterhin starken Wachstums und den niedrigen Zinsen gut von der Pandemie erholen. Die Inflationsangst trägt auch zum Boom von Betongold bei. Die Mieten sind in den letzten Jahren deutlich über der Inflation gestiegen, dazu kommen starke Wertsteigerungen von Immobilien. Das Angebot an neuen Objekten ist auch gesunken. Nicht nur, weil gute Lagen zu realistischen Preisen ausgeshoppt sind, sondern weil sich Neubau aufgrund der exorbitant gestiegenen Kosten für Grund und Boden, Arbeit und zuletzt auch Materialien oft nicht mehr rechnet. Wer in Immobilien investiert sollte nicht nur die Anschaffungskosten zwei Mal durchrechnen, sondern auch die durch die Pandemie veränderten Wohnträume sowie den demographischen Wandel berücksichtigen, soll heißen: Mieterinnen und Mieter werden älter, auch weil sich immer weniger selbst nach einigen Arbeitsjahren keinen eigenen Wohnraum leisten können Die Stadtbevölkerung in ganz Europa wird immer jünger. Familien bevorzugen gut angebundene Speckgürtel, da etwa in Deutschland 30 Minuten mehr Fahrtzeit zur Arbeit bis zu 40 Prozent Miete sparen können. Die Bedürfnisse haben sich geändert. Man möchte Zugang zu Grünflächen, Ladestationen für E-Autos oder E-Bikes, Fahrradabstellplätze u.s.w. Energieeffizienz wird immer wichtiger, auch weil Homeofficezu höheren Energiekosten zuhause führt. Also Augen auf beim Immobilienkauf. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Immobilienkauf #Mieten #Wohnträume #DemographischerWandel #Pandemie #Niedrigzinsen #Aufschwung #Realitäten
02:17
August 13, 2021
Negativzinsen: Der Vergleich macht reich
Aus familiären Gründen bin ich mehr oder minder gezwungen, in Deutschland ein Girokonto aufzumachen. Ok, ich hatte schon gehört, dass deutsche Banken gnadenloser bei der Weitergabe von Negativzinsen an die Kunden sind, aber dass die so schonungslos zugreifen, hätte ich mir dann doch nicht gedacht und vor allem nicht, dass hier die Unterschiede zwischen den Instituten so groß sind. Während die örtliche Sparkasse erst für Einlagen ab 100.000 Euro die O,5 Prozent weitverrechnet, die sie bei der EZB für ihre Einlagen wiederum zahlt, sind bei der Volksbank schon Guthaben ab 20.000 Euro minusverzinst. Mein Tipp an die deutschen Nachbarn: In Österreich dürfen die Banken Privatanlegern generell keine Strafzinsen verrechnen und selbst die Schweiz ist kulanter: Negativzinsen sind erst ab 250.000 Euro Einlagen fällig, dann wird´s aber eine Spur teurer: Die Negativzinsen betragen bei Einlagen in Schweizer Franken bei – 0,75 Prozent, bei Euro-Ersparnissen bei – 0,6 Prozent. Wobei Für Anlage- und Hypotheken-Kunden höhere Schwellenwerte gelten können. Auch bei Negativzinsen gilt also: Der Vergleich macht Dich reich … Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Bankenvergleich #Strafzinsen #Negativzinsen #Schwellenwerte #Schweiz #Österreich #Deutschland #EZB
01:45
August 12, 2021
China-Aktien: Wo man sich verbrennen kann
Warum gehen die Chinesen gegen ihre eigenen Firmen wie Alibaba, Didi, Tencent oder Bildungsunternehmen vor? Ganz einfach, weil es einerseits um das chinesisch-US-amerikanische Misstrauen geht, um die Angst Chinas das ureigene Firmendaten in die USA abfließen. Aber vor allem, weil es der kommunistischen Partei reicht und sie ihre neuen Reichen, die ihre Gesetze und Aufsichtsbehörden missachten, in die Schranken weisen will, erklärt mir ein Professor aus China. Eine typische Vertreterin dieser reichen, globalisierten Chinesen, die wenig Respekt vor der kommunistischen Partei haben sei Jean Liu, die den Fahrdienstvermittler Didi in New York an die Börse bringen wollte. Liu ist die Tochter des Begründer des Computer-Produzenten Lenovo. Fazit: Besser nicht in geopolitisch sensiblen Unternehmen investieren, die sowohl auf die schwarzen Liste der Chinesen als auch der Amerikaner stehen können. Und wenn man am Wachstum Chinas partizipieren möchte, dann durch den Kauf von H-Aktien in Hong Kong, von chinesischen Staatsanleihen oder Renmimbi. Am Besten investiert man in einen Aktienfonds, der in chinesische High Tech, Telekommunikation, künstliche Intelligenz oder die Halbleiterindustrie investiert, die Peking steuerlich fördern will. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Tencent #Alibaba #Didi #Lenovo #KommunistischePartei #Peking #Reiche #China #Staatsanleihen #H-Shares #Renmimbi #Steuervorteil
02:03
August 11, 2021
Gute Unternehmensführung ist mehr als nur Etikette
Und weil wir bei der letzten Börsenminute schon beim DAX waren bleiben wir gleich bei den deutschen Aktien. Hier hat die Fondsgesellschaft Union Investment Schulnoten für gute Unternehmensführung vergeben. Der Notenschnitt liegt im DAX bei 2,1 nach einer 2,0 im Vorjahr und im MDAX bei 3,0 nach 2,8 im Vorjahr. Das ist insofern keine gute Tendenz, zumal Anleger immer größeren Wert auf gute Corporate Governance legen. Die beurteilt Union Investment nach 128 Kriterien. Dazu zählen allen voran gesundes Eigenkapital, ein fähiger Vorstand und Aufsichtsrat, eine angemessene Vergütung dieser Organe, eine ordentliche Abschlussprüfung und Transparenz. Bestnote 1- in Sachen Corporate Governance hat der Fondsriese vier DAX-Aktien gegeben: Allianz, Deutsche Börse, BASF und E.On. Nur eine glatte vier bekam DAX-Neuling Delivery Hero. Dass in Sachen Corporate Governance vielleicht auch der eine oder andere DAX-Aufsteiger noch etwas dazulernen muss, sollte man beim Umbau des DAX bedenken. Ich persönlich habs nicht so mit Schulnoten. Mein Tipp: Wenn ihr mit der Unternehmensführung potentieller Aufnahmekandidaten in Euer persönliches Portfolio noch nicht so vertraut seid, dann stöbert doch auf der Unternehmens-Webseite die Investor Relations- und Presse-Meldungen durch und macht Euch selbst ein Bild von der Führungsriege. Hört zum Beispiel in die HVs rein, was die Häuptlinge zu sagen haben… Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #CorporateGovernance #DAX #DeveliveryHero #Transparenz
02:08
August 10, 2021
DAX-Umbau: Achtung, Index-Effekt!
Am 3. September ist es so weit. Nach 33 Jahren wird der DAX groß umgebaut. Statt 30 werden 40 Aktien im Dax notieren. Dafür schrumpft der M-Dax von 60 auf 50 Titel. Zu den Aufstiegskandidaten zählen Airbus, die Porsche Holding, der Geschmackstoffeproduzent Symrise AG, die Hannover Rück Versicherung, Hallo Fresh , Zalando, der Medizintechniker Siemens Healtinear oder auch Labortechniker Satorius. Beiersdorf dürfte mit Niveau & Co. auch wieder in die erste Liga zurückkehren. Wahrscheinlich werden wir auch beim DAX den Index-Effekt sehen: Aufnahmekandidaten werden die Tage vor dem 3. September stärker als der Markt steigen, Abstiegskandidaten hingegen unterdurchschnittlich performen. Natürlich tragen hier die die passiven Indexfonds sprich ETFs bei, die sich bei Änderungen der Börsenbarometer in die Aufsteiger einkaufen und Absteiger verkaufen müssen. Es zeigt sich aber auch, dass viele Aufstiegskandidaten mit höheren Gewinnprognosen und besseren Gewinnen zu Zeitpunkt der Aufnahme aufwarten könnten. Deshalb steigen sie ja auf. Fazit: DAX-Aufstiegskandidaten sind so oder so ein Blick wert.  Eine erfolgreiche Handelswoche wünscht Julia Kistner. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Index-Effekt #DAX #Leitindex #DAX-Aufsteiger #DAX-Absteiger #3.September
01:54
August 9, 2021
Eine Aktie zum anbeißen
Wochenend womöglich ohne Sonnenschein. Das kann ich  Euch mit einer schönen Aktienerfolgsstory versüßen. Der Kurs der Lindt & Sprüngli hat nach der Präsentation von überraschend guter Halbjahresergebnisse vor kurzen die magische Zahl von 100.000 Schweizer Franken übersprungen. Der Kurs des Schokoladen-Riesen hat in den letzten zwölf Monaten um 43 Prozent zugelegt. Dazu trägt aber nicht nur sein Goldhase bei, der Arten- bzw. Patentschutz genießt , sondern auch ein Aktienrückkaufprogramm von 750 Millionen Franken, das noch bis Ende 2022 läuft. Lindt & Sprüngli kommt auf einen Börsenwert von 25,1 Milliarden CHF. Die Aktie von Lindt & Sprüngli ist mit rund 106.000 CHF inzwischen die zweitteuerste der Welt nach der A-Aktie Berkhire Heathaway, der Beteiligungsholding des großen Investoren Warren Buffett und Charly Munger. Und immer noch denkt das Unternehmen nicht an Aktiensplitting. Für Verwaltungspräsident Ernst Tanner ist der hohe Kurs eine Frage des Prestiges und der Exklusivität. Eine Aktien zum Anbeißen, aber eben nicht für Jedefrau. Trotzdem: Happy Weekend! Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Lindt&Sprüngli #Aktiensplitting #Aktien #Aktienrückkäufe #Halbjahresergebnisse #Börsenwert #Aktienkurs
01:46
August 6, 2021
Antizyklisch anlegen macht Sinn
Wer heuer Haus baut, weiß wovon ich spreche Doka-Schalplatten bekommt man erst gar nicht, Holz auch kaum und wenn um 20 bis 30 Prozentteurer. Selbst Farbe ist knapp. Wer warten kann, baut also besser erst in ein zwei Jahren, wenn die globalen Logistikketten wieder funktionieren, sofern bis dahin nicht hohe US- und Chinese Walls aufgezogen werden. In den USA treibt der Mangel an Computerchips derartige Auswüchse, dass Händler zu hohen Preisen Gebrauchtwagen ankaufen und sogar die Leihwagenfirmen – sonst die großen Anbieter von Gebrauchtwägen – bei Internetauktionen plötzlich als Käufer von übertragenen PKWs mitbieten und die Preise hoch lizensieren. Nicht anders funktionieren Angebot und Nachfrage am Aktienmarkt. Auch wenn man das Timing hier nie so gut trifft sollte man beispielsweise nicht unbedingt jetzt noch in den US-Impfhersteller Moderna investieren, nachdem dessen Aktien in den letzten zwölf Monaten schon um 435 Prozent zulegen konnten. Alleine gestern sind sie um 9,5 Prozent gestiegen, nachdem ihr Covid-Vakzin durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA für Jugendliche ab zwölf Jahren freigegeben wurde. Antizyklisch investieren halte ich für die bessere Strategie. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Antizyklisch #Timing #Aktien #Computerchips #Gebrauchtwagenboom #Baukosten #Kostenexplosion #Kapitalmarkt
01:48
August 5, 2021
Britische Aktien sind besonders günstig.
Großbritannien ist laut Juli Barometer von Pictet Asset Management der am günstigsten bewertete Kapitalmarkt. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis britischer Aktien liegt bei 13,1 – also die Unternehmen notieren zum 13,1-fachen ihrer Gewinne an der Börse. In der Eurozone liegen die Forward KGVs bei 17,3, in den USA sogar bei 21,8. Für britische Aktien spräche auch die hohe Durchimpfungsrate auf der Insel und ein gesunder Mix aus Value- bzw. Qualitätsaktien, die in der aktuellen Marktphase überdurchschnittlich performen sollten. Einen solchen britischen, dividendenstarken Titel habe ich seit längerem in meinem persönlichen Portfolio. Den Pharmawert Glaxo Smith Kline, der trotz Umsatzanstieg im 2. Quartal weniger verdient hat, der 2022 wieder mit deutlich besseren Margen und Umsatz rechnet und für 2021 mit einer schönen Dividende von 80 Pence bei einem aktuellen Kurs bei 14 Pfund. Interessant finde ich derzeit aber auch den japanischen Aktienmarkt, den ich mit einem ETF auf den TOPIX abdecke. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Großbritannien #FTSE #Aktien #Topix #GlaxoSmithKline
01:46
August 4, 2021
Ich gestehe, ich habe Amazon-Aktien gekauft
Ein Absacker um 7,6 Prozent an einem Freitag, zwischendurch sogar um zehn Prozent. Da musste sich wahrscheinlich selbst der erfolgsverwöhnte Amazon-Begründer Jeff Bezos die Augen reiben,  auch wenn er ja schon wusste, dass die Amazon-Umsätze und Ergebnisse im 2.Quartal erstmals seit 2019 hinter den die Erwartungen zurückbleiben. Ich gestehe, ich habe trotzdem gekauft. Ich habe die Gunst der günstigen Kurse genutzt, um mir zwei Aktien des Paketriesens in mein persönliches Langfrist-Portfolio zu packen. Ich meine, man muss den Rückgang relativieren. Ist es nicht irgendwie logisch, dass das Umsatzwachstum nicht mit 40 Prozent weitergehen kann. Im zweiten Quartal  waren nur 13 Prozent. Und die Konzernerlöse – Gott oh Gott – sollen im nächsten Vierteljahr nur noch um 16 Prozent auf 112 Milliarden Euro wachsen. Ist das nicht Jammern auf hohem Niveau? Selbst wenn nach Ende der Pandemie die Leute wieder mehr in den Geschäften shoppen. Dem Postbote bleibt weiterhin viel zu tun und Amazon hat ja noch das lukrative Cloud-Dienstegeschäft. Die Erlöse stiegen um 37 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro und die Werbeeinnahmen um 87 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar. Was ich schon sorgfältig in den nächsten Quartalen beobachte ist, wie der neue Amazon-Chef Andy Jassy performt. Vielleicht kaufe ich mir dann doch noch die eine oder andere Aktie nach. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Amazon #Kursrückgang #Cloudgeschäft #Paketservice #Gewinne #Werbeeinnahmen #AndyJassy
02:05
August 3, 2021
Mehr Börsengänge als im Jahr 2000
Die Zahl der Börsegänge liegt laut GooglePublic Research in den USA per Ende Juli mit 244 IPO´s stolze 265 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das gesamte Emissionsvolumen liegt mit 97 Milliarden US-Dollar sogar 320 Prozent darüber. Die Emissionen waren mit einem Durchschnittsvolumen von 370 Millionen US-Dollar auch noch um fast ein Viertel größer als im Vorjahrsvergleich. Der durchschnittliche Zeichnungsgewinn war mit 33 Prozent rund acht Prozent höher – da ist Robinhood eine unrühmliche Ausnahme. Der Neo-Broker reiht sich in die Verliererriege der 40 Initial Public Offerings im Juli ein. Deren Emissionsvolumen waren mit insgesamt 13,5 Milliarden US-Dollar immer noch überdurchschnittlich. Die Zeichnungsgewinne gingen aber auf 19 Prozent schon sehr stark zurück. Nichts desto trotz hat man mit einem Emissionsvolumen von 97 Milliarden US-Dollar bis August heuer bereits das IPO-Rekordjahr 2000 kurz vor Platzen der Dotcom-Blase überflügelt. Ein schlechtes Omen?  Mehr zum IPO-Boom und seine Gründe in der aktuellen Podcast-Folge der Geldmeisterin. Bei ihr zu Gast ist Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria und Börse-Expertin der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #IPO #Emissionen #Börsengänge #USA #Rekordjahr
02:00
August 2, 2021
Bilanzen lügen nicht, aber sie können täuschen
Bilanzen lügen nicht, aber sie können täuschen, wenn man etwa das zweite mit dem ersten Quartal bei Konzernen mit großen saisonalen Schwankungen vergleicht – besser also das Vergleichsquartal des Vorjahres heranziehen. Bei Bankbilanzen täuschen die niedrigen Zinsen und die noch nicht ganz ausgelaufenen Staatshilfen derzeit darüber hinweg, dass ausfallsgefährdete Kredite in ihren Büchern schlummern können. Ein Warnsignal können hohe Rückstellungen sein, die gebildet werden. Wichtig ist eine für die jeweilige Branche typische gesunde Eigenkapitalquote, zumindest aber 30 Prozent. So wie man generell einen Peergroupvergleich machen sollte. 1,1 Milliarden Dollar Gewinn im 2. Quartal von Tesla ist zwar stolz. Die Umsatzrentabilität der deutschen Autobauer ist trotz allem höher, da man mit Verbrennungsmotoren immer noch mehr Kohle macht.  Andererseits stammt Teslas Überschuss zu einem Drittel aus Abgaszertifikate, die er anderen Autobauern verkaufte. Interessant beim 2. Quartal sind jedenfalls die Ergebnisse pro Aktie. Schön, wenn hier im ersten Halbjahr die Dividende für das Gesamtjahr verdient wird. Viele Unternehmen kündigen ihre Erfolge mit Ad hoc-Meldungen wie Daimler schon vorab an. Ein positives Signal, dass es der gesamten Branche wieder besser geht. Als Vorlaufindikator ist der Chemiesektor interessant. Geht´s ihm gut, geht´s der Wirtschaft, seinen Abnehmern, gut… Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Quartalsbilanz #Ergebnisse #Bilanzen #Peergroupvergleich #Gewinne #Vergleichsquartal
01:56
July 30, 2021
Schwellenstaaten: Geringe Einkommen, hohes Wirtschaftswachstum
Hier klicken und anhören: https://lnkd.in/e39FcS2 Noch  deckt der weltweite Nachholeffekt beim Konsum nach den scharfen  Lockdowns die wahre Einkommensentwicklung zu. Laut internationalen  Währungsfonds dürfte die Pandemie in entwickelten Staaten eine  Pro-Kopf-Einkommensverlust zwischen 2020 und 2022 von etwa 2,8 Prozent  pro Jahr verursachen. Für Entwicklungsstaaten und Schwellenländer –  ausgenommen China -  liegt der Einkommensverlust pro Kopf und Jahr sogar  bei 6,3 Prozent. Der Delta Virus könnte das Einkommensgefälle noch  verschärfen: Liegt laut IWF in entwickelten Staaten die  Durchimpfungsrate bei 40 Prozent, sind in Entwicklungsländern nur 11  Prozent vollständig geimpft, in den ärmsten Staaten überhaupt nur ein  Prozent. Die Konjunkturentwicklung spricht wiederum für die Schwellen-  und Entwicklungsländer. Laut IWF wächst die Wirtschaft 2021 und 2022 in  den Industriestaaten um 5,6 und 4,4 Prozent, in den Schwellen- und  Entwicklungsländern 6,3 und 5,2 Prozent. Am stärksten wächst Indien mit  9,5 und 8,5 Prozent, dessen Wirtschaft im Pandemiejahr 2020 mit minus  7,3 Prozent auch am stärksten einbrach. China wächst heuer 8,5 Prozent,  2022 um 5,2 Prozent. Willkommen im asiatischen Jahrhundert. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://lnkd.in/eNNrktV (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) Foto: LTL Teachers Peking - China entwickelt sich besser als andere Schwellenstaaten. #China #Wirtschaftswachstum #Einkommensentwicklung #DeltaVirus #Pandemie #Industriestaaten #Entwicklungsländer #Schwellenstaaten #Einkommensverlust    Schwellenstaaten: Geringe Einkommen, hohes Wirtschaftswachstum                      anchor.fm • Lesedauer: 1 Min.                     
02:01
July 29, 2021
US-Wohnpreise: Wer kann das noch bezahlen?
Ende Juli laufen in vielen US-Bundesstaaten Beihilfen und Stundungen von Mieten und Hypothekarkrediten aus. Gleichzeitig sind die Mieten etwa in Miami innerhalb eines Jahres  um 24 Prozent gestiegen, so das Wirtschaftsmagazin Economist. Rund 2,8 Millionen US-Haushalte mit 7,4 Millionen Amerikanern sind mit der Miete in Verzug.  Aber nicht nur die Mieter in den USA wissen nicht, wie sie sich ihr Dach über dem Kopf noch weiter leisten sollen. Ebenso viele US-Hausbesitzer. In Miami können acht Prozent ihre Hypothekarkredite nicht bedienen. Das bereitet besonders, aber nicht nur den Betroffenen Bauchschmerzen. Braut sich da etwa wie 2007 eine Immobilien-Krise 2.0 zusammen? Dem ist hoffentlich nicht so. Denn zum einen sind – anders als bei der Immobilienkrise 2007 - die Häuserpreise nicht gefallen, sondern gestiegen, in Miami im letzten Jahr um 20 Prozent, was die Banken etwas beruhigen dürfte. Zum anderen griff und greift in der Pandemie anders als noch vor 14 Jahren die US-Regierung den notleidenden Bewohnern großzügig unter die Arme. https://anchor.fm/geldmeisterin/embed/episodes/Aktientipps-statt-Sommerpause-e14v52b Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Immobilienpreise #USA #Mieten #Hypotheken #Insolvenz #Immobilienkrise #Pandemie
01:41
July 28, 2021
Daumen hoch für die neuen Quartalsberichte
Juhu, sie ist gestartet, die Berichtssaison für das 2. Quartal 2021 und es sieht laut Tilmann Galler, Marktstratege von JP Morgan Asset Management ganz schön gut aus. Demnach haben in den USA schon 41 Unternehmen aus dem Index S&P 500 ihre Zahlen präsentiert. Und Bingo:  Davon toppten 80% die Gewinn- und 83% die Umsatzerwartungen. Sie haben somit großteils wieder ihre Umsatzrenditen vor dem Pandemiejahr 2020 erreicht. Aber nicht nur in den USA geht die Sonne auf: Von den über 50 Gesellschaften aus dem europäischen Index Stoxx 600, die bereits ihre Gewinn- und Umsatzzahlen für das 2. Quartal vorgelegt haben wird in Summe der Gewinnzuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal derzeit auf 115 Prozent geschätzt. Die Umsätze dürften um rund 22 Prozent gestiegen sein. Die Zuwächse, wenn auch von niedrigen Niveaus aus, klingen doch fein. Sie sorgen für regen Börsenhandel und sind ein weiterer Grund, warum Investoren aktuell keine Sommerpause einlegen. Mehr dazu und zu interessanten Aktientipps von Andrey Wolfsbein von Freedom Finance in der aktuellen Podcastfolge der Geldmeisterin  Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Quartalszahlen #Gewinn #Umsatz #TillmannGaller #Zuwächse
01:51
July 27, 2021
Leitwährungen kommen und gehen
Eine Anlageregel lautet: Schau, dass Du vor allem in jener Währung investiert bist, in der Du Deine Ausgaben und Einnahmen hast. Investiere zur Risikostreuung auch in anderen Leitwährungen. Welche das sind, ändert sich im Laufe der Jahrzehnte. 1900 war der britische Sterling mit über 63 Prozent die Leitwährung Nummer Eins, abgeschlagen dahinter der Französische Franc und die Deutsche Mark. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts löste dann der US-Dollar den Sterling als wichtigste Leitwährung ab. Ende des Zweiten Weltkriegs hatte dann wieder der Sterling mit über 80 Prozent Anteil bei den Leitwährungen die Nase vorne. Er wurde aber ab den 60er-Jahren endgültig vom Dollar als mächtigste Reservewährung verdrängt. Im Jahr 2000 waren über 71 Prozent der weltweiten Währungsreserven in Dollar, knapp 19 Prozent in Euro, 5,4 Prozent in Japanische Yen und nur mehr 2,7 Prozent in Pfund Sterling. Seit 2015 taucht auch der chinesische Renmimbi als Währungsreserve auf. 2020 waren 2,2 Prozent aller Währungsreserven weltweit in der chinesischen Währung. Auch der Euro und viele weitere Leitwährungen wie der Schweizer Franken, der australische und kanadische Dollar konnten in den letzten 20 Jahren auf Kosten des US-Dollars zulegen. Selbst wenn der Green Back mit 59 Prozent immer noch die wichtigste Reservewährung ist, wird er im asiatischen Jahrhundert wohl weiter an Terrain verlieren. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Renmimbi #Leitwährung #Dollar #Euro #Währungsreserven #Sterling #DeutscheMark
02:04
July 26, 2021
Happige Gebühren für Teilaktien
Immer etwas Neues. Jetzt sind Fractional Shares der letzte Heuler, auf Deutsch Teilaktien. Denn nicht jeder ist finanziell gut genug ausgestattet, um sich teure Aktien von beliebten großen Börsen-Konzernen zu kaufen. Also bieten immer mehr Broker an, dass man statt der ganzen Aktie - etwa eine Amazon um stolze 3690 Dollar - einen Bruchteil davon kaufen kann. Dasselbe gibt´s für Fondsanteile. Grundsätzlich kein Problem: der Wert von Fractional Shares steigt und sinkt mit dem Kurs des Unternehmens oder Fonds, in den man investiert. Nur: Kleinvieh macht viel Mist und entsprechend happig können die Gebühren bei Teilaktien ausfallen, warnt Florian Beckermann, geschäftsführender Vorstand des österreichischen Interessensverband für Anlager IVA, zu hören am Sonntag in der nächsten Podcastfolge der GELDMEISTERIN, überall, wo es Podcasts gibt. Neben dem Gebühren von Teilaktien müsse man auch darauf achten, dass man ein Stück von Dividende erwischt. Stimmrecht auf der HV darf man sich bei Teilaktien jedenfalls nicht erwarten. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #FractionalShares #Teilaktien #Gebühren #Broker
01:34
July 23, 2021
Blaues Gold - Börsennotiertes Süßwasser
Obwohl 70 Prozent der Erde mit Wasser bedeckt ist, ist sauberes Wasser ein knappes Gut. Und was knapp ist, wird gerne an der Börse gehandelt. Die Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) handelt seit 7.Dezember 2020 einen Wasser-Future, also Wasser-Terminkontrakt, der die Preisentwicklung von rund 12,3 Millionen Liter Wasser nachbildet. Laut den Vereinten Nationen müssen bis zum Jahr 2030 jährlich 114 Milliarden US-Dollar in die Wasserinfrastruktur fließen. Entsprechend gut entwickeln sich Aktien von Herstellern von Wasserrohren und Pumpen, von Wasser-Abfüllern bis zu den Wasseraufbereitern. Denn mit steigendem Wohlstand steigt weltweit der Trinkwasserverbrauch. Laut UN wird der Verbrauch 2025 um 40 Prozent höher als noch 2015 liegen. Andererseits haben laut UNICEF rund 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Bleibt zu hoffen, dass für sie bald genießbares Wasser und nicht nur für die Anleger in  Wasseraktien, ETFS und Fonds die Gewinne sprudeln. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Süßwasser #CME #ChicagoMercantileExchange #Börse #ETFs #Wasser-Future
01:34
July 22, 2021
Der heilige Investment-Gral: Ein ultimativer Index für alles
Die Index-Branche bastelt an einen heiligen Gral, einem All-in-One-Index, mit dem man sich einfach alles auf einmal ins Portfolio holt: Anleihen, Weltaktien, Rohstoffe bis hin zu Private Assets wie Bankkredite, Private Equity oder Infrastruktur. Der größte unabhängige Index-Anbieter MSCI soll schon ziemlich weit mit der Entwicklung eines solchen ultimativen Index sein. Und auch die Konkurrenz, S&P 500 und FTSE Russel schläft nicht. Die Indexwelt tut sich allerdings schwer, nicht börsennotierte Assets zu tracken. Private-Banker Constantin Veyder-Malberg, gibt in  einer  hörenswerten Podcast-Folge der GELDMEISTERIN offen zu, dass er es aufgegeben habe, nach einem solchen heiligen Gral der Finanzwelt zu suchen. Das es den nicht gibt, habe ihn der Absolut Return-Fonds von Bernie Madoff schmerzhaft gelehrt. Mir persönlich bringt schon der MSCI All Country World Index Glückseeligkeit. Er investiert in rund 3000 Unternehmen und deckt damit bereits 85 % der weltweiten Marktkapitalisierung ab. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Index-Fonds #Indexing #MSCIALLCOUNTRYWORLD #Börse
01:29
July 21, 2021
Private Equity für alle
Privates Beteiligungskapital ist meist Großinvestoren wie Family Offices, Pensionskassen oder Stiftungen von Universitäten vorbehalten. Bei Null- und Negativzinsen und nach der ausgiebigen Börsenrally suchen aber auch Privatanleger alternative Assets. Das kann man über Zubringerfonds, die in Private Equity investieren. Das heißt aber, man muss einige Prozente an Zwischenhändler abdrücken und dann muss es sich noch lohnen. Man kann sich auch direkt an große börsennotierten Beteiligungsgesellschaften beteiligen wie an den Experten Blackstone oder die Carlyle-Group. Oder man kauft Aktien von  SPACS, Special Purpose Aquisition Companies, die oftmals aber Know How erst im Geld einsammeln bewiesen haben. Börsennotierte Holdings sind als Miteigentümer ihrer Beteiligungen auch Diener zweier Herren. Bleibt noch die Möglichkeit über ETF´s auf Private Equity Indizes an der Entwicklung der Finanzinvestoren zu partizipieren. Solche bieten etwa ishares und Xtrackers an. Mehr zu „Super-Indizes“, die neben Private Equity gleichzeitig auf alle andere Assetklassen setzten wollen in der nächsten Folge der Börsenminute. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Beteiligungskapital #PrivateEquity #Negativzinsen #Privatanleger #Börsenrally
01:41
July 20, 2021
Warum die Zinsen langfristig tief bleiben
Derzeit sind es ganz bestimmt die Zentralbanken, die mit ihrer lockeren Geldpolitik Schuld an den tiefen Zinsen haben. Mit ihren Billionen-schweren Anleihekäufen halten sie durch ihre starke Nachfrage en die Zinsen niedrig. Dass aber auch langfristig die Zinsen wohl nicht mehr wie früher steigen, wenn die Inflation steigt hat strukturelle Gründe, gegen die man auch mit Geldpolitik nicht gegensteuern kann. Es ist weltweit einfach viel zu viel Geld vorhanden und wird viel zu wenig Geld für Investitionen benötigt. Zum einen, weil die Bevölkerung altert und Volkswirtschaften weniger investieren und damit auch unproduktiver werden. Zum anderen weil die Digitalisierung langfristig auch weniger Investitionen benötigt – sonst würde man ja nicht digitalisieren. Und vor allem, weil die Weltbevölkerung insgesamt reicher wird. Frühere Emerging Markets wie China, Vietnam oder Indien sind zu Geld gekommen. Anleger müssen sich also dauerhaft darauf einstellen, dass sie deutlich mehr Risiko eingehen müssen, wenn sie ihr Vermögen langfristig erhalten möchten. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:35
July 19, 2021
Die Drei Töpfe-Investmentstrategie
Die Drei-Töpfe-Anlagestrategie funktioniert folgendermaßen: Zuerst investiert man in den Sicherheitstopf. Dort sind die eigene Immobilie, etwas Gold, etwas Festgeld, bestgeratete Staatsanleihen, womöglich eine Ablebensversicherung und andere Sachwerte drin, wie zum Beispiel Dividendenaristokraten, die seit Jahren und kontinuierlich Dividenden ausschütten und mehrere Börsenkrisen überlebt haben. Der zweite Topf ist der Kapitaltopf, wo ich langfristig, breit gestreut in Wertpapiere investiere, die mir zumindest eine Rendite von vier Prozent pro Jahr, besser etwas mehr liefern, damit ich mir meinen Lebensstandard langfristig erhalten und weiterhin mit meinen Freunden mithalten kann. Habe ich dann noch Geld über, wird ein dritter, der Fun-Topf füllen. Er enthält spekulativere Aktien oder Assets, mit denen ich viel gewinnen aber auch alles verlieren kann. Die Drei-Topf-Anlagetrategie wendet Constantin Veyder-Malberg, Vorstand der Capital Bank AG an – am Sonntag zu hören im Gespräch mit der GELDMEINSTERIN, der Podcast, der mehr aus Deinem Vermögen macht. Zu hören überall wo es Podcasts gibt und auf www.geldmeisterin.com. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Anlagestrategie #Sicherheit #Dividendenaristrokraten #Lebensstandard
01:38
July 15, 2021
Norwegens Staatsfonds - ein echtes Investmentvorbild
Auf die Gefahr hin, dass ich mich für meine Stammhörer wiederhole: Vom Norwegischen Staatsfonds kann man sehr viel lernen. Er legt nicht erst jetzt nachhaltig an, wirft Unternehmen, die mehr als 30 Prozent ihre Erträge aus fossilen Brennstoffen erzielen sukzessive aus seinen Portfolien. Wobei die Zuflüsse in den Fonds aus norwegischen Ölerträgen stammen. Die Norweger erzielten 2020 eine Performance von 10,9 Prozent und das nicht ausschließlich mit Aktien. Mit Aktieninvestments verbuchen sie 12,1 Prozent Wertzuwachs, bei Anleiheerträgen 7,5 Prozent. Börsennotierte Immogesellschaften bescherten ihnen zwar 2020 eine Mini-Minus von 0,1 Prozent. In den letzten zehn Jahren waren es aber im Schnitt 7,7 Prozent pro Jahr. Es gibt viele ETF´s, die versuchen, die Strategie des Ölfonds nachzubauen. Bei Investments in über 9000 Unternehmen kann das wohl kaum naturgetreu erfolgen. Zahlen, Daten, Fakten zum norwegischen, sehr transparenten Ölfonds findest Du online bei der Norges Bank unter www.nbim.no Und wenn ihr mehr über die Investmentstrategien der Norwegischen Fondsgesellschaften erfahren wollt, empfehle ich Euch die aktuelle Podcast-Episode der GELDMEISTERIN:  https://anchor.fm/geldmeisterin/embed/episodes/Nachhaltig-mehr-verdienen-e14851i Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #NorwegischerStaatsfonds #Investmentstrategie #Nachhaltigkeit #Ölfonds #Pensionsfonds
01:45
July 15, 2021
G wie Gut bezahlte Unternehmensführung
Die Vorstandsgehälter der 30-DAX-Unternehmen sind im Coronajahr 2020 um 3,3 Prozent gesunken, berechnete die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz DSW.  Grund ist der Rückgang der Unternehmensgewinne, an denen ihre Boni gekoppelt sind. Die Gewinne vor Zinsen und Steuern gingen laut Studie im Schnitt um 25 Prozent zurück. Positive Ausreißer waren der Industriegasproduzent Linde, weshalb CEO Steven Angel auch die Gehaltsranking mit 14 Millionen Euro anführt, gefolgt von Christian Klein von SAP mit 8,4 und VW-Chef Herbert Diess mit 7,9 Millionen Euro. Aber auch alle andere DAX-Vorstände verdienten nicht so schlecht, nämlich mit 3,4 Millionen Euro im Schnitt das 48-fache ihrer Mitarbeiter. Und weil ihre Bezüge meist am Aktienkurs gekoppelt sind, schaut´s für sie heuer wieder sehr gut aus. Der DAX stieg im 1. Halbjahr um 13%.  Gut bezahlt ist dennoch relativ: Nike-Boss John Donahoe verdiente im Pandemiejahr umgerechnet rund 46,8 Millionen Euro. Die 200 bestbezahlten CEOs in US-Firmen verdienen 274-Mal so viel wie ihre Angestellten. Liebe Vorstände: Das G bei ESG steht eigentlich für gute nicht für gut bezahlte Unternehmensführung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #DAX #Vorstandsgehälter #DSW #Linde #ESG
01:57
July 14, 2021
Kein Grund Aktien jetzt zu verkaufen
Zu dieser Folge hat mich Philipp Vorndran von Flossbach&Storch inspiriert, als ich wieder einmal über Gewinnmitnahmen nach dem guten ersten Halbjahr laut nachdachte. Seine Worte in meinem Ohr:  Warum um alles in der Welt will ich Unternehmensanteile verkaufen, wenn ich weiterhin an den Titel glaube und auch keine besseren Investmentideen im Köcher habe. Auch rein statistisch spricht derzeit nichts für Gewinnmitnahmen. Philipp Vorndran hat sich den S&P 500 zur Brust genommen. Der US-Leitindex liegt nach dem ersten Halbjahr mit mehr als zehn Prozent im Plus. Das gab es seit dem zweiten Weltkrieg 22 Mal. Und in 18 Fällen, also rund 82 Prozent legte der Index dann auch über das zweite Halbjahr zu. Im Median stieg der S&P 500 im zweiten Halbjahr um knapp zehn Prozent. Voilá! Jetzt können die MitdenkerInnen unter den HörerInnen natürlich argumentieren, dass es den S&P 500 noch gar nicht solange gibt. Er wurde erstmals 1957 veröffentlicht. Der S&P 500 wurde aber schon bis 1789 zurückgerechnet… Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Aktienverkauf #Timing #S&P500
01:38
July 13, 2021
General Motors - Der Erfolg ist kein Zufall
Fast fünf Prozent ging es letzten Freitag mit der Aktie von General Motors nach oben und das ist kein Zufall. Marktanalyst Dan Ives von Wedbush veröffentlichte ein Kursziel für GM von 85 $ je Aktie, 26 Dollar über ihren aktuellen Kurs. Das ein altes Flaggschiff in einer traditionellen Branche in neuem modernen Gewand sehr gut da steht ist alles einer Frau zu verdanken: Der innovativen und tüchtigen GM-Chefin Mary Barra. Der mit E-Motor herausgebrachte Ford Mustang ist in Übersee bereits der volle Verkaufsschlager. Marry Barra will die E-Autoverkäufe bis 2025 auf mehr als eine Millionen Stück steigern. 35 Milliarden US-Dollar oder umgerechnet knapp 29 Milliarden Euro will Barra in die Geschäftsbereiche E-Mobiliät und selbstfahrende Fahrzeuge stecken, rund ein Drittel mehr als ursprünglich geplant. Sie rechnet für das erste Halbjahr mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von 8,5 bis 9,5 Milliarden US-Dollar. Erwartet wurden 5,5 Milliarden.  Das muss ich einfach an dieser Stelle  los werden: Es gibt erstklassige Managerinnen,  ihre Leistungen werden oftmals viel zu wenig honoriert. Liebe Grüße auch an die standhafte Emma Walmsley, CEO vom britischen Pharmakonzern Glaxo Smith Kline, die die Sharholder-Aktivisten Elliott Advisers aus dem Amt drängen wollen, an Julie Sweet, Chefin vom Berater Accenture, UPS-Konzernchefin Carle Tomé und natürlich an die Nummer Eins von Facebook Sheryl Sandberg. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #FordMustang #GeneralMotors #E-Mobilität #Aktienausblick #MaryBarra #selbstfahrend
02:04
July 12, 2021
Berichtssaison Q2 klingt nach einem Sommermärchen
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum ist die Q1-Berichtsaison vorbei befinden wir uns schon wieder in der Vorankündigungssaison, bis  dato ohne nennenswerte negativen Vorankündigungen. Auch haben meines Wissens bisher keine prominenten Konzerne entäuscht , die wegen abweichender Geschäftsquartalen bereits das zweite Quartal vorzeitig publiziert haben. Hoffnung geben uns wenige Wochen vor der Q2-Berichtssaison auch die Analysten, die zwischen Q1 und Q2 ungewöhnlich häufig ihren Ausblick korrigierten und das meist nach oben. In den USA sind in den Monaten Mai und Anfang Juni laut dem ETF-Spezialanbieter LGIM drei Viertel der Gewinn-Revisionen positiver ausgefallen, was man sonst nur nach Rezessionen oder bei der Senkung der Unternehmenssteuern in den USA 2017 gesehen hat. Wenn das nicht nach einem Sommermärchen in den nächsten Wochen klingt... Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Berichtssaison  #Q2  #Sommermärchen #Analysten #Revision
01:26
July 9, 2021
Mindeststeuer ist kein Aktienungeheuer
Immerhin 130 Staaten haben sich auf eine Mindestbesteuerung von Unternehmensgewinnen geeinigt. Gut, als routinierte Steuerzahlerin kommen mir 15 Prozent Unternehmenssteuer nicht wirklich hoch vor. Selbst die Mehrwertsteuer ist höher. Auch brüstet sich Finanzminister Blümel  damit, die Steuer auf Unternehmensgewinne in Österreich von 26 auf 21 Prozent senken zu wollen.  Die Mindestunternehmenssteuer, die laut OECD 150 Milliarden Dollar zusätzlich pro Jahr bringen soll, tritt ohnedies erst 2023 in Kraft. Sie betrifft auch nicht alle, sondern „nur" 7000 bis 8000 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 750 Millionen Euro. Auch stimmten neun Länder, darunter Estland, Ungarn und Irland, sowie Barbados, St. Vincent, Srilanka , Kenya, Grenada und Peru nicht zu. Irland bangt um ihren Status als EU-Unternehmenssteueroase mit 12,5 Prozent. Nutznießer Nummer Eins der Mindestunternehmenssteuer ist die Weltmacht Nummer Eins. Denn die USA ist die Heimat vieler betroffenen Konzerne wie Apple, Google, Amazon, Facebook, Microsoft etc. Unter den Verlierern ist die Schweiz, die bisher mit Niedrigsteuern lockte. Multis und deren Aktionäre können der Mindeststeuer jedenfalls gelassen entgegen sehen. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Unternehmenssteuer  #Gewinne  #OECD #Konzerne
01:49
July 8, 2021
Der Ölpreis ist verdammt heiß
Der Ölpreis hat sich in den letzten zwölf Monaten verdoppelt. Der Grund ist klar: Man braucht nur die Kondensstreifen am Himmel zu zählen, oder auch auf die Straße zu schauen oder in der Industrie, was sich dort abspielt. Die Öl-Lagerbestände sind unter den 5-Jahres-Durchschnitt gerutscht und die OPEC-Länder streiten munter weiter über höhere Fördervolumen. Was aus Anlegersicht interessant ist: Öl, zumindest das, in das man anlegt, kauft man ja nicht in Flaschen, sondern am Terminmarkt. Man kauft Kontrakte für eine bestimmte Zeit, die man nach Ablauf wieder neu abschließt, soll heißen man rollt die Kontrakte immer weiter. Geht man von steigenden Preisen aus, hat man Rollverluste. Man spricht von Contango. Rechnet man hingegen mit fallenden Preisen, freuen sich Investoren über Rollgewinne, sprich über Backwardation. Etwas, was im Ölmarkt untypisch, aber aktuell der Fall ist. Rohstoffe sind also gut für die kurzfristige Spekulation, aber nichts für eine Buy and Hold-Strategie im Langfristportfolio. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Ölpreise #Backwardation #OPEC #IRohstoffe #Spekulation #Terminmarkt
01:29
July 7, 2021
Wirtschaftsmacht USA - Chapeau! Ich ziehe den Hut
Die USA darf man nie unterschätzen, auch wenn China mächtig aufholt. Der Internationale Währungsfonds rechnet heuer in der größten Wirtschaft der Welt mit einem Wachstum um sieben Prozent – ok jetzt kann man sagen, wen wundert´s nach einem Pandemiejahr. Doch laut IWF wird die US-Wirtschaft auch 2022 nochmals um fünf Prozent wachsen. Wenn die Wirtschaft brummt, steigen auch die Preise. Der IWF geht heuer von 4,5 Prozent Inflation in den USA aus, die 2022 allerdings wieder auf 2,5 Prozent sinken sollte. Damit die Wirtschaft boomt, braucht es allerdings den Staat. In den USA soll der American Job-Plan und der American Family Plan gemeinsam zwischen 2022 und 2024 für insgesamt 5,3 Prozent BIP-Wachstum sorgen. Infrastruktur-Aktien oder ETF´s sind also keine schlechte Idee, solange in den USA, China, Japan und Europa die Staaten nicht auf die Schulden schauen. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #USA #Wirtschaftswachstum #Inflation #Infrastrukturaktien
01:28
July 6, 2021
DAX 40 - Die Aufstiegskandidaten
Der deutsche Leitindex DAX stockt seine Indexmitglieder im September von 30 auf 40 Aktien auf. Dafür besteht der M-Dax dann nur mehr aus 50 statt 60 Aktien. Gewinnen tun in der Regel die Index-Aufsteiger, da ETF´s, also Indexfonds, die neuen DAX-Mitglieder ja entsprechend einkaufen und etwaige Absteiger in den M- Dax im Gegenzug verkaufen müssen. Ich denke, dass Beiersdorf wieder in den DAX kommen wird, die erst im März Hello Fresh Platz machen mussten. Airbus sollte aufsteigen, weil der Börsenumsatz keine Rolle mehr für die Aufnahme spielen soll. Die Aktien des Flugzeugbauer werden großteils in Paris gehandelt. Kandidaten sind auch Zalando, der Aromen-Hersteller Symrise AG, Impfstoffspezialist Satorius, Siemens Healthineers, Siemens Energy, Porsche Holding, HannoverRück, Puma, der Diagonistik- und Labortechnikspezialist Qiagen, Knorr-Bremse und  der Mietwohnungs-Konzern LEG Immobilien. Mehr zu den DAX-Kandidaten in meinem aktuellen Wochenend-Finanzpodcast GELDMEISTERIN: https://youtu.be/Bb92PiMVgd0 Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #USA #Wirtschaftswachstum #Inflation #Infrastrukturaktien
01:34
July 5, 2021
Bargeldlos - da führt kein Weg vorbei.
Digital Payment ist ein Mega-Trend. Die Berater von PWC gehen davon aus, dass das bargeldlose Zahlungsverkehrsvolumen bis 2025 global um ca. 80 Prozent wächst. Das würde bedeuten von weltweit etwa einer Billionen Transaktionen 2019 auf fast 1,9 Billionen bis 2025. Bis 2030 soll sich die Zahl der digitalen Payments verdreifachen. Dafür gibt es laut Horst Förster vom Spezial-ETF-Anbieter LGIM viele Gründe. Der Boom der digitalen Wirtschaft und mobile Technologien wie 5 G ebenso wie mobile Bezahlfunktionen. Mehr Käufer nutzen Smartphones und Tablets, mehr Händler Cloud-basierte mobile Kassenlösungen. Im Kommen ist auch Open Banking, die sekundenschnelle Konto-zu-Konto-Online-Bezahlung ebenso wie mit QR-Code eingeleitete Online-Bezahlungen. Digitales Bezahlen ist gekommen um zu bleiben. Es gibt viel interessante Aktien unter den Zahlungsdienstleistern und relevanten digitalen Technologien, wobei man als Anleger nicht immer bei den First Movern dabei sein muss. Langfristig stabiler unterwegs ist man mit innovativen, marktführenden Zahlungsdienstleistern und Kreditkartenanbietern. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Kreditkarten #DigitalPayment #QR-Code #OpenBanking #5G #bargeldlos
01:44
July 2, 2021
Sommerflaute - Gott sei dank!
Es ist Sommer. Die Umsätze an den europäischen Börsen sind flau. Gott sei Dank. Denn das heißt so viel wie, dass Aktien immer noch nicht unter Verkaufsdruck stehen, obwohl die Papiere schon sehr gut gelaufen sind. Das war 1999 vor Platzen der Dotcom-Blase ganz anders. Da wurde kräftig getradet. Dass sich die Leute jetzt also beim Sommerspritzer lieber in den Garten setzen oder auch Fußball-EM schauen und die Luft nach abgeschlossener Berichtsaison, durchschnittlichen KGVs, fortgeschrittenen Impfaktionen und verkündeten Infrastruktur- und Klimaschutzpaketen ein wenig draußen ist, sollte nicht weiter beunruhigen. Statistisch ist der Juli im Gegensatz zum Juni insgesamt ein positiver Börsenmonat. Noch einiges mehr als in Europa ist da in den USA los. Nasdaq und S&P 500 markieren Bestmarken, viele ETF-Gelder fließen nach Übersee und nach Asien und aus Großbritannien ab. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Berichtsaison #ETF #Sommerflaute #Verkaufsdruck #Börsen
01:32
July 1, 2021
Wenn sich zwei Weltmächte streiten, kommt die EU unter die Räder
Die Wirtschaftswelt teilt sich gerade wieder in zwei Lager. Diesmal ist es nicht Russland, sondern China, die den USA gegenübersteht. Auf der einen Seite der Macht stehen Microsoft, Amazon, Apple und Google. Auf der anderen Alibaba, Baidu und Tencent. Sehr wenig Technologie und Digitalisierung kommt aus Good Old Europe.  Obendrein müssen Europäische Exportweltmeister ohne großen eigenen Heimmarkt schauen, dass sie nicht übrig bleiben, warnt Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach & Storch. Denn die Fronten verhärten sich zunehmend, weshalb man bevorzugt auf Unternehmen mit einem klaren Kundenprofil setzen sollte: Die entweder den chinesischen oder den US-Markt bedienen, beides wird politisch nicht mehr opportun sein Im asiatischen Jahrhundert, in dem wir uns befinden wird auch der Renmimbi aufwerten, meint der Kapitalmarktexperte Mein Podcasttipp: Die aktuelle Folge der Geldmeisterin mit Philipp Vorndran. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #China #USA #Weltmächte #Technologieaktien #Europa #Asiatisches Jahrhundert
01:32
June 30, 2021
Niedrige Zinsen tun auch Banken weh.
Niedrige Zinsen tun auch den Banken weh, denn erst mit steigenden Zinsen steigen auch wieder die Margen der Banken und steigende Zinsen sind vorerst  nicht in Sicht. Warum jetzt die Ratingagentur Standard & Poors viele Deutschen Banken herabgestuft hat, vor allem Sparkassen und Volksbanken, Dekabank, Volkswagen Bank, Deutsche Pfandbriefbank oder auch der Commerzbank und der HVB mit Herabstufung droht hat aber auch strukturelle Gründe. Sie würden von der Digitalisierung überrollt. Neue internationale Online-Konkurrenz etwa von US-Technologiekonzernen seien sie nicht gewappnet. Der Kostendruck sei hoch, die Eigenkapitalrendite der deutschen Banken sei schon im vergangenen Jahr von vier auf zwei Prozent gesunken.  Obendrein gibt es ein Urteil des Bundesgerichtshofs gegen unliebsame Gebührenerhöhung im April. Ein um im Schnitt eine Note schlechteres Rating verteuert für die Banken die Refinanzierung. Den deutschen Bankkunden schwant Übles. Negativzinsen sind längst nicht mehr für die oberen 10.000 Sparer Realität. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Negativzinsen #Banken #Eigenkapitalquote #Margen #Kostendruck
01:36
June 29, 2021
Eigene Aktienrückkäufe auf Rekordniveau
US-Konzernen fällt mit ihrem Geld nichts Bessere ein, als eigene Aktien zurückzukaufen. Heuer habe sie schon über 500 Milliarden US-Dollar in ihre Anteilsscheine investiert. Sie kennen am Besten den Wert und die erwarten Gewinne ihres Unternehmens. Bei den niedrigen Zinsen mangelt es ja auch an attraktiven Investmentalternativen. Meist wirkt schon die bloße Ankündigung einer Aufkaufaktion durch den Emittenten kursstimmulierend. Logisch die Unternehmensgewinne müssen nach Aktienrückkäufen durch weniger Anteilseigner geteilt werden. Verliebt in die eigenen  Aktien ist etwa Warren Buffet, der 2020 um 24,7 Milliarden US-Dollar und heuer zwischen April und Juni nochmals um knapp 6,5 Milliarden US-Dollar Aktien seiner Beteiligungsholding Berkshire Heathaway erworben hat. Apple und Alphabet kündigten zusammen Aktienrückkäufe von 140 Milliarden US-Dollar an. Solche Aktionen machen die Titel auf dem Kurszettel wertvoller, aber noch lange nicht in der Realität. Wobei Aktienrückkäufe zur „Kurspflege“ eigentlich in Zeiten starker Börse-Korrekturen typisch sind. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Aktienrückkäufe #Alphabet #amazon #Berkshire Heathaway #Warren Buffet #Kurspflege
01:40
June 28, 2021
Reicher mit Selfmade-Firmenpension
Das globale Finanzvermögen ist laut jüngstem Global Wealth Report der Credit Suisse im Pandemiejahr 2020 sehr kräftig und sehr ungleich gestiegen.  Am stärksten ist das Vermögen je Erwachsenen in der Schweiz geklettert. Plus 70.730 US-Dollar auf knapp 674.000 Dollar. In Deutschland stieg es um 40.450 US-Dollar auf 269.000 US-Dollar, das Vermögen je Erwachsenen in Österreicher stieg „nur" um 28.790 auf 290.350 US-Dollar. Man mag es kaum glauben, die Österreicher sind demnach wohlhabender als die Deutschen. Ich beuge damit nur Retourkutschen im Fußball vor. Im Ernst, waswirklich interessant ist,  ist ein wichtiger Grund für den starken schweizerischen Wohlstandszuwachs: Der durch die gute Börsenentwicklung getragene stolze Anstieg der Betriebspensionen. Und wenn Dir wie mir keine oder nur eine sehr kleine Firmenpension zusteht, dann empfehle ich Dir sie selbst zu basteln. Wie? Indem Du Monat für Monat einen Teil Deines Arbeitseinkommens automatisch auf Dein Wertpapierkonto überweist und damit beispielsweise mittels ETFS in den MSCI All Country World Index und vielleicht noch einen Teil in den MSCI Emerging Market investierst, der wiederum über 40% in China gewichtet ist. Von der Steuerbegünstigung für diese Eigenvorsorge musst Du halt nur weiterträumen … Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung.  Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Global Wealth Report #Credit Suisse #Firmenpension #MSCI All Country World #MSCI Emerging Markets #Deutschland #Österreich #Schweiz #Vermögen
01:57
June 25, 2021
Prime Day an der Börse
Auf Alphabet in der letzten, folgt in dieser Börsenminute Amazon. Schließlich ist der Paketriese laut Markenwert-Ranking 2021 des Londoner Brand-Consulting Unternehmen Kantar zum dritten Mal in Folge die wertvollste Marke der Welt. Der geschätzte Marktwert beträgt 683,9 Milliarden US-Dollar. Auf Rang zwei ist erneut Apple mit 612 Milliarden Dollar, gefolgt von Google mit 458 Milliarden und Microsoft mit 410,3 Milliarden Dollar. Mit Tencent, Facebook und Alibaba belegen auch die folgenden Plätze Techtitel. Dann erst kommen die Klassiker Visa, McDonald’s und Mastercard. Tesla rangiert auf Platz 47 mit einem Markenwert von 42,7 Milliarden Dollar und konnte mit plus 275 Prozent am stärksten zulegen. Die wertvollste europäische Marke ist Louis Vouitton, der wertvollste EU-Technitel SAP. Wie immer man zu Rankings und Markenwerten steht: Starke Marken garantieren dem Unternehmen in jedem Fall mehr Preisdurchsetzungsmacht und bieten dem Anleger Inflationsschutz. Ich halte daher bis auf Weiteres meine Amazon-Papiere… #Alphabet #Marke #Markenwert #Techtitel #Ranking  Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:47
June 24, 2021
Langfristig geht die Google-Rechnung auf
Schon am Wochenende habe ich mir gedacht: Julia, jetzt ist der Zeitpunkt, dass Du Dir Google, pardon Alphabet ins Portfolio legst. Der gesamte S&P 500 war ja am Freitag zurückgekommen. Und wie das Leben so spielt, hatte ich natürlich am Montag arbeitsmäßig so viel zu tun, dass ich nicht zum Traden kam. Hätti nur gekauft, wari jetzt schon reicher. Und dann der Moment der Vernunft, die intellektuelle Niederkunft, wie es Wolfgang Ambros so schön singt. Julia Du predigst Wasser und trinkst Wein. Denn als Langfristanleger sollte mir egal sein, dass Alphabet inzwischen um fünf Prozent gestiegen ist. Wenn mich das Geschäftsmodell langfristig überzeugt, sollte ich auch davon ausgehen, dass es auch mit Alphabet langfristig weiter aufwärts geht. Ich habe den Techtitel am Dienstag um fünf Prozent teurer gekauft als er noch freitags kostete. Ha, und trotzdem habe ich schon dazu gewonnen. Uih, jetzt trinke ich schon wieder Wein. Wer sich übrigens am Kurszettel wundert, warum es Alphabet A und Alphabet C gibt. Bei der Alphabet A-Aktie ist Google inkludiert, beim Alphabet C-Titel nicht. #Google #Alphabet #Langfristanlage #S&P 500 #Geschäftsmodell Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:33
June 23, 2021
Die Nummer Zwei der Weltbörsen
Wer ist der weltweit zweitgrößte Börsenplatz? Es ist China mit einer Marktkapitalisierung von 19 Milliarden US-Dollar und über 6.000 börsennotierten Unternehmen. Kein Investorenweg führt mehr an diesem gigantischen Markt vorbei, betont die Fondsgesellschaft Carmignac. Waren vor 25 Jahren chinesische Aktien in globalen Indizes noch mit null Prozent gewichtet, machen sie heute 43 Prozent des MSCI Emerging Market aus. Man unterscheidet zwischen A-Aktien, H-Aktien, S-Aktien und ADRs. A-Aktien sind Anteile an Festland China-Unternehmen, die in China gehandelt werden. Sind diese Unternehmen in HongKong notiert, heißen ihr Aktien H-Shares. Jene, die in Singapur gehandelt werden S-Shares.  ADR´s sind American Depositary Receipt´s und somit keine Aktien, sondern Zertifikate, die an einer Börse stellvertretend für eine Aktie gehandelt werden. ADR´s stellen US-Finanzinstitute aus, die die zugrunde liegenden Aktien in Verwahrung hat. #China #MSCI Emerging Markets   #American Depository Receipt #Aktien Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:22
June 22, 2021
Raumfahrtaktien als Kursraketen
Ab 2022 sollen die ersten wiederverwendbaren Raketen ins All starten. So die Pläne des Raumfahrtskonzerns SpaceX von Elon Musk. Wiederverwendbare Raketen wären nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern vor allem kostengünstiger und würde der aktuell gehypten Raumfahrt weitere Schubkraft verleihen. Auf 400 Milliarden US-Dollar wird derzeit der Markt der privaten Raumfahrt geschätzt, der bis 2045 auf 2,7 Billionen US-Dollar hochschießt, erwarten PwC und Bank of America Merril Lynch. Der Weltraumboom fasziniert, keine Frage, aber muss ich als Anleger in Überschallgeschwindigkeit dabei sein? Ich halte mich da an den Hypezyklus, um den es schon in einer früheren Börsenminute und in einer Podcastfolge der Geldmeisterin ging: Ich warte also den ersten Hype ab und investiere dann günstiger in gereifte Technik ohne Kinderkrankheiten.  Abgesehen davon, dass ich nie und nimmer 28 Millionen Euro für eine zehnminütige Weltallreise Seite an Seite von Jeff Bezos bezahlen würde. Nicht einmal, wenn der Papst neben mir Sitzen würde ... #Raumfahrtaktien #Kursraketen #Bezos #Weltraum #Hypezyklus #Weltallreise Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:39
June 21, 2021
Heute ist mehrfacher Hexensabbat - geballte Verfallstage
Heute ist großer Verfallstag. Man spricht auch vom mehrfachen Hexensabbat, da gleich alle Derivatetypen zugleich an einem Tag verfallen. Was so viel heißt wie, dass heute die Abrechnungspreise für Optionen und Futures auf Einzelaktien und Indizes festgelegt werden, was im Vorfeld Anlass für Spekulationen gibt.  Trends an den Börsen können sich noch beschleunigen, aber normalerweise nur dann, wenn´s schon turbulent zugeht, eine Situation die wir gerade nicht haben.  Bei der Terminbörse Eurex werden beispielsweise von 11:50 bis 12 Uhr die Preise für auslaufende EuroStoxx und Stoxx 50 festgelegt, um 13 Uhr für Dax und TecDax, um 13.05 für für MDax und Xetra-Mittagsauktion und um 17:30 für die Xetra-Schlussauktionen. Ein Hexensabbat findet vier mal im Jahr statt und zwar jeweils am dritten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember. Solche Tage markieren immer wieder Trendwenden an den Börsen. Die Schwankungen sind nicht mehr so stark wie früher. Privatanleger sollten jedenfalls Ruhe bewahren. #Hexensabbat #Verfallstage #Trendwende #Volatilität #Derivate Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:32
June 18, 2021
Nur Bares ist Wahres
… das gilt meiner Meinung natürlich nicht für die Veranlagung, denn mein Vermögen reduzieren kann ich auch auf angenehmerer Weise als es negativ verzinst auf dem Sparbuch liegen zu lassen. Dennoch bin ich ein großer Verfechter von Bargeld und unterstütze voll und ganz Volksbegehren wie das österreichische für uneingeschränkte Nutzung von Bargeld, das angeblich zwei Wochen nach Auflage bereits über 73.000 Unterschriften einsammeln konnte. Nicht weil ich Schwarzgeld loswerden will oder über sonstige kriminelle Energien verfüge, sondern einfach weil ich noch kein vollständige Vertrauen in die Digitalisierung habe und auch nicht in die Banken. Wenn nur noch Digitalzahlungen möglich sind,  heißt das im Unkehrschluss, dass ich mich kaum gegen Transaktionsgebühren und sonstige Spesen für den Zahlungsverkehr wehren kann, ebenso wenig wie gegen Negativzinsen. Ich kann mein Cashreserven dann nicht mehr, wenn ich wollte in den Sparstrumpf stecken. Oder beim Bauer das Geld für Pferdekarotten abgezählt einfach auf dem Fensterbrett liegen lassen. Gut auf mein Karottengeld zielt die der neue Vorstoß der EU-Kommisarin Maired McGuiness, eine Barzahlungs-Obergrenze von 10.000 Euro einzuführen nicht ab. Aber wehret den Anfängen ..... #Barzahlungs-Obergrenze, #Sparstrumpf, #Maired McGuiness #Cashreserven, #Schwarzgeld Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:28
June 17, 2021
Warum Frauen mehr privat vorsorgen sollten
In Österreich bekommen Frauen 39 Prozent weniger Pension als die Männer, in der Schweiz liegt die Lücke bei 32 Prozent. Das ist zum einen kein schönes Bild für den rot-weiß-roten Arbeitsmarkt, aber hat auch damit zu tun, dass die erwerbstätige Zeit , in der man Pensionsansprüche sammelt, in Österreich deutlich kürzer ist. Das gesetzliche Pensionsalter der Frau wird in Österreich zwar langsam angepasst und erreicht von derzet 60 im Jahr 2032 dann jenes der Männer von 65 Jahren. In Deutschland liegt das gesetzliche Rentenantrittsalter aber jetzt schon für Männlein und Weiblein bei 67 Jahren. Laut Think Tank Agenda Austria sind Österreichs Frauen daher im Schnitt 26,1 Jahre in Pension, Schweizer Frauen 23,8 Jahre und deutsche Frauen nur 21 Jahre. Fazit: Gerade für Frauen ist es immens wichtig, frühzeitig auch mit Aktieninvestments für sich persönlich vorzusorgen, um ein Leben lang gut zu leben. Ich wünsche mir daher noch mehr Podcast-HörerInnen bei der Bösenminute und Geldmeisterin. Viel Hörvergnügen! #Frauenpensionen, #Pensionsalter, #Private Vorsorge Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:36
June 16, 2021
Private sind reich, Staaten pleite.
Weltweit stieg im Pandemiejahr 2020 das private Finanzvermögen um acht Prozent auf den Rekordwert von 250 Billionen Dollar, das sind 205 Billionen Euro, meldet der  Unternehmensberater Boston Consulting. Dazu verhalfen die wachsenden Ersparnisse und steigende Börsenkurse. Auch wurden erstmals Sachwerte wie Grundbesitz oder Gold berücksichtigt. Der Club der Reichen und Superreichen profitierte, Arme wurden ärmer. Nicht zuletzt die Staaten: Laut den Veröffentlichungen des Janus Henderson Sovereign Debt Index stieg die weltweite Staatsverschuldung im Vorjahr um mehr als ein Sechstel ebenfalls auf einen Rekordwert von 62,5 Billionen US-Dollar. Weltweit nahmen die Staaten so viel Schulden auf wie in den vorhergehenden acht Jahren zusammen. Die Wohlhabendsten Bürger dieser Welt könnte sich demnach die Staatsschulden vier Mal leisten.  Bleibt zu hoffen, dass es nicht alle Reichen mit dem Fußballstar Marko Anautovich halten, der zu einem Beamten gesagt haben soll: „Ich verdiene so viel, ich kann dein Leben kaufen.“ #Staatsschulden #Boston Consulting Group #Janus Henderson Sovereign Debt Index #Finanzvermögen #Anautovich Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:35
June 15, 2021
Gesundheitstitel sind noch nicht gesundet
Von niedrigem Niveau aus kann man leichter große Sprünge machen. So zählten Energie- und Finanzwerte 2020 zu den Performance-Schlusslichtern und in den ersten beiden Monaten 2021 zu den Gewinnern. Das der Technologie-Index Nasdaq 100 zwar positiv, aber nicht mehr als Überflieger ins neue Jahr startete, ist nach einem Perfomance-Zuwachs auf Eurobasis von 37 Prozent im Jahr 2020 nicht weiter verwunderlich. Hingegen konnten Energie-Titel, die 2020 mit einem Minus von 39 % die größten Verlierer waren in den ersten zwei Monaten 2021 über 31% zulegen. Das Dumme ist nur: Um nach einem Verlust von 39 Prozent das Ausgangsniveau wieder zu erreichen, muss der Kurs schon um 64 Prozent steigen. Auf meiner persönlichen Shopping-Liste stehen jedenfalls Gesundheitstitel. Schließlich werden wir alle älter: Jeder zweite Säugling in den USA wird seinen 100.ten Geburtstag erleben. Und: Pandemie hin oder her, Gesundheitsaktien sind bis data nicht abgehoben, wenn ich etwa an Glaxo Smith Kline denke.  Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:31
June 14, 2021
Gute Unternehmensgewinne - teuer ist relativ
Die Gewinnsaison in den USA ist zu Ende und sie war sonnig. Laut dem Finanzanalysehaus FactSet konnten 86 Prozent der Firmen im Börsenbarometer S&P 500 die Gewinnerwartungen übertreffen. Der S&P beinhaltet die 500 größten US-Titel nach der Marktkapitalisierung. Laut Factset wurden seit Erhebung 2008 die Unternehmen von den Analysten noch nie so unterschätzt. Allerdings waren die börsennotierten Konzern mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 21,2 auch noch nie so hoch bewertet. Das Durchschnitts-KGV im S&P liegt damit über dem 5-Jahres-Schnitt von 18 und auch über dem 10-Jahres-Durchschnitt von 16. Die Betonung liegt auf Durchschnitt. Den haben Amazon, Alphabet, Apple, Microsoft, Facebook und nicht zuletzt Tesla ganz schon in die Höhe getrieben. Teuer ist bei vielen anderen Unternehmen daher relativ. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer) #Gewinnsaison #Kurs-Gewinn-Verhältnis 
01:23
June 11, 2021
Die Mindeststeuer ist noch keine „Gewinnkeule".
Die G7-Mitgliedstaaten haben sich auf einen globalen Mindeststeuersatz für Multis wie Facebook, Apple oder Alphabet von 15 Prozent geeinigt. Das ist einigen EU-Staaten noch zu wenig, da 15 Prozent nur marginal über den aktuellen irischen Unternehmenssteuersatz von 12,5 % liegt und ansonsten nur die Schweiz den Satz unterschreitet.  Die Regelung zielt nur auf internationale, nicht auf inländische Gewinne ab. Und nur auf jene Unternehmen, die Gewinnmargen von 10 Prozent und mehr haben. Damit sind laut GAM-Investments rund 50% der Internetkonzerne betroffen, nicht aber Amazon. Denn die Vorsteuermarge des Packerlboten liegt bei sieben Prozent nach GAAP.Der Vermögensverwalter GAM-Investment rechnet mit minimalen Auswirkungen. Der Gewinn je Aktie könnte durch die Mindeststeuer zwei bis drei Prozent sinken. Auch haben die Konzerne bis zur Umsetzung Zeit, Forschung & Entwicklung und sonstige Kostenfaktoren in die entsprechenden Länder zu verlagern, um ihre steuerpflichtigen Gewinne zu schmälern. Laut Bank of America ist nicht der Mindeststeuersatz die Steuerkeule die erbarmungslos zuschlägt, sondern Joe Biden, der in den USA die Körperschaftssteuer von 21 auf 28 Prozent erhöhen will. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:45
June 10, 2021
Kurzfristig von der Metallrally profitieren
Wer gerade baut, der weiß wovon ich spreche. Laut Währungsfonds sind die Industriemetallpreise auf ihrem Neun-Jahres-Hoch und outperformen sogar die Agrar- und Energiepreise. Dafür gibt es vier Gründe: Erstens wurde die Industrie von der Pandemie nicht so stark getroffen wie der Dienstleistungs- oder Logistiksektor. Sie brummte vor allem in China weiter, dem Hauptabnehmer von Metallen.  Zweitens schlagen sich die explodierenden Transport- und Energiepreise in den Metallpreisen nieder. Drittens bedeutet der Umstieg auf Akku-betriebenen E-Fahrzeuge laut Internationaler Energie Agentur einen Anstieg des Bedarfs an Grafit, Kobald und Nickel um das 20- bis 25-fache, an Lithium gar um das Vierzig-fache. Auch ist die durch die Konjunkturpakete in den USA und Europa angefachte Bauwirtschaft hungrig auf Eisen und Kupfer. Ist die Metall-Rally schon gelaufen? Den Future-Märkten zufolge sollten Industriemetalle 2021 in Summe rund 50 Prozent steigen, 2022 dann um vier Prozent korrigieren. Nett für kurzfristige Trades, nichts für die langfristige Geldanlage. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:38
June 9, 2021
Irgendwann wird jeder Kredit fällig
Bei der österreichischen Nationalbank ist man weniger wegen der bevorstehenden Europäischen Zentralbanksitzung am Donnerstag nervös, sondern vielmehr wegen der enormen Immobilienkreditvolumina und der laxen Vergabepraktiken mancher Banken. Eigentlich sollte ein Kreditnehmer ja mindestens 20 Prozent Eigenmittel mitbringen und die Tilgung des Kredits keinesfalls 40 Prozent des verfügbaren Einkommens übersteigen. Die OeNB warnt jedoch, dass mehr als die Hälfte der neuen Immo-Kredite mit weniger als 20 Prozent Eigenmittel finanziert werden und bei jedem fünften die Tilgung mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens ausmacht. Schon der geringste Zinsanstieg wirft solche Kreditnehmer aus der Bahn. Wobei man nicht so schnell mit einer Zinsanhebung in der EU rechnen muss Und auch wenn die US-Notenbank FED am 16. Juni womöglich ankündigt, dass sie die Anleihekäufe drosselt, muss man meiner Meinung nach auch dort mit keiner Zinserhöhung rechnen. Wie auch immer: Kredite müssen zurückbezahlt werden. Übrigens: Mehr über Immobilien als Investments erfährst Du in der nächsten Podcast-Folge der GELDMEISTERIN kommenden Sonntag. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:46
June 8, 2021
Zweites Wunder von Cordoba am Börsenparkett?
Wiener Börse-Chef Christoph Boschan hat schon recht. Man kann nicht die Performance des deutschen #DAX-Index mit jener des  Wiener ATX vergleichen. Der #ATX ist ein reiner Preisindex, der nur  Kurssteigerungen wiedergibt. Der DAX hingegen beinhaltet noch die Dividenden-Erträge womit er schon per Definition besser performen sollte. Man sollte dem DAX da eher den ATX Total Return gegenüberstellen, der ebenfalls die Dividenden berücksichtigt. Wenn man diese beiden Börsenbarometer seit dem Bestehen des ATX, also seit 1991 vergleicht, hat der Dax dennoch um rund ein Drittel stärker zugelegt. Auch im Pandemiejahr 2020 stieg der Dax über 17 Prozent, während der ATX um 12 Prozent abstürzte.  Seit Jahresbeginn schaut das Match für Österreich aber viel besser aus. Der ATX legte um 26 Prozent zu, der DAX nur um 14,3 Prozent. Vielleicht wiederholt sich ja das Wunder von Cordoba auf dem Börsenparket. Eine erfolgreiche Handelswoche und viel Vorfreude auf die Fussball EM ab 11. Juni wünscht Julia Kistner, die Dir als Podcast-Tipp die aktuelle GELDMEISTERIN ans Herz legen möchte. Fritz Mostböck analysiert hier die aktuellen Chancen und Risken der größten Wiener Werte. Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia   Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch  Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen   entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:43
June 7, 2021
Geld regiert die chinesische Welt
Sind wir Investoren nicht alle ein bisschen scheinheilig? Da fährt etwa Joe Biden alle möglichen politischen Geschütze gegen China auf, lässt untersuchen, ob Covid nicht doch im Labor von Wuan gezüchtet wurde. Währenddessen positionieren sich westliche Investoren auf den chinesischen Kapitalmärkten, wo es im nächsten Jahrzehnt viel zu holen gibt. Anleihen-Experten schwören auf die chinesischen Bondmärkte, die sich gerade öffnen. Goldman Sachs gründet eine Vermögensverwaltung mit der staatlichen Chinesischen Handels- und Regierungsbank und erhofft sich einen Zugang zu den Spareinlagen von hunderten Millionen Chinesen. Black Rock kooperiert mit der China Construction Bank so der Economist. JP Morgan Asset Management investiert 415 Millionen Dollar in die China Merchant Bank. Auch die europäischen Fondshäuser Amundi und Schroders und japanische Investmenthäuser bringen sich in Stellung. Geld regiert die chinesische Welt! Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia   Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch  Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen   entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:20
June 4, 2021
Investieren macht wieder Freude.
Wer hätte das gedacht. Es braucht erst eine Pandemie, damit die Unternehmen wieder Gusto am Investieren haben, statt nur die eigenen Aktien zurückzukaufen. Analysten von Morgan Stanley rechnen, dass die weltweiten Investments bis Ende 2022 um 121 Prozent über Vor-Rezessionsniveaus ansteigen werden. Das Deutsche Analyse-Haus IHS Markit erwartet heuer einen weltweiten realen Anstieg der Unternehmensinvestitionen um mehr als sechs Prozent. Und das ist alles andere als selbstverständlich. Nach der Finanzkrise dauerte es fast drei Jahre, bis man bei den Investitionstätigkeiten auf ein Vorkrisenniveau zurückkehrte. Die Stimmung ist gut, nutze wir das doch! Allerdings sollten sich die Unternehmen die Investitionen auch bei steigenden Zinsen leisten können, spricht gut mit Eigenkapital gepolstert sein, wo ich gerne auf die Podcastfolge der Geldmeisterin „Keine Angst vor Inflation“ verweisen möchte. Frohes Investieren! Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:23
June 2, 2021
Günstig Traden, aber nicht zu jedem Preis
Wie alles schwappen jetzt auch die Billigstbroker von den USA über Deutschland nach Österreich. Darunter der Berliner Online-Broker Trade Republic, der, kaum auf dem Markt, schon 4,3 Milliarden Euro wert ist. Das Verrechnungskonto ist bei den Neobrokern meist kostenlos, ebenso die Depotgebühren. Auch die Tradingspesen sind moderat, das macht bei Vieltradern mit den Anlageerfolg aus. Nur, trade ich tatsächlich so viel? Und kann ich auf Telefon- und Chatsupport verzichten? Ist mir egal, dass Trade Republik nur an einen Handelsplatz angeschlossen ist, Scalable Capital beispielsweise nur an zwei? Wird es allerdings eng, weil viele Aktionäre aus einem Titel gleichzeitig raus oder rein wollen, können Aufträge womöglich nicht entgegengenommen werden, weil die Deep-Discount-Broker keine m alternative Börsenplätze anbieten. Und wenn eine Order nicht zeitgerecht ausgeführt wird, kann auch das teuer kommen. Konkurrenz belebt jedenfalls die Märkte. Ich hoffe, ich habe meiner Hörerin Isabella aus Wien damit weiterhelfen können. Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:26
June 1, 2021
Vorsicht, alles wird knapp!
Eigentlich ein Wunder, dass man sich wundert das alles knapp wird, wenn es weltweit wieder all gleichzeitig krachen lassen, nach über einem Jahr Entbehrung. Hippe Kühlschränke und andere Haushaltswaren, Wohnmobile und viele Autos haben lange Wartezeiten. Wer gerade baut, meint er kauft Elfenbein statt Eichenholz ein. Selbst die Klopapier-Produktion könnten wieder durch die Knappheit von Holz ins Stocken geraten. Güter werden wieder in Säcken verschifft, weil es an Containern fehlt. Die Frage ist, wie lange hält diese Güter-Knappheit an. Bis zum Sommer? Sommer  2021 oder 2022? Man weiß es nicht genau.  Was bei Aktien jedenfalls mehr denn je zählt sind funktionierende Lieferketten. Just in time war gestern. Der Mangel an Chips kostet Apple 3 bis 4 Milliarden Dollar Umsatz bei den Ipads und Mac-Pcs. Ford kostet die Chip-Knappheit heuer rund 2,5 Milliarden Dollar Gewinn, nicht Umsatz. Die Logistikketten werden in den nächsten Monaten also mehr und mehr zum Aktien-Kriterium.... Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:31
May 31, 2021
Hype-Zyklus: Kauf bloß nicht zu früh.
Kein Investment um jeden Preis, das gilt für Immobilienkäufe ebenso wie für Aktien. So viel Zeit muss sein, um den ersten Hype abzuwarten. Der nächste Podcast-Gast der GELDMEISTERIN, Bank Gutmann-Vorstand Christoph Olbrich nutzt für seine Aktienselektion ein geniales Konzept aus der IT-Beratung: Den Hype-Zyklus. Demnach wird die Wirkung einer neue Technologien zuerst über- und langfristig unterschätzt. Der Hype-Zyklus hat fünf Phasen: In Phase Eins, „Technologischer Auslöser“ steigen Trittbrettfahrer auf ein neues Investmentthema wie Wasserstoff auf. In Phase zwei, dem „Gipfel der überzogenen Erwartungen“ sind die Erwartungen völlig überzogen. Viele Firmen bleiben in den Kinderschuhen stecken, es folgt Phase Drei „Tal der Enttäuschungen“ und  danach Phase vier, der „Pfad der Erleuchtung“. Die Technologie ist gereift, die Berichterstattung abgeebbt - ein guter Einstiegszeitpunkt, findet Olbrich, derzeit etwa bei Cloud-Computing. Anschließend profitiert man dann von Phase fünf, dem Erreichen des Plateau der Produktivität.  Auf ein Wiederhören am Sonntag mir Aktienstrategen Christoph Olbrich und mir bei der GELDMEISTERIN. Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner  Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:42
May 28, 2021
Anleihen sind keine Alternative
Hilfe, die zehnjährigen #Anleihenrenditen steigen. Richtig, nur, das ist der Punkt, von welchem Niveau aus. Zehnjährige deutsche Staatsanleihen kratzen gerade einmal am Gefrierpunkt. Die aktuelle deutsche Inflation von zwei Prozent berücksichtigt schaut für Investoren ein Verlust raus. Bei kürzeren, zweijährigen Bundesanleihen sind die Zinsen mit minus 0,65 Prozent sogar nach wie vor negativ. Wenn sich der Staat bei mir Geld borgt, muss ich ihm also dafür noch etwas bezahlen. Verkehrte Welt! Die Anleihenzinsen werden nicht steigen, solange die Europäische Zentralbank nicht ihre Anleihekaufprogramme drosselt und das wird wohl nicht vor Ende 2022 sein. Solange die Notenbanken mir als Anleihekäufer Konkurrenz machen mit ihrem deutlich größeren Geldbörsl als meines bleiben bei der immensen Nachfrage die Anleiherenditen niedrig. Das macht für die hoch verschulden Staaten, die sich über die Notenbanken de facto günstig bei sich selbst verschulden Sinn. Nicht für mich! Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:31
May 27, 2021
Unbeachtete Post-Corona-Profiteure
Die Freude über die Wiedereröffnung vieler Wirtschaftszweige ist groß. Das zeigen die überraschend starken Bilanzen vieler US-Einzelhandelsketten oder auch die Europäischen Einkaufsmanagerindizes. So ist etwa der IHS Markit PMI Deutschland Index im Mai zum Vergleichswert im April 2021 gleich um 0,4 Punkte auf 56,2 Punkte gestiegen. Der Index steht damit auf einem 2-Monatshoch. So weit so gut und da die Börse der Realwirtschaft drei bis sechs Monate vorauseilt, hat sie auch bei vielen typischen Opening-Branchen wie die Automobil-, Transport- und Tourismusindustrie, Energie- und Bauwerte oder Kreditkartenunternehmen die Sonderkonjunktur nach der Pandemie schon eingepreist. Aber es gibt auch weniger beachtete Post-Corona-Profiteure wie Medizintechnik-Unternehmen, denen durch Pandemie-bedingten OP-Verschiebungen Geschäft weggebrochen ist wie dem US-Hüftgelenkspezialist Zimmer-Biomet oder deren Dialyse-Patienten tragischerweise an Covid verstorben. Das trifft für Fresenius zu. Mehr zu #Post-Corona-Profiteuren in meiner dieswöchigen Titel-Geschichte in der österreichischen Wochenzeitung Börsen-Kurier. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia  Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:52
May 26, 2021
Grüne Energie ist keine sichere Bank
#CleanEnergy Anleger, die zuletzt in Clean Energy-Aktien oder Fonds investierten stehen ganz schön unter Strom. Nehmen wir den prominenten Indexfonds ishares Global Clean Energy. Er bildet die 30 größten Unternehmen weltweit mit Fokus auf saubere Energien ab. Also Solar- und Windenergie und zu 25 Prozent entsprechende IT-Titel. Der Index verlor heuer schon 20 Prozent  Schau ich mir den Kursverlauf allerdings in den letzten zwölf Monaten an, dann bin ich noch 77,5 Prozent im Plus. Seit Fondauflage am 9.7.2007 hat ishares global Clean energy wiederum knapp 32 Prozent  verloren, sprich 2,7 Prozent pro Jahr. Was ich sagen will ist erstens, dass Charts nur eine Momentaufnahme sind. Da sollte man sich verschiedene Zeitspannen anschauen.  Und zweitens gehört saubere Energie meiner Meinung nach zwar die Zukunft, entsprechende Aktien sind aber, nur weil nachhaltig, keine sicher Bank. Interessante Börsenthemen und Interviews bietet auch der Podcast GELDMEISTERIN mit Julia Kistner - jeden Sonntag neu.  Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:28
May 25, 2021
Auf Gier folgt Angst
#Gier Was man derzeit erlebt hat für mich weniger mit Inflationsangst zu tun als mit dem typischen Anleger-Reflex auf Gier nämlich der Angst, dass die Mega-Kursgewinne von 2020 ebenso schnell wieder dahinschmelzen.  Aber ja. Wen man Aktien, Bitcoins, Kunst-Tokens, bis hin zu Sportschuhe-Sammlerstücke um jeden Preis kauft, im Glaube, dass sie, nur weil sie trendig sind, ewig Abnehmer zu einem höheren Preis finden, dann hat man natürlich beim ersten Gegenwind auch viel zu verlieren. Ganz ehrlich. Wieso getragene Sneakers des Rappers Kanye West um 1,8 Millionen beim Auktionshaus Sotheyby´s unter den Hammer kommen, kann ich nicht nachvollziehen. Ebenso wenig, warum ein Bitcoin vor knapp einem Jahr noch knapp 65.000 US-Dollar und am 19 Mai unter 40.000 US-Dollar wert war.  Am gesamten Kryptomarkt wurden in einer Woche 1000 Milliarden US-Dollar verbrannt. Mich würde interessieren, wohin das Geld diffundiert ist. Zu Elon Musk?  Man stelle sich vor, der Euro würde so stark schwanken. Das zeigt wieder einmal 1. dass Kryptowährungen noch keine Währungen, sondern Spekulationsobjekte sind und 2. je extremer die Gier, desto größer die Angst. Schönes Wochenende, an dem wir uns hoffentlich beim Podcast GELDMEISTERIN am Sonntag wiederhören. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:43
May 21, 2021
Gold als glänzendes Investment
#Gold Die deutschen Privathaushalte bunkern – Schmuck inbegriffen - 9000 Tonnen Gold.  Und die ÖsterreicherInnen besitzen doppelt so viel Gold wie ihre Nationalbank. Das sind 560 Tonnen Gold um 30 Milliarden Euro.  Das Edelmetall legte aufgrund der starken Nachfrage in der Pandemie 20 Prozent zu. Auf lange Sicht kann man mit physischem Gold als Werterhalt tatsächlich wenig falsch machen. Kurzfristig ist das Edelmetall sehr schwankungsanfällig, weil es in Dollar notiert und Rohstoffpreise generell stärker schwanken und weil Notenbanken den Preis beeinflussen. Gold ist eine wichtige Währungsreserve. Die An- und Verkaufsspanne kann je nach Stückelung bis zu zehn Prozent betragen. Gold ist im Gegensatz zu Silber in der EU mehrwertsteuerbefreit. Zinsen oder Dividenden wirft Gold nicht ab. Mehr als zehn Prozent vom Anlagevermögen gehören meiner Meinung nach nicht ins Portfolio. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:22
May 20, 2021
Ungebremste Shoppinglaune
#Shopping Ich hätte es mir denken können, als letzte Woche der Obi-Parkplatz gesteckt voll war. Ich hätte Wallmart-Aktien nachkaufen, bevor der US-Einzelhandelsriese am Dienstag nichts anderes konnte als Wahnsinnszahlen zu präsentieren.  Das Geld das Onkel Biden unter den US-Bürger verteilt hat muss ja ausgegeben werden. In den ersten drei Monaten des Jahres konnte Wallmart seinen Betriebsgewinn um 32 Prozent auf umgerechnet 5,7 Mrd. Euro steigern im Vergleich zum Vorjahresvergleichsquartal. Die Aktie steht bei Goldman Sachs, Credite Suisse und Co. immer noch auf Kauf. Ebenso bei mir, wenn ich Wallmart nicht schon hätte. Ich stehe auf die solide und gleichzeitig innovative Handelskette, bei der ich selbst gerne im Urlaub shoppe. Einen besseren Inflationsschutz gibt es kaum. Übrigens bei der US-Heimwerkerkette Home Depot dürften die Parkplätze ähnlich voll wie bei Obi sein. Sie konnten ihre Gewinne im ersten Quartal 2021 gegenüber des Vergleichsqartal 2020 auf 4,1 Milliarden Dollar fast verdoppeln. Home Depot will 50 Prozent ihrer Gewinne an die Anleger ausschütten. Da macht Aktienshoppen Spaß! Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:32
May 19, 2021
Appetitliche Aktien
Die Welthungerhilfe schlägt Alarm. Die Agrarpreise sind in den letzten zwölf Monaten weltweit um 30 Prozent gestiegen. Spekulanten kaufen Ackerland auf, das ist selbst bei uns, aber vor allem in Rumänien und Lateinamerika ein riesen Thema. Das hat schon einen bitteren Beigeschmack. Ebenso Direktinvestment in Zucker, Getreide u.s.w. oder in entsprechende ETFs und Indizes. Da finde ich es eleganter in Landmaschinenhersteller wie John Deere, die Fiat-Tochter CNH (New Holland Traktoren) oder in den US-Bewässerungsspezialisten Lindsay zu investieren. Oder auch in Lebensmittel- und Getränkekonzerne wie Anheuser-Busch, Danone, Nestlé und Unilever. Bei diesen Aktien, oder gar bei Düngemittelproduzenten wie Bayer und Kali & Salz sollte man sich die Nachhaltigkeitsberichte anschauen. Green Reporting wird ab nächsten Jahr in der EU Pflicht und gewinnt stark an Bedeutung. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:24
May 18, 2021
Hasardieren mit Fleischlaberl
Hui, jetzt steppt wieder der Bär an der Börse. Also warum nicht mit seinem Spielgeld ein wenig hasardieren. Da schaue ich mir Aktien wie Mc Donald's an, auf deren Produkte der Appetit wieder gestiegen ist. Auch verdient der Fastfood-Riese an seinen Franchisenehmern doppelt: An den Immobilien und an der Lizenz. Ok, Mekki brach in der Pandemie Geschäft weg, doch der Kurs hat sich wieder erholt. 230 Euro ist mir die Aktie aber nicht wert. Charttechnisch sehe ich eine Unterstützung bei 203 Euro. Dort setze ich mein Kauflimit. Fällt die Aktie auf den Wert, ist gut. Dann landet der Fleischlaberl-König in meinem Portfolio. Wenn nicht, dann nicht. Fleischhaltiges Fast Food ist ohnehin nicht nachhaltig und es gibt bestimmt noch weitere appetitliche Kaufgelegenheiten in den nächsten Wochen. Disclaimer: Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:16
May 17, 2021
Das Inflationsgespenst spukt wieder
Die US- Verbraucherpreise sind im Monat April doch überraschend stark gestiegen: Plus 4,2 Prozent nach 2,6 Prozent im März. Im Mai könnten es sogar sechs Prozent werden – ja dann muss die US-Notenbank FED reagieren und ein Rückfahren ihrer Anleihenkäufe zumindest ankündigen.  Die Zinsen werden deshalb noch nicht steigen. Börsianer seit  dennoch wachsam, beobachtet die Zinsen der zehnjährigen US-Staatsanleihen. Steigen sie  weiter, könnten vorsichtige Anleger und Institutionelle Geld von Aktien in Anleihen umschichten - schlecht für die Aktienkurse. Wen es da zuerst erwischt sind Technologieaktien -  so auch schon am Mittwoch geschehen – nehmt dort Gewinne mit, wo es geht.  Aber keinesfalls kopflos Aktien verkaufen. Solide Aktien sind Sachwerte und daher auch ein Inflationsschutz. Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
01:19
May 13, 2021
Die Börsenminute
Montags bis Freitags meine Marktmeinung in 60 Sekunden.
00:15
May 13, 2021