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Fadegrad

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By Fadegrad
Der Podcast, der fragt, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind. Hosts Gabriel, Lara, Sam & Ines begrüssen abwechselnd Gäste zu Themen rund um Beziehungen, Leben, Sport, Glaube, Gesellschaft und Nachhaltigkeit. Präsentiert von den katholischen und evangelisch-reformierten Kirchen der Kantone St.Gallen und Appenzell. Kontakt: feedback@fadegrad-podcast.ch
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#16 Besuch im Chor für Menschen mit Demenz

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#41 – Gerd Bingemann «Mich stört, wenn man blinde Menschen nicht ernst nimmt»
«Ich vermisse das Radfahren, Menschen zu erkennen und einen lieben Blick von meiner Frau» Gerd Bingemann, blinder Musiker und Komponist, ist zu Gast im fadegrad-Podcast. Mehr über Gerd Bingemann: http://www.bingemann.ch/gerd/ *** Wie gefällt euch der Podcast? Lasst uns eine Bewertung da! *** *** Wollt ihr mehr fadegrad-Gespräche hören? Dann abonniert unseren Kanal! *** 
*** Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch. *** Gerd Bingemann aus Wil SG war nicht sein ganzes Leben lang blind. Durch eine Macula-Degeneration erblindete er langsam, über viele Jahre hinweg. In der zweiten oder dritten Primarschulklasse merkte er erstmals, dass mit seinen Augen etwas nicht stimmte: «Ich konnte von der Schulbank aus nicht mehr erkennen, was an der Wandtafel stand. Als ich ich von meinem Sitznachbarn abschreiben wollte, war ich erstaunt, dass spicken auch nicht mehr möglich war», erzählt er im fadegrad-Podcast. Es war ein langsames Loslassen: den Blick seiner Frau nicht mehr sehen zu können, Hell-Dunkel nicht mehr unterscheiden zu können, aus Sicherheitsgründen nicht mehr Velo fahren zu können. Heute legt Gerd Bingemann nur mehr drei Wege völlig selbständig zurück. Der 62-jährige wirkt jedoch alles andere als verbittert: Halt und Hoffnung findet er in der Musik, seiner Frau und seinem Glauben. «Meine Frau, die Malerin ist, hat mir eine andere Weise des Sehens beigebracht. Ich als Musiker habe dafür ihre Wahrnehmung für das Hören geschärft», erzählt er. Musik prägt das Leben von Gerd Bingemann. Als er noch sehen konnte, lernte er beim Blockflötespielen auch das Notenlesen. Klavierunterricht erhielt er im Blindenschulheim. Gitarre, die «Blues Harp»-Mundharmonika und Hang (Handpan) brachte er sich selbst bei. 2021 musste der Jurist, der bis dahin bei SZBLIND, dem Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen, gearbeitet hatte, seinen Beruf aufgeben: Als zur Erblindung eine Hörbehinderung hinzu kam, liess er sich frühpensionieren. Ein Leben ohne Musik könnte er sich jedoch nicht vorstellen: «Ich hätte eine Sprache nicht mehr, mit der ich meinen Frust, meine Freude, meine Dankbarkeit, meine Ängste, Hoffnungen, Sorgen und Zukunftsperspektiven, meine Liebe und Romantik ausdrücken könnte», so Bingemann. Warum passiert das mir? Gerd Bingemann bezeichnet sich selbst als gläubige Person. Der Glaube an Gott fliesst auch in seine Kompositionen ein. Ein Stück auf seiner CD heisst «Tanz auf dem Wasser», damit meint er «einen Glaubensschritt auf die Unwegsamkeiten des Lebens hin, den ich jeden Tag neu machen muss». Mit Blick auf die biblische Erzählung von Petrus, der auf dem Wasser geht, sagt Gerd Bingemann: «Ich habe die romantische Vorstellung, dass Gott über diese Unwegsamkeiten hinweg mit mir tanzt». Im fadegrad-Podcast spricht Gerd Bingemann auch über seine Glaubenszweifel und seine Glaubenskrise, welche Hilfsmittel er im Alltag verwendet und was er sich als blinder Mann von der Gesellschaft wünscht. Themen des Podcasts: 08:08 Hörbehinderung 15:48 Hilfsmittel für Blinde 18:11 Je schlechter die Sehkraft, desto besser die anderen Sinne? 23:46 Tanz auf dem Wasser 26:08 Heilungsgeschichten in der Bibel 27:44 Warum passiert das mir? 30:40 Verlosung 31:17 Was sich Gerd Bingemann von der Gesellschaft wünscht 33:17 Verabschiedung und Ausblick
33:50
October 06, 2022
#40 Tiktok Creatorin: "Wir alle sind Influencer"
Mit Acrylbildern und ihrem Alltag inspiriert Judith alias @couldbe.ju auf TikTok mehr als 55.000 Follower. Glaube und Kunst geben ihr Halt in schwierigen Zeiten, verrät sie im fadegrad-Podcast. Was bringt ein Mami dazu, aktiv auf Tiktok dabei zu sein? Wie kann dies das eigene, aber auch fremde Leben beeinflussen? Das wollte fadegrad-Host Sam de Keijzer von Judith wissen. Schon seit einiger Zeit verfolgt sie die 42-Jährige, die mit Acrylbildern und Szenen aus ihrem Alltag mehr als 55'000 Follower inspiriert.  "Ich habe mit dem Malen begonnen, um den Tod meines Sohnes zu verarbeiten", sagt Judith. Der Trauer und dem Schmerz begegnete sie mit bunten Acrylfarben. Für ihre Kunst erntet sie viel Lob, aber auch Kritik: Wie Judith mit Hass im Internet umgeht, beantwortet sie in der Podcastfolge. Woher kommt Judith's Leidenschaft für Acrylbilder genau? Was beschäftigt sie, wenn sie neuen Content oder neue Bilder produziert? Wie lebt es sich als erfolgreiche Creatorin, was erlebt man für Geschichten? Wie reagiert das Umfeld und wie genau spielt in all dem der eigene Glaube vielleicht noch mit? Alle diese Fragen hat Judith in diesem Gespräch souverän beantwortet. Ihren Glauben an Gott hängt Judith nicht an die grosse Glocke auf TikTok. Doch wenn Menschen sie darauf ansprechen, erzählt sie gerne, wie der Glaube sie trägt. Sie will Menschen ermutigen, ihre Kreativität auszuleben und auf ihre Fähigkeiten und Begabungen zu vertrauen. Es wurde eine Folge daraus, die ich (Sam) jedem besonders ans Herz lege. Das Gespräch hat mich einige Male bereits bei der Aufnahme sprachlos und emotional gemacht und berührt mich immer noch beim Anhören. Themen der Folge: 3:55  Judiths Weg zu TikTok 7:50  Über Hate-Kommentare und den Umgang damit 13:25 Was sagt das Umfeld zur TikTok Creatorin 16:50 Was ist ein Influencer? 20:00 Von der Ergotherapeutin zur Social Media Beraterin 22:15  Wie Judith durch Trauer zum Malen kam 27:20 Die Symbole, die Judith malt 29:40 Woran glaubt Judith? 33:55 Live-Malen und Malprozesse 35:00 Nächstenliebe im Internet 37:05 Jesus und Tiktok? 38:20 Persönliche Nachricht von Judith an alle Zuhörer:innen.  Judiths Account auf Tiktok: Anschauen und abonnieren
39:59
September 22, 2022
#39 Assistierter Suizid: "Er wollte nur mehr sterben"
Fabienne Annen hat ihren Onkel in den Tod begleitet. Im fadegrad-Podcast spricht sie über den assistierten Suizid und darüber, wie sie damit umging, dass er nur mehr eines wollte: sterben. „Ich fühlte mich wie ein Mami für meinen Götti. Es war ein riesen Druck, eine riesen Verantwortung“, sagt Fabienne Annen. Sie spricht ruhig und gefasst. Ein Jahr ist es her, dass ihr Onkel mit Exit aus dem Leben schied. Davor war die 26-jährige zehn Jahre lang mehr oder weniger die einzige Bezugsperson für ihren Onkel. Ihr Onkel sei ein schlauer Mensch gewesen, war technikbegabt und konnte beispielsweise sehr gut Origami falten. „Doch durch den Alkohol ging das leider alles verloren. Er hat sich sein Hirn quasi weggetrunken“, sagt die junge Frau, die ihren Onkel nur als suchtkranken Mann kannte. Viele Entzüge scheiterten. Zur Leberzirrhose kamen dauerhafte Schmerzen. Nach einem Sturz war er auf den Rollstuhl angewiesen und lebte in einem Pflegeheim. „Er drohte immer wieder mit Suizid. Ich arbeite selbst in der Pflege und wollte verhindern, dass das Pflegepersonal durch seinen Suizid traumatisiert wird“, erklärt Fabienne Annen, warum sie ihm schliesslich dazu riet, einen Sterbehilfeverein zu kontaktieren. Denkst du an Suizid? Oder machst Du dir Sorgen um eine nahestehende Person? Hier gibt es Hilfe: ·  Für Erwachsene: 143 – «Dargebotene Hand» ·  Für Kinder und Jugendliche: «147» ·  Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch Kriterien für die Freitodbegleitung Um für einen assistierten Suizid in Frage zu kommen, muss ein sogenannter dauerhafter Sterbewunsch vorhanden sein, die Person muss wissen, was sie tut (Urteilsfähigkeit), darf nicht aus dem Affekt heraus handeln und muss Alternativen kennen wie beispielsweise ein Hospiz (Wohlerwogenheit). Sie darf nicht von Dritten beeinflusst werden (Autonomie) und muss den Suizid eigenhändig ausführen (Tatherrschaft). All diese Voraussetzungen seien bei ihrem Götti gegeben gewesen. Vom Erstgespräch bis zu seinem assistierten Suizid vergingen rund sechs Wochen. Im Podcast erzählt Fabienne Annen, wie sie sich von ihrem Götti verabschiedete, was seine letzten Worte waren und ob er sich noch mit seiner Familie versöhnte, bevor er starb. Kritik am assistierten Suizid Fabienne Annen ist überzeugt, das Beste für ihren Götti getan zu haben. Im Podcastgespräch reagiert sie auf Kritik am assistierten Suizid: dass Sterbehilfevereine wie Exit aus finanziellem Interesse heraus handeln oder dass alte und kranke Menschen sich dazu gedrängt fühlen könnten, aus dem Leben zu gehen, weil sie niemandem zur Last fallen wollen. Auf die Frage, ob das Leben nicht ein Geschenk sei, über das man nicht bestimmen könne, antwortet sie: „Gott hat uns doch einen freien Willen gegeben. Wir sind keine Marionetten“. Daher sollten Menschen, die leiden, selbst bestimmen können, wann sie aus dem Leben gehen wollen. Für sie ist klar: „Mein Onkel hat viele falsche Entscheidungen im Leben getroffen. Die letzte ist für ihn die richtige gewesen.“
33:32
September 08, 2022
#38 FCSG-Präsident Matthias Hüppi
«Im Fussball werden Toleranz und Respekt gelebt» - Der Präsident des FC St.Gallen Matthias Hüppi spricht im fadegrad-Interview mit Lara Abderhalden über seine Rolle im Club, darüber, wie er mit rassistischen Vorfällen umgeht wie jenem, als ein Spieler der gegnerischen Mannschaft im Stadion in St.Gallen von einem Zuschauer rassistisch beleidigt wurde. Er spricht über sein Einschreiten bei der Cup-Niederlage gegen Lugano in diesem Jahr, als Fans den Rasen stürmten, aber auch über seine stillen Seiten, darüber, wo er Energie tankt und was ihm Halt im Leben gibt und weshalb der Fussball ein gesellschaftliche Vorzeigebeispiel für Integration und Respekt ist.
46:04
August 25, 2022
#37 Kathrin Bolt: Die erste Pfarrerin in der St.Laurenzenkirche ganz persönlich
Willkommen zur ersten fadegrad-Podcastfolge nach der Sommerpause! Für viele beginnt mit dem Herbst ein neuer Lebensabschnitt: eine Lehre, ein Studium oder ein Umzug. Für die reformierte Pfarrerin Kathrin Bolt, Interviewgast in dieser fadegrad-Podcastfolge, steht eine grosse Veränderung an: Ab 1. September wird sie die erste Frau als Pfarrerin an der St.Laurenzenkirche in St.Gallen sein. Die 41-Jährige folgt Hansruedi Felix nach, der in Pension ging. Die reformierte Pfarrerin, die davor 13 Jahre in Straubenzell tätig war, schaffte es immer wieder mit spektakulären Aktionen in die Medien: Zuletzt zersägte Kathrin Bolt mit einer Motorsäge eine Kanzel – das ist der Ort, von dem aus traditionellerweise die reformierte Predigt im Gottesdienst gehalten wird. Was sie aus dem zersägten Möbelstück machte, warum sie den Pfarrberuf wählte und was sie als erste Pfarrerin an der Laurenzenkirche plant, erzählt Kathrin Bolt im fadegrad-Podcast. Darüber sprechen Kathrin Bolt und Ines Schaberger in dieser fadegrad-Podcastfolge: 00:21   Intro: Zeit der Neuanfänge & Vorstellung Podcastgast 01:48   Warum wurde Kathrin Bolt reformierte Pfarrerin? 03:27   Als Kathrin Bolt mit sich und dem Studium haderte... 05:51   Was die Schwester der Olma-Präsidentin über unser Wirtschaftssystem sagt 06:50   Highlights aus dem Pfarrberuf 08:49   Warum eine Pfarrerin auf die Predigt verzichtet und eine Kanzel zersägt... 13:08   Die erste Pfarrerin in der St.Laurenzenkirche 16:21   Neue Projekte & Pläne für die St.Laurenzenkirche 19:43   Wiborada-Projekt: Warum hat Kathrin Bolt sich freiwillig in einer Zelle einschliessen lassen? 26:11   Verabschiedung und Ausblick: Das gibt es Neues beim fadegrad-Podcast
27:13
August 11, 2022
#36 Festivalseelsorge
Was ist eigentlich Festivalseelsorge? Wofür ist sie da? Und was ist eigentlich ihre Motivation? Diese Fragen wurden Sam von den Festivalseelsorgenden Samuel Hug, Metalchurch Pfarrer und Nadine Zurbrügg, Metalchurch-Diakonin am Greenfield Festival 2022 beantwortet. Eine Mikrofonpanne führte dazu, dass Sam ihre Erkenntnisse des Interviews in einer ausserordentlichen Kurzfolge erzählt. Für das Feeling unterstrichen mit ein paar Tonaufnahmen von Konzerten des Greenfields. Für Infos zur Metalchurch: Metalchurch Oder zur Festivalseelsorge Schweiz: Festivalseelsorge Schweiz
09:41
June 30, 2022
#35 Beim Namen nennen
Eva Ostendarp von SOS Méditerranée spricht über das Seenotrettungsschiff Ocean Viking, warum es so schwer ist, die Toten zu identifizieren und was man gegen das Sterben im Mittelmeer tun kann. Im Podcast kommen auch Stimmen von Geretteten vor. Mehr als 100 Millionen Menschen sind laut den Vereinten Nationen weltweit auf der Flucht - so viele wie noch nie. Menschen fliehen, weil sie um ihr Leben fürchten, vor Wellen der Gewalt oder langwierigen Konflikten.  Beim Versuch nach Europa zu gelangen, sind seit 1993 mehr als 48.000 Menschen gestorben: Männer, Frauen, Kinder, Babys. Die katholische und die reformierte Kirche sowie Partnerorganisationen wollen mit dem Projekt "Beim Namen nennen" der Toten gedenken. Jährlich rund um den Weltflüchtlingstag lesen und schreiben sie die Namen der toten Flüchtlinge - damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Das sind die Themen des Podcasts: 03:50 Zum Film "Numero 387" 04:32 Warum braucht es einen "Weltflüchtlingstag"? 05:17 Was das Seenotrettungsschif "Ocean Viking" macht 06:49 Hassan*, 20 Jahre, aus Liberia 10:24 Sekou*, 12 Jahre, aus der Elfenbeinküste 12:12 "No name": Warum ist es so schwer die Toten zu identifizieren? 16:50 Fadouma*, 26 Jahre, aus Somalia 20:34 Was tun gegen das Sterben am Mittelmeer? Wichtige Links: Beim Namen nennen: www.beimnamennennen.ch Beim Namen nennen in St.Gallen: www.kathsg.ch/beimnamennennen Informationsabend von SOS MEDITERRANEE in St.Gallen Podcastfolge mit Constanze Broelemann: Seenotrettung im Mittelmeer Podcastfolge mit Daniela Stauffacher und Chika Uzor: Wenn der Tod unsichtbar macht Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter!  
Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch. 
25:28
June 16, 2022
#34 Organspende – was sagt der Ethiker? Teil 2/2
Im ersten Teil des Podcasts zum Thema Organspende sprechen Herbert Greub und Diana Ferreira darüber, wie sie die Herz- respektive Nierentransplantation erlebt haben. Sie erzählen, wie es dazu kam und wie fest sich ihr Leben verändert hat. Doch ist eine Organspende ethisch vertretbar? Was sagt die Kirche zu einer Transplantation und wann ist ein Mensch wirklich tot? Lara Abderhalden hat dem Vizepräsident der Nationalen Ethikkommission, Markus Zimmermann, diese Fragen gestellt. Der Theologieprofessor ist grundsätzlich für die Organspende und hat selbst einen Spenderausweis. Er hat sich aber gegen das Transplantationsgesetz ausgesprochen.  Warum er gegen eine "automatische" Organspende ist und wie seine Lösung zum Organspendemangel in der Schweiz aussieht, hört ihr im zweiten Teil des Podcasts zum Thema Organspende. Feedback oder Fragen dürft ihr gerne direkt an feedback@fadegrad-podcast.ch stellen oder uns via Instagram (@fadegrad_podcast) kontaktieren.  Weitere Links zum Thema Organspende findet ihr hier: Link zu allgemeinden Informationen zum Thema Transplantation: https://www.swisstransplant.org/de/ Gesetzliche Grundlagen: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/medizin-und-forschung/transplantationsmedizin/willensaeusserung-zur-spende-von-organen-geweben-zellen/zustimmungsmodelle-in-der-transplantationsmedizin.html Stellungnahme zum Thema Organspende der Nationalen Ethikkommission: https://www.nek-cne.admin.ch/inhalte/Themen/Stellungnahmen/NEK-Stellungnahme_Organspende_DE.pdf
29:28
June 09, 2022
#34 Organspende – die Betroffenen Teil 1/2
Spätestens seit der Abstimmung zum Transplantationsgesetz am 15. Mai 2022 wird das Thema Organspende vermehrt öffentlich diskutiert. Das Gesetz wurde angenommen. Wer nach seinem Tod keine Organe spenden möchte, muss dies künftig festhalten. Ohne Widerspruch dürfen nach dem Tod Organe und Gewebe für Transplantationszwecke entnommen werden (siehe Gesetz: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/medizin-und-forschung/transplantationsmedizin/willensaeusserung-zur-spende-von-organen-geweben-zellen/willensaeusserung-transplantationsmed.html) Gemäss Bundesrat wird die neue Regelung frühestens ab dem Jahr 2024 gelten. Damit das Thema nicht vergessen geht, widmet sich Lara Abderhalden in dieser Podcastfolge dem Thema Organspende. In dieser Folge hört ihr Herbert Greub aus Schmerikon. Er hat vor sieben Jahren ein Spenderherz erhalten, nachdem er drei Herzinfarkte innerhalb von fünf Stunden hatte. Ausserdem spricht Diana Ferreira aus Buchs über die Jahre mit Dialyse und das neue Leben, das sie aufgrund einer Spenderniere hat. Wer sich gerne intensiver mit dem Thema Organspende befassen will, für diejenigen haben wir hier ein paar Links: Spendeausweis bestellen: https://www.swisstransplant.org/de/organ-gewebespende/organspender-werden/organspende-karte-bestellen Fragen und Antworten zum Thema Organspende: https://www.swisstransplant.org/de/infocenter/faq Das Thema Organspende begleiten wir mit einer Themenwoche auf Instagram (@fadegrad_podcast). Feedback und Inputs nehmen wir gerne unter feedback@fadegrad-podcast.ch entgegen.
36:40
June 02, 2022
#33 Satanismus - Teil 2/2
Teil 2 des Gesprächs über Satanismus mit dem Anhänger des symbolischen Satanismus, Robert Thomsen, und dem Religionsexperten Georg O. Schmid. Er leitet Relinfo, die evangelische Informationsstelle für Kirchen-Sekten-Religionen. Mit dabei ist auch Hund Xeno, den ihr immer wieder einmal im Hintergrund hört. Was steht in der satanischen Bibel drin? Und welche Rituale gibt es? Was ist "satanic Panic" und gibt es einen Zusammenhang zwischen Satanismus und psychischen Erkrankungen? Wie gehen Familienmitglieder mit einem Satanisten um? Und ab wann sollte man sich als Angehörige Sorgen machen? All diese Fragen werden in diesem Podcast beantwortet! Wir empfehlen euch, zuerst Teil 1 des Gesprächs zu hören. Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn, lasst eine gute Bewertung da und empfehlt ihn gerne weiter! Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch. Darüber sprechen Sam de Keijzer, Georg O. Schmid und Robert Thomsen im Podcast: 00:51   Die satanische Bibel und Rituale 06:09   "Satanic panic" - Satanismus und psychische Erkrankungen 11:15   Die satanistische Szene in der Schweiz 13:37   Umgang mit Angehörigen - ab wann sollte man sich Sorgen machen?
18:54
May 26, 2022
#33 Satanismus - Teil 1/2
Teil 1 des Gesprächs über Satanismus mit dem Anhänger des symbolischen Satanismus, Robert Thomsen, und dem Religionsexperten Georg O. Schmid. Er leitet Relinfo, die evangelische Informationsstelle für Kirchen-Sekten-Religionen. Mit dabei ist auch Hund Xeno, den ihr immer wieder einmal im Hintergrund hört. Glauben alle Satanisten an den Teufel? Warum wird ein 28-jähriger Mann Satanist? Wie wird man satanistischer Priester? Was bedeuten die verschiedenen Symbole von Satanisten? Geht jeder Satanist in der Nacht auf den Friedhof und opfert Tiere? (Spoiler: nein.) All diese Fragen werden in diesem Podcast beantwortet! Teil 2 des Gesprächs erscheint eine Woche nach Teil 1. Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter! Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch. Darüber sprechen Sam de Keijzer, Georg O. Schmid und Robert Thomsen im Podcast: 01:38   Wie Menschen auf das Wort "Satanismus" reagieren 02:27   Zur Geschichte des Satanismus 04:46   5 verschiedene Formen des Satanismus 09:28   Woher kommt der Name "Satan"? 09:45   Auf der Suche nach einem Halt im Leben 15:41   Zimmerdeko: Satanistisch 20:12   Satanistische Symbole 22:33   Sind alle in der Gothic-Szene auch Satanisten? 23:21   Religiöser Fundamentalismus und Extremismus 26:31   Verhältnis Satanisten - andere Religionen 28:25   Schlussworte
29:51
May 19, 2022
#32 Raus aus dem Hamsterrad - rein ins Kloster
Eine Fahrradtour durch Frankreich, ein Tiny House in Dänemark oder mit Interrail durch Europa. Es gibt viele Möglichkeiten, eine Auszeit zu machen und dem Alltag zu entfliehen. Eine Möglichkeit liegt ganz nahe: Es ist das Kloster Mariazell-Wurmsbach am Oberen Zürichsee. Hier finden junge Erwachsene bis zu drei Monate lang Zeit und Raum, um sich die grossen Fragen des Lebens zu stellen. Was steckt da dahinter? Das fragt Gastgeberin Ines Schaberger in dieser Podcastfolge Daniela Scherrer. Sie ist Sozialpädagogin und begleitet das Programm für die jungen Menschen, die ins Kloster zu den Zisterzienserinnen kommen. Mehr zur Auszeit im Kloster unter: https://www.klostermariazell.ch/DE/auszeit.html Schreibt uns auf Instagram @fadegrad_podcast oder unter feedback@fadegrad-podcast.ch Darüber sprechen Daniela Scherrer und Ines Schaberger im Podcast: 00:20 Begrüssung und Vorstellung Interviewgast 01:32 Warum öffnen Ordensfrauen ihre Türen für junge Menschen? 03:13 Für wen die Auszeit im Kloster gedacht ist 08:43 Warum gehen junge Menschen heute freiwillig in ein Kloster? Auf der Suche nach dem "Mehr" 17:05 Was kann man vom klösterlichen Lifestyle für eine gute Work-Life Balance lernen? 20:40 Was lernen die Klosterfrauen von den Teilnehmenden? 21:59 Rekrutierungsversuch für neue Klosterfrauen? 24:30 Zur Zukunft des Klosters
28:37
May 05, 2022
#31 No shame in the game: über Scham & weibl. Lust
Spiel-Erfinderinnen Nina und Estelle sprechen über die weibliche Lust und warum das Reden über Sex immer noch ein Tabu ist. Podcast-Host Gabriel hat die beiden Grafikerinnen und Spiel-Erfinderinnen Nina und Estelle getroffen. Die beiden St. Gallerinnen haben das Spiel «No shame in the game» erfunden, das junge Frauen dazu ermutigen soll, sich im vertrauten Rahmen über Lust und Frust beim Sex auszutauschen. Für die Konzeptidee haben die beiden sogar einen Award bekommen. Mittlerweile ist das Spiel verfügbar, als Kartenspiel sowie Online.  «Vor allem junge Mädchen schämen sich oft, offen über ihre Sexualität zu sprechen. Doch je öfter wir darüber sprechen, desto einfacher wird es.» Nina und Estelle, Erfinderinnen von «No shame in the game» Das Spiel beinhaltet Fragen wie «Ist alles, was in Pornos geschieht, echt?», «Hattest du schon mal Sex, obwohl du keine Lust darauf hattest?» oder «Wo ist das weibliche Lustzentrum?». Über einige dieser Fragen sprechen die Frauen auch im Podcast – fadegrad, ohne Tabus.  «Ich verteufle Pornos nicht grundsätzlich. Es gibt mittlerweile fair produzierte Pornos, die auch die weibliche Perspektive zeigen. Gefährlich ist es, wenn man ausschliesslich damit aufgeklärt wird.“ Nina und Estelle im fadegrad-Podcast #31 Was Nina und Estelle sich für die Aufklärung in der Schule wünschen, worüber es beim Film «Pleasure» geht und welche Rolle Religion bei der Unterdrückung von Frauen spielt, das erfahrt ihr im fadegrad-Podcast. Wichtige Links: Spiel «No shame in the game»: https://noshameinthegame.ch Film Pleasure: https://de.wikipedia.org/wiki/Pleasure_(2021)
23:39
April 21, 2022
#30 (Teil 2): Trauer & Hoffnung
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was hilft beim Trauerprozess? Was gibt Sterbenden Hoffnung? Darüber sprechen Podcast-Gastgeberin Ines Schaberger und Pflegefachfrau Brigitte Valent (uebergaenge.ch) in dieser Podcastfolge: 00:58 Vorstellung Interviewgast 01:38 Rituale für den Abschied 04:34 Phasen der Trauer 08:56 Das Trauerjahr. Oder - Ab wann darf ich mich wieder freuen? 11:44 Welche Rolle das Erinnern beim Trauerprozess spielt 12:59 Weiterleben nach dem Tod? 14:17 Rituale die beim Erinnern helfen 15:40 Das "ABC" meines  Lebens 16:52 Was Sterbenden Hoffnung gibt 18:47 Mein Gott, warum hast du mich verlassen?! Hadern mit dem Schicksal und mit Gott 19:56 Trost in Leid und Tod 22:13 Würdest du ewig leben wollen? Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter!  
Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch. 
24:09
April 14, 2022
#30 Keine Angst vor dem Tod? Vom Sterben und Loslassen
Das Thema Sterben und Tod ist in der vergangenen Zeit präsenter geworden in der Gesellschaft. Sei es durch den Krieg in der Ukraine oder die Pandemie und vielleicht sogar im eigenen Umfeld. Auch am kommenden Karfreitag denken wir an den Tod Jesu und feiern an Ostern seine Auferstehung, die uns wieder Hoffnung gibt.  Was kann die Angst vor dem Sterben lindern? Wie kann man als Angehörige mit dem Sterbeprozess eines geliebten Menschen umgehen? Was passiert beim Sterben? Brigitte Valent beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesen Fragen und bietet hier Unterstützung als gelernte Pflegefachfrau und systemische Lebens- und Sozialberaterin. In dieser Podcastfolge erhalten wir Antworten und wichtige Informationen zu den Fragen rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer. Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Thema Tod, Sterben & Trauern gemacht? Schreibt uns – per Mail an feedback@fadegrad-podcast.ch oder über fb & instagram. (https://instagram.com/fadegrad_podcast) Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter!  
Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch.  Darüber sprechen Brigitte Valent und Ines Schaberger im Podcast: 00:21 Einführung ins Thema 01:00 Wer ist Brigitte Valent? 01:32 Angst vor dem Tod vs. Angst vor dem Sterben 04:36 Warum Menschen (keine) Angst vor dem Sterben haben 05:30 Schmerzen beim Sterben 06:41 So kannst du Sterbende begleiten 07:54 "Ich will die Freiheit haben, so zu sterben, wie ich möchte" 10:05 So kann man sich auf den eigenen Tod vorbereiten 11:45 Wenn das Loslassen schwer fällt 13:52 Was passiert beim Sterben? 16:18 Zu Hause sterben 18:11 Sterben bedeutet Stress 18:40 Wie Rituale beim Loslassen helfen 19:55 Auf meinem Grab soll stehen...
21:30
April 07, 2022
#29 Ukraine-Krieg: Was können wir in der Schweiz tun?
Täglich erreichen uns Bilder aus der Ukraine. Mittlerweile ist es drei Wochen her, seit Russland in die Ukraine einmarschiert ist. Im Krieg sind laut Angaben der UNO von Mitte Woche bereits über 700 Zivilisten gestorben und über 1000 verletzt. Über drei Millionen Menschen sind aus der Ukraine ins Ausland geflüchtet. Ein Teil davon auch in die Schweiz. Gemäss Bund sind bis heute Donnerstag, 17. März 2022, über 8000 Flüchtende in der Schweiz angekommen. Diesen Flüchtlingen wird unter anderem von der Hilfsorganisation Caritas geholfen. Die Caritas hat Mitarbeitende im Bundesasylzentrum in Altstätten und ist dort für die Zuweisung von Privatunterkünften zuständig.  Philipp Holderegger ist der Geschäftsleiter der Regionalstelle St.Gallen der Caritas. Im Podcast, der am 17. März 2022 aufgenommen wurde, spricht er über die Situation im Bundesasylzentrum in Altstätten, über die Platzierungen bei Privatpersonen und wie man aktuell am besten helfen kann.
42:16
March 17, 2022
#28 Zu Besuch beim Komiktheater St.Gallen
Das Komiktheater St.Gallen besteht aus einem Ensemble mit acht Schauspielerinnen und Schauspielern mit einer Beeinträchtigung. Es wird unterstützt von der Institution Sonnenhalde Tandem St.Gallen, die zur GHG (Gemeinnützige und Hilfsgesellschaft der Stadt St.Gallen) gehört. Die Regie des Theaters führt unter anderem Tim Kalhammer, der selbst lange als Schauspieler arbeitete. Die Leitung des Theaters hat Gee Hauser, die sich vor allem im Hintergrund um das Organisatorische kümmert. Mit diesen beiden Personen und zwei Schauspielenden – Manuela und Florian durfte ich in diesem Podcast sprechen. Es geht um das Thema «Inklusion», um die schönsten Theatermomente, um die Herausforderungen bei der Arbeit mit Menschen mit Unterstützungsbedarf und um die Freude, die jede einzelne dieser Personen bei der Ausübung ihres Berufs, ihrer Leidenschaft hat. Am Anfang wird Gee Hauser sprechen, dann hören wir Florian Nef und Manuela Baldinger und am Schluss noch Tim Kalhammer. Informationen zu den Auftritten des Komiktheaters gibt es unter komiktheater.ch – dort können auch Tickets für die verbleibenden Vorstellungen des Stückes «All inclusive» gekauft werden. Ausserdem erfahrt ihr dort, wie ihr selbst Teil des Theaters werden könnt – sie suchen weitere Schauspiel-Talente. Ein Video einer Probe findet ihr auf unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/playlist?list=PLVbY6U4hTIXG8llEOs4PVkYJCUVKDKLCboder unter www.fadegrad-podcast.ch.
41:11
March 10, 2022
#27 Achtsam leben mit dem Herzensgebet
Lars Syring meditiert seit 20 Jahren mit dem Herzensgebet – und ist dadurch ruhiger und friedvoller geworden. Im Podcast erzählt der reformierte Pfarrer, warum. Die Fastenzeit beginnt. Für viele Menschen ein Anlass, in den 40 Tagen vor Ostern bewusst auf etwas zu verzichten. So versuchen sie, ein achtsameres und bewussteres Leben zu führen. Für Lars Syring ist die Fastenzeit kein grosses Thema. Im Podcast-Gespräch verrät der reformierte Pfarrer, dass er sehr willensstark ist und nicht auf einen bestimmten äusseren Anlass wie die Fastenzeit wartet, um etwas in seinem Leben zu verändern: „Wenn ich achtsam mit mir selbst bin, dann merke ich, was mir gut tut – was mir schadet, das lasse ich weg“. Lars Syring versucht, zwischen verschiedenen Welten zu vermitteln: zwischen Kopf- und Herzensebene oder zwischen wissenschaftlicher Theologie und persönlichen Glaubenserfahrungen. Und: Zwischen seiner Heimat Ostwestfalen und dem Appenzellerland, in dem er seit 20 Jahren als reformierter Pfarrer tätig ist. Auf seinem Youtube-Kanal „Mystik und ich“ teilt er seine Erfahrungen. Immer dabei: Die Klangschale auf einem Kissen mit Edelweiss-Muster. Seit 20 Jahren meditiert Lars Syring jeden Morgen eine halbe Stunde mit den Worten des Herzensgebetes. „Jesus – Christus“. Dafür hat er mit seinem Arbeitgeber sogar ausgehandelt, dass er dies dreissig Minuten pro Tag als Arbeitszeit tun kann. Welch einprägendes Erlebnis dafür verantwortlich war, dass er mit dieser Methode begann, erzählt Lars Syring im Podcast-Interview. Ihn habe die Begegnung mit Gott frei gemacht, ist Lars Syring überzeugt, und erklärt: „Bevor ich mit dem Herzensgebet begonnen habe, war ich ein ängstlicher und zorniger Mensch. Heute ist in mir ein tiefes Vertrauen, dass mein Leben in Gottes Hand und der Tod schon hinter mir liegt.“ Dazu habe die Erfahrung des Gebetes beigetragen. Das erwartet euch im Podcast-Interview mit Pfarrer Lars Syring: 01:05 Vorstellung Interviewpartner: Lars Syring 03:07 Wie kommt ein Ostwestfale ins Appenzellerland? 05:49 Die ref. Kirchgemeinde Bühler 06:34 Der Wunsch nach einem achtsamen, bewussten Leben 07:23 Warum Fasten für Lars Syring nicht an die Fastenzeit gebunden ist 09:14 Das Herzensgebet als eine Form der Meditation 12:38 Mantra-Gebete und Begleitung als Anfänger:in 14:19 Sprache schafft Wirklichkeit 15:17 Was tun, wenn die Gedanken kreisen? 16:09 So kam Lars Syring zum Herzensgebet 17:59 Was einen Mystiker auszeichnet 20:15 Sehnsucht nach einem geglückten Leben 24:20 Was Freiheit (nicht) ist 28:28 Drei Übungen zum Schluss 34:51 Abmoderation und Hinweise Links aus dem Podcast: Youtube-Kanal von Lars Syring https://www.youtube.com/user/bild71 Podcast zu Gipfelkreuzen mit Silvio Pellegrini: https://fadegrad-podcast.ch/2021/12/03/21-gipfelkreuze/ Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter!  
Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch.
35:55
February 24, 2022
#26 Single, und wie?!
Immer im Februar feiern wir den Valentinstag und damit die romantische Liebe. Oft wird sie als "das Ideal" vermarktet, als Bedingung für ein glückliches Leben. Doch viele Menschen leben alleine, ohne Partnerschaft. Wie gelingt ein solches Leben? Hildegard Aepli, Seelsorgerin im Bistum St. Gallen ist allein-stehend und hat sich bewusst für diesen Lebensentwurf entschieden. Vor knapp zehn Jahren ist im Echter-Verlag ein kleines Buch mit dem Titel «Single, und wie?!» erschienen, in dem Hildegard sich mit dem Thema auseinandersetzt. Dabei erzählt sie von ihrer eigenen Biografie und verwebt diese mit Übungen aus ignatianischer Perspektive (inspiriert vom Hl. Ignatius von Loyola). Im Gespräch will Podcast-Host Gabriel Imhof von Hildegard wissen, wie sie zu diesem Lebensstil fand, was ihr in dem Prozess geholfen hat und wie sie ein «erfülltes Leben mit unerfüllten Wünschen» gestaltet. In diesem Gespräch erfährt ihr:  01:04 ...was für ein Bezug Hildegard zum Valentinstag hat.  02:39 ...weshalb sie ein Buch zu dem Thema geschrieben hat. 03:56 ...etwas über die Biografie von Hildegard und wie es dazu kam, dass sie heute bewusst allein-stehend ist. 07:37 ...wie ihr inneres Ringen stattfand. 08:15 ...wie Hildegards Leben ohne Gottesbeziehung aussehen würde. 10:04 ...ob sie sich vorstellen könnte, heute eine romantische Beziehung einzugehen.  12:23 ...was jemand, der nicht an Gott glaubt, aus diesem Gespräch mitnehmen kann. 13:34 ...was Gott für Hildegard ist. 14:12 ...was Hildegard für einen Zugang zur ignatianischen Spiritualität hat. 16:20 ...wie der Umgang mit dem Alleine-Sein gelingt. 18:25 ...wie es zum Wandel vom WARUM zum WOZU kam. 20:10 ...wie Hildegard mit Ihrer Lust nach Sexualität umgeht.  21:54 ...was Hildegard über das Ideal der Partnerschaft denkt.  24:26 ...weshalb gesunde Nachbarschaft so wertvoll ist. 26:08 ...etwas über den feinen Unterschied zwischen "Single" und "Allein-stehend". Wenn ihr mehr über Hildegard erfahren möchtet, so findet ihr Sie auf der Seite des Bistum St. Gallen https://www.bistum-stgallen.ch/bistumsleitung/spiritualitaet-und-bildung/ Gefällt euch der Podcast? Dann abonniert ihn doch gleich und schreibt uns eure Gedanken dazu. Wir freuen uns über euer Feedback https://fadegrad-podcast.ch/kontakt/ Gerne könnt ihr auch über Instagram mit uns in Kontakt treten: @fadegrad_podcast
29:13
February 09, 2022
#25 Jugendheim
Jeder weiss, dass sie existieren. Nur wenige wissen, was dort so läuft. Und die wenigsten wissen, was daraus wirklich resultiert. Die Rede ist von Heimen für Kinder und Jugendliche. Wie ist es denn eigentlich, als Jugendliche in einem Heim zu wohnen? Welche Gründe gibt es überhaupt dazu? Und wie lebt es sich danach? Das alles und noch viel mehr erzählt uns L.T in dieser Podcastfolge. Sie war selbst lange Zeit in Institutionen untergebracht, wohnte zum Schluss mit Podcast-Host Sam de Keijzer in einer betreuten Wohnung und teilt nun, nach vier Jahren, einen Teil ihrer Lebensgeschichte mit uns. Eine Geschichte, die von Hoffnung und Kampfgeist zeugt und klar macht, wie wichtig die Unterstützung von benannten Institutionen sein kann. Und: Ein spannendes Gespräch, das aufzeigt, wie unterschiedlich die Geschichten von jungen Menschen in Heimen sein können.  Eine Institution, die besonders angesprochen wird, ist die Jugendstätte Bellevue (bellevuenet.ch) Mit ihrer Heimleitung durfte Sam ebenfalls ein Interview führen. Auf Youtube findet ihr das Video dazu und bekommt ausserdem einen kleinen Einblick, wie es in einem Jugendheim überhaupt aussehen kann.  Schaut auch gerne wieder auf Instagram vorbei @fadegrad_podcast.  Wenn ihr Fragen oder Anregungen zum Thema habt, freue ich mich über eure Kontaktaufnahme an sam@fadegrad-podcast.ch Gefällt euch der Podcast? Dann abonniert ihn doch und empfehlt ihn weiter! www.fadegrad-podcast.ch/abonnieren/ 
28:15
January 27, 2022
#24 Suizid: Wie weiterleben nach dem Suizid eines Angehörigen?
Rebecca hat ihre Mutter und ihren Bruder durch Suizid verloren. Lange Zeit konnte sie darüber nicht reden, hat den Verlust und die Trauer mit sich selbst ausgemacht. Durch die Selbsthilfegruppe trauernetz wurde sie gestärkt. Heute erzählt sie davon im Podcast. Triggerwarnung: In diesem Podcastgespräch geht es um Suizid, Suizidgefährdung und wie es Angehörigen nach dem Suizid eines lieben Menschen geht. Wenn es dir nicht gut geht mit diesem Thema oder du selbst Suizidgedanken hast, dann höre den Podcast besser nicht an oder nur gemeinsam mit jemandem, dem du vertraust. Wenn du Hilfe brauchst oder mit jemandem reden willst: Die Dargebotene Hand ist unter der Nummer 143 da, für Jugendliche gibt es unter der Nummer 147 Hilfe. Rebeccas Mutter litt an Depressionen, war deswegen auch in einer Klinik. Rebecca war viel alleine zu Hause. Dennoch hat es die 14-Jährige nicht kommen sehen: Ihre Mutter starb durch Suizid. Den traumatisierenden Moment, als sie davon erfuhr, schildert sie im Podcast. Die Jugendliche sprach mit niemandem über den Suizid ihrer Mutter, weder mit Freundinnen noch mit ihrer Familie. Als sie 21 Jahre alt war, der nächste Schock: Auch ihr Bruder hatte schwere Depressionen, war suizidal. An dem Tag, an dem ihr Bruder sich das Leben nimmt, bricht sie in der Arbeit zusammen. Als das Telefon läutet, weiss sie intuitiv, was passiert ist. Dass sie den Suizid ihres Bruders nicht verhindern konnte, lässt ihr keine Ruhe.  In der Selbsthilfegruppe des Vereins Trauernetz, die sich monatlich in St.Gallen trifft, hat Rebecca erstmals ihre Geschichte erzählt. In den angeleiteten Gesprächen verarbeitet sie ihre Trauer und tauscht sich mit anderen Suizid-Hinterbliebenen aus.  Zur Selbsthilfegruppe gehören circa acht Personen ab 17 Jahren, die nächsten Treffen der Gruppe im Tibits St.Gallen sind am 25.01.2022 und 22.02.2022. Eine Anmeldung ist erforderlich.  Heute ist Rebecca 30 Jahre alt, arbeitet im Hospiz St.Gallen als Pflegerin und will anderen Betroffenen Mut machen: Auch wenn der Schmerz und die Trauer immer bleiben werden, hat sie gelernt, damit umzugehen. Und sie ist sicher: Ihres Mami wäre stolz auf sie. Wichtige Links, die im Podcast zum Thema Suizid erwähnt werden: Podcast mit Jörg Weisshaupt vom Verein "trauernetz": https://gottundwelt.podbean.com/e/«ein-suizid-hinterlasst-135-betroffene»/ Verein Trauernetz (www.trauernetz.ch)
32:14
January 13, 2022
#23 Wie gelingen Neuanfänge?
Ein neues Jahr beginnt: Anlass für viele Menschen, sich einen Jahresvorsatz zu überlegen. Wie werden Jahresvorsätze Wirklichkeit? Was hilft grundsätzlich bei Neuanfängen? Psychotherapeut Achim Menges gibt Tipps. Die Sektkorken knallen, ein Feuerwerk malt bunte Tropfen in den dunklen Himmel und man wünscht sich «Ein gutes Neues!»: Für viele Menschen ist der Jahreswechsel ein magischer Moment. «Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt, und der uns hilft, zu leben», dichtet Herrmann Hesse.  Stimmt das? Hat jeder Neubeginn etwas Zauberhaftes?  Was ist mit Neuanfängen, die man gar nicht erleben will – vielleicht, weil man das Gefühl hat, besser wird es sowieso nicht?!  Über gewollte und ungewollte Neuanfänge spricht Podcast-Host Ines Schaberger in dieser Podcastfolge mit Achim Menges. Er ist Psychotherapeut in privater Praxis und bei Miteinander leben, der evangelisch-reformierten Einzel-, Paar- und Familienberatung St.Gallen.  Er begleitet er Menschen in sogenannten «critical life events», in Umbruchszeiten. Als Psychotherapeut versuche er, den Menschen genau zuzuhören und ihre Beweggründe zu verstehen, erzählt er. Was hilft bei Neuanfängen? Achim Menges rät Folgendes: «Annehmen, Geduld haben, sich beraten lassen und darüber reden. Nicht alleine bleiben.» Dazu gehört, Geduld mit sich selbst zu haben und liebevoll mit sich selbst zu sein. Denn Neuanfänge brauchen Zeit und sind oft mit Unsicherheit verbunden. «Wer möchte schon ein Problem haben in unserer wunderbaren Gesellschaft? Und trotzdem haben wir immer wieder Dinge, mit denen wir uns auseinander setzen müssen. Das ist normal, gesund.» Der Psychotherapeut empfiehlt, sich in Krisen zu überlegen, was einem eine gute Freundin wünschen würde. Diese sagt vielleicht: «Sei nicht so streng mit dir selbst!»  Was Neuanfänge mit Grenzen setzen und Loslassen zu tun haben, erfährst du im Podcast.  Ein entspanntes und sehr persönliches Gespräch für alle, die ihre Jahresvorsätze umsetzen wollen oder vor einem Neuanfang stehen. Das sind die Themen des Podcasts: 04:25 So werden Neujahrsvorsätze Wirklichkeit 07:11 Was gibt Kraft in Zeiten der Unsicherheit? 09:35 critical life events: Wie begleitet man Menschen in Umbruchszeiten? 11:52 Die grössten Umbruchszeiten im Leben von Menschen 13:56 Was hilft bei Neuanfängen? 15:50 Diese Fehler gilt es zu vermeiden bei Neuanfängen 17:03 Wie lange darf Trauer dauern? Über Umbrüche durch Tod 18:51 Grenzen setzen, Altes loslassen und mutig Neues anpacken 21:48 Unfreiwillige Neuanfänge 23:29 Rituale für Neuanfänge 28:48 Abschied und Begräbnis 31:59 Jetzt aber! Mut, Wut - und Geduld 35:29 Verabschiedung Die evangelisch-reformierte Einzel-, Paar- und Familienberatung St.Gallen ist offen für alle. Die eidg. anerkannten Therapeut:innen Andrea Imper Kessler und Achim Menges beraten und begleiten in Beziehungs- und Lebensfragen. Klient:innen bezahlten einen reduzierten Tarif abhängig von ihrem Einkommen – so können sich auch Familien die Beratung leisten. Dazu unterstützen Kirchgemeinden und die evangelisch-reformierte Kantonalkirche die Beratungsstelle. «Miteinander leben» ist Teil des Netzwerkes Eheberatung Ostschweiz. Wenn dir der Podcast gefällt, dann abonniere ihn und empfiehl ihn gerne weiter!
36:14
December 30, 2021
#22 Hebamme: Weihnachten und das Wunder Geburt
Im Zentrum von Weihnachten steht die Geburt eines Kindes, das bis heute unsere Welt prägt und Menschen inspiriert. In allen Kulturen und Religionen ist die Geburt ein Zeichen der Hoffnung und des Neubeginns. Ist Weihnachten für eine Hebamme ein spezielleres Fest als für andere Menschen? Das will Podcast-Host Gabriel Imhof von Beatrice De Pascalis wissen, die seit rund 40 Jahren Frauen bei der Geburt begleitet.  An einem verschneiten Winterabend macht sich unser Podcast-Gastgeber auf den Weg nach Gonten, wo ihn Beatrice De Pascalis schon schon mit Tee und Keksen erwartet... Eigentlich hatte Beatrice De Pascalis einen anderen Berufswunsch - doch heute ist Hebamme ihr Traumberuf. Im Podcast erzählt sie, wie es dazu kam und wie sie heute mit einem ganzheitlichen Ansatz Schwangere begleitet. Wie verändert sich die Sexualität eines Paares, das Nachwuchs bekommt? Und wie prägt die Coronavirus-Pandemie Schwangerschaft und Geburt? Darüber sprechen die beiden im Podcast. Ein weihnachtliches Gespräch, das nicht nur für werdende Mamas interessant ist - und am besten mit einer Tasse Tee und Keksen angehört werden kann. * Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter! * * Wir freuen uns über eine gute Bewertung auf Apple Podcasts * Im Podcast erfährt ihr: 01:34   welchen Bezug Beatrice zu Weihnachen hat 04:05   wie Beatrice Hebamme wurde. 06:59   inwiefern sich Beatrice neben ihrer Tätigkeit als Hebamme engagiert 08:00   was Salutogenese bedeutet. 11:07   was Beatrice in ihrer ganzheitlichen Praxis anbietet. 12:14   inwiefern sich Beatrice abgrenzen kann von der Arbeit. 13:00   weshalb Selbstfürsorge besonders wichtig für eine Hebamme ist. 13:50   welchen Einfluss die Coronaviruspandemie auf die Schwangerschaft hat. 15:16   inwiefern Geburt und Sterben verwandt sind. 16:21   was die Mutter-Kind-Einheit bedeutet. 18:36   welche Aufgabe der Vater hat. 20:43   weshalb werdende Mütter sich von einer Hebamme begleiten lassen. 22:59   welche Rolle Sexualität während der Schwangerschaft spielt. 28:28   was sich Beatrice von der Gesellschaft wünscht im Umgang mit Hebammen.
31:40
December 16, 2021
#21 Gipfelkreuze
Sie markieren Berge – symbolisieren das Ziel, sind manchen aber auch ein Dorn im Auge. Gipfelkreuze. Die einen fühlen sich bei Gipfelkreuzen besonders nahe beim Himmel und Gott, andere wünschen sich auf öffentlichem Gebiet keine religiösen Symbole. Gipfelkreuze sorgen für Kontroversen, diese hat auch Silvio Pellegrini erlebt. Der 77-jährige Bauingenieur aus Thusis hat in seinem Leben bereits vier Gipfelkreuze im Kanton Graubünden aufgestellt. Das war nicht immer einfach und kam nicht überall gut an. Im Podcast erzählt er von den Schwierigkeiten, Kontroversen und der Faszination in Bezug auf Gipfelkreuze. Aber auch von seinem spannenden Leben als Sprengmeister, Bergretter oder Vater von vier Töchtern und wie er manchmal bedauert, nicht zuhause gewesen zu sein. Ein Gespräch im wunderschönsten Bündnerdialekt mit einem gmögigen Interviewpartner, dem man stundenlang zuhören könnte. Bei Fragen oder Anregungen zum Podcast schreibt mir doch direkt an lara@fadegrad-podcast.ch – dort nehme ich übrigens auch gerne Geschichten zu euren Gipfelkreuzen entgegen, die ihr in eurem Leben bereits erreicht habt.
28:46
December 02, 2021
#20 Sexarbeit
Sexarbeit ist legal in der Schweiz. Dennoch würden die wenigsten Frauen zugeben, als Prostituierte zu arbeiten. Dieser Beruf ist mit zu vielen Vorurteilen und Tabus behaftet. Im Buch „Ich bin Sexarbeiterin“ erzählen zehn Sexarbeiterinnen und ein Sexarbeiter, wie sie zu diesem Beruf gekommen sind, was sie daran mögen und inwiefern sich ihre Arbeitsbedingungen verbessern sollten. Herausgegeben wurde das Buch unter anderem von ProCoRe – dem nationalen Netzwerk zur Verteidigung der Interessen von Sexarbeitenden in der Schweiz. Im Podcast spreche ich mit Rebecca Angelini, der Co-Geschäftsleiterin von ProCoRe. Ich treffe Rebecca in Zürich in ihrem Büro an der Langstrasse. Es ist klein und alt und gleich neben einem Tanzstudio. Der Lärm der Strasse ist trotz geschlossener Fenster zu hören. Sie selbst war nie Sexarbeiterin, hat aber mit vielen gesprochen und einen Teil der Frauen im Buch interviewt. Im Podcast gehen wir auf einige Geschichten der Sexarbeitenden ein. Da ist beispielsweise Lady Kate. Sie ist in den USA aufgewachsen, die Mutter lebt in der Schweiz. Sie verliebt sich bei einem Besuch in eine Frau. Sie erzählt von den Schwierigkeiten, als lesbische Frau mit Männern Sex zu haben. Für sie war die Arbeit ein Lernprozess und sie schreibt, dass die Sexarbeit ihr geholfen habe, ins Reine zu kommen mit ihrem Körper. Sie ist keine, die die Sexarbeit aus Armut tut – sie sieht sie als Kunstform. Ob es viele Frauen gibt, die die Sexarbeit als Lifestyle sehen oder aus welchen Gründen Frauen als Sexarbeiterin werden, hört ihr im Podcast.
32:37
November 18, 2021
#19 Hospiz St. Gallen
Hallo zusammen! Kennt ihr vielleicht jemanden, der oder die an einer unheilbaren Krankheit leidet?  Was, wenn diese Person keine ärztliche Betreuung rund um die Uhr benötigt, aber dennoch zu komplexe Krankheitsbilder aufweist, um zuhause betreut zu werden?  Das Hospiz St. Gallen im Stadtquartier Heiligkreuz bietet genau diesen Menschen Raum, um ihre letzten Lebenstage mit möglichst wenig Stress zu verbringen. Neben dem Raum in Form einer wunderschönen, altehrwürdigen Villa, wird den Bewohnerinnen und Bewohnern (bewusst nicht Patientinnen und Patienten) Zeit, professionelle, speziell geschulte Mitarbeiter und ärztliche Betreuung geboten. Daniela Palacio verantwortet die Pflegeabteilung im Hospiz St. Gallen.  Ich habe sie besucht und ihr einige Fragen zum Thema Tod und Sterben gestellt. Aber hört selbst, was sie, die hautnah beruflich mit dieser Thematik konfrontiert ist, uns mit in den Alltag geben kann.  In dieser Podcast-Folge erfährt ihr unter anderem:  01:22 wie Daniela zu dieser aussergewöhnlichen Arbeit gekommen ist.  03:50 wie Danielas Bezug zum Thema Sterben ist.  05:06 was wir von Daniela bezüglich Lebensende mitnehmen dürfen.  06.56 wie die Bewohner des Hospizes mit der Endlichkeit umgehen.  08:49 ob sich Daniela schon einmal zum eigenen Lebensende Gedanken gemacht hat.  10:07 ob wir unserer Endlichkeit auch etwas Positives abgewinnen können.  12:02 wie hoch der Altersdurchschnitt im Hospiz ist.  13:00 ob Spiritualität für die Betroffenen eine Rolle spielt.  14:17 weshalb Rituale wichtig sind im Hospiz.  18:03 Danielas Umgang mit dem Tod von Menschen, die sie begleitet hat.  19:50 was Spiritualität für Daniela bedeutet.  21:22 dass teilweise Distanz zur "Seel-Sorge" besteht.  24:21 wie das Hospiz in St. Gallen finanziert wird.  26:21 ob Daniela eine Vision hat, die sie durch den Tag trägt.  27:56 was uns Daniela mit auf den Weg geben möchte.  Daniela und ihr Team freuen sich über euren Besuch!  Schreibt ihnen auf info@hospizstgallen.ch oder besucht die Internetseite https://www.hospizstgallen.ch/aktuell/aktuell/ oder den Facebook-Auftritt: https://www.facebook.com/HospizSt.Gallen/  Fadegrad wird präsentiert von den katholischen und reformierten Kirchen der Kantone St.Gallen und Appenzell. Wenn euch der Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn und empfiehlt ihn gerne weiter. Wir freuen uns über eure Kommentare und Nachrichten. www.fadegrad-podcast.ch/abonnieren/
29:46
November 04, 2021
#18 Zuversicht - Kraft, die an das Morgen glaubt
Wie gelingt es, durch Krisen zu kommen? Das will Ines in dieser Podcastfolge von der Bestsellerautorin Melanie Wolfers wissen. Diese ist überzeugt: Zuversicht ist weder Glück noch Sache der Gene, sondern eine Haltung, die ich mir aneignen kann. Wir befinden uns in einer Krisenzeit. Schon einenhalb Jahre lang. Die Coronaviruspandemie hört einfach nicht auf. Manche waren zuversichtlich, dass der erste Lockdown schnell vorbei sein würde. Dann hoffte die Gesellschaft, dass die Impfung für Normalität sorgen würde. Mittlerweile traut sich kaum jemand eine Prognose zu erstellen, wie lange uns diese Gesundheitskrise noch beschäftigen wird. Zuversicht ist eine Kraft, die man gut brauchen kann: Ob in der Coronaviruspandemie oder in Krisen, die einen Menschen persönlich betreffen. Wenn ich mich überfordert, orientierungslos und ohnmächtig fühle. Für diese Podcastfolge habe ich mit einer Expertin in Sachen Zuversicht gesprochen, der Bestsellerautorin und Ordensfrau Melanie Wolfers. Ihr neues Buch „Zuversicht. Die Kraft, die an das Morgen glaubt“ zeigt Wege auf für ein Leben voller Zuversicht. Doch was unterscheidet Zuversicht von einem naiven Optimismus? Wie gelingt es in schweren Krisenzeiten, nicht die Hoffnung zu verlieren? Kann man selbst etwas dazu beitragen, zuversichtlicher zu werden? All diese Fragen beantwortet Melanie Wolfers im Podcast – mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, Bildern und Anekdoten. Diese Themen erwarten euch: 02:00 Was unterscheidet Zuversicht von naivem Optimismus? 06:14 Melanie Wolfers - zuversichtlich oder nicht? 07:58 Quellen der Zuversicht 11:19 Quelle: Kultur der Erinnerung 13:41 Quelle: Ein Warum finden 16:42 Das Glas ist immer halb leer. Was hilft? 21:57 Wie umgehen mit schweren Schicksalsschlägen? 23:57 Die kopernikanische Wende: Vom Warum zum Wozu 26:57 Glaube, Spiritualität & Zuversicht 28:50 "vor Gott sein Herz ausschütten" 31:13 Mach es wie die Sonnenblume! Zuversicht. Die Kraft, die an das Morgen glaubt ist im bene! Verlag/Droemer Knaur erschienen. Zum Buch und zum Podcast von Melanie Wolfers geht es über ihre Website: www.melaniewolfers.de Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter! www.fadegrad-podcast.ch/abonnieren/ Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch.
33:35
October 21, 2021
#17 Synodaler Prozess - Lernt die Kirche jetzt zuhören?
Papst Franziskus hat einen synodalen Prozess für die gesamte Weltkirche ausgerufen. Lernt die Kirche jetzt zuhören? Lohnt es sich, da mitzumachen? Das bespricht Ines in dieser Folge mit dem kirchlichen Jugendarbeiter Claude Bachmann. Das sind die Themen des Podcasts: 01:31 Junge Leute und die Kirche 02:54 Was ist der synodale Weg? 04:31 Was sind Zeichen der Zeit? 05:36 Was passiert beim synodalen Weg? 3 Phasen 08:13 Aber wird da nicht nur Papier produziert? 09:10 Eine neue Haltung 09:53 Welche Fragen werden diskutiert? 11:32 Wer entscheidet am Schluss? 14:37 Was bringt es, mitzumachen? 16:20 Papst Franziskus und die Bischöfe sind ganz Ohr - wirklich? 19:20 Ist es schon zu spät? 21:11 Wie der Prozess Claude Bachmann verändern wird... 23:22 Kirchenaustritt: Ja oder Nein? 26:27 Ein Tattoo zum synodalen Prozess 28:52 Wie kann man mitmachen? https://www.wir-sind-ohr.ch/ ist die deutschweizer Website zum synodalen Prozess. Unter https://pastatalk.ch/#synode23 gibt es Ideen und Methoden, wie junge Leute ins Gespräch kommen können. Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter!  Neu gibt es einen Newsletter, der euch an die neuste Podcastfolge erinnert. Jetzt anmelden unter fadegrad-podcast.ch!
31:07
October 15, 2021
#16 Besuch im Chor für Menschen mit Demenz
Mit Musik Erinnerungen schaffen. Isabelle Iten und ihre Mutter Ruth Zahner leiten einen Chor für Menschen mit Demenz in Mörschwil. Seit dem Sommer 2020 gibt es den Chor, der rund zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat. Nicht alle sind dement. Es hat auch Angehörige oder sonstige Interessierte dabei. Isabelle Itens Vater, Ruth Zahners Mann, leidet selbst an Demenz. Der Chor hilft den beiden auch im Umgang mit ihrem Familienmitglied. Im Podcast hört ihr eine Kostprobe des Chors. Ausserdem erzählen Isabelle und Ruth wie der Chor entstand, was er ihnen und den Mitgliedern bedeutet und wie sie selbst gelernt haben, mit Betroffenen umzugehen. Für alle, die den Chor einmal besuchen wollen. Gesungen wird wieder nach den Herbstferien ab dem 26. Oktober jeden Dienstag um 13:45 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum in Mörschwil. Wenn ihr weitere Informationen wollt, könnt ihr uns gerne über Instagram oder via feedback@fadegrad-podcast.ch kontaktieren.
35:34
October 07, 2021
#15 Zauberkunst und Seelsorge
Manche Mentalmagier lassen ihr Publikum im Zweifel, ob sie nicht doch magische Fähigkeiten haben. "Das Publikum zu täuschen, ist völlig in Ordnung, so lange man dazu steht", meint Klaus Gremminger. Er gebe nicht vor, übernatürliche Fähigkeiten zu haben. Doch er liebt es, das Publikum mit Witz und Poesie zu überraschen... Klaus Gremminger ist Zauberkünstler und Seelsorger in Niederuzwil. Was Seelsorge und Zauberei voneinander lernen können, verrät er im Podcast. Darüber sprechen Podcast-Host Ines Schaberger und Zauberspieler Klaus Gremminger in diesem Podcast: 03:39 Der erste Auftritt 08:49 Was ist der Trick beim Zaubern? Das Handwerk 11:27 Wie eine neue Show entsteht: Tief un-sinnig 16:18 Logik gegen Gefühle: Narziss und Goldmund 22:44 Was ein Zauberer (nicht) kann... 23:53 Mentalmagie 25:58 Was Seelsorge (nicht) kann... 27:59 Das oberste Gebot: Du sollst nicht langweilen! 31:07 Was kann Kirche vom Zaubern lernen? 31:59 Was kann Show vom Gottesdienst lernen? 32:31 War Jesus der grösste Zauberer von allen? Mehr Infos: Zauberkünstler Klaus Gremminger: https://klausgremminger.com/ Podcastfolge zu Hellseher Mike Shiva: https://open.spotify.com/episode/1s93PVb06cRoMTxYW4ntWG Euch hat die Podcast-Folge gefallen? Dann abonniert diesen Podcast, um keine weitere Folge zu verpassen! Folgt uns auf Instagram für Stories und Videos rund um den fadegrad-Podcast!
38:16
September 23, 2021
#14 Bergrettung: Kampf um Leben und Tod
Es geht um Minuten. Kommt die Hilfe nicht schnell genug, kann das den Tod bedeuten. Bergretter kommen in alpinem Gelände dort zum Einsatz, wo die übrigen Rettungskräfte wie Polizei oder Krankenwagen nicht hinkommen. Mithilfe der Rega oder zu Fuss gelangen sie zu Unglücksstellen, leisten Erste Hilfe und sichern Personen. Der 47-jährige Toggenburger Beat Oehler ist Rettungschef der Station Wildhaus-Amden. Im Podcast erzählt er, wie er zum Bergretter wurde, welche Erfahrungen ihn besonders prägten und wie so ein Rettungseinsatz abläuft. Wie hat euch der Podcast gefallen? Schreibt uns eure Meinung auf feedback@fadegrad-podcast.ch. Abonniert diesen Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn ihr wollt, folgt uns auf Instagram @fadegrad-podcast für Storys und Videos rund um die Podcastfolgen.
31:58
September 09, 2021
#13 Auslandpraktikum
Jael Filliger ist gerade von ihrem Auslandspraktikum in Südafrika zurück gekehrt. Dort war sie etwas mehr als fünf Monate. Voyage Partage hat mit ihr gemeinsam ihr Praktikum vorbereitet und begleitet. "Ich wurde sehr gut aufs Volontariat vorbereitet", sagt sie.  Gegangen ist sie eher aus spiritueller Motivation. "Nach 12 Jahren Schule wollte ich etwas Neues sehen, in eine andere Kultur eintauchen, und das nicht nur als normale Touristin", sagt sie.  Mit Englisch konnte sie sich gut verständigen. Dazu habe sie ein paar Worte Setswana aufgeschnappt. Während des Volontariats hat sie in einem ökumenischen Jugendbildungszentrum, das an die Taizé-Spiritualität angelehnt ist, mitgearbeitet. Jugendgruppen verbringen dort Zeit miteinander. Dazu gibt es 1,5-jährige Trainingsprogramme für junge Erwachsene. Sie habe in der Küche gearbeitet, Bürojobs erledigt oder Gästezimmer geputzt. "Es blieb aber viel Zeit für einen selbst und die Gemeinschaft mit den anderen Freiwilligen". Sie habe sich sehr wohl gefühlt. Die ersten zwei Monate habe es gebraucht um anzukommen. Am Anfang habe sie noch viel Zeit für sich verbracht, doch gegen Ende habe sie jeden Moment mit den Leuten vor Ort genutzt. "Es war schön, als ich gemerkt habe: Jetzt bin ich in der Community angekommen", lächelt sie. Die grundsätzliche Akzeptanz von anderen Menschen habe sie sehr inspiriert.  Ausserdem habe sie gelernt, im Moment zu leben und achtsam, wach zu sein. Sie nehme sich vor, entspannter zu sein und Dinge, die sie nicht ändern könne, zu akzeptieren. Sie würde sich selbst nicht als religiös bezeichnen, doch: "In Südafrika habe ich gesehen, wie wichtig der Glaube für die Menschen ist. Glaube ist für viele Menschen dort eine Kraftquelle." Einen Kulturschock habe sie erst bei der Rückkehr in der Schweiz erlebt. Denn diese sei "sehr überwältigend" gewesen. Im fadegrad-Podcast spricht die 19-jährige auch über Herausforderungen. Im Volontariatsprogramm «Voyage-Partage» engagieren sich Menschen während vier bis zwölf Monaten in einem kirchlichen Projekt in Asien, Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa. Dabei erhalten sie Einblick in das einfache Leben der Bevölkerung und in die Arbeit der lokalen Ordensgemeinschaft. Das Programm versteht sich als Teil zeitgemässer und reflektierender Mission. Dabei werden Leben und Glauben miteinander geteilt, im Sinne von Solidarität, Dialog, Austausch, Begegnung und gegenseitigem Lernen. «Voyage-Partage» legt grossen Wert auf eine gute Vorbereitung der Volontär*innen und vermittelt individuell abgestimmte Projekte. Weitere Infos: www.voyage-partage.ch  Weitere Organisationen für Auslandpraktiken findet man ebenfalls unter www.auslandpraktikum.ch 
26:30
August 26, 2021
#12 Ehe für alle: Queer und gläubig?!
Ehe für alle - ja oder nein? Darüber entscheiden Schweizerinnen und Schweizer am 26. September. Der Theologe Arnd Bünker erzählt im Podcast fadegrad aus seinem Leben als schwuler Mann in der katholischen Kirche und welche Gründe für die "Ehe für alle" sprechen. "Schwule und Lesben, Transpersonen und Queers werden in der katholischen Kirche oft ausgegrenzt. Ich bleibe in der Kirche, weil ich mich im Bistum St.Gallen akzeptiert und willkommen fühle", sagt Arnd Bünker. Der Theologe hat eine klare Meinung zur Ehe für alle: "Ja ich will!" Im Podcast verrät Arnd Bünker, ob er jemals wegen seiner sexuellen Orientierung mit Gott gehadert hat, was die Bibel zu Homosexualität sagt und was sich ändern muss, damit queere Menschen sich in Kirche und Gesellschaft willkommen fühlen. Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter!  Darüber sprechen Podcast-Host Ines Schaberger und Podcast-Gast Arnd Bünker im fadegrad-Podcast: 03:29 Schwul - und gläubig?! 05:10 Aufwachsen in einem katholischen Elternhaus 08:13 Warum Arnd Bünker das Priesterseminar verlassen hat 11:06 Das Coming-Out 15:19 Der erste Queer-Gottesdienst 19:31 LGBTQ-Angebote in der Ostschweiz 22:30 Ehe für alle - Argumente zur Abstimmung in der Schweiz 28:17 Was sagt die Bibel zu Homosexualität? 32:25 Vatikan und LGBTQ 34:47 Wie wird Kirche und Gesellschaft queerfreundlicher? 37:05 Zu spät?! Eine Aufforderung zum Schluss... Weiterführende Links aus dem Podcast: Netflix-Dokumentation "Pray away" zur Konversionstherapie in den USA: https://de.wikipedia.org/wiki/Pray_Away LGBTQ+ Pfarrerin Priscilla Schwendimann: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/seelsorge-fuer-queer-community-in-zuerich-predigt-neu-eine-regenbogen-pfarrerin Fachstelle Partnerschaft-Ehe-Familie des Bistums St.Gallen: https://pef-sg.ch 
Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch.
39:34
August 12, 2021
#11 Heimat: Wo bist du daheim?
Heimat: ein Ort, ein Gefühl oder der Lieblingsmensch? Das klären die Sozialarbeiterin und Kosmopolitin Luamar Zwahlen und Podcast-Host Ines Schaberger in dieser Podcastfolge. Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Menschen zieht es ins Ausland - andere bleiben wegen der Coronaviruspandemie sicherheitshalber Daheim. Anlass für Ines, sich mit dem Begriff "Heimat" zu beschäftigen.  Ihre Gesprächspartnerin ist die Sozialarbeiterin und Soziologin Luamar Zwahlen. Die 30-jährige Wahl-St.Gallerin hat bereits in Lateinamerika, in Schweden und Hongkong gelebt und ist gerade am Sprung nach Madagaskar. "Heimat" ist für sie aber bis heute die Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist. Luamar Zwahlen erzählt ganz persönlich von ihren Auslandserfahrungen, von enttäuschten Erwartungen und warum sie die Bibel inspiriert, anderen Menschen eine Heimat zu bieten. In dieser Podcastfolge erfährt ihr ausserdem, was es bedeutet, seine Heimat unfreiwillig zu verlassen und warum das Ankommen in einem neuen Land so schwer ist: Luamar Zwahlen erzählt von ihrer Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen bei der Gravita, dem Zentrum für Psychotraumatologie des Schweizerischen Roten Kreuzes St.Gallen.  Was bedeutet Heimat für euch? Schickt uns euere Antwort als Sprachnachricht auf Instagram! (https://instagram.com/fadegrad_podcast) Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter! 
Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch.  Darüber sprechen Luamar Zwahlen und Ines Schaberger im Podcast: 01:14 Vorstellung Podcastgast: Sozialarbeiterin Luamar Zwahlen 03:31 Heimat: der kleine Ort, an dem man grossgeworden ist, und den man dennoch verlassen hat 05:00 Warum Luamar Brasilien nicht als ihre Heimat bezeichnet 07:16 Warum sich Luamar in Hongkong "heimisch" gefühlt hat 09:23 Wenn Menschen zur "Heimat" werden 10:20 Was hat Glaube mit Heimat zu tun? 12:18 Flucht: Was bedeutet es, seine Heimat verlassen zu müssen? 17:19 Was braucht es, um sich im Ausland heimisch zu fühlen? 19:45 Katholischer Sozialdienst: Kirche als Heimat 21:17 Neuanfang: Luamar bricht auf nach Madagaskar 25:37 Heimweh! Was hilft dagegen?
28:37
July 01, 2021
#10 Jugend
"Die heutige Jugend" Ein Satzteil, der schnell gewisse Vorurteile hervorruft. 5 davon bespricht Sam mit dem Jugendarbeiter David Krättli. Was ist vielleicht Wahres dran, wo muss man aufpassen und wieso will man eigentlich Jugendarbeiter*in werden? Wie hat euch dieser Podcast gefallen? Schreibt uns eure Meinung an feedback (at) fadegrad-podcast.ch! Abonniert diesen Podcast, um keine Folge zu verpassen. Und wenn ihr mögt, dann folgt uns auf Instagram @fadegrad_podcast für Stories und Videos rund um die Podcastfolgen.
39:14
June 17, 2021
#9 Gefangen: Gefängnisseelsorger liess sich selbst einsperren
"Gefangene erzählen mir manchmal mehr als einem Staatsanwalt." Christian Leutenegger ist Gefängnisseelsorger in St.Gallen und erzählt im Podcast über seinen Alltag mit den Gefangenen. Er spricht über schwierige Fälle und darüber, wer ihm hilft, wenn es ihm nicht so gut geht. Ausserdem liess er sich selbst im Rahmen des Wiborada-Projekts (www.wiborada2021.ch) eine Woche einsperren. Was es damit auf sich hat, hört ihr im Podcast. Viel Spass.
32:18
June 03, 2021
#8 Jung und politisch engagiert: Warum bei «Die Mitte»?
Sie ist jung, erfolgreich, ihr steht die Welt offen – und sie engagiert sich bei einer Partei, die seit Jahren an Stimmen verliert. Warum bleibt sie? Darüber spricht die Präsidentin der «Jungen Mitte Schweiz», Sarah Bünter, in dieser Podcastfolge. Was gibt ihr Kraft, für Veränderungen zu kämpfen? War der Namenswechsel von «CVP» zu «Die Mitte» wirklich notwendig? Und was kann Kirche von Politik lernen, wenn es darum geht, eine gute Botschaft rüber zu bringen? All diese Fragen beantwortet Sarah Bünter im Podcast. Ines hat die 27-jährige Politikerin in ihrer «Wohlfühloase», ihrer Wohnung in St.Gallen, getroffen. Bei einem hausgemachten Eistee sprechen die beiden über Gott und die Welt: über Glaube und Kirche, Politik und eine gespaltene Gesellschaft. In dieser Podcastfolge erfährt ihr ausserdem, was Sarah Bünter vom bedingungslosen Grundeinkommen, vom Frauenpriestertum in der kath. Kirche und von Wochenendtrips nach Mallorca hält. Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und lasst uns eine gute Bewertung da! Konstruktives Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch. Darüber sprechen Sarah Bünter und Ines Schaberger im Podcast: 01:19   Bei Sarah Bünter im Wohnzimmer 06:41   Aus «CVP» wurde «Die Mitte». War der Namenswechsel wirklich notwendig? 10:25   Politik: «Auf einer Skala von 1 bis 10» 17:49   Gespaltene Gesellschaft 23:38   Eistee-Rezept und Sarah Bünter privat 28:14   Glaube: Was Sarah Kraft und Zuversicht gibt 32:19   Kirche: Gewachsene Strukturen und Angst vor Veränderungen 35:01   Frauen in Kirche und Politik 38:20   3 Tipps für Kirche von Sarah Bünter 45:31   Verabschiedung Dieser Podcast wird präsentiert von den evang.-ref. und kath. Kirchen der Kantone St.Gallen und beider Appenzell.
46:21
May 20, 2021
#7 Basejumpen: Wie viel Risiko ist gesund?
Wie viel Risiko ist gesund? Wann ist es mutig, Risiken einzugehen? Wann einfach nur leichtsinnig? Darüber spricht Lara in diesem Podcast mit dem Basejumper Marcel Geser, der in der Ostschweiz aufgewachsen ist und jetzt im Berner Oberland wohnt. Er stellt die spannende Frage, wie egoistisch man im Leben sein darf, erzählt, wie er mit dem Tod eines befreundeten Basejumpers umgegangen ist und was sein Umfeld von seiner doch nicht ungefährlichen Leidenschaft hält. Weitere Informationen zum Basejumpen gibt es auf der Seite der Swiss Base Association: https://de.swissbaseassociation.org/ – Marcel Geser ist Präsident des Schweizer Basejump-Verbands. Habt ihr Feedback oder Themenvorschläge zum Podcast? Schreibt uns an feedback@fadegrad-podcast.ch oder auf Instagram (@fadegrad_podcast). Wir freuen uns, von euch zu hören! Dieser Podcast wird präsentiert von den katholischen und evangelisch-reformierten Kirchen der Kantone St.Gallen und Appenzell.
30:17
May 06, 2021
#6 Zweifeln und glauben
„Glaube ist ein Prozess. Glaube verändert sich im Leben. Zweifel gehören dazu“, sagt Evelyne Baumberger. Ines hat die Bloggerin und Theologiestudentin im Reflab in Zürich besucht und mit ihr über ihren Dekonstruktions- und Rekonstruktions-Prozess gesprochen.  Ein sehr persönlicher Podcast über Glaubenskrisen, Zweifel und die Reise, auf die man sich begibt, wenn man den eigenen Glauben hinterfragt. Feedback an: ines@fadegrad-podcast.ch oder auf Instagram @fadegrad_podcast. Videos von Evelyne Baumberger auf dem Reflab-Kanal: „Ist die Bibel das Wort Gottes?“  „Keine Angst vor der Hölle“  Weitere Tipps von Evelyne: Podcast „The Bible for normal people“ von Pete Enns  Instagram-Seite „Glaube rekonstruieren“ Darüber sprechen Evelyne und Ines im Podcast: 00:20  Intro und Begrüssung 01:40  Was ist das Reflab? 02:57  Evelynes Glaubensweg und Glaubenskrise 03:55  Aufwachsen in einer Freikirche 08:51  Wenn Fragen nicht erlaubt sind... 10:59  Evelyne, bist du an deinen Zweifeln verzweifelt? 12:20  Was in der Zeit der Glaubenskrise half 14:07  Wie Evelyne zurück zum Glauben fand - aber anders. 19:25  Dekonstruktion und Rekonstruktion: Was ist das? 23:51  Wer macht so ein Dekonstruktionsprozess durch? 26:14  Wie könnte ein rekonstruierter Glaube aussehen? 3 Beispiele. 27:22  "Die Bibel ist Gottes Wort" - Was sagt Evelyne (heute) dazu? 29:13  "Gott ist männlich" - Was sagt Evelyne (heute) dazu? 31:58  "Wer sein Leben nicht Jesus übergibt, kommt in die Hölle" - Was sagt Evelyne (heute) dazu? 33:29  3 Tipps für Menschen mit Glaubenszweifel 36:30  Zweifel gehen nie weg. Glaube verändert sich stetig. Dieser Podcast wird präsentiert von den evang.-ref. und kath. Kirchen der Kantone St.Gallen und beider Appenzell.
37:52
April 22, 2021
#5 Armeeseelsorge
Was machen Armeeseelsorgende? Wie viele Frauen gibt es in dem Bereich? Passen Glaube und Militär überhaupt zusammen? Diese und noch mehr Fragen beantwortet Stefan Junger, Chef der Armeeseelsorge in der Schweiz, in Sam’s erster Podcastfolge. Hier könnt ihr auf der Webseite der Schweizer Armee Genaueres zur Armeeseelsorge nachlesen. Dieser Podcast wird präsentiert von den katholischen und evangelischen-reformierten Kirchen der Kantone St. Gallen und Appenzell.
23:21
April 08, 2021
#4 Extremsport
Die 45-jährige Melserin Denise Zimmermann ist eine Ultra-Trail-Runnerin. Sie rennt Distanzen, die über einen Marathon von 42,195 Kilometer hinaus gehen. Am liebsten mag sie Läufe, die mehrere hundert Kilometer lang sind und über mehrere 10'000 Höhenmeter hinaus gehen. Letztes Jahr lief sie den Swiss Peaks Run, der über 360 Kilometer und über 20'000 Höhenmeter durch das Wallis führte. Im Podcast erzählt sie von Hochs und Tiefs während des Rennens und von einer Krebserkrankung, die ihre Einstellung zum Sport veränderte.
40:05
March 25, 2021
#3 Verschwörungstheorien
Macht die Corona-Impfung unfruchtbar? Wie entstehen Verschwörungstheorien? Was kann man tun, wenn jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis sich in Verschwörungstheorien verliert? Ines hat viele Fragen zu Verschwörungstheorien rund um das Coronavirus. Religionsexperte Georg O.Schmid hat die Antworten! Er kennt die Szene sehr gut und erzählt mit Augenzwinkern von den Anfragen, die ihn bei der Fachstelle relinfo erreichen.  Folgende Themen werden im Podcast angesprochen: 1.Wie entstehen Verschwörungstheorien? 00:02:51 2.Strube Verschwörungstheorien rund um das Coronavirus... 00:03:54 3.Macht Impfen unfruchtbar? 00:10:58 4.„Impfen macht frei“ und Judenstern bei Anti-Corona-Demonstrationen. Warum sind so viele Verschwörungstheorien antisemitisch motiviert? 00:17:07 5.Was tun, wenn man einen Verschwörungstheoretiker in der Familie hat? 00:23:25 6.Wenn Fakten nicht mehr helfen... 00:26:36 7.„Jesus bewahrt mich vor dem Coronavirus“ Sind religiöse Menschen anfälliger für Verschwörungstheorien? 00:32:29 8.Warum Georg O.Schmid tut, was er tut und was das Ziel seiner Arbeit ist. 00:37:08 Hilfreiche Websites: Fachstelle Relinfo: https://www.relinfo.ch/ Molekularbiologe Martin Moder und alles rund um die Impfung: https://youtu.be/ZA8TSvyLhg4 Rechercheplattform: https://correctiv.org/ Für Verschwörungstheorien in Zusammenhang mit Esoterik: https://www.psiram.com/
41:42
March 11, 2021
#2 Drogen (2/2): Ein Heroinsüchtiger erzählt
Wie wirkt Heroin auf den Körper? Macht bereits der erste Heroinkonsum süchtig? Und wie schwer ist es, mit den Drogen aufzuhören? Lara trifft einen 46-Jährigen, der seit 16 Jahren in der St.Galler Drogenszene ist. Er ist in einem Programm, dabei bekommt er zweimal täglich reines Heroin bei einer Abgabestelle, der MSH 1 - kontrolliert durch einen Arzt. Wie hat euch dieser Podcast gefallen? Schreibt uns eure Meinung an feedback (at) fadegrad-podcast.ch! Abonniert diesen Podcast, um keine Folge zu verpassen. Und wenn ihr mögt, dann folgt uns auf Instagram @fadegrad_podcast für Stories und Videos rund um die Podcastfolgen.
26:30
March 04, 2021
#2 Drogen (1/2): Unterwegs mit der Polizei
Wie gross ist die St.Galler Drogenszene? Wo und wie wird gehandelt? Lara ist in der Stadt St.Gallen mit der Polizei unterwegs und besucht mit ihr beliebte Drogentreffpunkte, spricht mit einem Heroinsüchtigen und beobachtet einen Drogendealer. Wie hat euch dieser Podcast gefallen? Schreibt uns eure Meinung an feedback (at) fadegrad-podcast.ch! Abonniert diesen Podcast, um keine Folge zu verpassen. Und wenn ihr mögt, dann folgt uns auf Instagram @fadegrad_podcast für Stories und Videos rund um die Podcastfolgen.
32:08
February 25, 2021
#1 Sieben Beziehungstipps
Ihr habt euch gefunden - und jetzt?! Was hält Paare zusammen, wenn die rosarote Brille verschwindet? Wie bleibt die Liebe lebendig? Das will Ines in dieser Podcastfolge von Matthias Koller Filliger wissen. Der Theologe ist seit 1988 in einer Beziehung und arbeitet bei der Fachstelle Ehe-Partnerschaft-Familie des Bistums St.Gallen, wo er unter anderem Hochzeitspaare auf ihren grossen Tag vorbereitet. Im Podcast gibt er 7 Tipps für die Beziehung: abgestützt auf wissenschaftlicher Forschung und gewürzt mit einer Portion Lebenserfahrung und praktischen Beispielen aus seinem eigenen Alltag als Ehemann und Vater dreier mittlerweile erwachsener Kinder. Wie hat euch dieser Podcast gefallen? Schreibt uns eure Meinung an feedback (at) fadegrad-podcast.ch! Abonniert diesen Podcast, um keine Folge zu verpassen. Und wenn ihr mögt, dann folgt uns auf Instagram @fadegrad_podcast für Stories und Videos rund um die Podcastfolgen.
27:34
February 11, 2021
#0 Wer sind wir?
In Folge "0" stellen sich die Macherinnen dieses Podcasts vor. Lara, Sam & Ines erzählen, wer sie sind und was euch erwartet: Alle 2 Wochen 1 Thema mit einem Gast rund um Leben, Beziehungen, Sport, Glaube, Gesellschaft, Nachhaltigkeit. Und das Fadegrad: /Fádegrad/ - Adjektiv, Schweizerdeutsch für 1. schnurgerade, 2. direkt, unverblümt, ohne Umschweife. Folge 1 erscheint übrigens am 12.02.2021.
01:44
January 28, 2021