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Geldmeisterin

Geldmeisterin

By Der Finanzpodcast mit Julia Kistner

Der Finanz- und Börsenpodcast, der langfristig und nachhaltig mehr aus Deinem Vermögen macht, prominente Gäste aus der Finanzwelt zu Gast hat, Wert auf nachhaltige Geldanlagen legt und Dich obendrein mit Financial True Crime unterhält.
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Aktientipps aus 40 Jahren Kapitalmarktanalyse
Aktientipps aus 40 Jahren Kapitalmarktanalyse
Der frisch gebackene selbständige Finanzexperte Peter Brezinschek hat  aus seiner 40 Jahre langen Chefanalyse für die Österreichische  Raiffeisen-Gruppe vor allem folgendes gelernt: Auf einen Bärenmarkt  folgte bislang immer wieder ein Bullenmarkt. So bleibt Peter Brezinschek   2023 und darüber hinaus  für Aktien optimistisch. Auch deshalb, weil  Aktien langfristig immer noch der beste Inflationsschutz seien. Er sieht  viele Parallelen in der Finanzgeschichte zu heute und dann auch wieder  nicht. Die GELDMEISTERIN spaziert mit ihrem Podcastgast durch die großen  Finanz- und Wirtschaftskrisen und sammelt Erfahrungen ein, von denen  man auch gegenwärtig profitieren kann. Eine Dot.com-Blase 2.0  etwa sei  nicht zu befürchten. Sehr wohl aber könnte der vermehrte Einsatz von AI  im Wertpapierhandel künftig zu steigenden Volatilitäten an den  Kapitalmärkten führen. Was lernen wir konkret aus dem Crash am 19.  Oktober 1987? Der Pleite des Traditionshaus Barings Bank durch  Spekulationsgeschäfte des Finanzmaklers Nick Leeson? Aus dem Enron- und  jüngsten Wirecard-Debakel? Aus der Asienkrise 1997/98?  Von der  Dot.com-Blase 2000? Dem Terror 9/11 im Jahr 2001? Der Immobilien- und  Suprime-Krise im Jahr 2007 und infolge aus der Finanz- und Schuldenkrise  mit Niedrigzinsen ab 2013? Wo gibt es Parallelen zum Krieg im Nahen  Osten und zur Ölkrise 2014? Was lernen wir von der Euro-Rettung-,  Griechenland- und Chinakrise 2015 und zuletzt aus dem Covid-Crash im  März 2020? Wie geht man als Anleger mit Putin´s Ukraineangriff und dem  Energienotstand in Europa um? Mehr dazu in dieser aktuellen Folge der  GELDMEISTERIN: Und wenn Euch diese Folge oder überhaupt der Podcast GELDMEISTERIN  gefällt, dann votet doch bitte jetzt noch für die GELDMEISTERIN beim  Ö3Podcastaward. Hier geht es  direkt zur Abstimmung:  https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3030108/ Ansonsten würde ich  mich auch freuen, wenn ihr den Podcast auf der Podcast-App Eurer Wahl  oder auf YouTube oder Spotify abonniert, bewertet, liked, ihn  weiterempfiehlt. Auf ein Wiederhören mit Euch am nächsten Sonntag. Euer Podcast-Host Julia Kistner.  Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge  Investments tätigt.   Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/   #Börse #Optimismus #Kapitalmarkt #PeterBrezinschek #RBI #9/11  #Asienkrise #Dot.com #Chinakrise #podcast #Geldmeisterin #Finanzkrise  #Suprimekrise #Euro #Euro-Rettung #Griechenland-Krise #Niedrigzinsen  #Immobilienkrise #NickLeeson #Barings #Bank #Putin #Ukraine #Krieg  #Crash #Pleite #investment #ai Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Foto: RBI
51:33
January 28, 2023
Blühende Zukunft für Agrartech-Aktien
Blühende Zukunft für Agrartech-Aktien
"AgTech"-Aktien haben eine blühende Zukunft. Denn die Landwirtschaft muss noch deutlich effizienter werden um die von derzeit 7,6 Milliarden noch auf 11 bis 12 Milliarden wachsende Weltbevölkerung bei schrumpfendem Agrarland ernähren zu können. Die Keyplayer sind hier die hoch innovativen, klassischen Argrarmaschinen-Produzenten, aber nicht nur. Eine Schlüsselrolle haben auch die für die High Tech-Traktoren und Agrarroboter notwendigen Halbleiterhersteller wie Taiwan Semi Conductors oder auch die gesamte Agrar-Logistikkette, die Lagerung bis hin zu Verladestationen. „Nach wie vor verdirbt noch viel zu viel Lebensmittel auf dem Weg zum Kunden“, sieht Robin Black hier jede Menge sinnvolles Anlagepotenzial, ebenso wie bei robusteren Wasserleitungen, auch wenn die nicht nach High Tech klingen. Leitungen, die Erdbeben und Taifune überstehen, generell weniger Wasser verlieren seien essentiell für die Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft. AgTech beinhaltet auch eine Saatgut- , Anbau-, Bewässerungs- und Düngemitteloptimierung, autonomes Fahren und vieles mehr. Hier haben die typischen Platzhirschen AGCO, John Deere, die Japaner Kubota und die Holländer CNH Industrial die Nase vorne. AGCO ist der direkte Konkurrent zu John Deere, sei allerdings mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 deutlich günstiger als John Deere mit derzeit 17. Ich persönlich bin ein großer Fan von Agrar-Tech, auch weil ich aufgrund meiner eigenen kleinen Farm hierzu einen Bezug habe, was beim Investieren immer gut ist.  Zu Beginn der Covid-Krise habe ich mir zum Glück John Deere ins Langfristportfolio noch deutlich günstiger gelegt. Die gebe ich auch nicht so schnell wieder her. Ich glaube fest an die erfolgreiche Technologisierung der Landwirtschaft als Anlagethema, mehr dazu in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Ausnahmsweise hätte ich noch eine große Bitte in eigener Sache:  Ich würde mich freuen wenn ihr beim Ö3-Podcast-Award  einem oder allen meinen drei Podcasts GELDMEISTERIN,  BOERSENMINUTE und/oder AUF TRAB Eure Stimme gibt. Vielen Dank dafür! Hier geht´s direkt zu Abstimmung:  https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3030108/ Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #AgTech #Agrartechnologie #RobinBlack #AegonAssetManagement #Traktoren #TSC #TaiwanSemiConductores #JohnDeer #Agco #Kubota #CNHIndustirial #Covid-Krise #Weltbevölkerung #Wachstum #Investment #Ö3PodcastAward #podcast #Langfristportfolio #Potenzial #Anlage #Agrarwirtschaft #Landwirtschaft Foto: Aegon Asset Management
27:19
January 21, 2023
2023: Börse fiebert für Biotech, Pharma und Medizintechnik
2023: Börse fiebert für Biotech, Pharma und Medizintechnik
„Wir werden 2023 wieder mehr Übernahmen im Bereich Healthcare sehen“, rechnet Tom Bradley-Flannagean, Investmentspezialist im Healthcare-Team von JP Morgan Asset Management hier noch mit zusätzlichem Rückenwind für den Mega-Trend Gesundheit. Die Branche hat viel Geld. Tom sieht 2023 sehr viel Potenzial bei Alzheimer-Medikamenten, in der Krebstherapie, bei Medikamenten gegen Fettleibigkeit von Eli Lilly, Innovationen im Bereich Biotechnologie und viel Wachstum in den Emerging Marktes. Er setzt neben Pharmazeutika und Biotech auch auf Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen. Schwergewichte im JP Morgan Global Healthcare Fund sind:  · #UnitedHealth als grundsolide Krankenversicherung. Auch ist der Konzern sehr breit aufgestellt mit Gesundheitsprodukten und in der Gesundheitsvorsorge. · Das Biotech- und Pharma-Wert #AbbVie ist ebenso ein Flagschiff, an dem kann nicht vorbeikommt. Es ist auf Therapien von einigen der schwersten und komplexesten Erkrankungen spezialisiert. Bei Augenerkrankungen sind sie mit Tropfen führend. · #EliLilly überzeugt nicht nur mit ihrem neuen Medikament gegen Fettleibigkeit. Das Portfolio des Unternehmens ist generell sehr jung und auch sehr breit. Sie habe u.a. ein spannendes Alzheimer-Medikament. Sehr stark ist Eli Lilly auch im Sektor Diabetis, in der Onkologie und der Immunologie. Der Umsatz liegt bei 28,3 Milliarden US-Dollar. · Für das Medizintechnikunternehmen #ThermoFischerScientific spricht die Qualität ihrer Präzisionsgeräte für alle möglichen medizinischen Anwendungen. Thermo Fischer setzt 40 Milliarden US-Dollar um. · #AstraZeneca ist eines der weltweit führenden Arzneimittelherstellen mit jede Menge neue Pillen in den Bereichen Onkologie und Stoffwechselerkrankungen in der Pipeline. · #BristolMyersSquibb ist ein Bio-Pharmaunternehmen mit erfolgsversprechenden Therapien in den Segmenten Onkologie, Hämatologie und Immunologie sowie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. · An #Amgen führt als weltweit führendes Biotech-Unternehmen kein Weg vorbei, vor allem wenn es um die Behandlung schwerer Krankheiten geht. · Die Dänen #NovoNordisk sind einige der wenigen europäischen Pharmaschwergewichte im JP Morgan Global Healthcare Fund. Breit aufgestellt haben auch sie unter anderem ein Medikament gegen Fettleibigkeit entwickelt und sind führend im Sektor Diabetes. · #Regeneron Pharmaceuticles ist eines der innovativsten und produktivsten Biotech-Unternehmen mit einem erwarteten jährlichen Gewinn-Wachstum von 2021 bis 2027 von jährlich 15 %. Ihr Tochterunternehmen Eylea ist sehr stark in der Behandlung altersbedingter Augenkrankheiten. Regeneron ist auch bei Allergien und im Krebsbereich innovativ. · Den Schweizer Pharma-Riesen #Roche mag man eben mit einer Familie als starken Kernaktionär. Der Konzern ist sehr breit aufgestellt, stark in der Krebsbehandlung. In den USA hat Roche gerade die Zulassung für ihr Lymphom-Krebsmedikament erhalten. Benchmark für den gemanagten JP Morgan Healthcare Fund ist der MSCI World Healthcare Index. Die Gefahren für den Gesundheitssektor, nämlich politische Preisregulierungen und auslaufende Patente schätzt er momentan nicht besonders hoch ein – hört am Besten einmal rein! Rechtlicher Hinweis: Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung. Was ihr aus den Ideen der Geldmeisterin macht ist ganz alleine Eure Sache.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte #Pharma #Healthcare #Bradley-Flannagean #Eylea #Biotech #Medizintechnik #MSCIWorld #Onkologie #Alzheimer #Augenkrankheit #Diabetis #Immunologie #Hämatologie #Herz-Kreislauf #Lymphdrüsenkrebs #USA Foto: #JPMorganAM
31:20
January 15, 2023
Nachhaltige Gütesiegel und Ratings ohne Greenwashing
Nachhaltige Gütesiegel und Ratings ohne Greenwashing
Dr. Josef Obergantschnig vom Beratungs- und Schulungsunternehmen Obergantschnig Financial Strategies schwört bei der Selektion nachhaltiger Investments auf dem Best in Class-Ansatz: Man investiert in die Markt- und Branchenführer in punkto Nachhaltigkeit, ungeachtet wie umwelt- und sozial bewusst die jeweilige Branche insgesamt agiert.  So hat man zum einen ein größeres Anlageuniversum, das auch ökonomisch Sinn macht. Zum anderen könne man aus nachhaltigen Gesichtspunkten mehr bewirken.  Aus dem gleichen Grund sollte man Entwicklungsländer nicht ausklammern, auch wenn man dort die ESG-Kriterien nicht so streng handhabt. Wenn man hier etwa jene Titel wählt, die sozial- und umweltverträglicher handeln und produzieren könne man mehr verbessern, als wenn man nur in die europäischen ESG-Spitzenreiter investiert. Man müsse China und Indien schon deshalb mit ins Boot nehmen, weil nur zehn Prozent der weltweiten CO2-Emissionen in Europa entstehen. Dreht sich derzeit bei den ökologischen Kriterien alles um CO2-Emissionen, werden die Finanzprodukte künftig auch mehr das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen. Josef Obergantschnig hat in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN viele Tipps für nachhaltige Investoren parat:  Wer etwa seine bisherigen Fondinvestments nachträglich durchleuchten möchte, inwieweit sie nachhaltig sind kann dies kostenlos mit der Datenbank von Cleanvest Pro: https://pro.cleanvest.com/de/coverage/ Auch könne man sich bei der Nachhaltigkeits-Klassifizierung der EU-Taxonomie nicht darauf verlassen, dass Kategorie 8-Fonds auch wirklich nachhaltig sind, hier gäbe es eine zu schwammige Abgrenzung zwischen Fonds der Kategorie sechs und acht. Besser man orientiert sich hier an Gütesiegel wie das Österreichische Umweltzeichen oder FNG-Siegel. Was mir an der EU-Taxonomie persönlich aufstößt: Die Europäische Union stuft mit 1.1.2023 Gas- und Atomkraftwerke als umweltfreundlich ein. Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich  mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf  YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen.  Vielen herzlichen Dank dafür! Die GELDMEISTERIN hat auch eine eigene  Facebook- und LinkedIn-Gruppe. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Nachhaltigkeitr #Investment #Cleanvest #JosefObergantschnig #CO2-Emissionen #ESG #Aktien #Umwelt #Kapitalmärkte #Jahrgänge #Portfolio  #GELDMEISTERIN  #Renditen #investieren #EmergingMarkets #Europa #USA #Bestinclass #EU-Taxonomie #FNG-Siegel #Umweltzeichen #Indien #China #Atomkraft #Gas #Artikel8-Fonds #Artikel6-Fonds #ObergantschnigFinancialStrategies #sozial Foto: Josef Obergantschnig
35:21
January 08, 2023
Islamic Banking: Cash macht arm
Islamic Banking: Cash macht arm
Feiertage sind prädestiniert dafür über den Tellerrand zu blicken, sich etwa anzuschauen wie Islam, Geld und Wohlstand zusammenpassen. So lautet auch der Titel des neuen Buches des auf muslimische Kunden spezialisierten Vermögensberaters Michael Gassner,  Mitglied des Scharia-Beirats der Bosna Bank International in Sarajevo. In seinem neuen Buch „Islam, Geld und Wohlstand“  und in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN erläutert der Finanzexperte die Feinheiten des islamischen Finanzwesens. Weshalb im islamischen Finanzwesen die Inflation nicht so stark zuschlägt, Anleihen kein Thema sind und Islamic Banking auch für Andersgläubige Sinn macht.  Eine Aussage von ihm, die mich wirklich beschäftigt ist sein Unverständnis, warum man in Europa immer noch so stark an Geldwerten festhält, wo man doch historisch schon mehrere Hyperinflationen  erlebt hat. Mehr hierzu und zur muslimischen Haltung zu Vermögen, Schulden und Finanzplanung  in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen und danke, dass ihr der GELDMEISTERIN 2022 so viele Stunden Eure Aufmerksamtkeit geschenkt habt. Ich hofffe wir hören uns auch 2023. Gesundheit, Frieden, Freude und viel Anlageerfolg 2023 wünsch der Podcast-Host der GELDMEISTERIN, BÖRSENMINUTE und von AUF TRAB Julia Kistner Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich  mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf  YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen.  Vielen herzlichen Dank dafür! Die GELDMEISTERIN hat auch eine eigene  Facebook- und LinkedIn-Gruppe.  Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #IslamicBanking #Investment #MichaelGassner #Scharia #Zinsen #Anleihen #Aktien #Dollar #Kapitalmärkte #Jahrgänge #Portfolio  #GELDMEISTERIN  #Renditen #investieren #muslimisch #BosnaBank #IslamGeldundWohlstand #islamisch #Finanzwesen #Gold #Geld #Cash #Kredite #Immobilien #Europa Foto: Michael Gassner
45:46
January 01, 2023
Wertvolle Weine: Genussvoll anlegen
Wertvolle Weine: Genussvoll anlegen
In Krisenzeiten haben Anleger wieder Lust auf Luxus. Das zeigt der „Fine Wine Index“ der Londoner Weinbörse Liv-ex (Londoner international Vintners exchange). Das renommierte Weinbörse-Barometer ist alleine im Covid-Jahr 2021 um 21 Prozent gestiegen. Die Preise von Spitzenweinen sind seit zwei Jahren im Aufwind. Ganz vorne liegen Burgunderweine mit einem durchschnittlichen Wertzuwachs von 26 Prozent im ersten Halbjahr 2022, gefolgt von teuren Tropfen aus Bordeaux mit plus zehn Prozent, obwohl davon mehr auf dem Markt war.  Die Umsätze rein mit Bordeauxwein haben sich um 37 Prozent auf 80 Millionen Pfund, rund 92 Millionen Euro erhöht. Spitzenrenditen liefern seit der Covid-Krise auch Reben aus der Champagne. Der Sub-Index Champagne 50 ist 2021 um mehr als 40 Prozent gestiegen. In den letzten zwei Jahren hat er 73 Prozent zugelegt. Der Geldadel trinkt die wertvollen Weine nicht nur gerne, sondern nutzt sie auch als Hedge gegen die Inflation. Gleichzeitig steigt die Nachfrage der US-Investoren und asiatischen Weinsammler „Dennoch sollten aus meiner Sicht die Leute Wein kaufen, um ihn trinken zu wollen. In Wein sollte nur jemand investieren, der die Leidenschaft hat und sich auskennt“, betont Bernd May, „der vermeidet etwa einfache Trinkweine zu kaufen, auch wenn sie gut schmecken, weil sie nicht für die Lagerung für die Ewigkeit gedacht sind.“ Der ehemalige Investmentbanker bei JP-Morgan und Lieberhaber edler Tropfen hält nichts von Wein in Wertpapierform: „es gibt so tolle, transparentere und besser geregelte Fonds in die man erfolgreicher investiert als in Weinfonds, -NFT´s oder -Zertifikate.“  Trotz allem können edle Weine sehr wohl auch ein Investment sein. Worauf es hier ankommt erfährst Du in dieser Podcast-Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich  mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf  YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis  abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen.  Vielen herzlichen Dank dafür! Die GELDMEISTERIN hat auch eine eigene  Facebook- und LinkedIn-Gruppe. Mehr zum Wein-Expertenpaar Andrea und Bernd May und maywines.com Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Wein #Investment #BerndMay #AndreaMay #RopertParker #Lafite #Rotschild #Frankreich #Chateau #Christie´s #Aktien #Dollar #Kapitalmärkte #Jahrgänge #Portfolio  #GELDMEISTERIN  #Renditen #investieren #China #USA  #Italien #Burgund #Bordeaux #Champagne #Weinkritiker #Falstaff #RomanéeConti #Vinothek #Weinkeller #Rebe #Weinbörse #Liv-ex #Cuvée #JP-Morgan #Investmentbanking Foto: maywines.com
01:07:20
December 25, 2022
Investoren-Legende Jim Rogers: „Schlimmster Bärenmarkt der Börsengeschichte"
Investoren-Legende Jim Rogers: „Schlimmster Bärenmarkt der Börsengeschichte"
Der nächste Bärenmarkt wird der Schlimmste in der Börsengeschichte prophezeit Investoren-Legende Jim Rogers im Gespräch mit der GELDMEISTERIN. Denn weltweit sind die Staaten so hoch verschuldet wie noch nie. Siekönnen deshalb nicht mehr wie bisher gegensteuern. Der „Entdecker“ der Wiener Börse spricht über seine momentane Kapitalmarktabstinenz, über die aktuelle Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten und warum künftig mehr Kapital nach China als in die USA fließt. Jim Rogers ist weiterhin in Uran und Kohle investiert, weil die Welt in den nächsten Jahren noch mehr davon brauche und weil er der Ansicht ist, das Alternativenergien noch nicht wirtschaftlich genug sind. Und weil die Zeiten schlechter werden, wird jeder Gold und Silber kaufen und in den Dollar flüchten. Langfristig schwört er auf Rohstoffe, sagt Canabis eine große Zukunft voraus. Reich werde man nur wenn man sich auf Investments fokussiert, nicht durch diversifizieren - sagt er. Die alte Börsenregel Nummer eins sei: Nur in das zu investieren, was man auch versteht.  Am besten ihr hört Euch den reiselustigen 81-jährige Promi-Investor aus Baltimore selbst an. Jim Rogers, der mit seiner Familie in Singapur lebt, legte 1969 gemeinsam mit George Soros den legendären Quantum Hedgefonds auf und wurde sehr reich damit. Der GELDMEISTERIN verrät er, wie er aktuell sein Vermögen ins Trockene bringt oder auch antizyklisch in Usbekistan investiert. Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Die GELDMEISTERIN hat auch eine eigene Facebook- und LinkedIn-Gruppe.  Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlegen #Anleihen #Immobilien #JimRogers #Soros #QuantumFund #Investment #Aktien #Dolar #Kapitalmärkte #Staatsschulden #Portfolio #GELDMEISTERIN  #Renditen #investieren #Risiko #Bärenmarkt #Investoren-Legende #Blase #bubble #Immobilien #China #Usbekistan #Canabis #Rohstoffe #Gold #Silber #USA #Uran #Kohle #Alternativenergie Foto: Jk
41:33
December 18, 2022
Wo man 2023 investieren kann
Wo man 2023 investieren kann
Das wir eine Rezession haben werden, ist tatsächlich schon eingepreist. Allerdings glaubt Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege von JP Morgan Asset Management, Podcast-Gast bei der GELDMEISTERIN, dass der Markt noch eine zu schwache Rezession eingepreist hat. Die werde stärker ausfallen ebenso wie die Gewinnrückgänge der Unternehmen. Gewinnrevisionen könnten den Weg nach oben limitieren, warnt Tilmann Galler, der in der aktuellen Episode der GELDMEISTERIN seine zehn Kapitalmarktthesen für 2023 aufstellt. Unter anderem, dass man angesichts des Rückgangs der Margen und Unternehmensrückgänge im nächsten Jahr mehr mit best gerateten Unternehmens- und Staatsanleihen verdienen könnte als mit Aktien. Bei Aktien setzt er weiterhin auf Dividenden- und Value-Werte. Für Immobilien wird es ein „anno horribilis“. China habe Erholungs-Potenzial. Mehr zu seinen zehn Thesen für die Kapitalmärkte 2023 in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlegen #Anleihen #Investment #Aktien #TilmannGaller #JPMorganAssetManagement #Bewertungen #Rezession #Valum #Kapitalmärkte #Zinsen #Portfolio #GELDMEISTERIN  #Renditen #investieren #Risiko #Wachstumswerte #Staatsanleihen #Unternehmensanleihen #Immobilien #China #Gewinnrückgang #Margen #Dividenden Foto: Jk
34:08
December 10, 2022
Bewertungsdisziplin ist Trumpf: Aktien mit Gewinn-Potenzial
Bewertungsdisziplin ist Trumpf: Aktien mit Gewinn-Potenzial
Eine hohe Inflation, ein schwaches Wachstum und eine straffe Geldpolitik sind 2023 die schwierigen Rahmenbedingungen für die Kapitalmärkte. Dennoch gibt es einiges was für die Börse spricht, meint Benjardin Gärtner, Chefanalyst der deutschen Fondsgesellschaft Union Investment. So werden einige Unternehmen von den höheren Investitionsbedarf für die Energiewende, das Gesundheits- und Bildungsprofitieren, ebenso wie von den umfangreichen (Strom)Infrastrukturinvestitionen der Staaten und den entsprechenden staatlichen Subventionen. Nutznießer in den nächsten Jahren seien in Europa etwa eine ABB oder Siemens, in den USA eine Amazon Electric, das Dubliner Industrie-Management Unternehmen Eaton Corporation. Da entstünden in den nächsten Jahren eine ganze Reihe von neuen Unternehmen mit guten Geschäftschancen statt der bisherigen Digitalisierungslieblinge wie Amazon usw. Die Gewinnlage sollte trotz hoher Inflation auch 2023 sehr gut sein. So sei etwa RWE nie ein Wachstumsunternehmen gewesen, aber durch die Energiewende-Projekte ist sie dazu geworden. Ein weiterer Treiber sind in den USA die erlassenen Infrastrukturprojekte. Das heißt nicht, dass man die alten Gewinner alle aufgeben soll,  aber schwerpunktmäßig wird es neue Gewinner geben. Das ist oftmals gut bekannte Unternehmen, die vielleicht in den letzten Monaten nicht so sehr im Mittelpunkt des Anlegerinteresses gestanden sind wie eben eine RWE, die durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien sehr stark zur Wachstumsaktie geworden ist. Benjardin Gardin sieht vor allem eine Bewertungsdisziplin als Schlüssel zum Erfolg. Zum einen schauet er sich das klassische Kurs-Gewinn-Verhältnis oder KGV an. Oder auch wieviel Cashflow Unternehmen generieren oder auch das Verhältnis des Cashflows zum gesamten Unternehmenswert. Weitere Anlagetipps  - etwa, dass Unternehmensanleihen mit guter Bonität inzwischen für kurz- und mittelfristige Veranlagungen eine Alternative sind  - erfährst Du in der neuen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlegen #Anleihen #Investment #Aktien #BenjardinGärtner #UnionInvestmentd #Bewertungen #KGV #Cashflow #Kapitalmärkte #Zinsen #Portfolio #GELDMEISTERIN  #Renditen #investieren #Risiko #ABB #Siemens #EatonCorporation #AmazonElectric #RWE Foto: Union Investment
37:53
December 04, 2022
Drei Megatrends aus dem Profi-Portfolio für 2023
Drei Megatrends aus dem Profi-Portfolio für 2023
„Aktienjahre, wo sich so viel ändert wie 2022 sind besonders schwierig“, meint Chistoph Olbrich, Mitglied des Vorstands der Gutmann Kapitalanlage AG. Für ihn war die „Lesson learned“ aus diesem bisher turbulenten Aktienjahr 2022, dass man sein Portfolio breit diversifizieren muss und nicht nur in Hype-Aktien etwa im Bereich der Digitalisierung zu investieren. Er betrachte Aktien als langfristige Unternehmensbeteiligung und nicht als kurzfristige Spekulationen. Die interessante Kernstrategie von ihm und seinem Team: Die Gutmänner und Frauen suchen sich 50 Top-Aktien für ihr Kern-Aktienportfolio, die sie dann aber auch alle gleich stark gewichten. Damit systematisiert man antizyklischen Anlegen. Wenn ein Unternehmen einmal ein gutes Quartal hat, realisiert man den Gewinn im entsprechenden Ausmaß. Umgekehrt, hat der börsenotierte Titel einmal ein schlechtes Jahr, kann man günstig mehr Anteile davon zukaufen. Mehr zu Christoph Olbrichs Investmentstrategien und warum die Gutmann KAG insgesamt in Aktien nach wie vor übergewichtet ist, in Anleihen noch nicht in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN.  Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner  Und wenn Euch diese 105. Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür!  Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/  #Anlegen #Anleihen #Investment #Aktien #ChristophOlbrich #GutmannKAG #Fonds #ETF #Kapitalmärkte #Zinsen #Portfolio #GELDMEISTERIN #Kernstrategie #Renditen #investieren #Risiko #Dollar #Euro #antizyklisch #Aktienportfolio Foto: Gutmann KAG
33:42
November 27, 2022
Die K & K-Dividendenaktien- und Anleihentipps
Die K & K-Dividendenaktien- und Anleihentipps
Finanzjournalist Martin Kwauka (K&), Gründer des Finanzjournalistenforums und Julia Kistner (K)  haben sich die Dividendenzahler genauer angesehen und siehe da: Die Unternehmen  zahlten im dritten Quartal 2022 Rekorddividenden aus. Die 3000 größten Unternehmen der Welt schütteten insgesamt , sieben Prozent mehr als noch 2021 aus. Zum einen sind die Unternehmenszahlen besser als erwartet, zum anderen gab es einen gewissen Nachholeffekt, weil während der Pandemie viele Unternehmen, die staatliche Hilfen in Anspruch nahmen, nicht ausschütten durften. Und nicht zuletzt sprudelten die Dividenden bei den fleißigen Auszahlern Ölfirmen, Energieversorger und Rohstoffminen kräftig. Das wird 2023 nicht mehr so stark der Fall sein. Dividenden-Zahler haben leider einen kleinen steuerlicher Nachteil. So fallen zum Beispiel bei deutschen Dividenen-Auszahlungen Kapitalertragsteueren in Deutschland und dann auch in Österreich an. In Summe werden die Ausschüttungen dann mit 40 Prozent versteuert, in der Schweiz, oder den USA ist die Rückforderung  im Ausland der zu viel bezahlten Steueren  auch mühsam. Bei Dividendenfonds nehmen die Fonds die steuerliche Rückvergütung teilweise dem Anleger ab. Wenn man mit US-Dividenden unterwegs ist, soll man steuerlich ein wenig besser mit irischen Fondskonstrukten fahren. Langfristig dürften die Dividenden-Auszahlungen in der nächsten Zeit  Jahr für Jahr um sechs Prozent steigen, wobei Europas Unternehmen in Summe die besseren Dividendenzahler sind.  Nächstes Jahr werden die Dividenden nicht mehr ganz Martin verrät áuch eine seiner Dividenden-Quellen: https://www.janushenderson.com/de-de/investor/jh-global-dividend-index/ Als ETF-Auswahl empfiehlt Martin die Vergleichsplattform www.justetf.com , für gemanagte Fonds die Seite www.morningstar.de. Dividenden ist eines, Anleihezinsen und Renditen die Alternative, wenn man das Risiko streuen möchte. Während ich bei Anleihen noch zurückhaltend bin, sieht Martin bei den gestiegenen Anleihen schon interessante Alternativen zu Dividendenaktien. Mehr Tipps dazu in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Und wenn Euch diese 104. Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlegen #Anleihen #Investment #Aktien #MartinKwauka #Finanzjournalistenforum#Fonds #ETF #Kapitalmärkte #Zinsen #Portfolio #GELDMEISTERIN #Zinsanstieg #USA #Renditen #investieren #Risiko #Bond #Dollar #Euro #Morningstar #Justetf.com #JanusHenderson #Währungsabsicherung #Rekordausschüttung Foto: Finanzjournalistenforum
40:21
November 20, 2022
Der Dollar ist 35 Prozent überbewertet
Der Dollar ist 35 Prozent überbewertet
Das möchte Währungsexperte Gerhard Massenbauer, der für Industriebetriebe Währungsrisiken managt auch Privatanlegern mitgeben: Meist muss man über Währungsabsicherungen nicht nachdenken, aber es sei ein Akt grober Dummheit es nicht von Zeit zu Zeit zu tun. Aktuell hätten wir die größten Übertreibungen beim Dollar, die in den letzten vier Jahrzehnten vorgekommen sind Die Frage sei nicht, ob der Dollar abwerten wird, sondern wann und in welchem Ausmaß.  Nach dem Big Mac-Index sei der US-Dollar derzeit 35 Prozent überbewertet. In den letzten fünf Jahrzehnten seit Aufgabe des Goldstandards habe sich der Dollar halbiert. Laut OECD-Kaufkraftparität-Messung müsst der Dollar bei 1,35 zu einem Euro stehen.  Rund 15 Prozent der Euro-Schwäche gehen auf das Konto des Ukraine-Kriegs. Für Privatanleger gibt es zur Absicherung der US-Aktien Options-Strategien und Mini-Futures ohne Laufzeit. Bei den Mini-Futures eignet sich ein Hebel von drei bis vier Prozent. Das bedeutet also, dass man für eine Absicherung gegen einen Dollar-Verfall pro Jahr derzeit Kosten von 12,5 Prozent der investierten Summe hat. Daher würde der Währungsexperte Mini Futures, das sind Open-End-Zertifikate erst einsetzen, wenn der Dollar unter 0,96 je Euro fällt. Da sind wir nun. Zwei Dinge könnten den Dollar auch noch stärker machen: Der Einsatz von atomaren Waffen oder ein flächendeckender Blackout in Europa. Damit rechnet Gerhard Massenbauer aber nicht. Mehr zur Bedeutung von Währungsrelationen für Wertpapierbesitzer in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN. Zu Gast ist Gerhard Massenbauer, den man über www.thetreasuryscout.com oder auch hedgego.at  direkt erreicht. Eine erfolgreiche Anlagewoche wünscht GELDMEISTERIN-Podcasthost Julia Kistner. Und wenn Euch diese 103. Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlegen #Anleihen #Investment #Aktien #GerhardMassenbauer #Derivate #Optionen #Censeo #Fonds #Aktien #Kapitalmärkte #Zinsen #Portfolio #Treasury #GELDMEISTERIN #Zinsanstieg #USA #Renditen #investieren #Risiko #Bond #Dollar #hedgen #Blackout #Kaufkraft #BigMac #Goldstandard #Währungsabsicherung Foto: Gerhard Massenbauer
46:06
November 13, 2022
Internationale Aktien statt Anleihen
Internationale Aktien statt Anleihen
Zu Gast bei der Geldmeisterin ist Friedrich Mostböck, der meint, jetzt sei es an der Zeit mehr ins Risiko, also in Aktien zu gehen. Bei Anleihen werde man noch Renditesteigerungen sehen, das heißt also, wer sich jetzt schon Bonds kauft muss Kursverluste in Kauf nehmen. Bei den internationalen Bluechips setzt er auf die großen Werte. Österreich-Aktien kommen da schon aufgrund ihrer bescheidenen Größe nicht vor.  Zu den Empfehlungen seines Teams gibt es einen eigenen investierbaren Fonds: ERSTE EQUITY RESEARCH - Factsheet (erste-am.at) Spannend ist die dazugehörige Globale Aktien-Empfehlungsliste, aus der der Fonds aussuchen kann: download (erste-group.com) . Auffällig ist hier, dass die chinesischen Aushängeschilder Alibaba, China Construction Bank und Tencent von „halten“ auf „verkaufen“ herabgestuft wurden. Fritz Mostböck findet derzeit aber durchaus auch österreichische Aktien, die sehr günstig bewertet sind für attraktiv. Denn es war bisher immer so, dass sich so kleine Finanzplätze wie Wien nach einem Bärenmarkt dann auch am spektakulärsten wieder erholten.  Hier würde er einerseits auf österreichische Global Nischenplayer wie Andritz oder AT& S setzen, andererseits auf Aktien wie die VIG, die vom Aufschwung Ost profitieren. Das Interview in voller Länge in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN, überall wo es Podcast gibt. Eine erfolgreiche Anlagewoche wünscht GELDMEISTERIN-Podcasthost Julia Kistner. Und wenn Euch diese 102. Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlegen #Anleihen #Investment #Aktien #FriedrichMostböck #Erstegroup #Fonds #Aktien #Kapitalmärkte #Zinsen #Portfolio #Treasury #GELDMEISTERIN #Zinsanstieg #fixedIncome #USA #Renditen #investieren #Rendite '#Risiko #Bond Foto: Erste Group/Daniel Hinterramskogler
37:28
November 05, 2022
Anleihen - endlich wieder eine Anlagealternative
Anleihen - endlich wieder eine Anlagealternative
2022 war bis jetzt nicht nur eine katastrophales Aktien-, sondern auch Anleihejahr. Genau genommen war es das bisher Schlechteste seit dem zweiten Weltkrieg mit zweistelligen Kursverlusten. Ausgehend von Null- bis Negativ-Verzinsungen sind die Zinsen überraschend schnell gestiegen. Selbst wenn man in ein- oder zweijährige Anleihen investiert wäre, hätte man zweistellig Verluste einfahren können, subsumiert Robert Karas, Chief Investment Officer bei der Bank Gutmann, die letzten zehn Monate an den internationalen Anleihenmärkten. Zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN erinnert er an das Wechselkursrisiko bei US-Staatsanaleihen, dass den derzeit beachtlichen Mehrertrag dieser Treasuries auch schnell wieder zu Nichte machen könnte. Da Anleihen Kredite an die Emittenten sind, ist das Rating der Schuldner so wichtig. Man will schließlich sicher gehen, dass die Schuldverschreibung später noch beglichen werden kann. Insgesamt seien Anleihen wieder wesentlich interessanter geworden als in den letzten zwei Jahren, betont Robert Karas. Der Vorteil von Anleihen sei, dass die Renditen in der Regel planbarer sind als die von Aktien.  Jetzt sei antizyklische Investieren am Anleihemarkt durchaus sinnvoll. Vorsicht bitte noch, bei den länger laufenden Anleihen, meine ich. Die reagieren deutlich stärker auf Zinsänderungen. All diese Zinsanhebungen, die demnächst noch kommen, sind bei Anleihen schon eingepreist. Das geht bei Bonds schneller als bei Aktien Bei allen Chancen am Anleihemarkt, darf man nicht vergessen, dass der Anleihenmarkt nicht so liquide sind wie die großen Aktienbörsen, meine ich. Es ist auch etwas aufwendiger, die passenden Wertpapiere zu finden. Grundsätzlich würde ich da eher auf einen Anleihenfonds oder ETF setzen, nur Vorsicht. Da sollte man sich jetzt wirklich die Zeit nehmen, sich die Factsheets genau anzuschauen, welche schlecht verzinsten Altlasten noch im Fonds stecken. Eine erfolgreiche Anlagewoche wünscht GELDMEISTERIN-Podcasthost Julia Kistner. Und wenn Euch diese 101. Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlegen #Anleihen #Investment #RobertKaras #Gutmann #Fonds #Aktien #Kapitalmärkte #Zinsen #Portfolio #Treasury #GELDMEISTERIN #Zinsanstieg #fixedIncome #USA #Renditen #investieren #Dollar #Wechselkursrisiko
42:44
October 30, 2022
Das optimale Kriseninvestment
Das optimale Kriseninvestment
Leute, das ist die hundertste Folge der Geldmeisterin heute und bestimmt nicht die Letzte. Der Podcast GELDMEISTERIN hat schon zwei Krisen erlebt: die Covid-Krise und die Ukraine-Invasion und sie werden nicht die letzten sein. Doch auch wenn es an der Börse immer wieder zu Übertreibungen in die eine oder andere Richtung kommt: letztendlich spiegelt der globale Aktienmarkt langfristig das Wachstum der Weltwirtschaft wieder. Und das ist mit ziemlicher Sicherheit höher als die Zinsen am Sparbuch. Zur hundertsten GELDMEISTERIN-Folge habe ich einen alten Bekannten eingeladen, Bernd May, Generalsekretär der Vereinigung Ausländischer Investmentgesellschaften mit jahrelanger Investmenterfahrung, auch als früherer Managing Director von JP Morgan Österreich. Wir sprechen über das optimale Kriseninvestment. Tendenziell werden Anleger in Krisenzeiten defensiver, was ja auch Sinn mache. Augen zu und durch ist nicht der Rat. Man sollte jetzt schon sein Portfolio beobachten. Wenn man sich aber breit aufstellt, also in unterschiedliche Finanzprodukte bzw. Aktien investiert und so Risiko diversifiziert und zu unterschiedlichen Zeitpunkten kauft, dann müsse man auch nicht so viel an seiner Investmentstrategie feilen und umschichten.  May empfiehlt hier einen globalen Aktienfonds und alles weitere in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Bernd May investiert übringens auch in Wein, aber das ist eine andere Geschichte.... Und wenn Euch diese 100.-Jubiläumsfolge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlegen #Krise #Kriseninvestments #BernMay #JPMorgan #Fonds #VAIÖ #Kapitalmärkte #ETF #Portfolio #Aktien #Zinsen #Zinsanstieg #fixedIncome #Covid #Sparbuch #Ukraine #Krieg #Investmenterfahrung #investieren
42:44
October 22, 2022
Die beliebtesten Aktien der Anleger
Die beliebtesten Aktien der Anleger
Bei der GELDMEISTERIN zu Gast ist Oswald Salcher, Country Manager Trade Republic Austria, der einen Einblick gibt, worauf junge Anleger in der aktuellen schwierigen Börsenlage setzen. Das sind weit weniger "Geheimtipps", als man vielleicht glauben mag. Der Trend hin zu Tech-Aktien sei nicht mehr so stark, aber immer noch da. In Deutschland sei bei Trade Republic das beliebteste Aktieninvestment Apple, gefolgt von 2. Amazon, 3.Tesla, 4. Microsoft und 5. Alphabet. Beim deutschen Börsenbarometer DAX 40 sei eine ganz konservative Aktie ganz vorne, die Allianz. Das Sparbuch sei jedenfalls tot. Trotz massiven Kurskorrekturen an den internationalen Börsen werde weiterhin an den Aktiensparplänen nicht nur festgehalten, sondern sie werden auch weiterhin fleißig bespart. Das macht ja auch wegen des Cost-Average-Prinzip, den günstigeren Durchschnittskosten für Aktien auch sinnvoll. Dass es keine Renaissance des Sparbuchs gibt angesichts der starken Kursverluste ist auch gut so. Auch wenn man von der Vergangenheit nicht in die Zukunft schließen darf und die Gewinne der Unternehmen in den nächsten Jahren generell nicht mehr so üppig ausfallen dürften waren Unternehmensbeteiligungen, somit Aktien  in der Vergangenheit immer ein guter Inflationsschutz und werden es meiner persönlichen Meinung nach auch in Zukunft weiterhin sein. Und wenn Euch diese inzwischen 99.Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn Ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür!  Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlegen #Neo-Aktionäre #TradeRepublic #OswaldSalcher #Kapitalmärkte #Apple #Amazon #Microsoft #Tesla #Alphabet #Allianz #Aktien #Qualitätstitel #Sparplan #Tech #Korrekturen #Kurse #Dax40 #Cost-Average #Sparbuch #Durchschnittskosten #ETF #investieren
28:59
October 16, 2022
Ohne Risiko keine Vermögensabsicherung
Ohne Risiko keine Vermögensabsicherung
Es gibt kein Zauberwerk das ohne Risiko das Vermögen bewahrt, betont Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch, der aktuell noch nicht auf Anleihen setzen würde und immer noch voll zu 100 Prozent in Aktien investiert ist. Vorsichtig ist Vorndran bei Investments in Europa, das  noch länger mit sich selbst zu kämpfen habe. Aber mit einem langen Zeitraum von zehn Jahren und mehr vor der Brust, könne man schon  sukzessive einsteigen.  Grundsätzlich sei die Börsenstimmung sehr schlecht. Mehr dazu, wie Börsenprofi Philipp Vorndran die Zukunft der Kapitalmärkte sieht in dieser aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank!  Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/  #PhilippVorndran #Risikostreuung #FlossbachvonStorch #Kapitalmärkte #KGV #Bewertung #Aktien #Europa Foto: Flossbach von Storch
44:51
October 08, 2022
„Unterhalb von einem KGV von zehn ist es so richtig günstig"
„Unterhalb von einem KGV von zehn ist es so richtig günstig"
Vom genauen Markttiming hält Hendrik Leber, Begründer der Value-Fondsboutique ACATIS nichts. Es funktioniert nicht. Sehr wohl sieht er jetzt viele Einstiegschancen, waren doch schon im Sommer dieses Jahres über 20 Prozent des weltweiten attraktiven Aktienuniversums unter einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von zehn. Sprich, der Aktienkurs liegt „nur“ noch beim zehnfachen eines Jahresgewinns und darunter. Ein KGV von zehn ist für Hendrik Leber eine magische Value-Grenze: „Unterhalb von zehn ist es so richtig günstig und oberhalb muss man einmal genauer hinschauen. Ich habe einige Aktien bei fünf gesehen, eine BMW bei drei, eine Biontech bei vier und da dachte ich, irgend etwas stimmt da nicht, da muss ich reingreifen.“ Trotz der vielen Bewertungsschnäppchen empfiehlt Hendrik Leber, nicht sein ganzes Geld zu einem Zeitpunkt zu investieren, sondern in Etappen zuzuschlagen. Denn keiner weiß, wie und wann der Krieg in Europa und der damit verbundene Energienotstand endet. Bei welchen Technologiewerten Hendrik Leber jetzt konkret zugeschlagen hat und  noch zuschlagen will und warum er bei traditionellen Qualitätstitel vorsichtig wäre, die bei der aktuellen Unsicherheit an den Kapitalmärkten naturgemäß sehr hoch bewertet sind verrät der Begründer von Acatis in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, Podcasthost der GELDMEISTERIN.  Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank!  Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/  #KGV #Bewertung #HendrikLeber #Acatis #Kapitalmärkte #Biontech #Unsicherheit #Aktien #BMW #Value #Markttiming #Qualitätstitel #Krieg #Europa
39:53
October 02, 2022
Metall-Sparpläne: Gold ist nicht das Einzige was glänzt.
Metall-Sparpläne: Gold ist nicht das Einzige was glänzt.
GELDMEISTERIN-Podcast-Gast ist in dieser Episode Helmut Horeth. Der ehemalige Vorstand der Nürnberger Versicherung betreibt heute die Goldakademie, eine Schulungsschmiede für Finanzdienstleister und unterstützt Golden Gate beim Vertrieb in Österreich, die Ansparpläne für bis zu acht Anlagemetalle anbietet. Helmuth Horeth hätte vor zwei Jahren mir noch zugestimmt, dass man die volatilen Rohstoffe höchstens bis zu 10 bis 15 Prozent im Portfolio gewichten sollte. Heute sieht er das nach der Pandemie und aufgrund des Krieges in Europa anders. Er würde je nach Risiko-Appetit auch bis zur Hälfte oder sogar 70 Prozent des gesamten verfügbaren Anlagevermögens in Metalle und Edelmetalle investieren und dabei die 60:20:20-Regel anwenden. Rund 60 Prozent des Rohstoffanteils im Portfolio würde er in das noch vergleichsweise sicherere Gold investieren, 20 Prozent in Silber und 20 Prozent in einen Korb aus liquiden, lagerbaren strategischen Metallen investieren. Den Industriemetall-Anteil würde Helmut Horeth zu 50 Prozent mit Germanium abdecken, zu je 20 Prozent in Indium und Gallium und zu zehn Prozent in Hafnium. Alles Metalle, die für die Energiewende, die Digitalisierung, Technologisierung und die Telekommunikation benötigt werden. Gerade bei Metallen empfiehlt sich mit Ansparplänen nicht alles auf einmal zu investieren, da sie im Wert stark schwanken Also wenn ihr mich nach meiner persönlichen Meinung fragen solltet: Ich finde Gold, Silber und strategische Industriemetalle als Beimischung auch spannend, aber nicht in diesem Ausmaß. Ich persönlich besitze zur geringfügigen Beimischung im Portfolio einen ETF auf strategische Metalle und einen weiteren ETF, der in einen Korb von Minenaktien investiert. Zusammen machen die Investments bei mir aber - weil zyklisch, stark schwankend und stark von der Geopolitik abhängig - knapp zehn Prozent meines veranlagten Vermögens aus, davon nur die Hälfte in physischer Form. Bei Gold darf man auch nicht vergessen, dass der Goldpreis fällt, wenn die Realzinsen steigen und da sind wir noch lange nicht am Ende der Fahnenstange, so meine ganz persönliche Meinung. Viel Hörvergnügen! Eine erfolgreiche Wochen wünscht Podcasthost der GELDMEISTERIN, Julia Kistner. Und wenn Euch dieseFolge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Edelmetalle  #Metalle #HelmuthHoreth #Gold #Goldakademie #Sparplan #Silber #Aktien #Zinsen #Realzinsen #Währung #Anlagestrategie #physisch #Goldpreis #Krieg #Börse #Hafnium #Gallium #Indium #Germanium  #Energiewende
32:42
September 25, 2022
Ist Indien jetzt das aufstrebende China von gestern?
Ist Indien jetzt das aufstrebende China von gestern?
Auch wenn man derzeit alles andere als mehr Risiko in sein Portfolio packen möchte, an Emerging Markets führt für Langfristinvestoren kein Weg vorbei, so die Message unseres GELDMEISTERIN-Podcastgast Bruno Varnier, Firmengründer von GEMway Asset. Denn in den  Schwellenstaaten leben 85 Prozent der Weltbevölkerung und derzeit 58 Prozent der weltweiten Mittelschicht. 2030 werden es voraussichtlich schon 80 Prozent der mittleren Einkommen sein, die 70 Prozent des Weltkonsums ausmachen. Sein Emerging Market-Favorit ist derzeit Indien, auch wenn die Bewertungen indischer Aktien doppelt so hoch sind wie jene von chinesischen Aktien. In China investiert Bruno Varnier derzeit nicht. Zum einen, weil bis zum 20. Parteienkongress der Kommunistischen Partei am 16. Oktober Stillstand herrscht. Zum anderen, weil wichtigen Sektoren wie die Immobiliensparte, die Banken oder der Bereich Infrastruktur große Probleme haben. Die Wachstumsbranchen der Zukunft in China seien die Bereiche Technologie und Konsum. Wobei die Chinesen bei Konsumgütern westliche Premiummarken zunehmend durch lokale Marken ersetzen. Bullish ist Bruno Varnier vielmehr für Indien, wo die Inlandsnachfrage sehr hoch ist. Einzig die Technologie-Exporte nach Europa könnten mit dem Energienotstand und Konjunktureinbruch im alten Kontinent ins Stocken geraten. Angesprochen auf das BRIC-Konzept, das vor 21 Jahren von Goldman Sachs-Analyst Jim O´Neill ins Leben gerufen wurde und einen Run auf  Schwellenstaaten-Fonds auslöste, meint Varnier nur: „Es war ein tolles Marketingkonzept auf die vier größten Emerging Markets Brasilien, Russland, Indien und China zu setzen, nur es entspricht nicht dem tatsächlichen, großen  Emerging Market-Universum. Heute habe etwa Saudi-Arabien Russland abgelöst, das aus den Emerging Market-Indizes herausgefallen ist.  Ein Schwergewicht in seinen Fonds ist der börsennotierte Öl-Konzern Saudi Aramco. Bruno Varnier empfiehlt europäischen Anlegern 50 Prozent im Euro-Raum zu investieren Den Rest würde er, je nach Risikoprofil auf die USA und Emerging Markets aufteilen. Was ich Euch empfehle? In die Folge reinzuhören. Eine erfolgreiche Wochen wünscht Podcasthost der GELDMEISTERIN, Julia Kistner. Und wenn Euch dieseFolge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #EM #Emerging Markets #Indien #China #Brasilien #Russland #Aktien #bonds #Währung #Anlagestrategie #BrunoVarnier #GEMwayAsset #Anleihen #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #Anlagemix  #Risiko  #Euro #Europa #USA #Konjunktur #Energie #SaudiAramco #BRIC #JimONeill #GELDMEISTERIN #Wachstum #Einbruch #Chancen #Index #Öl #Technologie
42:60
September 18, 2022
Höhere Zinsen: wer verliert, wer profitiert!
Höhere Zinsen: wer verliert, wer profitiert!
„Es war ja die Absicht mit der CO2-Besteuerung die Energie zu verteuern. Nur die Idee war, dass die zusätzlichen Einnahmen ins Staatssäckel wandern und nicht zu Putin nach Russland oder in den Nahe Osten", bringt es RBI-Chefanalyst Peter Brezinscheck in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN auf den Punkt. Ob seine Wirtschafts- und Zinsprognose eine Punktlandung wird, wird sich weisen. Für die Eurozone rechnet er für 2022 mit einem Wachstum von drei Prozent, dass aber vor allem auf die erste Jahreshälfte zurückzuführen ist. Im vierten Quartal 2022 und ersten Quartal 2023 rechnet er mit einer Schrumpfung der europäischen Wirtschaftsleistung, bevor sich die Konjunktur durch eine etwas geringere Inflation und einer Entspannung der Energieversorgung wieder langsam erholt.  Für die Eurozone rechnet Peter Brezinschek für 2023 mit einem Wachstum von einem Viertel Prozentpunkt, für 2024 von zwei Prozent und für 2025 wird es noch darüber liegen, getrieben vor allem von den Investitionen.  Anleihen findet Peter Brezinschek aktuell noch nicht attraktiv genug, um dort zu investieren. Weder in solide Staatsanleihen noch in Unternehmensanleihen. Bevor er hier Risiko eingehen würde, würde er sich auf das Aktienparkett wagen. Hier könnten sich in den nächsten Monaten wieder Chancen bei Zyklikern und den niedergeprügelten Tech-Aktien auftun. Gewinner von steigenden Zinsen sind zum einen die Banken, allerdings könnte das Kreditgeschäft in einer Rezession deutlich einbrechen. US-Aktien hatten in der Vergangenheit mehr Potential als europäische Titel und daran würde sich in den nächsten Monaten auch nichts ändern. Man sollte vorallem nach jenen Unternehmen Ausschau halten, die für die Preiserhöhungen verantwortlich sind. Energie-Konzerne sind hier natürlich die wichtigssten Profiteure. Hier können  allerdings Sondersteuern die Gewinne.schmälern. Cash könnte wieder an Bedeutung gewinnen. Jedenfalls sei dies kein gutes Umfeld für Gold, noch dazu wo sich der Dollar, worin Gold notiert, auf seinem 20-Jahreshoch befindet.  Wer noch von den hohen Zinsen profitiert und wer verliert? Am besten reinhören in die aktuelle Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen!  Und wenn Euch diese 92.te Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vilen herzlichen Dank! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Zinsen #Währung #Anlagestrategie #PeterBrezinschek #RBI #Aktien #Anleihen #Gold #Casch #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #Anlagemix  #Risiko  #Immobilien  #Kapitalmarkt #global #Inflation #Energie #Banken #BIP #CO2-Besteuerung  #Geldmeisterin #juliakistner #Eurozone #Russland #Prognose #Dollar #Euro #Zykliker #Tech-Aktien
45:44
September 11, 2022
Was langfristig bei Börsenturbulenzen schützt
Was langfristig bei Börsenturbulenzen schützt
Zwei Drittel aller Österreicherinnen und Deutschen glauben an Außerirdische, die Hälfte spielen regelmäßig Lotto und nur zehn Prozent investieren in Aktien. Das Verhältnis sei seltsam, meint GELDMEISTERIN-Podcastgast Joachim Nareike, Leiter Publikumsfonds Schroders. Er will es mit seinen Faustregeln des Investierens zurecht rücken. Grundsätzlich sollte ein Portfolio folgendermaßen strukturiert sein:  Die persönliche Aktienquote sollte hundert minus Lebensalter ausmachen. Den Rest würde er in Anleihen, Immobilien und Rohstoffe investieren. Bei der Vermögensaufteilung zur Risikostreuung sollte man aber sein genutztes Immobilienvermögen – die private Wohnung oder das private Haus vergessen, dass in seinem Wertpapierdepot nicht aufscheint, das aber bei der Risikostreuung berücksichtigt werden sollte. Die Kritik an der „100 minus Alter“-Regel, dass nicht jeder Pensionist sein ganzes Geld selbst konsumieren, sondern einen Teil auch vererben möchte und die Kinder und Enkel wiederum einen längeren Anlagehorizont haben lässt er gelten: „Das ist ja nur eine Faustregel, die man individuell anpassen muss. Wenn es zum Risikoprofil passt, kann man das Depot auch noch 70 Jahren zu hundert Prozent mit Aktien vollpacken. Ich habe keine einzige Anleihe in meinem Portfolio. Aber ich bin auch nicht repräsentativ.“ Anleihen gehörten in jedes Portfolio, weil sie sich normalerweise – wenn auch nicht aktuell – sich anders entwickeln als Aktien oder andere Investments. „Mittel- bis langfristig bringen sie so in jedem Fall ins Portfolio“, ist Joachim Nareike, „über Nacht wird man an den Kapitalmärkten nicht reich. Wir sprechen vom Investieren und nicht vom Zocken.“ Was noch zum soliden Investieren dazu gehört, das hört Ihr in dieser lehrreichen und unterhaltsamen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Und wenn Euch diese 91.te Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vilen herzlichen Dank! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Portfolio #Anlagestrategie #joachimnareige #Schroders #Aktien #Anleihen #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #Anlagemix #ansparen #Risiko #Rohstoffe #Immobilien #Eigentum #Lebensalter #Kapitalmarkt #global #Zinsen #Inflation #Energiewende #Bonds #Risikostreung #Risikoprofil #Faustregeln #Depot #Geldmeisterin #juliakistner
38:28
September 04, 2022
Großbritannien - was der Aktienmarkt her gibt
Großbritannien - was der Aktienmarkt her gibt
Der Brexit hat im Juni 2016 zumindest mein Leben verändert. Ich habe gekündigt, weil mein damaliger Arbeitgeber nicht die Bedeutung des Ereignisses erkannt hat und redaktionell nicht sofort darauf reagieren wollte. Oder habe vielleicht ich die Folgen des EU-Austritts von Großbritannien überschätzt? Das wollte ich mich beim Briten Stephen Jones, Chief Investment Officer bei Aegon Asset Management. Ich wollte von ihm wissen, was die Insulaner und den Finanzplatz London heute bewegt, wo doch am fünften September die Nachfolgerin von Boris Johnson bekanntgegeben wird. Als neue Präsidentin in Frage kommen entweder die 47-jährige Liz Tuss, die vor alle eines will: Steuern senken. Oder Ex-Finanzminister Rishi Sunak, der das Budget und die Schulden mehr im Auge hat. Ich bin gespannt, was Steven bewegt, jetzt mehr Cash als bisher im Trockenen zu halten. Er untergewichtet Aktien im Allgemeinen und ersetzt sie durch High Yield-Anleihen, bevorzugt aus den USA.  Nur britische Aktien gewichtet er neutral. Wobei der britische Aktienmarkt auch nicht die britische Wirtschaft abbildet. Die Unternehmen im britischen Leitindex FTSE 100 wie der Pharma-Riese GlaxoSmithKline machen ihr Geschäft im Ausland. Im FTSE haben auch die internationalen Rohstoffkonzerne ein Schwergewicht, ebenso wie der Finanzsektor, der von steigenden Zinsen profitieren sollte.  Hinzu kommt, dass das Pfund heuer stark gegen den Dollar und auch gegen den Euro gefallen ist. Das in Summe ergibt, dass der britische FTSE 100 in Pfund dargestellt nur ein Prozent seit Jahresbeginn gefallen ist, während andere großen Indizes zweistellig einbrachen. In Dollar dargestellt wäre aber auch der FTSE 100 beim schwachen Pfund stärker eingeknickt. Ich persönlich – und das ist keine Kaufempfehlung, nur meine individuelle Einschätzung, die falsch sein kann – habe jetzt in den FTSE investiert, einfach, um auch Rohstoffe in meinem Portfolio stärker zu gewichten. Zumal Einzelinvestments oder spezielle Rohstofffonds mir zu volatil sind. Ansonsten besitze ich – treue Hörerinnen der GELDMEISTERIN werden es schon wissen - eine britische Aktie im Langfristportfolio. Ich bin mit dem Kursverlauf von GlaxoSmithKline und auch der hohen Dividendenrendite von derzeit 5,18 Prozent sehr glücklich, was nicht heißt, dass dies auch die richtige Aktie für Dein Depot ist. Den Totalverlust, das möchte ich hier nochmals betonen, ist bei keiner Aktie ausgeschlossen. Das ist nun mal das Unternehmerinnenrisiko … Und wenn Euch diese 90.te Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vilen herzlichen Dank! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Großbritannien #FTSE100 #StevenJones #AegonAssetManagement #Totalverlust #Börsenminute #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #GlaxoSmithKline #Dividendenrendite #Risiko #Einzelinvestment #LissTuss #RishiSunak #Premier #BorisJohnson #Pfund #Rohstoffe #Zinsen #Banken #USA #Bonds #HighYield #Cash #Brexit #Inflation
43:37
August 28, 2022
Lust auf lukrativen Luxus
Lust auf lukrativen Luxus
Hallo liebe GELDMEISTERINNEN. Auch Lust auf lukrativen Luxus? Auf L´0real, Hermes, LvmH, Essilor Luxotica oder auf eine Hilton- oder Marriott-Aktien? Am Mittwoch habe ich im Podcast BÖRSENMINUTE bereits verraten, dass ich mir LVMH-Aktien im Juli gekauft habe. Und nicht nur das – auch Anteilsscheine für L´0real, weil sie endlich mal etwas erschwinglicher waren. Aber nicht der Preis macht sie so heiß begehrt, sondern die konstante Nachfrage nach Premiummarken, deren Preismacht, die hohen Margen und die neuen digitalen Absatzkanäle, die in Zukunft weniger luxuriöse Verkaufstempel erfordern, was den Margen der Premiummarken-Konzerne noch besser tut. In jedem Fallt wächst die kauffreudige Mittelschicht in Schwellenstaaten, hier vor allem in Asien, die nicht jeden Cent umdreht, sondern in Prestige-Marken investiert.  Auch wenn ich hier nicht meine bester Kunde bin, ich investiere gerne in Luxus in Form von Aktien. Aber das ist natürlich nur meine ganz persönliche Kaufentscheidung, keine Kaufempfehlung. In der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN hört ihr die Argumente für Aktien von Premiummarken-Konzernen von Gillian Diesen, die sich bei Pictet um den Premiumbrand-Fonds kümmert. So viel vorweg, Premiummarken müssen für Gillian vor allem folgende Qualitäten mitbringen: Ersten sind sie unverwechselbar, innovative Marken. Zweitens bieten sie für Käufer ein Erlebnis, stärken das Selbstwertgefühl. Drittens haben sie eine lange Tradition, achten dabei auch sehr auf ihre Reputation. Viertens zeigen Luxusmarken nicht nur im Einzelhandel, sondern auch in der digitalen Welt auf und fünftens punkten sie mit Operational Exellence, soll heißen sie setzen ihre Unternehmensstrategie konsequent um und glänzen mit guten Unternehmensergebnissen. Luxus-Marken sind derzeit sehr attraktiv bewertet bei hoher Nachfrage. Nur bei hochpreisigen Sportmarken sieht sie nicht so viel Phantasie. Auch weil sie gerade in China durch Boykott-Aufrufe des Staates von den vorderen Plätzen verdrängt werden. Gönn Dir den Luxus, Dir diese 90. Folge der GELDMEISTERIN anzuhören: ein brillanter Einblick .von Gillian Diesen in Premiummarken-Welt. Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn Du den Podcast GELDMEISTERIN likest, abonnierst und weiterempfiehlst, damit die Anlage-Bewegung GELDMEISTERIN in Bewegung kommt. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Luxus #Luxusmarken #Premiumbrands #GillianDiesen #Pictet #LVMH #Lóreal, EssilorLuxotica #Hilton #Marrioot #Börsenminute #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #Hermes
26:48
August 21, 2022
Genug Cash halten für kommende Korrekturen
Genug Cash halten für kommende Korrekturen
Bei der Google-Suche gibt es schon den Begriff „New Bullmarket“, berichtet Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege für die Shareholder Value Management AG, doch die Stimmung an den Börsen sei teilweise noch schlechter als nach der Finanzkrise.  Man selbst sei jedenfalls noch vorsichtig, halte noch Tücher im Trockenen, sei nur zu 66 Prozent mit Aktien unterwegs. Böhmer rechnet zwar nicht mit einem Crash, aber doch nochmals mit einem deutlichen Herunterkommen der Kurse. Hier orientiert er sich an Tiefststände von Indizes. Werden die nochmals unterschritten, könnte der Markt drehen und sich dann stabilisieren. Dann würden sie die dicken Cash-Polster auflösen und den Aktienanteil wieder erhöhen.  Die Konjunkturaussichten für die nächsten sechs bis neun Monate hätten sich aber erst marginal verbessert, wobei die Konjunkturaussichten in Europa deutlich schlechter ausschauen als in den USA, analysiert Böhmer. Ihm gefallen unter anderem eine bereits stark zurückgekommene Netflix- und eine Amazon-Aktie – richtig gute Unternehmen, die preislich zurückgekommen sind.  Anleihen sieht er nicht als Alternativen zu Aktien. Sein Ansatz: Bei der Anlageklasse Aktie das Risiko herunterfahren, indem ich solide Unternehmen wähle, die genug Preismacht haben, um die Inflation an Kunden weiterzugeben. Hier starke Dividendenzahler, die dem Anleger relativ konstante Erträge auch im Bärenmarkt liefern wäre eine Strategie. Heiko Böhmer gefällt aber besser, wenn Unternehmen mit Gewinnen – und nur in solche investiert er – nicht die Investoren mit Ausschüttungen beglücken, sondern die Erträge investieren und so noch mehr Erträge generieren. Erneuerbare Energien findet er spannend wie das US-Unternehmen Montauk Renewables, das sich auf die Rückgewinnung und Verarbeitung von Biogas spezialisiert hat. Was Böhmer mit seinem „Modern Value Investing“-Ansatz noch so zukauft erfahren Sie in der aktuellen Episode der GELDMEISTERIN. Soviel vorweg: Die Finger weg lässt die Sharholder Value Management AG von stark zyklischen Branchen und von Banken, stattdessen setzt man im Finanzbereich auf das durchsichtigere und stabilere Geschäft der Versicherungen.Jetzt sollte man in jedem Fall nicht zu hektisch werden und nicht voll investiert sein. Statt dessen sollte man noch genug Cash für die kommende Korrektur halten. Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn Du den Podcast GELDMEISTERIN likest, abonnierst und weiterempfiehlst, damit die Anlage-Bewegung GELDMEISTERIN in Bewegung kommt. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #SharholderValueManagementAG #HeikoBöhmer #Korrektur #Konjunkturerholung #Aktien #Börse #Staatsanleihen #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investment #Banken #Versicherungen #ModernValueInvesting #Bärenmarkt #NewBullmarket #Preismacht #podcast #Cash-Polster #Crash #Investitionsquote #Zykliker #Amazon #Netflix #Tiefststand #MontaukRenewables
42:30
August 13, 2022
Auf drei fatale Quartale folgt der Konjunktur- und Börsenfrühling
Auf drei fatale Quartale folgt der Konjunktur- und Börsenfrühling
Das erste Halbjahr 2022 war durch Putins Krieg unerwartet schwierig. Und die Frühindikatoren weisen alle darauf hin, dass die Konjunktur in den nächsten drei Quartalen in die Knie gehen wird, warnt Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Bank Berenberg. So könnte die Wirtschaftsleistung im Konjunkturtiefpunkt im Frühjahr 2023 nochmals zwei Prozent tiefer liegen als jetzt. Es sei im Wesentlichen das Erdgasthema, das uns belastet. Sollte Europas Industrie das Gas abschalten werden, könnte die Rezession auch doppelt so stark ausfallen.  Das sei aber in den Aktienmärkten noch nicht eingepreist. Das könnte nochmals zu heftigen Kursrückschlägen führen. Allerdings rechnet Holger Schmieding auch, dass nach der Winterrezession, wenn wir das Gasthema mit Flüssiggas gelöst haben, ab Frühjahr oder spätestens ab Sommer wieder ein spürbarer Aufschwung einsetzen kann. Wenn ich mich also als Anleger zurücklehne und langfristig denke, dann seien auch schon die Kurse, die wir jetzt sehen deutlich zu niedrig. Als Langfristinvestor sollte man Stück für Stück in den Aktienmarkt gehen. Es kann sein, dass man dies noch in zwei bis drei Monaten noch einmal bereut. Aber die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass man aus fundamentaler Sicht in sechs bis zwölf Monaten sieht, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat, sich nicht von der Panik vollends anstecken zu lassen. Viele Unternehmen hätten mehr Substanzwert als es manche Bewertungen durchscheinen lassen. Was wir aber schon dauerhaft haben werden ist mehr Inflationsdruck. Denn die hausgemachte Inflation, wie wir sie schon in den USA sehen mit einer Lohn-Preis-Spirale werde Europa erst noch ereilen. Wobei Europa gegenüber den USA den Vorteil hat, dass sie noch auf ein gut ausgebildetes Reservoir an Arbeitskräften in Osteuropa zurückgreifen kann. Auch hätte die Europäische Zentralbank ihren Job besser gemacht als die Federal Reserve Bank, die im Vorjahr ein Überhitzen der Konjunktur zugelassen habe, meint der Bank-Ökonom. Und jetzt mache sie genau den gegenteiligen Fehler, in dem sie mit ihren ausgeprägten Zinserhöhungen die USA wahrscheinlich in eine Rezession treibe. Den einzigen Fehler, den die EZB gemacht habe sei, dass sie das Anleihekaufprogramm nicht schon nach der ersten COVID-Pandemie-Welle zurückgefahren habe. Den neuen Transmissionsmechanismus, der eingreifen sollen, wenn etwa die Zinsen von Euro-Staaten wie Italien zu stark steigen, findet Schmieding – gezielt angewendet –  auch für das richtige Mittel.  Diese Folge der GELDMEISTERIN mit einem sehr informativen Interview mit Holger Schmieding auch aus volkswirtschaftlicher Sicht, möchte ich allen Geldmeisterinnen ganz besonders ans Herz legen. Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn ihr den Podcast GELDMEISTERIN liked, abonniert und weiterempfiehlt, damit die Anlage-Bewegung GELDMEISTERIN in Bewegung kommt. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Berenberg #HolgerSchmieding #Rezession #Konjunkturerholung #Aktien #Börse #Staatsanleihen #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investmentduell #Vorsorge #investment #podcast #Langfristinvestor #Europa #USA #FED #EZB #Europäische Zentralbank #Anleihenkaufprogramm #investieren #Transmissionsmechanismus #Lohn-Preis-Spirale #Osteuropa #Gas #Putin #Volkswirtschaft #Inflationsdruck #Wirtschaft #Wirtschaftsleistung #Flüssiggas
38:06
August 07, 2022
Günstig Aktien kaufen in der Krise
Günstig Aktien kaufen in der Krise
Edda Vogt, zuständig für Anlegerinformation und Ausbildung an der Börse Frankfurt/Xetra warnt, dass wir noch nicht den Boden der Börsenkurse erreicht haben: „Den haben wir erst dann erreicht, wenn in den sozialen Netzwerken alle sagen, jetzt reicht´s mir, ich verkaufe. Dann haben wir ihn erreicht, doch a sind wir noch nicht.“  Edda Vogt, zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN rät den Neo-Aktionärinnen, die in den letzten beiden Pandemiejahren ins Börsengeschehen eingestiegen sind und vielleicht nur Tech-Aktien in ihrem Portfolio haben, die aktuellen günstigen Kurse - wenn finanziell möglich - zu nutzen, um ihr Depot stärker zu diversifizieren. Das sei ja der Vorteil am aktuellen Bärenmarkt, dass man auch gute Werte zur Risikostreuung günstig einkaufen kann. Beruhigend sei in jedem Fall, sich langfristige Charts anzuschauen. Da sieht man zum Beispiel, dass wir vor der 15-jährigen durchaus öfters solche Abwärtsphasen gesehen haben – und auch nach denen ging es bergauf. Wer wissen möchte, wie man gut durch die schwierigen Börsenzeiten kommt, dem ist die aktuelle Folge des Podcast GELDMEISTERIN wärmstens zu empfehlen. Apropos empfehlen: Die GELDMEISTERIN und ihr Host Julia Kistner würden sich riesig freuen, wenn ihr den Podcast weiterempfiehlt, ihn auf Plattformen wie Spotify, Apple Podcast oder YouTube liked und ihn abonniert, damit noch mehr HörerInnnen auf das Finanzbildungs-Projekt aufmerksam werden und es unterstützen. Besten Dank! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken, die keine Finanzberatung ersetzen können. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Bärenmarkt #Strategien #Diversifikation #Risikostreuung #EddaVogt #BörseFrankfurt #Xetra #anlegen #Aktien #investieren #Dividenden #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #ETF #Vorsorge  #podcast #zukaufen  #Hausse #Sparplan #Bullenmarkt #Chartt #Börse  #Privatanleger #Neoaktionäre #Tech-Aktien #Depot #Portfolio Foto: Edda Vogt
30:13
July 31, 2022
Wetterfeste Investments für den Bärenmarkt
Wetterfeste Investments für den Bärenmarkt
Jan Altmann, ETF-Analyst der Vergleichsplattform justETF.com verrät in der aktuellen Folgeder GELDMEISTERIN  seine wetterfesten Strategien für Bärenmärkte. Regel Nummer Eins: Breit streuen, auch regional. Nach dem Motto irgend ein Markt ist immer im Aufwärtstrend. Jan Altmann findet unter anderem ETFs interessant, die auf solide Dividendenzahler setzen. Sie sind normalerweise vergleichsweise stabil in Abwärtsphasen. Rohstoffe würde er nur zu fünf bis zehn Prozent seinem ETF-Portfolio beimischen und dabei nicht vergessen, dass damit viel spekuliert wird und die Kurse von Rohstoffen und Rohstoff-ETFs stark schwanken. Jan Altmann ist kein Freund von Sektorwetten, etwa auf Gas und Öl, denn diese sind gerade für Privatanleger schwer kalkulierbar. Das gelte auch für Cyber-Security oder andere trendige Themenfonds. Jan Altmann versucht in seinem persönlichen Portfolio geopolitisch die jeweiligen Beiträge der Regionen zum Welt-Bruttoinlandsprodukt abzubilden. Was man  bedenken müsse, was China betrifft: Inländische, chinesische  Aktien sind im beliebten MSCI Emerging Market-Index unterrepräsentiert. MSCI begründet dies damit, dass der chinesische Markt für Ausländer ja nur beschränkt zugängig ist. Daher wird er nur mit 20 Prozent seines Wertes in den Index aufgenommen. Wo von Altmann unbedingt Privatanlegern abrät ist Aktien auf Kredit zu kaufen, auch wenn die Kurse jetzt noch so günstig erscheinen. Pensionisten, die befürchten, sie können die jüngsten Verluste während ihrer Veranlagungszeit nicht mehr aufholen empfiehlt er, einen Entnahmeplan aufzustellen, um sich unabhängiger vom Bären- oder Bullenmarkt zu machen. Um sich dann auch zu fragen, wie viel man im Bärenmarkt denn tatsächlich entnehmen möchte oder muss. Den Rest kann man an der Börse weiterarbeiten lassen. Keinesfalls sollte man jetzt den Sparplan stoppen, wo man doch für seine konstante Sparrate auch mehr Anteile erhält. Mittlerweile bekäme man  fast 2000 spesengünstige ETFs als Sparplanvariante. Einen guten Überblick über das Angebot findet man  auf justETF.com, ebenso auf onvista.de oder auch auf yahoo.finance.com Und mehr zu wetterfesten Strategien im Bärenmarkt hört ihr selbstverständlich im dieser Podcast-Folge der Geldmeisterin. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken, die keine Finanzberatung ersetzen können. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Bärenmarkt #Strategien #Europa #Asien #China #JanAltmann #justETF #anlegen #Aktien #investieren #Dividenden # #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #ETF #Vorsorge  #podcast #Entnahmeplan #Dividenden #Sparplan #Bullenmarkt #Bärenmarkt #Börse #MSCI #Cyber-Security #Themenfonds #Sektorwette #EmergingMarkets #Privatanleger #Rohstoffe Foto: justETF
28:33
July 23, 2022
Asien und Amerika: Die Lieblinge im Bärenmarkt
Asien und Amerika: Die Lieblinge im Bärenmarkt
Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei JP Morgan Asset Management gibt in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN Tipps, wie sich Anleger im aktuellen Bärenmarkt, dem 15. seit dem zweiten Weltkrieg am besten verhalten sollten. Galler erklärt auch, weshalb die Zinserhöhung der EZB am kommenden Donnerstag um voraussichtlich ein Viertel Prozentpunkt den Euro nicht stärken wird. Der Kapitalmarktexperte von JP Morgan Asset Management hat aktuell zwei Lieblingsregionen, in denen er investiert: In den USA, China und den südpazifischen Raum. Mit Neueinstiegen in die Aktienmärkte sollte man sich noch etwas Zeit lassen. Er würde Aktien zwar nicht übergewichten, aber in jedem Fall investiert bleiben. Galler präferiert nach wie vor US-Qualitätstitel, die Dividenden zahlen. Bei Anleihen mag er US-Treasuries, in jedem Fall Anleihen beste Bonität. Aber auch um den HighYield-Markt, also Anleihen von schlecht gerateten Unternehmen macht er sich keine Sorgen, weil sich die meisten während der Pandemi noch längerfristig mit günstigen Krediten eingedeckt habe und die Unternehmen somit nicht unmittelbar von Zinserhöhungen getroffen sind. Die Dollar-Euro-Parität werden wir noch einen längere Weile sehen, ist Tilmann Galler überzeugt. Die Rezessionsgefahr sei in Europa höher. Am Besten ist, ihr  hört man selbst bei der GELDMEISTERIN rein, das würde mich freuen. Geholfen wäre der GELDMEISTERIN auch, wenn ihr eine Bewertung oder ein Kommentar hinterlässt, damit noch mehr HörerInnen auf die GELDMEISTERIN aufmerksam werden.  Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken, die keine Finanzberatung ersetzen können. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Bärenmarkt #Strategien #Europa #Asien #Südostasien #China #TilmannGallser #JP Morgan Asset Management #anlegen #Aktien #investieren #Dividenden # #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investment #Vorsorge  #podcast #Bonität #Dividenden #Qualitätstitel #Inflationsschutz #Notenbanken #Börse #Risiko #Schwankungen #übergewichten #High Yield #Dolar #Euro #Parität Foto: JP Morgan Asset Management Webinar-Screenshot
25:01
July 16, 2022
Heavy Metal is back! Warum strategische Metalle vor Inflation schützen
Heavy Metal is back! Warum strategische Metalle vor Inflation schützen
Das Jahr hat für Rohstoffe und auch für Metalle phenomenal begonnen, bis China seine Null-Covid-Strategie umsetzte und damit ein Viertel seiner Wirtschaft lahmlegte und den Rohstoffboom einbremste. Immerhin geht die Hälfte des weltweiten Metallkonsums auf das Konto der Chinesen. Investoren haben längst eine Rezession eingepreist. Damit haben in den letzten zwei Monaten viele Metalle – Edelmetalle ausgenommen - die Hälfte ihrer Börsenwerte eingebüßt. Nichts desto trotz hält Rohstoffspezialist Benjamin Louvet als Manager des OFI Financial Investment Energy Strategic Metals-Fonds vor allem jene Metalle als guten Hedge gegen Inflation, die für die Energiewende zu Hauf benötigt werden. Der Markt würde den Preisauftrieb bei diesen strategischen Metallen, die für die Gewinnung von Alternativenergien oder auch für Stromautos und Batterien benötigt werden völlig unterschätzen. Laut jüngstem Bericht der Internationalen Energieagentur IEA investieren wir derzeit 1,3 Billionen Dollar in das weltweite Energiesystem. Wir müssten jedoch 4,2 Billionen Dollar pro Jahr in den Energiesektor stecken, um die Transformation zur grünen Energie hinzubekommen. Andererseits geht den Staaten weltweit das Geld aus. Die USA etwa verbucht eine Staatsverschuldung von 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Daher werde man auch danach trachten langfristig die realen Zinsen tief zu lassen, weil man sich sonst auch die Transformation des Energiemarktes nicht leisten kann, die erheblich zur Teuerung beitragen würde. Deshalb bliebe auch die Inflation hoch bei 3,5 und vier Prozent pro Jahr. Und was hält er von Gold als Inflationsschutz? Es sei ein Schutz vor niedrigen Realzinsen, verursacht durch hohe Teuerungsraten. Benjamin Louvet setzt seinen  Fonds wie folgt mit strategischen Metallen zusammen: Nickel (14%), Kupfer (14%), Aluminium (12%), Platin (12%), Silber (12%), Zink (12%), Blei (8%), Gold (8%) und Palladium (8%). Kobalt und Lithium sind nicht dabei, weil man sie nicht ausreichend liquide handelbar sind und damit zu viel Risiko ins Portfolio packen. Eine sehr spannende Folge, wie ich finde. Salü, shalom, servus, maas salamah sagt Julia Kistner und die GELDMEISTERIN. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken, die keine Finanzberatung ersetzen können. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #PreciousMetals #Edelmetalle #StrategicMetals #BenjaminLouvet #OFI #anlegen #OFIFinancialInvestmentEnergyStrategicMetals #Aktien  #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investment #Vorsorge #Energiewende #podcast #Gold #Silber #Inflationsschutz #Börse #Risiko #Schwankungen #Kurskorrekturen #Zink #Kupfer #Nickel #Koballt #Lithium #Alluminium #Zink #Platin #Blei #Öl #Gas #energie #Verluste #Anleihen #Sicherheitspolster #Transformation #Solar #Verschuldung Foto: OFI
30:59
July 10, 2022
Schlechte Stimmung, gute Unternehmensgewinne: Zeit für die Schnäppchenjagd
Schlechte Stimmung, gute Unternehmensgewinne: Zeit für die Schnäppchenjagd
Christian Stocker, Aktien-Chefanalyst der UniCredit Bank AG versprühte in einem Webinar der DZB Media GmbH, an dem ich teilnehmen durfte, mit seinen Argumenten für Aktieninvestments unglaublich viel Optimismus, den man zwar nicht unbedingt im gleichem Maße teilen muss, aber: In so negativen Zeiten wie diesen mit dem Untkraine-Krieg, mit Putin, dem Schrecklichen, viel menschlichem Leid auch in Afghanistan, Syrien, Jemen, einem Bärenmarkt an den Börsen, Inflation, drohender Rezession, steigenden Zinsen, Hungersnot, Energiekrise und der permanenten Gefahr dass uns der russische Agressor jetzt das Gas zur Gänze abdreht, da kann Analyst und Optimist Christian Stocker der GELDMEISTERIN-Community zumindest ein wenig Mut machen, durchzuhalten und sie hoffentlich weiterhin davon überzeugen, dass Aktien nach wie vor die beste Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau und Vermögenserhalt sind. Christian Stocker findet jedenfalls die Simmung an den Börsen viel zu schlecht. Die mega-guten Unternehmensgewinne würden sich nicht in den Börsenkursen wiederspiegeln. Noch dazu wären alle die genannten Belastungsfaktoren längst eingepreist. Die Börse schaut ja auch immer ca. neun Monate voraus. Wenn uns Wladimir Putin  jetzt den Gashahn ganz abdreht, sei das in diesem Winter bitter und würde ein Winterquartal mit negativem Wachstum bedeuten.  Doch die Auftragsbücher der Unternehmen seien so voll, dass sie ein rückläufiges Quartal damit leicht überbrücken könnten und im Frühjahr, wenn Flüssiggas aus Kanada, USA und anderen Ländern fließt, sei man längst nicht mehr so stark von russischem Öl und Gas abhängig.  Nach 15 Prozent höheren Gewinnen 2022 rechnet Stocker aufgrund des Konjunkturrückgangs im nächsten Jahr „nur" mit fünfprozentigen Steigerungen der Unternehmensgewinne 2023. Doch solange die Unternehmen mit diesen widrigen Umständen weiterhin so gut zurecht kommen und ihre Margen sogar ausweiten können, sieht Christian Stocker hier keinen Gefahr. Keinen weiteren Druck müssten die Kapitalmärkte von nervösen Anlegern befürchten. Die eingefleischten Bären und zittrigen Hände hätten das Börsenparkett längst verlassen. Auch rechnet Stocker nicht mit Konkurrenz vom Bondmarkt. Die Realzinsen hätten ihren Höhepunkt schon überschritten. Sein Credo: Unbedingt in der Börse investiert bleiben, stärker auf Zykliker, Nasdaq-Werte und Dividendentitel setzen. Pharma und Healthcare gehört, auch wenn viele defensive Titel schon sehr teuer sind, in jedes Langfristdepot.  Christian Stocker hat noch viele weitere, konkrete Argumente, die jetzt für Aktieninvestments sprechen. Wer sich von seiner Börseneuphorie anstecken lassen möchte, dem empfehle ich kommenden Montag bis Freitag bei meinem zweiten Podcast DIE BÖRSENMINUTE hineinzuhören - jeden Tag eine neues Bullen-Highlight, ich hoffe wir hören uns.  Servus, salü, shalom und ma´as salamah, sagt Podcast-Host Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine  persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #SchlechteStimmung #Aktienmarkt #Bärenmarkt #anlegen #UniCreditBankAG #ChristianStockker  #Aktienchefanalyst #Aktien  #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investment #Vorsorge  #podcast  #Börse #Risiko  #Kurskorrekturen    #Verluste #Anleihen #Ukraine #Putin #Gas #Energie #Öl #Unternehmensgewinne #Bonds #Healthcare #Pharma #Defensivtitel #Depot #Flüssiggas #Öl #Kanada #USA #Inflation #Zinsanstieg #Rezession #Konjunktureinbruch #Realzinsen #Negativwachstum #Jemen #DZBMedia #Margen #Börsenminute Foto: BildschirmScreen Webinar DZB Media GmbH
33:25
July 03, 2022
Anlegen, wenn alles nach unten geht!
Anlegen, wenn alles nach unten geht!
„Das Schlimmste wäre jetzt seine Anlagestrategie über den Haufen zu werfen“, warnt Robert Karas, Chief Investment Officer der Privatbank Gutmann zu Gast bei der GELDMEISTERIN. So sollte man unbedingt seinen Sparplan weiter besparen und das wie gewohnt in gleicher Höhe. So kann man obendrein fürs gleiche Geld aktuell günstig mehr Anteile kaufen. Am Zweitwichtigsten sei es gerade jetzt in gute, bewährte Geschäftsmodelle zu investieren. So hatten Coca Cola, Nestlé, Procter&Gamble und Co in den letzten inflationären Monaten die Pricing Power, um fünf bis sechs prozentige Preiserhöhungen durchzusetzen. Es fiele bei den lang existierenden, großen Marken auch leichter, Rückschläge zu verkraften, wenn man damit rechnen kann, dass Sie den Bärenmarkt – Kurskorrekturen von 20 Prozent und mehr an breiter Front -  weitgehend unbeschadet überleben. „Im Leben wird es jedem Investor einmal passieren, dass sich die Aktien halbieren“, gibt Robert Karas zu bedenken. Wer solche Schwankungen nicht aushält, dem könne man nur empfehlen wie John Pierpont oder J. P. Morgan einem Freund: „I´d sell down to the sleeping point.“ Besser als Aktien zu verkaufen und die Beträge unverzinst bei hoher Inflation auf dem Sparbuch liegen zu lassen sei es jedoch in jedem Fall Aktien zu besitzen. Was der Anlage-Chefstratege der Bank Gutmann noch so rät, um Kapital zu erhalten, wenn alles nach unten geht? Ich empfehle reinzuhören … Shalom, servus, maas salamah sagt Julia Kistner und die GELDMEISTERIN. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Börenmarkt #anlegen #BankGutmann #RobertKaras #ChiefInvestmentOfficer #Aktien #Sachwerte #Sparplan #Geschäftsmodell #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investment #Vorsorge #SleepingPoint #podcast #Spekulation  #Börse #Risiko #Schwankungen #Kurskorrekturen #Immobilien #CocaCola #Nestlé #Procter&Gamble #Papierverluste #Verluste #Anleihen #Sicherheitspolster Foto: Bank Gutmann
46:07
June 26, 2022
Metaverse - die wunderbare Welt für Investoren?
Metaverse - die wunderbare Welt für Investoren?
Metaverse ist viel, viel mehr als Meta, ehemals Facebook, betont Anja Combrink-Birkholz von Lombard Odier Investment Managers (LOIM). Wir stünden hier noch ganz am Anfang beim Aufbau einer virtuellen Welt, die zunehmend auch unsere reale Welt beeinflussen wird. Daher weiß man auch noch nicht wirklich, wer die Big Player sein werden. Getrieben wird das Ganze natürlich von der Gaming-Branche. Bis der Megatrend wirklich zu einem wird, können Jahre vergehen. Um jetzt schon dabei zu sein könne man aber durchaus auf klassische Marken setzen, die in der virtuellen Welt schon einen Fuß in der Tür haben, meint die LOIM-Expertin. Angefangen von den technischen Ausrüstern wie eine Microsoft oder Alphabet, über Spielkonzerne wie Roblox, aber auch jene Mode- und Luxusmarken sind Meta-tauglich, die sich auch schon intensiv mit der virtuellen Welt als wichtige Werbeplattform für die realen Verkäufe beschäftigen. Als Kind des gekommen und gegangenen Hypes „Second Life“ bin ich da ein wenig skeptisch, ob Metaverse und das reale Leben wirklich einmal verschmelzen. Ich glaube, dass sehen Zuckerberg und Co. ein wenig durch die rosa Brille. Was dafür spricht? Hört Anja Combrink-Birkholz von Lombard Odier Investment Managers selbst. Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn ihr den Podcast GELDMEISTERIN liked, abonniert und weiterempfiehlt, damit die Anlage-Bewegung GELDMEISTERIN in Bewegung kommt. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Metaverse #Megatrend #Aktien #Hype #LOIM #AnjaCombrink-Birkholz #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investmentduell #Vorsorge #investment #podcast #Spekulation  #Börse #Zuckerberg #Meta #SecondLife #Microsoft #Alphabet #LombardOdier #virtualreality #gaming Foto: Pixabay
24:55
June 18, 2022
Momentum versus Value: Das Duell der Anlagestrategien
Momentum versus Value: Das Duell der Anlagestrategien
Gemeinsam mit meinem Podcast-Kollegen Robert Beck, der den Finanzpodcast „Investieren lernen“ betreibt führe ich in der aktuellen 80.ten Jubiläums-Episode der Geldmeisterin ein Duell „Value“ gegen „Momentum“ - wobei natürlich immer mehrere Wege zum Ziel führen. Abhängig vor allem auch vom Anlagehorizont, der Risikobereitschaft, dem Zeitaufwand und der Passion, die ich in meine Investments stecke. Als Hardcore-Verfechter des Momentum-Anlagestils ist der Trend Robert´s friend. Seine Devise: Ein Wertpapier teuer kaufen um es noch teurer zu verkaufen und typische Muster, die Kapitalmärkte durchlaufen, zu nutzen. Das erfordere keine so tiefgehende und zeitintensive Bilanzrecherche wie beim Valueansatz.  In meinem persönlichen Kernportfolio verfolge ich hingegen großteils einen Value-Ansatz. Ich vertrete also das Lager der Schnäppchenjäger: ich versuche solide Werte mit einem dauerhaften Wettbewerbsvorteil in einem Börsenumfeld wie aktuell günstig kaufen, zu halten, immer wieder zu checken, um sie dann später einmal  zu einem deutlich teureren Preis zu verkaufen. Darunter befinden sich auch einige Dividendenaristokraten, die es sich leisten können, Jahr für Jahr eine höhere Dividende auszuzahlen. Ich habe persönlich nichts gegen den Momentum-Stil. Ich finde ihn nur nicht passend für mein langfristiges Vorsorgeportfolio. Allerdings habe ich mein Depot zweigeteilt in ein Langfrist- und ein spekulatives Portfolio. In Letzterem, dass maximal 20 Prozent meines Anlagevermögens ausmacht, fahre ich auch schon  einmal eine Momentum-Strategie mit sehr soliden Aktien, die mit den Märkten unter die Räder gekommen sind, die auch in mein Vorsorgeportfolio passen würden, die ich aber trotzdem mit dem Vorsatz kaufe, nur Gewinne schnell wieder mitzunehmen. Warum Robert wiederum Value investieren nicht mehr interessiert und warum er ausschließlich auf fahrende Züge auf- und vergleichsweise zügig wieder abspringt, das erzählt er Euch am besten selbst in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Podcast-Host Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Aktien #Anlagestil #Momentum #Value #RobertBeck #Moneymasters #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investmentduell #Vorsorge #investment #podcast #Depot #Langfristanlage #Spekulation #Kurstrends #Anlagehorizont #Börse #Dividende #Bilanz #Dividendenaristokraten Foto: Money Masters
56:27
June 11, 2022
Multi Asset statt die klassische Aktien-Anleihenmischung
Multi Asset statt die klassische Aktien-Anleihenmischung
Was bringt mir aktuell ein Multi Asset-Ansatz? Wenn doch die meisten Investments sich derzeit in die gleiche Richtung entwickeln, nämlich nach unten. Das fragte die GELDMEISTERIN den erfahrenen Multi Asset-Manager Jakob Tanzmeister von JP Morgan Asset Management. Gerade jetzt sei eine große Nachfrage nach dieser Art von Mischfonds, da die klassischen Vehikel aus 40 Prozent Aktien und 60 Prozent Anleihen nicht mehr funktionieren, wenn die Erträge von Aktien und Anleihen nicht mehr wie früher sich gegenläufig entwickeln. Man muss viel flexibler sein, wie früher, betont Jakob Tanzmeister, um langfristig Vermögen aufbauen zu können und stärker diversifizieren. Und obendrein auch noch nachhaltige ESG-Kriterien erfüllen. Wie das funktioniert, schildert der Multi Asset-Stratege in der aktuellen Podcast-Episode der GELDMEISTERIN. Die gibt zu bedenken: Multi Asset ist ein sehr weites Feld, die Produkte nicht leicht zu vergleichen. Gerade hier sollte man im Factsheet des Fons genau schauen, was drinnen ist und muss den Fondsmanagement viel Vertrauen entgegenbringen. Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Podcast-Host Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #MultiAsset #Aktien #Anleihen #Rohstoffe #ESG #JakobTanzmeister #JPMorganAssetManagement #Inflation #Bond #Mischfonds #podcast #investment #geldmeisterin #Erträge Foto: JP Morgan Asset Management
30:59
June 04, 2022
Superzyklus an Innovationen – Wachstums-Aktien nicht abschreiben
Superzyklus an Innovationen – Wachstums-Aktien nicht abschreiben
Raj Shant, Managing Director bei Jennison Associates, ein Unternehmen des US-amerikanischen Vermögensverwaltungsgiganten PGIM, findet trotz der steigenden Zinsem  innovative Wachstumsaktien bei den Bewertungen spannend. Denn sie würden weiterhin durch den Superzyklus bei Innovationen beflügelt, meint er im Gespräch mit der GELDMEISTERIN. Diese Superzyklus sieht Raj Shant etwa in den Bereichen digitaler Zahlungsverkehr, Direktvermarktung mit eigenen Shops und Online-Shopping oder auch bei Cloud-Lösungen. Wir erleben keine zweite Tech-Bubble, das sei absurd, meint Raj Shant. Im Gegensatz zur Dot.com-Zeit wachsen viele innovative Tech-Unternehmen weiter und schreiben Gewinne. Mehr möchte ich nicht verraten, reinhören und staunen! Shalom, servus, mas salamah sagt Julia Kistner, Podcasthost der GELDMEISTERIN Timestamps für´s Abkürzen: (1:45) Long Term innovations (7:30) Don´t believe in Metaverse (12:55) Direct to consumer is a big theme (17:40) Shopify – direct  to consumer (26:20) Next generation of giants (33:00) Only a small number of companies all over the world have the potential (35:30) Good chances after rotation out of tech stocks Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Aktien #Wachstumsaktien #Zinsen #Inflation #RayShant #PGIM #Innovationen #Superzyklus #JennisonAssociates #Microsoft #Amazon #Apple #Cloud #DirectMarketing #OnlineShopping #Hermes #LouisVuitton #Tech #investment #valuation #podcast #Geldmeisterin #JuliaKisnter #USA #Metavers #directtoconsumer #growth
39:59
May 29, 2022
Mit Inflation leben und anlegen
Mit Inflation leben und anlegen
„Sieben Prozent Inflationsraten sind schon ein Hammer, sagt der geschätzte Chefanalyst der Raiffeisen Research, zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN. Er geht nicht davon aus, dass die aktuelle inflationäre Entwicklung eine Eintagsfliege ist. Auch wenn die Teuerungsraten im zweiten Halbjahr etwas zurückkommen. Die Inflation wird uns dauerhaft bei etwa 3,5 Prozent pro Jahr erhalten bleiben, also weit vom EZB-Ziel von zwei Prozent entfernt ist. Auch mit Ende des Ukraine-Krieges wird sie nicht verschwinden. Da gibt es langfristige Inflations-Treiber wie den Arbeitskräftemangel oder Klimaschutzmaßnahmen. Besorgniserregend sind vor allem die hohen Inflationserwartungen, die sich verfestigen und zu großzügigen Transferzahlungen und Lohnrunden führen könnten. Wir werden höher Inflationsraten aber keine Hyperinflation in den nächsten fünf bis zehn Jahren sehen. Eine Drei vor dem Komma bei der Inflation sei noch nicht bedrohlich für die Aktienmärkte, das könne man noch durch Produktivitätswachstum, Automatisierung und Innovation ausgleichen. Brezinschek rechnet bis Ende 2023 mit acht Zinserhöhungsschritte der Europäischen Zentralbank von 25 Basispunkten. Die EZB dürfte sich noch 2022 vom negativen Einlagenzins verabschieden und sich bei ein bis 1,5 Prozent einfinden, so Brezinschek. Real gesehen, sind die Zinsen aber noch niedriger als zur Pandemie. Auch die Kreditzinsen sind also real immer noch negativ und das ist entscheidend für die Investitionen. Vergessen darf man aber nicht, dass der Euro in einem Jahr 15 Prozent gegenüber dem Dollar schon abgewertet habe, deshalb hätten wir  noch um 15 Prozent höhere Energiepreise zu tragen, da Rohstoffe ja in Dollar verrechnet werden. Peter Brezinschek sieht noch keinen Einstiegsgelegenheiten bei Anleihen und würde die Aktienmärkte nicht ganz abschreiben. Allerdings treten wir in ein neues Zeitalter. In welches? Am Besten reinhören, Wirtschaft gehört erzählt :-) Shalom, servus, mas salamah sagt Julia Kistner, Podcasthost der GELDMEISTERIN Die Time-Stamps im Überblick: (01:00) Sieben Prozent Inflation (04:12) Überersparnis von 13 bis 16 Prozent (06:20) Inflation bleibt nach dem Krieg (07:50) Längerfristige Inflationstreiber (08:50) Hohe Inflationserwartungen (10:40) EZB-Signale zur Zinserhöhung und Ende Negativzins (13:55) Euro hat 15 Prozent abgewertet (18:25) Noch nicht bedrohlich für Aktienmärkte (19:00) Neues Zeitalter an der Börse (22:00) Neue Aktienfavoriten (23:30) Auf monatelangen Abschwung einstellen (25:55) Noch kein Markt für Anleihen (28:00) Krypto-Crash – keine Ansteckungsgefahr (30:24) Aktien als bescheidenen Inflationsschutz (31:50) Immobilienmarkt unter Druck (35:00) Schon mitten im Crash Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Aktien #Inflation #PeterBrezinschek #RBI #Erwartungen #RZB #Lohnforderungen #infestment #podcast #Geldmeisterin #JuliaKisnter #Crash #Immobilien #Inflationsschutz #EZB #USA #Krypto #Zinsen #Zinserhöhung #investieren #Bayer #Amazon #tech #podcast
39:14
May 22, 2022
Pauschal betrachtet ist Europa ultra billig, wenn Gaslieferungen nicht gekappt werden.
Pauschal betrachtet ist Europa ultra billig, wenn Gaslieferungen nicht gekappt werden.
In den USA sind die Zinsen um 50 Basispunkte gestiegen. Die EZB hat nicht nachgezogen. Und auch wenn die Chefin der Europäischen Notenbank Christine Lagarde angedeutet hat, dass auch die EZB bald nicht mehr die Füße stillhält, hat FED-Chef Jerone Powell auch schon durchklingen lassen dass die US-Notenbank im Juli nochmals um 50 Basispunkte erhöhen wird als wirksames Mittel zur Inflationsbekämpfung. Also die Zinsdifferenz zwischen USA und Europa, aber auch zwischen der EU und Großbritannien bleibt höchstwahrscheinlich beträchtlich. Die GELDMEISTERIN hat sich deshalb bei Börsen-Experte Wolfgang Matejka, Geschäftsführer der Matejka & Partners Asset Management erkundigt, wie man bei den Spreads am besten investiert und welche Auswirkungen sie auf die Währungen und den Vermögensaufbau haben könnte. Besonders spannend finde ich, dass er gerade wegen der aktuellen wirtschaftlichen, geo- und energiepolitischen Krise ganz bestimmte Sparten bevorzugt. Sektoren wie Chemie und Stahl seien ultra billig. Was Wolfgang Matjeka momentan von Tech-, Auto- , Konsumgüter-, Ölaktien und Green Technology hält? Oder auch von anderen Assetklassen wie Gold, Bitcoin, Anleihen, Immobilien und nicht zuletzt von Cash? Am besten reinhören: Die Timestamps: (01:15 ) Zinsdifferenz USA – Europa (10:30) Ab vier Prozent Zinsen fließt viel Geld von Aktien in Anleihen (11:20) FED geht bis drei bis 3,5 Prozent (17:30) Indien, Chile, Peru, Thailand, Indonesien geht es gar nicht schlecht (21:10) Rezession in Europa unwahrscheinlich (21:35) Crack-Up-Boom in Europa ist ein frommer Wunsch (22:40) Sell in may funktioniert seit Jahrzehnten nicht mehr (28:30) Green Technology ja, Windräder sind aber old technology (35:15) Wirkliche Feind ist der Chinese (37:50) Cash alleine zu halten ist falsch Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Die Autorin und Hendrik Leber übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Aktien #WolfgangMatejka #Zinsedifferenz #USA #Europa #Großbritannien #Cash #Sektoren #GreenTechnology #Autowerte #Windräder #Rezession #Gold #Bitcoin #ConsumerStaples #Energieunternehmen #podcast #GELDMEISTERIN #investments #China #Indien #Taiwan #Chile #Peru #Crack-UpBoom #FED #EZB #Anleihen #Immobilien Foto: Wiener Privatbank
41:20
May 15, 2022
Was Investorenlegende Buffett in Omaha noch gesagt hat
Was Investorenlegende Buffett in Omaha noch gesagt hat
Zu Gast bei der GELDMEISTERIN ist Hendrik Leber, Gründer der Fondsgesellschaft Acatis Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft, die sich dem Value Investing verschrieben hat, ebenso wie Warren Buffett und dessen Lehrmeister Benjamin Graham. Auch dieses Jahr pilgerte Hendrik Leber wieder nach Omaha/Nebraska zur Hauptversammlung von Berkshire Hathaway, der Beteiligungsholding von Warren Buffett und Charly Munger. Viel wurde aus Omaha bereits berichtet, aber eben noch nicht alles. Folgendes hat Warren Buffett auch noch gesagt und getan, wie Hendrik Leber, gerade aus dem Flieger gestiegen, der GELDMEISTERIN berichtet: Etwa, dass die Investmentlegende sehr interessiert sei in Europa zu investieren. Der Preis stimme, nur gäbe es zu wenig Gelegenheiten für Einstiege im großen Stil. Traurig sei gewesen, wie Buffett mit Anfragen wegen der Treibhausgas-Bilanz  und den Pfad zur Klimaneutralität von Berkshire Hathaway umgegangen sei. Hier sei der 91-Jährige noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Deshalb hätte die Berkshire eathaway auch keinen Platz mehr in den nachhaltigen Fonds von Acatis.  Time Stamps (2:05) Weniger Aktionäre vor Ort wegen der Pandemie und dem Ausbleiben der Festlandchinesen (3:00) 53 Milliarden Dollar an Zukäufe durch Warren Buffett (3:35) Währen wir im Februar die Krisen verspürt haben hat Buffett gekauft (7:15) Ohne Apple wäre Berkshire Hathaway eine wirklich langweilige, mäßig rentierende Firma (11:00) Die „Heavy Industrie", Versorger und Eisenbahnen, in die Buffett stark investiert ist, trifft die Inflation bei regulierten Preisen besonders. (13:00) Activision Blizzard als Übernahmewette (13:35) Ärgerlich sei Buffetts gleichgültiger Umgang mit Nachhaltigkeitskriterien (24:50) Buffett hat die Mehrheit der Stimmen, reagiert zeitverzögert dann doch auf Sharholder-Aktivisten  (26:30) Buffett kauft Firmen und keine Aktien (27:10) Antizyklische Aktienrückkäufe, wenn es nichts zum Kaufen gibt Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Die Autorin und Hendrik Leber übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Aktien #WarrenBuffett #Omaha #BerkshireHathaway #CharlyMunger #HendrikLeber #HP #CocaCola #AmericanExpress #Eisenbahn #Pandemie #Festlandchinesen #Inflation #antizyklisch #Aktienrückkäufe #SharholderAktivisten #BenjaminGraham #Value #investing #Versorger #Regulierung #Zukauf #Aktionäre #Beteiligungsholding #Acatis #Geldmeisterin #JuliaKistner #Nachhalitgkeit #Klimaneutralität #Treibhausgas
30:44
May 07, 2022
Zinserhöhungen - US-Aktien widerstandsfähiger
Zinserhöhungen - US-Aktien widerstandsfähiger
Die GELDMEISTERIN erwischte Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege J.P. Morgan Asset Management auf der Finanzmesse Fonds Professionell in Wien. Seine These: Die USA muss sich nicht vor einer Rezession fürchten und kann sich daher im Gegensatz zu Europa voll auf die Bekämpfung der Inflation konzentrieren. Die US-Notenbank FED dürfte die Zinsen daher auch viel stärker anheben wie die Europäer, somit 50 Basispunkte wohl auch schon am kommenden Mittwoch. Denn es gilt auch die Mid Term-Wahlen im Herbst zu gewinnen und das geht nicht mit hohen Preisanstiegen. Auch war die die Lücke zwischen dem Bedarf an Arbeitskräften und dem Angebot in den USA noch nie so groß. Es werden fünf Millionen Arbeitskräfte mehr nachgefragt, als angeboten, was zusätzlich zu einer Lohn-Preisspirale führt, gegen die die FED mit ihren Zinserhöhungen versucht, massiv gegenzusteuern. Die erste Anhebung um 50 Basis-Punkte kommenden Mittwoch werde die US-Wirtschaft auch noch locker wegstecken, da es viele soziale Transfers in der Pandemie gab, auch viel gespart und auch viel an der Börse verdient wurde, so dass die Konsumenten weiterhin viel Geld zum Ausgeben haben. Alleine in den USA sind die Nettovermögen der Haushalte von Ende 2019 bis jetzt um über 20 Billionen US-Dollar angestiegen. Der Zuwachs beträgt rund 104 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der USA. Was ich auch spannend finde ist ein weiterer Faktor, der uns länger höhere Inflationsraten bescheren wird: Die zunehmende Regionalisierung der globalen Weltwirtschaft, ein gewaltiger Rückschritt in der weltweiten Arbeitsteilung, der Produktionen verteuert. Hört Euch den Kapitalmarktstrategen am besten selbst an! Timestamps (1:58) Weichen der Inflation schon durch Pandemie gestellt durch die stärkere, zielorientierte Fiskalpolitik (3:25) Zentralbanken können auch Geld drucken (7:00) FED steigt massiv auf der die Bremse (7:50) Enorme Nachfage dann Arbeitskräfte in den USA, die nicht gedeckt werden kann nicht gedeckt werden (9:40) FED erhöht die Zinsen gleich mit 50 Basispunkten. (10:00) US-Wirtschaft kann sich die Zinserhöhungen leisten (11:45) Der Ukraine-Krieg ist für Amerikaner deutlich weiter weg (12:40) US-Wirtschaft ist durch ihr Schieferöl deutlich geringer verwundbar. (15:30) Regionalisierung der Weltwirtschaft sorgt für Inflation (16:25) Strukturell inflationäres Umfeld (17:20) Lower for longer (19:50) Anleihen im Portfolio (22:30) Staaten haben viel zu investieren (25:50) Rohstoffe sind knapp, sie gehören in Produktionsprozesse nicht in ein Finanzportfolio (29:52) So global als möglich diversifizieren (33:45) Gezeitenwende auch innerhalb des Aktiensegments: von Wachsums- zu Valuewerten. Inflationsschutz sind hier vor allem Rohstoff-, Bank-, Energie und teilweise zyklische Werte. (36:00) Was Value ist. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Aktien #Inflation #TilmannGaller #JPMorgan #USA #Europa #Notenbank #Zinserhöhung  #Europa #globalanlegen #Ukrainie #Rohstoffe #Gezeitenwende #Anleihen #investieren #FED #EZB #Basispunkte #Lohn-Preis-Spirale #Arbeitskräftemangel #value #Groth #Wachstum #Energiewerte #Banken #Zykliker 
39:36
May 01, 2022
Chancen-Risikoverhältnis spricht weiterhin für Aktien
Chancen-Risikoverhältnis spricht weiterhin für Aktien
Es gibt kein besseres Chancen-Risikoverhältnis als bei guten, nachhaltigen Unternehmen, ist unser Podcast-Gast der GELDMEISTERIN überzeugt. Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch ist weiterhin auf Bärensuche. Er sieht den Bärenmarkt trotz drohender erneuter Zweiteilung des Weltmarktes in Ost und West und trotz zweistelliger Kurskorrekturen seit Jahresbeginn noch nicht. Warum eigentlich nicht? Vor allem weil es keine Investmentalternativen zu nachhaltig guten Unternehmen in anhaltend inflationären Zeiten gibt. Vorndran sieht Wachstum und Innovation mehr in den USA, als in Europa, wo man verabsäumt habe bei den niedrigen Zinsen in moderne Infrastruktur zu investieren. Stattdessen habe man versucht, den Sozialstaat zu konservieren. Mehr dazu, wie Börsenprofi Philipp Vorndran die Zukunft der Kapitalmärkte sieht in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN Timestamps (1:10) Keine Alternativen zu Investments in nachhaltig gute Unternehmen (2:08) Ukraine ist ein regionaler Konflikt (4:30) Achse Russland mit Großmacht China (8:39) Europa, vor allem Deutschland verliert Teile seiner Geschäftsmodelle (10:50) Der feine Unterschied zu den 70er-Jahren: Notenbanken fehlen heute Instrumente, Realrenditen bleiben über Jahre negativ (13:55) Global Anlegen mit höheren Risikoprämien (30:22) Neuer eiserner Vorhang zwischen Ost und West (33:58) Indien gewinnt an Bedeutung (37:05) USA bietet sehr viele attraktive junge Unternehmen (38:45) Europa hat niedrige Zinsen nicht genutzt, um die Infrastruktur zu modernisieren. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Aktien #EisernerVorhang #Notenbank #China #Russland #Europa #globalanlegen #Notenbank #Unsicherheit #Risikoprämie #Rechtssicherheit #Finanzsystem #Aktien #Anleihen #Geldmeisterin #JuliaKistner #FlossbachvonStorch #PhilippVorndran #Bärenmarkt #Manchesterkapitalismus #Rechtssicherheit #Staat #Zinssatz #Aktionär  Foto: Flossbach von Storch, Montage JS
42:08
April 23, 2022
Vollbremsung im Sommer - danach sind Aktien auf der Überholspur
Vollbremsung im Sommer - danach sind Aktien auf der Überholspur
Frank Fischer, Investmentchef der Shareholder Value Management AG, den ich auf der Finanzmesse Fonds Professionell getroffen habe, hat gemeinsam mit für Euch zu Ostern eine Sonderausgabe mit vielen Überraschungseiern gestaltet, die Dir dabei helfen möchte,  auch über schwierige geopolitische, gesundheitliche und wirtschaftliche Zeiten hinweg Dein Vermögen zu vermehren. Frank Fischer ist überzeugt, dass wir im Sommer eine Rezession und infolge Stagflation sehen könnten mit massiven Rückschlägen an der Börse. Und danach wären Aktien wieder auf der Überholspur. Frank Fischer ist Value-Investor, wobei er  - so wie übrigens auch Warren Buffett und dessen Lehrmeister Benjamin Graham – Value nicht im Gegensatz zu Growth, sondern zu Momentum sieht. Meme-Aktien seien solche typischen Momentum-Stocks. Das sei nicht investieren, sondern spekulieren. Frank Fischer hält es jetzt für wichtig, sich auf die „Sahnehäubchen“ an der Börse zu konzentrieren und lieber in die wunderbarsten Aktien zu einem „nur“ fairen Preis zu investieren als in das sehr günstige Mittelmaß. Die seien auch nur Balast im Portfolio, von dem an sich hier und da trennen sollte um dann über genügend Cash zu haben, um im August bei der Börsenparty dabei zu sein, wenn die Aktien auf der Überholspur sein werden. In der aktuellen Folger der Geldmeisterin erklärt Frank Fischer auch, warum er keine Banken- und keine Dividendentitel mag, wann für ihn eine Aktie günstig genug ist und bis zu welchem Grad er als nachhaltiger Investor auch Rüstungsgeschäfte toleriert. Viel Hörvergnügen und frohe Ostern, servus, shalom und mas salamah wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner Und hier noch die Timestamps: (1:20) Warum die Börse keine Vollbremsung einlegte. (2:35) Der Grund für die V-förmige Aktienerholung (4:36) Tiefststände noch nicht gesehen (8:40) Berichtszahlen zeigen bereits, das es nicht mehr so gut läuft (11:50) Wir durchlaufen eine Gewinnrezession (12:20) US-Konsument gefährdet Konjunktur (15:30) Darling reicht nicht, es muss eine wunderbare Firma sein. (19:20) Chance bei Netflix: wunderbare Firma zum fairen Preis (27:55) Wir kaufen keine Banken, schon gar keine europäische (28:30) 15 Prozent TSR (Total Shareholder Return) ist ein Einstiegskriterien (29:10) Rückkäufe und Kapitalerhöhungen (33:00) Selektion nach Regionen (39:10) Growth und Value sind untrennbar verbunden, keine Gegensätze (43:40) Größe zählt schon (44:10) ESG – worin wir nicht investieren (53:40) Ich erwarte einen heißen Sommer mit guten Kaufgelegenheiten (57:12) Cash ist jetzt vielleicht noch das Bessere Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Aktien #Vollbremsung #Sommer #Cash #ESG #Selektion #Rückkäufe #Kapitalerhöhungen #WarrenBuffett #BenjaminGraham #MayrMelnhof #Gewinnrückgang #Bewertungen #Erholung #TSR ##Überholspur #August #Rezession #Stagflatiomn #Krieg #Value #Growth #Momentum #Roche #Marktkapitalisierung #Kaufgelegenheiten #FrankFischer #SharholderValueManagementAG #Geldmeisterin #JuliaKistner Foto: JK
01:00:13
April 17, 2022
Abgestrafte Österreich-Aktien als Ergänzung zum DAX
Abgestrafte Österreich-Aktien als Ergänzung zum DAX
Über 16 Prozent hat der österreichische Aktienindex seit Jahresbeginn eingebüßt. Damit wurden viele Österreich-Aktien über Gebühr abgestraft, sieht Friedrich Mostböck, Chefanalyst der Erste Group durchaus für Langfristanleger Einstiegsgelegenheiten in der Alpenrepublik. Als Ergänzung zum DAX empfiehlt der Kapitalmarktexperte auch deutschen Investoren etwa den Anlagenbauer Andritz, den Versicherungskonzern VIG oder auch den Ziegelspezialisten Wienerberger. Trotz ihrem starken Russland-Engagements hat das Erste Group-Research-Team den Öl- und Chemiekonzern OMV auf Kauf. Man traut dem neuen Management zu, dass es das Russlandgeschäft zurückfährt und die Gruppe stärker zu einem Chemiekonzern umbaut. Die Österreichische Börse sei schon deshalb volatiler als die das deutsche Börsenparkett, weil kleine Börsen immer schwankungsanfälliger sind, weil der ATX viele zyklische Aktien enthält und weil momentan vor allem die geographische Nähe und die enge wirtschaftliche Verwobenheit mit CEEaus Übersee Investoren aus Übersee verschreckt. Zum Teil haben manche CEE-Staaten auch noch EmergingMarkets-Charakter. Das Gute an der Wiener Börse: Sie ist auch eine der ersten Börsen, die wieder aufwärts geht, sobald der Russlandkrieg in der Ukraine endet. Wer mehr über die österreichische Börse erfahren möchte hört am besten selbst in diese Folge der Geldmeisterin rein. Timestamps: (1:00) Gründe für die Schwankungsanfälligkeit der Wiener Börse. (3:15) Wer am stärksten vom Ukraine-Krieg betroffen ist. (4:06 ) RBI am stärksten betroffen ist (6:00) Langfristig würde ich ATX-Werte empfehlen (7:55) Transformation zur grünen Energie wird in jedem Fall stattfinden (9:27) OMV hat eine plausible neue Strategie, profitiert von den Ölpries (14:50) Die Bewertungen sind mit den kriegsbedingten Abschlägen mit KGVs von acht im ATX durchaus attraktiv. (16:52) Rückgang der Wachstumsraten (18:20) Gut aufgestellt mit Sparplänen mit nachhaltigen Fonds (18:55) Gute Value-Werte in Österreich mit geringerem Risiko (19:25) EZB-Zinsschritte später, aber doch die ersten ab Dezember (20:20) Warten auf Beruhigung an der Kriegsfront - (21:10) Wiener Börse legt im Aufschwung stärker zu und bricht beim Abschwung stärker ein (21:50) ATX kann bis Jahresende um 20 Prozent auf 4000 Punkte steigen (23:30) Abschläge und Volatilität waren in der Pandemie und in der Finanzkrise höher. Und  wenn Euch diese Podcast-Episode gefallen hat, dann würde ich mich über ein kleines Dankeschön sehr  freuen. Das könnte in Form eines Gratis-Abos der GELDMEISTERIN bei der Podcastplattform Deiner Wahl, bei YouTube, Audible oder Spotify sein. Oder auch eine gute  Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder YouTube. Ich würde mich aber vor allem freuen, wenn Du weiterhin der GELDMEISTERIN Gehör schenkst und  sie auch Deinen Freundinnen weiterempfiehlst. Ich freue mich auch auf eure  Inputs und Fragen auf Facebook oder in der LinkedIn-Gruppe GELDMEISTERIN oder auch über das Kontaktformular auf  www.geldmeisterin.com Servus, shalom und mas salamah wünscht Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorinnen übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge  Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #CEE #Krieg #Österreich-Aktien #abgestraft #Friedrich Mostböck #ATX #Podcast Vermögensaufbau #OMV #Wienerberger #Andritz #VIG #Uniqa #RBI #Ukraine #Transformation #energie #Wienerberger #abgestraft #Einstiegsgelegenheiten Foto: Erste Group
28:53
April 09, 2022
Ein Leben lang gut leben - Top-Tipps für die Geldanlage
Ein Leben lang gut leben - Top-Tipps für die Geldanlage
Dies ist eine ganz besondere Folge der GELDMEISTERIN, nämlich die 70.te, mit einem ganz besonderen Gast: Birgit Wetjen, Chefredakteurin des Frauenfinanzmagazins Courage, die cleveren Anlage-Strategien für den smarten, langfristigen Vermögensaufbau im Gepäck hat. Etwa, warum man mit  bescheidenen Mitteln besser mit Aktien-ETFs und Fonds  sein Vermögen aufbauen sollte und die Analyse von Einzelaktien nicht nur viel Zeit, sondern Know How benötigt. Warum es einerseits so wichitig ist früh mit dem investieren zu beginnen  und es andererseits auch mit auch im Rentenalter noch Sinn macht in Risiko - sprich schwankungsfreudige Aktien zu investieren. Warum sie sich erst in Krypto vorwagt, wenn sie die Assetklasse wirklich verstanden hat und warum sie sich derzeit in US-Aktien wohler fühlt als mit einem globalen Ansatz oder mit europäischen Werten.  Meine Herren und Damen, reinhören macht Freude und (be)reich(ern).  Hier die Timestamps dieser Episode:  (1:05) Motiv für die Geldanlage (8:26) Negativzinsen fressen Vermögen auf (11:40) Der richtige Vermögensaufbau (14:25) Frauen sollten sich selbst absichern (15:00) Anlegen im Alter (17:30) Sparplan beibehalten (18:30) Gewinn auch einmal mitnehmen (22:30) MSCI World SRI ist derzeit nicht schlecht, USA besser als Europa (24:40) Vorsicht vor Tech-Klumpenrisiko. Sie sind schon im MSCI World hoch gewichtet. (27:12) Krypto muss man erst verstehen (28:10) Geld für Gutes einsetzen, nützliche Webseiten: Fair Finance Guide , mein Vermögen (31:30) Zins und Zinseszins: Früh anfangen! (32:50) Kein Timing-Risiko mit dem Sparplan (33:40) Breit streuen (34:30) Aktien erholen sich – stabile Investments (36:00) Berater aufsuchen, wenn man sich nicht kümmern möchte (37:10) Buy and hold nicht bei Einzelinvestments (37:50) Sparplan mit 50+ - warum nicht! (38:25) Aktienmarkt-Entwicklung (39:28) Hätte mir gerne als ersten Titel Apple-Aktien gekauft Birgit Wetjen ist auch Finanzbuch-Autorin. Ihr jüngstes Werk: „Just money? Just do it! - erschienen im Goldegg Verlag  Ich wünsche Euch viel Lese- und nun erst einmal viel Hörvergüngen.  Und  wenn Euch diese Jubiläums- Podcast-Episode gefallen hat, dann würde ich mich über ein kleines Dankeschön sehr  freuen. Das könnte in Form eines Gratis-Abos der GELDMEISTERIN bei der Podcastplattform Deiner Wahl, bei YouTube, Audible oder Spotify sein. Oder auch eine gute  Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder YouTube. Ich würde mich aber vor allem freuen, wenn Du weiterhin der GELDMEISTERIN Gehör schenkst und  sie auch Deinen Freundinnen weiterempfiehlst. Ich freue mich auch auf eure  Inputs und Fragen auf Facebook oder in der LinkedIn-Gruppe GELDMEISTERIN oder auch über das Kontaktformular auf  www.geldmeisterin.com Servus, shalom und mas salamah wünscht Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken und die von Birgit Wetjen. Die Autorinnen übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge  Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Vermögensaufbau #BirgitWetjen #Anlagetipps #Diversifizieren #Europa #USA #Traden #Langfristanlage  #Gewinne #Sparplan #Podcast #GELDMEISTERIN  #Anlagefehler #investieren  #Anleger #Ehevertrag  #Börse #Verluste  #Aktien  #Krypto #Verlustaversion #Berater #Timing #Zinseszins #Sparplan #Negativzinsen #sparen #Apple #Commerzbank #streuen
44:02
April 03, 2022
Anlagefehler einfach vermeiden
Anlagefehler einfach vermeiden
Zu Gast bei der Geldmeisterin in dieser Episode ist Professor Dr. Manfred Frühwirth, außerordentlicher Professor an der WU Wien am Institut für Finance, Banking & Insurance. Er hält uns Aktionäre gnadenlos unsere psychologischen Anlagefehler vor Augen. Das wir etwa ständig von unseren langfristigen Investmentstrategie abweichen und viel zu oft ins Portfolio schauen.  Dass unser Anlagehorizont grundsätzlich zu kurz ist. Uns auf Kennzahlen wie KGV, Kurs-Cashflow-Verhältnis, Dividenden-Rendite u.s.w. kaprizieren, die für sich alleine zu kurz gegriffen sind. Hier die Wachstumsraten zu wenig berücksichtigt sidn Vor allem aber, dass wir Verluste gegenüber Gewinne überbewerten. Gewinner-Aktien tendenziell zu früh verkaufen und uns von Verlustbringer zu spät trennen und uns gerne wie die Lemminge verhalten. Diese Podcastfolge bietet also jede Menge Möglichkeiten zur Selbstreflektion und kann Dir somit dabei helfen, mehr aus Deinem Vermögen zu machen. Die Schwerpunkte diese Podcastfolge · Die psychologischen Anlagefehler bei Kurskorrekturen · Rationaler auf den Ukraine-Konflikt reagieren · Reframing der eigenen Anlageperspektive · Umbenennung – Die psychologischen Tricks der Unternehmen · Psychologische Fehler der Manager · Paniverkäufe -  Wie man Emotionen herausnehmen kann . Aus Fehlern lernen . Overconfidence und Verlustaversion in Abschwungphasen . Herdentrieb . Prozyklische Geldanlage Weitere Vorträge von Prof. Dr. Manfred Frühwirth findet ihr auf seinem gleichnahmigen YouTube-Kanal. Sein jüngstes zweibändiges Buch “Behavioral Corporate Finance – Grenzen der Rationalität in der Betrieblichen Finanzierung“ ist beim LINDE-Verlag erschienen: https://www.lindeverlag.at/person/fruehwirth-manfred-10563 Und  wenn Euch diese Podcast-Episode hat, dann würde ich mich über ein kleines Dankeschön sehr  freuen. Das könnte in Form eines Gratis-Abos bei der Podcastplattform  Deiner Wahl, bei YouTube, Audible oder Spotify sein. Oder auch eine gute  Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder YouTube. Ich würde mich aber  vor allem freuen, wenn Du weiterhin der GELDMEISTERIN Gehör schenkst und  sie auch Deinen Freunden weiterempfiehlst. Ich freue mich auch auf eure  Inputs und Fragen über die Facebook- oder auch Linked In-Gruppe  GELDMEISTERIN oder auch über das Kontaktformular auf  www.geldmeisterin.com Servus, shalom und mas salamah wünscht Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur   meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung  die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge  Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Traden #BehavioralFinance #Krieg #Gewinne #WUWien #Podcast #GELDMEISTERIN #ManfredFrühwirth #Anlagefehler #investieren  #Anleger #Refraiming #Langfristanleger #Börse #Verluste  #Aktien  #Verlustaversion #Overconfidence #Index #Kurs  #Handelsinstrumente #Herdentrieb #Pandemie #prozyklisch #Psychologie
47:51
March 27, 2022
Kaufen aus Prinzip: Aktien und Rohstoffe haben immer Saison
Kaufen aus Prinzip: Aktien und Rohstoffe haben immer Saison
Der Krieg verunsichert Anleger, keine Frage. Einer, der ihn aber bei seinen Handelsstrategien weitgehend raus hält ist Herzblut-Trader Holger Klein, der, komme was wolle, auf immer wiederkehrende saisonale Trends setzt. Er nimmt grundsätzlich auf Störfeuer an der Börse, ob Wahlen, Pandemien oder Kriege wenig Rücksicht. Holger Klein hat sich auf Strategien fokussiert, die eher kurzfristig - drei bis vier Stunden bis zu acht Tagen – sind und sich immer wieder kehrende Muster von Kursverläufen an den Börsen zu Nutze macht. Holger Klein handelt vor allem mit Indizes und Rohstoffe und weniger auf Einzelaktien mit Sondereffekten, die typische Kursverläufe stark beeinflussen können. Seine Handelsinstrumente sind Aktien, Optionen, Futures und CFDs. Aus steuerlichen Gründen nimmt er gerne Optionsscheine. Die Daten, die er seinen Strategien zugrunde legt, übermittelt ihm ein technik-affiner Freund. Man könne sich aber auch einfach in einer Excel-Tabelle die Schlussdaten notieren, die man etwa von finance.yahoo.com bezieht. So erkennt man mit der Zeit Saisonalitäten. Auch wenn man als Langfristanleger mit kurzfristigem saisonalem Traden nicht viel am Hut hat kann man von Tradern wie Holger Klein einiges lernen: Wenn man seinen Sparplan immer am 26. des Monats bespart statt am ersten, käme man auf eine Überrendite von zwei bis drei Prozent pro Jahr zur entsprechenden Benchmark, so Klein´s Statistik.  Und auch wenn Holger Klein zu 70 bis 80 Prozent auf quantifizierbare Systeme setzt, also auf das kurzfristige, saisonale Traden hat er persönlich auch ein Vorsorgeportfolio. Da ist eine pauschale Summe von Anleihen als Alternative zu Negativzinsen drin, etwas physisches Gold und zu zehn Prozent längerfristige Investments in Aktien. Mehr zu seinen Strategien findet ihr auf https://season-trader.com/de/startseite/ Und wenn Euch diese Podcast-Episode - inzwischen die 68.te, hurra - gefallen hat, dann würde ich mich über ein kleines Dankeschön sehr freuen. Das könnte in Form eines Gratis-Abos bei der Podcastplattform Deiner Wahl, bei YouTube, Audible oder Spotify sein. Oder auch eine gute Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder YouTube. Ich würde mich aber vor allem freuen, wenn Du weiterhin der GELDMEISTERIN Gehör schenkst und sie auch Deinen Freunden weiterempfiehlst. Ich freue mich auch auf eure Inputs und Fragen über die Facebook- oder auch Linked In-Gruppe GELDMEISTERIN oder auch über das Kontaktformular auf www.geldmeisterin.com Servus, shalom und mas salamah wünscht Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Traden #SeasonalTrading #Krieg #Gewinne #QuantitativeStrategien #Podcast #GELDMEISTERIN #HolgerKlein #finance.yahoo #investieren #Anleger #Langfristanleger #Börse #Statistik #Optionsscheinde #Aktien #Anleihen #CFDs #Futures #Optionen #Rohstoffe #Index #Kurs #Handelsinstrumente #Handel #Pandemie #Wahlen
31:40
March 20, 2022
NFTs - So wird man reich.
NFTs - So wird man reich.
„Erst war ich dick und pleite, jetzt bin ich dünn und reich." Bei der GELDMEISTERIN zu Gast ist der vierfache NFT-Millionär, Immobilieninvestor und Spiegel Bestseller-Autor - direkt aus Bayern zugeschalten - –Mike Hager. Er verrät seine erfolgreiche Investmentstrategie mit Non Fungible Tokens, warum NFT´s für ihn eine Lebensphilosophie geworden sind und wie man mit den unikaten digitalen Vermögenswerten reich und glücklich werden kann. Wie man sie kauft, auswählt,  „mintet", handelt u.s.w. sei keine Hexerei, wenn man sich einmal einliest. Am Besten in seinen einfach und locker geschriebenen neuen Bestseller „Reich werden mit NFT´s", erschienen  im Finanzbuchverlag.  Reich war Mike alias Studiotechniker Nullinger schon ohne NFTs mit Immobilien und seinem weiteren Bestseller „Geld alleine ist auch eine Lösung" (Ariston Verlag). Mehr über den bescheiden gebliebenen Multimillionär, Antenne-Bayer-Moderator, Comedy-Autor Mike auf www.mikehager.de Und wenn Euch diese Podcast-Folge gefallen hat, dann folgt der GELDMEISTERIN doch bitte auf Facebook oder Linked in und pusht sie nach vorne durch ein Gratis-Abo auf der Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify.  Shalom, Servus, mas salamah wünscht Euch Podcasthost Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #minten #MikeHager #Millionär #Vorsorge #Finanzpodcast #Börsen  #NFT #Non-FungibleToken #Geld #Spiegel-BestsellerAutor #Finanzierung #OpenSea #Wertanlage #Inflation #Inflationsschutz #Volatil #Ether #Ethereum #Online-Auktion #Bitcoin  #AntenneAustria #Nullinger#reich #Immoblien
31:59
March 09, 2022
Schwere Kursverluste - das würde ich tun.
Schwere Kursverluste - das würde ich tun.
Es gibt aktuell weitaus Schlimmeres, als Geld an der Börse zu verlieren. Doch selbstverständlich macht man sich als Anleger angesichts der jüngsten Börsenabstürze Sorgen um seine Vorsorge, auch ich. Denn selbst wer nicht übermäßig riskant veranlagt und breit gestreut in Indexfonds investiert ist, verbucht zweistellige Kurseinbrüche. Wer beispielsweise einen grundsätzlich soliden ETF auf den Leitindex S&P 500 besitzt, also in die 500 größten US-Unternehmen investiert, hat seit Jahresbeginn trotz allem einen Wertverlust von zehn Prozent. Dies, obwohl der S&P 500 im Vergleich zu anderen Börsenbarometern in Krisenzeiten noch immer wie ein Fels in der Brandung steht. Zum Vergleich: bei einem Fonds auf den deutschen Leitindex DAX hat man seit Jahresbeginn bereits 18 Prozent verloren, von den Kursverlusten einzelner Werte ganz zu Schweigen Um also wieder die Kursniveaus von Jänner zu erreichen, muss der S&P 500 rein mathematisch schon um 11,11 Prozent steigen, der DAX sogar um knapp 22 Prozent.  Hier zum Nachrechnen:  https://www.zinsen-berechnen.de/gewinn-verlust-rechner.php Und weil mich momentan viele Neo-Aktionäre fragen, was ich jetzt tun würde:  kaufen oder verkaufen, dachte ich mir, dass ich mir diesmal keinen Podcast-Gast einlade, sondern versuche aus meiner ganz persönlichen Perspektive Euch Ideen zu geben, wie man sich in dieser erschütternden Lage als Anleger möglichst rational verhalten kann.  Zum einen erinnere ich Euch noch an die typischen psychologischen Anlagefehler - Verluste schmerzen stärker als Gewinne Freude machen - . Hier empfiehlt #ManfredFrühwirth, außerordentlicher Professor an der WU-Wien jetzt nicht so oft ins Portfolio zu schauen und an seinen Investmentplan festzusetzen. Ich verrate Euch, wann ich persönlich jetzt kaufen oder verkaufen würde, warum ich Inflationslinker derzeit für keine gute Anlagealternative finde, warum ich meine Sparpläne nicht stoppe, physisches Gold in kleine Dosen bis zu fünf Prozent des Anlagevermögens immer für eine gute Idee finde, bei Krypto-Assets vorsichtig bin, mir aber dennnoch ein Trading-Account eröffnet habe und wie man seine Investments an die Zeitenwende auch an den Börsen anpassen sollte.  Viel Hörvergnügen wünscht die GELDMEISTERIN und Podcast-Host Julia Kistner Und das hörst Du in der aktuellen Episode:  (3:20) Jetzt bloß keine Investmentfehler machen (5:54) Aktien jetzt verkaufen? (8:58) Aktien jetzt kaufen?  (9:38) Sparpläne jetzt nicht stoppen! (14:23) Gold & Krypto als Alternative?  (16:31) Zeitenwende an den Börsen Rechtlicher Hinweis: Dies sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Ukraine #Krieg #Zeitenwende #Vorsorge  #Finanzpodcast #Börsen  #Krypto #Öl #Gold #Wertanlage #Inflation #Inflationsschutz #Volatil #Krieg #dollar #euro #Krypto  #Bitcoin #Putin #Notenbank #Anlagetipps #Investmentideen #KalterKrieg #Rohstoffe #Atomkraft #Atompolitik #NFT #SmartMoney #JimRogers #BillGates #DAX #S&P500 #Aktien #Alternativenergie #Dollar #Euro #Sparplan
21:20
March 07, 2022
Gold, Krypto, Aktien, Immobilien gegen die Inflationsgefahr.
Gold, Krypto, Aktien, Immobilien gegen die Inflationsgefahr.
Zu Gast bei der GELDMEISTERIN ist Professor Dr.Thomas Mayer, dessen jüngstes Buch „Das Inflationsgespenst – eine Weltgeschichte von Geld und Wert“ just am tiefschwarzen Donnerstag, den 24.2.2022 im Ecowin-Verlag erschienen ist . Zum Zeitpunkt des unfassbaren russischen Angriffs auf die Ukraine. Der ehemalige Chefvolkswirt der deutschen Bank und Leiter der Denkfabrik Flossbach von Storch Research Institute Thomas Mayer zieht Pallelen zur Geschichte und malt ein düsteres Bild einer sich zuspitzendende Inflationsgefahr, gegen die sich Europa nur schwer stemmen kann. Wobei er die schrecklichen Folgen des unabsehbaren, sinnlosen Krieges in Osteuropa in seinen Analysen natürlich noch gar nicht berücksichtigt hat. In der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN kommt der prominente deutsche Volkswirt Thomas Mayer selbst zu Wort. Er erklärt, warum wir längerfristig mit höheren Inflationsraten und einem zum Dollar schwächeren Euro rechnen müssen und wie sich die Euro-Geldpolitik seit der Finanzkrise und Ex-EZB-Präsidenten Mario Draghi drastisch verändert hat und den Euro destabilisieren könnte. Hier ein paar Higlights des Interviews: (3:10) Inflation schwer unter Kontrolle zu bringen (9:40) 70-er Jahre – die Geburt des Inflationsgespenst (10:20) Massive Preissteigerungen (12:00) FED-Chef Paul Volckers Radikalmaßnahmen gegen die Inflation in den 70er-Jahren (14:30) Aktien als Inflationsschutz (14:40) Gold ist immer ein Inflationsschutz (15:05)  Kryptowährung als Goldersatz (25:00) Geldschwemme (27:35) Der Elefant im Raum ist Italien, die EZB ist Gefangene der Eurostaaten (40:30) Die Digitalisierung der Währung können Staaten nicht aufhalten (43:50) Robuste Anlagen als Inflationsschutz wählen. Dazu zählt Thomas Mayer auch inzwischen auch Bitcoin, das schon bewiesen hat, das es sich nach Rückschlägen wieder aufrappelt. Viele Hörvergnügen wünscht die GELDMEISTERIN und Podcast-Host Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Ukraine #Krieg #ThomasMayer #Vorsorge  #Finanzpodcast #Börsen  #FlossbachundStorch #Inflationsgespenst #Ecowin #Wertanlage #Inflation #Inflationsschutz #Volatil #Krieg #dollar #euro #Krypto  #Bitcoin #Putin #Notenbank 
47:18
February 27, 2022
Ein Vermögen verdienen mit Kunst
Ein Vermögen verdienen mit Kunst
Kunst ist nicht nur schön anzusehen. Sie wird mehr und mehr zur Wertanlage, sofern man sich wie bei allem auskennt. Wissen ist hier besonders viel Wert. Die Gelmeisterin hat sich deshalb eine ausgesprochene Koryphäe für Kunst und Kunstinvestments eingeladen: artnet Vice President Sophie Neuendorf (35). Mit ihren Brüdern Henri (33), Albert (29) und CEO Jacob (49) betreiben die Nachfolgen eines erfolgreichen Kunsthändlers (Vater) und Künstlers (Großvater Georg Karl Pfahler) das Familienunternehmen artnet mit Sitz in Berlin, New York und London. Die deutsche Kunst-verliebte Familie startete bereits 1989 mit der Online-Plattform artnet als Galerie-Netzwerk und führte 2008 die erste Online-Aktion ein. Mit „Price Database“ bietet artnet mit mehr als zwölf Millionen Ergebnisse das weltweit größte Archiv für Auktionsergebnisse – ein großer Fundus, um ein Gefühl für Kunstpreise zu bekommen. Sophie Neuendorf meint, dass bei steigender Inflation und Nervosität an den Kapitalmärkten es momentan eine relativ gute Zeit wäre, um in bekannte und weniger bekannte Künstler zu investieren. Welche? Sie empfiehlt in das zu investieren, was einem gefällt. Dann hat man auch noch seine Freude daran, wenn der Künstler nicht abhebt. Generell sei vor allem zeitgenössische Kunst oder Ultra Contemporary Art hoch im Kurs. Auch die Preise für Kunst-NFTs gingen teilweise durch die Decke, auch wenn Sie nicht vom eigentlichen Kunstwerk, das sie wertmäßig digital abbilden, zu tun haben. NFTs steht übrigens für Non-Fungible Tokens, ein nicht austauschbarer, einzigartiger, digitaler Vermögenswert zum Beispiel an einem digitalisierten Kunstwerk. NFTs sind deshalb nicht nachhaltig, weil sie mit Währungs-Token wie Bitcoins die Technik der Speicherung auf einer Blockchain gemein haben. Das heißt es braucht viel Energie, um NFTs ähnlich wie Bitcoins zu schürfen. Kunst wird tokenisiert, das heißt Besitzverhältnisse werden digital abgebildet. Man wird durch den Besitz von Tokens, auf deutsch Wertmarke in der Regel aber nicht Eigentümer des physischen Kunstwerks selbst sondern besitzt „nur“ einem Teil oder Bildschnipsel des digitalisierten Bildes. Der Wert eines NFTs eines Kunstwerks richtet sich übrigens nicht nach dem Preis des abgebildeten Kunstwerks. Ob NFTs eine sichere Wertanlage sind wird sich erst weisten. Physische bildendende Kunst ist jedenfalls in Zeiten niedriger Zinsen, steigender Inflation und Nervosität an den Kapitalmärkten als sichere Anlage wieder hoch im Kurs. Vor allem weiblichen Künstlerinnen gewinnen an Wert Reinhören lohnt sich also :-)  Mehr zu den teuersten Künstlerinnen auf www.geldmeisterin.com Shalom, Servus, mas salamah wünscht Euch Podcasthost Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Kunst #artnet #SophieNeuendorf #Vorsorge  #Finanzpodcast #Börsen  #NFT #Non-FungibleToken #Kunstwerk #ContemporaryArt #Finanzierung #Zeitgenössisches #Wertanlage #Inflation #Inflationsschutz #Volatil #KarlPfahler #Online-Auction #Online-Auktion #Kunstgallerien #Künstler #Horst #JeffKoons #Künstlerinnen #JoanMitchell
27:41
February 20, 2022
Value-Investing 2.0 - moderner als Warren Buffett
Value-Investing 2.0 - moderner als Warren Buffett
Der bekannte deutsche Value-Investor Hendrik Leber, geschäftsführenden Gesellschafter des Vermögensverwalters Acatis präsentiert seinen Investmentansatz, der moderner sei wie jener seiner großen Vorbilder, des 91-jährigen Warren Buffet und dessen 98-jähriger Kompagnon Charles Munger.  Hendrik Leber ist immer noch ein großer Fan ihres Investmentansatzes und  er wird auch wieder am 30. April nach Pandemie-bedingter Pause wieder nach Omaha im US-Bundesstaat Nebraska pilgern zum Anual Meeting ihrer Beteiligungsholding Berkshire Heathaway, das als Woodstock der Kapitalisten gilt. Nur die Käufe, die die beiden US-Starinvestoren nocht tätigen, interessieren ihn nicht mehr. Sein Value-Ansatz, so Hendrik Leber, sei ein modernerer, der sich etwa auch mit der Biotech-Branche auseinandersetzt. Apropos modern: Hendrik Leber fasziniert die Blockchain-Technologie. Er sei auch Krypto-Währungen als Wertspeicher nicht abgeneigt. Auch Papiergeld lebe nur vom Vertrauen der Anleger.  Warum er jetzt fast zu hundert Prozent in Aktien investiert ist und was man jetzt kaufen kann, das hört Ihr am Besten selbst in dieser Podcast-Episode.  Viele Hörvergnügen wünscht GELDMEISTERIN-Podcasthost Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Rotation # #Vorsorge  #Finanzpodcast #Value #Börsen  #HendrikLeber #JuliaKistner #GELDMEISTERIN  #Acatis #Finanzierung  #Preise  #Inflation #Krypto #Bitcoin #MarioDraghi #ETF #Gold #Edelmetalle #Commodities #Rohstoffe #Valueinvestoren #Biotech #Biontech #USA #Japan #Europa  #Emerging Markets #China  #Growth #Wachstum #Depot #Vermögen #WarrenBuffett #Schwellenstaaten #ChariyMunger #BerkshireHeathaway #Omaha #Qualität
36:42
February 13, 2022
Mega-Chancen in Emerging Markets - BRIC war gestern
Mega-Chancen in Emerging Markets - BRIC war gestern
Das von Goldmann Sachs-Staranalyst Jim O´Neilll vor 20 Jahren verfasste Investmentkonzept BRIC - investieren in die vier am schnellsten wachsenden Emerging Markets Brasilien, Russland, Indien und China - hat in den lezten zwei Jahrzehnten den S&P500 und auch den MSCI World bei Weitem outperformt. Trotz allem fährt selbst Goldman Sachs in den letzen Jahren ein ganzheitlicheren, mehr auf Unternehmen als auf Regionen fokussierten Emerging Markets-Ansatz. Luke Barrs, Head of Fundamental Equity for EMEA Bei Goldman Sachs Asset Management meint, dass vor allem Indien auf dem Entwicklungspfad, den China schon hinter sich hat, jetzt durchstarten könnte, wenn es die Reformen der letzten fünf bis sieben Jahre weiterführt und die Chancen stünden hierfür gut. Russland ist wiederum auf seinem  Weg, seine Industrie zu dekarbonisieren. Doch die Dominanz fossiler Brennstoffe und der starke staatliche Einfluss in den Unternehmungen bremst weiterhin den russischen Kapitalmarkt. Und anfängliches Wachstumswunder Brasilien hat seinen Bonus als weltweiter Emerging Market-Darling längst verspielt, den er vor allem im Rohstoffsuperzyklus ab den 2000er Jahren  genoss. Dieser war bis zum Ausbruch der Finanzkrise getrieben durch den Rohstoffhunger der stark wachsenden Schwellenstaaten und endete mit der Finanzkrise 2011 bis 2012. Auf diesen Bonus habe man sich zu lange ausgeruht. Jetzt sei der Pfad, den Brasilien politisch nach links oder rechts bis zu den Wahlen im Herbst 2022 zu unsicher und das Investmentrisiko zu groß. In China sind wiederum 50 bis 60 Prozent der Marktkapitalisierung in Staatshänden und hier besteht die Gefahr, dass man als privater Minderheitsaktionär seine Rechte und Ansprüche nicht durchsetzen kann, formuliert es Luke Barrs höflich. Allerdings habe man in den letzten fünf Jahre doch einige Reformen gesehen und es wurden kleiner lokale Industrieunternehmen vom Staat zu großen, effizienteren Playern in China zusammengeführt, die aber natürlich immer noch in Staatsbesitz sind. Goldman Sachs findet als Investor in China vor allem die entstehenden, staatlich geförderten Technologie -Unternehmen sehr interessant, mit denen sich China in den hochtechnologischen Sektoren weniger abhängig von der westlichen Welt machen möchte. Das sind die Bereiche Hard- und Software, Biotech und saubere Energie, da China auch bis 2060 klimaneutral sein möchte. Was generell für die Schwellenstaaten spricht ist 1.) das vor allem US-Investoren hier derzeit stark untergewichtet sind 2.) dass viele EM-Staaten schon in lokaler Währung verschuldet sind und daher vom Dollar nicht mehr so abhängen. Mehr über die Mega-Chancen in den Emerging Markets hört ihr in dieser Episode der GELDMEISTERIN. Shalom, servus, mas salamah sagt Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Rotation # #Vorsorge  #Finanzpodcast #Ö3_Podcastaward2022 #Börsen  #LukeBarrs #JuliaKistner #GELDMEISTERIN  #MSCI #Finanzierung  #Preise  #Inflation #GoldmannSachs #Lagerkosten #Börseeinsteiger #ETF #ETC #Gold #Zertifikate #Edelmetalle #Commodities #Rohstoffe #IWF #Länderallokation #USA #Japan #Europa  #Emerging Markets #China #Value #Growth #Wachstum #Depot #Vermögen #Indien #Schwellenstaaten #JimONeill #EMEA #Staatsbesitz
27:44
February 05, 2022
Raus aus US- und Tech-Aktien, willkommen Europa und EM!
Raus aus US- und Tech-Aktien, willkommen Europa und EM!
Zinsanstiege begünstigen nicht nur die Rotation von Technologieaktie in weniger zinsabhängige Value-Werte, sondern auch das Aktienkarussell raus aus den US-Kapitalmärkten, rein in die europäischen Börsen und in die Schwellenstaaten ex China – soweit die These von Florian Ielpo von der schweizerischen Fondsgesellschaft Lombard Odier Investment Managers. Das hieße aber nicht, dass wir 2022 nicht positive Aktienrenditen sehen werden. Wenn ihr mich persönlich fragt, sehe ich das ähnlich. Ob ich aber den großen Aktienaustausch von Tech- durch Value-Titel als langfristiger und/oder junger Anleger unbedingt im vollen Ausmaß mitmachen muss und sollte, steht auf einen anderen Stern. Vorausgesetzt man hat fundamental solide Unternehmen und keine Meme-Aktien im Portfolio, die der letzte Schrei in der COVID-19-Pandemie waren, aber jetzt verstummen. In meinem werktäglichen Podcast BÖRSENMINUTE habe ich ja schon verraten, dass ich letzte Woche mit Teilverkäufen meine Microsoft-Position in meinem Portfolio reduzierte. Nicht, dass an dieses Unternehmen nicht mehr glaube, sondern um meine Nerven zu schon. Nach dem 30-prozenigen Kursplus hat Microsoft inzwischen mehr als zehn Prozent meines Depotwerts ausgemacht. Für meinen Geschmack zu viel Risiko. In meinem Indexfonds, der die Technologiebörse Nasdaq abbildet bleibe ich aber trotzdem investiert. Ob ich jetzt Tech-Aktien jetzt rausschmeiße und in Value reinrenne hängt nämlich auch von meinem Anlagehorizont ab. Als Langfristanleger sehe ich keine Notwendigkeit. Sollte ich mein Aktienvermögen aber schon in ein bis zwei Jahren versilbern wollen oder müssen, wäre jetzt vielleicht doch der richtige Zeitpunkt Tech-Titel-Gewinne noch mitzunehmen und Risiko aus dem Depot rauszunehmen. Uih, das war jetzt schon wieder ein zu langer kurzer Ausflug in meine persönliches Anlageuniversum. Zurück zum Anhänger einer Aktienrotation, Florian Ielpo: Am Besten hier hört Euch seinen Argumente selbst an. Nur so viel darf ich von der LOIM-Aktienmarktanalyse spoilen: Ein Anstieg der Zinsen um zwei Prozent würde die Gewinne von Growth-Aktien  um zehn Prozent schmälern, bei Value-Aktien wären würden die Gewinn „nur“ um fünf Prozent zurückgehen. Und wenn ihr die GELDMEISTERIN unterstützen wollt, dann empfiehlt sie doch bitte weiter, abonniert sie kostenlost auf einer Podcast-App, auf Spotify oder YouTube . Und wenn ihr noch mehr für die Bewegung tun möchtet, dann votet doch bitte noch bis 6. Februar beim ORF-Podcastaward für die GELDMEISTERIN.  Hier geht´s direkt zur Abstimmung: https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3020908/ Vielen Dank, Shalom, servus, mas salamah sagt Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Rotation # #Vorsorge  #Finanzpodcast #Ö3_Podcastaward2022 #Börsen  #FlorianLelpo #JuliaKistner #GELDMEISTERIN  #MSCI #Finanzierung  #Preise  #Inflation #Safe #Lagerkosten #Börseeinsteiger #ETF #ETC #Gold #Zertifikate #Edelmetalle #Commodities #Rohstoffe #IWF #Länderallokation #USA #Japan #Europa #AsiaPacificexJapan #Emerging Markets #China #Value #Growth #Wachstum #Wachstumsaktien #Wachstumstitel #Depot #Vermögen
26:44
January 30, 2022
Das ETF-Starterpaket zum nachbasteln
Das ETF-Starterpaket zum nachbasteln
„Man teilt sein Portfolio mit Länder-ETFs ein in 28 Prozent USA, 24 Prozent Europa, sechs Prozent Japan, investiert ungefähr drei Prozent die Region Asian Pacific ohne Japan und 39 Prozent Schwellenländer“ ist die Empfehlung von  justETF.com-Analyst Jan Altmann für ein ETF- Starterpaket. Er ist zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN. Jan Altmann wählt also ein Depot mit einer geographischen Abdeckung entsprechend der Wirtschaftsleistung der jeweiligen Regionen, wobei er sich hier an den Statistiken des Internationalen Währungsfonds orientiert. Wer nachrechnet kommt natürlich nur auf 94 Prozent. Altmann hat zur Risikostreuung persönlich auch noch Anleihen-ETFs und Gold-ETCs im Portfolio.  Da ein ETF zur Risikostreuung aus mindestens zehn Einzelwerten bestehen muss, zum Beispiel in verschiedenen Rohstoffarten anlegen muss, gibt es reine Gold-Produkte nur als Exchange Traded Commodities, die kein Sondervermögen im Gegensatz zu ETFs darstellen und so einen Emittenten-Risiko haben.  Sie sind dennoch sehr sicher, da die großen Emittenten von Gold-ETCs das Gold, in das sie investieren, physisch in einem Goldspeicher hinterlegen. Mehr dazu wie ein ETF-Starterpaket jetzt im Detail aussieht, was der Unterschied zwischen einem physisch und synthetisch abgebildeten ETF ist, das erfährst Du in dieser Episode der GELDMEISTERIN. Viele Vergnügen! Und wenn Euch diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn Ihr bis zum 2. Februar beim Ö3-Podcast-Award 2022 für die GELDMEISTERIN votet: https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3020908/ Shalom, Servus, mas salamah wünscht Euch Podcasthost Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Rohstoffe #Goldi #justETF.com #Vorsorge  #Finanzpodcast #Börsen  #Jan_Altmann #Gold #Silber #MSCI #Finanzierung #Lagerkosten #Backwardation #Contango #Rollverluste #Preise  #Inflation #Safe #Lagerkosten #Börseeinsteiger #ETF #ETC #Derivate #Zertifikate #Edelmetalle #Commodities #Rohstoffindex #IWF #Länderallokation #USA #Japan #Europa #AsiaPacificexJapan #Emerging Markets #China #Kanada #Anleihen
39:50
January 23, 2022
Rohstoffe als „grüne“ Game Changer
Rohstoffe als „grüne“ Game Changer
Europa will der erste klimaneutrale Kontinent werden. Nur: um diesen Wandel zu einer höheren ressourceneffizienten Wirtschaft hinzubekommen braucht es jede Menge Rohstoffe, die mehr oder weniger ökologisch und sozial gefördert werden. Der Bedarf steigt vor allem an Kupfer, Nickel, Lithium, Kobalt enorm. Platin braucht man übrigens für die Elektrolyse, also zur Gewinnung von Wasserstoff. Darunter leiden viele rohstoffintensive Industrien wie die Stahl- und Aluminiumbranche, die bestimmte Rohstoffe dringend benötigen und jetzt das ohnedies knappe Angebot zunehmend mit neuen „grünen“ Industriezweigen teilen müssen. Bei der GELDMEISTERIN zu Gast ist Benjamin Louvet, Rohstoff-Experte bei der französischen Kapitalgesellschaft OFI Asset Management. Benjamin Louvet legt in dieser Episode dar, warum er bestimmte Rohstoffe für die „grünen“ Game-Changer hält, die eine Dekarbonisierung der Wirtschaft überhaupt erst möglich machen und die als längerfristiges Investment interessant sein könnten. Die GELDMEISTERIN gibt zu bedenken, dass man sich mit Rohstoffen noch intensiver als mit Aktien befassen muss, um beim Veranlagen erfolgreich zu sein, dass man Lagerkosten  und etwaige Rollverluste einkalkulieren muss, die Rohstoff-Investments auch dann schlecht performen lassen können, wenn der Preis des zugrunde liegenden Rohstoffes steigt. Durch aktives Management Rollverluste zu vermeiden und Rollerträge zu nutzen versuchen übrigens der GSCI-Agriculture-E28-Indizes von Goldman Sachs oder auch der RICI-Enhanced-Agriculture-Index von Jim Rogers – beide mit mäßigem Erfolg. Rollverluste kann man auch vermeiden, wenn man statt in Rohstoff-Terminkontrakte direkt in Rohstoff- oder Minenaktien investiert. Gerade bei Rohstoffveranlagungen muss man zwischen synthetischen und physischen Fonds unterscheiden, wo tatsächlich Rohstoffe eingekauft werden. Bei Letzteren hat man Lagerkosten, bei synthetischen Fonds, die in Terminkontrakte und nicht tatsächlich in Rohstoffe investieren womöglich Rollverluste. Wie und warum eine Beimischung von künftig mehr denn je gefragten Rohstoffen Sinn machen kann, auch wenn sie in den letzten Jahrzehnten stärker geschwankt und wenig Performance gebracht haben als Aktien erfährst Du in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Podcasthost Julia Kistner, der sich freuen würde, wenn ihr diese Podcast sowie die BÖRSENMINUTE kostenlos abonniert und Freunden, Bekannten und Verwandten weiterempfiehlt. Vielen herzlichen Dank!!!! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Rohstoffe #Nickel #OFI #Fidelity #Vorsorge  #Finanzpodcast #Börsen  #Nickel #Kobalt #Lithium #Kupfer #Gold #Silber #Palladium #Platin #Finanzierung #Lagerkosten #Backwardation #Contango #Rollverluste #Preise #Dekarbonisierung #Klimaschutz #fossile_Brennstoffe #Öl #Gas #Uran #Inflation #EU-Taxonomie #Lagerkosten #Börseeinsteiger #ETF #ETC #Derivate #Zertifikate #CFDs #Benjamin_Louvet #Commodities #Rohstoffindex #Rici #GSCI-Agriculture-E28-Index
27:13
January 17, 2022
Typische Anlegerfehler - Vorsicht, Selbstüberschätzung!
Typische Anlegerfehler - Vorsicht, Selbstüberschätzung!
Bei der Geldmeisterin zu Gast ist Dr. Manfred Frühwirth, außerordentlicher Professor an der WU Wien am Institut für Finance, Banking & Insurance, der sich viel mit Behavioral Finance, also der Verhaltensökonomie und Psychologie der Anleger und ihre Auswirkungen auf die Kapitalmärkte beschäftigt. Manfred Frühwirth warnt vor grenzenloser Selbstüberschätzung, zu der gar nicht so sehr die Neoaktionäre, sondern vielmehr erfahrene Trader neigen. Denn die führen ihre gelungenen Trades auf ihr Gespür zurück. Während sie für Verluste exogene Faktoren verantwortlich machen wie Insidertrading durch andere, eine nicht vorhersehbare Pandemie usw. Es kommt mit jedem weiteren erfolgreichen Trade zu einer gelernten Selbstüberschätzung. Ein anderer typischer Anlegerfehler sei, dass man von Anlageerfolgen aus der Vergangenheit auf eine positive Entwicklung in der Zukunft schließt. Man denkt der Kurs ist im Steigen, dabei ist der Kurs gestiegen. Umgekehrt glaubt man, der Kurs ist im Fall, dabei ist er gefallen. Damit kauft man automatisch zu teuer und verkauft zu günstig. Ein weiterer Fehler ergibt sich aus dem Dispositionseffekt: Weil Menschen risikoavers sind verkaufen sie gut laufende Wertpapiere zu früh und trennen sich von Verlustbringern zu spät. Frühwirth ist kein Freund von Börsenweisheiten, schon gar nicht vom Sprichwort „the trend is your friend“, weil ein solches Herdenverhalten zu irrationalen Übertreibungen führt und die Blasen dann irgendwann platzen. Ein Tipp von Manfred Frühwirth lautet, die Kursziele, die man für jedes Wertpapier beim Kauf definiert auch schriftlich festzuhalten, um nicht mit der Zeit inkonsistent zu handeln. Irrational handeln aber nicht nur Privatanleger, sondern auch Unternehmen bei der betrieblichen Finanzierung. Darum geht es in seinem neuesten Buch Behavioral Corporate Finance Grenzen der Rationalität in der betrieblichen Finanzierung. Es handelt vom Einfluss der Irrationalität der Anleger und der Irrationalität Manager auf betriebliche Finanzentscheidungen. Weitere Info zu seinem jüngsten Werk auf  https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6862662175077478400/ sowie auf https://www.lindeverlag.at/person/fruehwirth-manfred-10563 Man findet Professor Manfred Frühwirth unter seinem Namen auf LinkedIn und auf YouTube. Viel Vergnügen mit und mehr Einsicht nach dieser Episode! Servus, shalom und mas salamah wünscht Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Behavioral_Finance #Verhaltensökonomie #Prof._Manfred_Frühwirth #Vorsorge  #Finanzpodcast #Börsen  #betriebliche_Finanzierung #Zinsen #Finanzierung #Schulden #Preise #Inflation #Selbstüberschätzung #Anlagefehler #Anlegerfehler
36:20
January 08, 2022
Vermögenswert-Inflation: Heiße Wohnkredite und Immobilienpreise
Vermögenswert-Inflation: Heiße Wohnkredite und Immobilienpreise
Die Inflation, die wir derzeit bei den Verbraucherpreisen sehen haben die Aktienmärkte und vor allem Immobilienpreise ja schon vorweggenommen. Sind Immobilien bei den aktuellen Preisen überhaupt noch ein gutes Investment? Und was sollte ich bei meinem Wohnkredit beachten, wenn die Kreditzinsen wieder empfindlich steigen. Dazu hat die Geldmeisterin Peter Hrubec zu Gast, Prokurist von Infina, dem größten unabhängigen österreichischen Kreditvermittler. Er warnt zwar davor, dass in Städten wie Salzburg, Innsbruck oder Wien die Wohnimmobilienpreise schon sehr hoch sind und sich Vorsorgewohnungen hier nur bedingt rechnen. Doch glaub er auch, dass wir aufgrund des weltweiten hohen Anlagevermögens, das investiert werden will, wir durchaus noch höhere Preisniveaus - ähnlich wie bei den verrückten Bewertungen mancher Aktien – sehen könnten, die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können. Aber hört Euch am Besten den Kreditprofi Peter Hrubec himself an. Hier erreicht ihr Peter Hrubec direkt: INFINA Credit Broker GmbH Gonzagagasse 2/4 1010 Wien peter.hrubec@infina.at www.infina.at Und wenn Euch dieser Podcast gefällt würde ich mich sehr freuen, wenn ihr die GELDMEISTERIN über eine Podcast-App, auf Spotify oder YouTube abonniert und vielleicht sogar bewertet oder auch für den direkten Austausch der Facebook-Gruppe GELDMEISTERIN beitretet. Ihr könnt das Projekt auch unterstützen, indem ihr Freunden, Bekannten und Verwandten den Podcast weiterempfehlt. Vielen, vielen Dank! Servus, shalom, mas salamah und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2022 wünscht allen GELDMEISTER:INNEN Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Wohnimmobilien #Vorsorge #Vorsorgewohnung #Finanzpodcast #Börsen #Kredite #Hypothekarkredite #Zinsen #Laufzeiten #Finanzierung #Schulden #Preise #Inflation #Immobilienpreise #Kreditvermittler #Banken
49:14
January 01, 2022
Auch ETFs können nachhaltig sein
Auch ETFs können nachhaltig sein
Im Pandemiejahr 2020 flossen 233 Milliarden Euro frisches Kapital in Europas nachhaltige Fonds, doppelt so viel wie 2019, so die Berechnungen des Analysehaus Morningstar.  In Summe sind 1,1 Billionen Euro in nachhaltigen Fonds veranlagt.  Indexfonds, sprich ETFs machen davon erst zehn Prozent vom Kuchen aus, aber es gibt sie! Nach welchen Kriterien man nachhaltige Exchange Traded Funds aussuchen kann erklärt Analyst Jan Altman von der Vergleichsplattform justETF, zu Gast bei der Geldmeisterin. Welche ETFs besonders stark nach sozialen und ökologischen Kriterien Unternehmen ausschließen kann findet man auch unter https://www.justetf.com/at/how-to/invest-in-social-responsibility-world.html. Am rigidesten geht hier das Analysehaus MSCI beim MSCI World vor: Der MSCI World ESG wählt unter dem Universum von 1600 rund 400 Unternehmen aus, die nach ihren Kriterien noch am nachhaltigsten sind. Darunter sind allerdings auch eine Apple oder Coca Cola. Was für und wider nachhaltige ETFS gegenüber nachhaltigen gemanagten Fonds spricht diskutiert  Jan Altmann mit Julia Kistner in der aktuellen Folge der Geldmeisterin. Servus, shalom, mas salamah und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2022 wünscht allen GELDMEISTER:INNEN Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Börsenminute  #Jan_Altmann #justETF #Soziales #ESG #EZB #Nachhaltigkeit #ESDG #Aktien #Fonds #Finanzen #Veranlagung #Fonds #Anleihen #Responsible #Investment #Nachhaltigkeit #Megatrend #Impact #Klassifizierung #EU-Taxonomie  #Solar #Windkraft #Wasserkraft #Recycling #ETF #Exchange_Traded_Funds #Rating #MSCI #anlegen #vorsorgen
26:42
December 26, 2021
Nachhaltig anlegen - was wichtig ist
Nachhaltig anlegen - was wichtig ist
Der Megatrend bis 2050 und darüber hinaus wird Klimaschutz sein. In die Dekarbonisierung der Wirtschaft werden weltweit Billionen von Euro fließen. Immer mehr Geld kommt dabei  von den  Privatanlegern, die nicht nur aus nachhaltigen Überlegungen, sondern auch auf der Suche nach Renditechancen vermehrt in grüne Technologien investieren werden. Im Pandemiejahr 2020 flossen 233 Milliarden Euro frisches Kapital in Europas nachhaltige Fonds und ETFs, doppelt so viel wie 2019, so die Berechnungen des Analysehaus Morningstar. In Summe sind 1,1 Billionen Euro in nachhaltigen Fonds veranlagt, wovon Indexfonds erst zehn Prozent vom Kuchen ausmachen. Das grüne Anlageuniversum wächst auch deshalb so stark, weil konventionelle Fonds kurzerhand in nachhaltige Produkte umgewandelt werden. Einerseits um EU-Kriterien zu erfüllen, aber vermutlich auch, um gutes Geld damit zu verdienen. Doch was tun, wenn man vor lauter Bäume den Wald nicht mehr sieht? Wie kann man unter Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Gesichtspunkten sinnvoll investieren? Dazu ist Walter Hatak, Head of Responsible Investment bei der Erste Asset Management zu Gast bei der Geldmeisterin. Und wie man an Walter Hatak sieht, werfen gerade bei nachhaltigen Investments die aktiven Fondsmanager ihr geballtes Know How in die Waagschale. Aber auch bei ökologische und soziale Investmentstrategien gibt es spesengünstige Anlagealternativen mit ETFs. Mehr zu nachhaltigen Indexfonds dann in der nächsten Folge. Also viel Spaß bei der grünen Doppelfolge der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner, die sich als Podcast-Host freut, mit der 50. Folge on air zu sein. Danke dafür allen Gelmeisterinnen fürs Zuhören! Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Börsenminute #Börse-Adventskalender #Walter_Hatak #Erste_Asset_ManagemenI #Soziales #ESG #EZB #Nachhaltigkeit #ESDG #Aktien #Fonds #Finanzen #Veranlagung #Fonds #Anleihen #Responsible #Investment #Nachhaltigkeit #Megatrend #Impact #Klassifizierung #EU-Taxonomie #WWF #Solar #Windkraft #Wasserkraft #Recycling
25:20
December 19, 2021
Zwölf weitere Monate Kaufniveaus an Aktienmärkten
Zwölf weitere Monate Kaufniveaus an Aktienmärkten
Nach dem fulminanten Aktienjahr 2021 gibt es noch zwölf Monate Kaufniveaus an den großen entwickelten Aktienmärkten, rechnet Peter Brezinschek, Chefanalyst der Raiffeisen Bank International RBI. Was die Finanzmärkte im nächsten Jahr beschäftigen wird ist die Inflation und die Geldpolitik als Ganzes. Brezinschek hat 2021 überrascht, das der Dollar sich so stark gegen den Euro behauptete und das wird er wohl auch 2022 weiterhin tun. Denn die Zinsdifferenz zwischen den USA und Europa wird weiter auseinandergehen, wenn die US-Notenbank FED schon frühzeitig im nächsten Jahr seine Anleihenkaufprogramme zurückfahren wird und Mitte 2022 die ersten Zinserhöhungen durchführt und die Europäische Zentralbank EZB noch nicht. Peter Brezinschek erwartet auch, dass sich die Inflation in den nächsten zehn Jahren eher bei drei als bei zwei Prozent pro Jahr einpendeln wird. Die Rohstoff-Rallye könnte ein Ende nehmen. Was sonst noch wichtige Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Aktienmärkte sind? Am Besten Du hörst einmal rein. Die GELDMEISTERIN und Julia Kistner bedanken sich fürs Zuhören und würden sich freuen, wenn Du den Podcast auf YouTube oder einer Podcast App abonnierst und ihn weiterempfiehlst. Dankeschön!!!! Ich würde Euch auch gerne noch auf einen weiteren Hörgenuss hinweisen: Auf meinem werktags erscheinenden Podcast „Die Börsenminute" findet ihr eine 24-teilige, tägliche Podcast-Serie, die Dich beim Vermögensaufbau mit praktischen Tipps von der Depoteröffnung bis zur finalen Gestaltung Deines persönlichen Vorsorgeportfolios inspirieren möchte. Eine erfrischende Auffrischung der Basics. Ich würde mich freuen, wenn auch Du die Börsenminute einschaltest. Den Link zum Börsenminute-Adventskalender findest Du hier: https://anchor.fm/boersenminute/ Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Börsenminute #Börse-Adventskalender #Peter_Brezinschek #RBI #Inflation #Zinsen #EZB #FED #Re-Opening #Aktien #Fonds #Finanzen #Veranlagung #Notenbank #Anleihen #Rohstoffe #Gold #Krypto
39:57
December 12, 2021
Gesunde Gewinne - dieser Megatrend macht´s möglich
Gesunde Gewinne - dieser Megatrend macht´s möglich
Bei der GELDMEISTERIN zu Gast sind diesmal gleich zwei Research-Experten der Landesbank Baden Württemberg: Gerhard Wolf, Leiter Corporate Research der LBBW und Molekularbiologe Timo Kürschner, Spezialist für den Pharmasektor. Sie sprechen über das weite Feld Gesundheit, die interessantesten Gesundheitssparten für Investoren, die aktuellen Gesundheitstrends und warum man hier mit einem langfristigen Wachstum auf breiter Front rechnen kann. Es geht nicht nur um gesund werden, sondern auch um gesund bleiben und gesund leben. Die höchsten Ausgaben weltweit für Therapien sind demnach im Bereich Onkologie mit weltweit 273 Milliarden Euro, gefolgt von der Sparte Immunologie mit 174 Milliarden US-Dollar. Beide Bereiche sollten bis 2025 noch um 9 bis 12 Prozent wachsen. An dritter Stelle folgen Medikamente gegen Diabetes mit 148 Milliarden US-Dollar. Dieser Bereich soll bis 2025 um vier bis fünf Prozent wachsen. Was noch für den Pharmamarkt spricht: Die Arzneimittelneuzulassungen sind in den letzten vier Jahren wieder deutlich gestiegen, vor allem patentierte Neuzulassungen von Krebsmedikamenten.  Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt wächst seit Jahren. In den USA beträgt er bereits 17 Prozent, in unseren Breitengraden zwölf Prozent, in China überhaupt erst fünf Prozent. Wachstumsmärkte sind auch die Medizintechnik und bionische Systeme wie Handprothesen. Im weiten Bereich gesund bleiben sind es vor allem die großen Player im Bereich Fitness und gesunde Ernährung, etwa Biolebensmittelproduzenten. Aber auch Sektoren, die man nicht unbedingt mit Gesundheit verknüpft profitieren vom Megatrend. So auch die Chemiebranche. Rund vier Milliarden Euro groß ist der Markt für medizinischen Wasserstoff, 50 Milliarden für Sportschuhe. Stark gestiegen sind auch die Umsätze mit Desinfektionsmittel. Alles weitere in dieser gesundheitsbewussten Folge der GELDMEISTERIN. Investiere gesund und bleibe gesund, wünschen die GELMEISTERIN und Julia Kistner Ich würde Euch gerne noch auf einen weiteren Hörgenuss hinweisen: Auf meinem werktags erscheinenden Podcast „Die Börsenminute" findet ihr eine 24-teilige, tägliche Podcast-Serie, die Dich beim Vermögensaufbau mit praktischen Tipps von der Depoteröffnung bis zur finalen Gestaltung Deines persönlichen Vorsorgeportfolios inspirieren möchte. Eine erfrischende Auffrischung der Basics. Ich würde mich freuen, wenn auch Du die Börsenminute einschaltest. Den Link zum Börsenminute-Adventskalender findest Du hier: https://anchor.fm/boersenminute/ Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Börsenminute #Börse-Adventskalender #LBBW #Megatrend #Gesundheit #Molekularbiologe #Chemie #Wachstumsmärkte #Finanzen #Geldanlage #Investment #Onkologie #Immunologie #Diabetis #Aktien #Fonds
30:42
December 04, 2021
Investmentlegende Jim Rogers: Rohstoffe als einzige Anlagealternative!
Investmentlegende Jim Rogers: Rohstoffe als einzige Anlagealternative!
Wieder einmal bei der Geldmeisterin zu Gast ist Investmentlegende Jim Rogers. Der ehemalige erfolgreiche Hedgefondsmanager, Millionär und Entdecker der Wiener Börse schwört bekanntlich schon immer, aber aktuell besonders auf Rohstoffe insbesondere auf Zucker, Kohle- und Uran. Er meidet teure Aktienmärkte wie die USA und Österreich, kauft da schon lieber in Usbekistan zu. Im Zoom-Interview mit der Geldmeisterin warnt Jim vor Blasen an den Anleihen- und so manchen Immobilienmärkten. Ihr könnt das Interview auch in der Novemberausgabe des GELD-Magazins nachlesen, oder  ihr hört ihn Euch jetzt  einfach an. Aber zuvor möchte ich Euch noch auf einen weiteren Hörgenuss hinweisen. Auf meinem werktags erscheinenden Podcast „Die Börsenminute". Hier folgt ab Mittwoch, den 1. Dezember eine 24-teilige, tägliche Podcast-Serie, die Dich beim Vermögensaufbau mit praktischen Tipps von der Depoteröffnung bis zur finalen Gestaltung Deines persönlichen Vorsorgeportfolios inspirieren möchte. Eine erfrischende Auffrischung der Basics. Ich würde mich freuen, wenn auch Du ab Mittwoch die Börsenminute einschaltest. Den Link zum Börsenminute-Adventskalender findest Du hier: https://anchor.fm/boersenminute/  Hören wir aber jetzt erst einmal rein, was uns Jim Rogers über Rohstoffe zu erzählen hat. Servus, Shalom, Mas Salamah sagt Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Börsenminute #Börse-Adventskalender #Jim_Rogers #Rohstoffe #RICI-Index #Fossile_Brennstoffe #Investmentlegende #Finanzen #Veranlagung #Singapur #Wiener_Börse #Julia_Kistner
31:23
November 28, 2021
Sorgen um die Staatsfinanzen
Sorgen um die Staatsfinanzen
Wenn man so im Lockdown sitzt und nur auf den Kurzettel oder Ticker starrt, verliert man leicht den Blick auf das Ganze, auf die Makroökonomie, die die Kapitalmärkte wesentlich beinflusst. Deshalb hat die GELDMEISTERIN wieder einmal einen Ökonomen eingeladen, der unseren Fokus auf die Wirtschafslage richtet. Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Universität macht sich vor allem große Sorgen um die Staatsfinanzen. Deren kontinuierlicher, rasanter Anstieg -  und hier meint Keuschnigg nicht die kurzfristigen, gigantischen Covid-Hilfen -  sei politisches Versagen. Wenn man jetzt zuschaut, wie die Inflation davon galoppiert, sei das eine Bankrotterklärung der Regierenden. Spätestens 2022 benötige jedes Land einen Plan, wie es die Covid-Schulden mittelfristig wieder abbauen will. Die falsche Diskussion sei jetzt jedenfalls die um ein Aussetzen der Maastrichtkritierien. Viel Vergnügen mit dieser ernsten Episode der GELDMEISTERIN  wünscht Julia Kistner Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ Appetit auf mehr? Hier geht´s zu den Rabattcodes von Essenszusteller HelloFresh: Teste die Kochbox von HelloFresh und lasse Dir Woche für Woche wechselnde Gerichte nachhause liefern. Du erhältst mit dem Voucher-Code GELD auf Deine ersten drei Kochboxen 60 Euro Rabatt, wenn Du über folgenden Link bestellst: https://hlfr.sh/…. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Christian_Keuschnigg #Staatsschulden #Italien #WPZ #Universität_St.Gallen #Inflation #Konjunktur #Wirtschaftsforschung #Ökonom #Covid-Hilfen #Bankrott #Pleite #Nationalökonomie #Staatsfinanzen 
30:46
November 21, 2021
Es ist noch zu früh um in China wieder einzusteigen
Es ist noch zu früh um in China wieder einzusteigen
Bei der GELDMEISTERIN zu Gast ist Luca Paolini, Chefstratege von Pictet Assetmanagement, der befindet, dass es noch zu früh ist wieder in den chinesischen Aktienmarkt einzusteigen. Da müssten erst nachhaltig klare Signale kommen, dass sich die Konjunktur nachhaltig erholt und dort auch nicht mehr wahllos reguliert wird. Die Gefahr einer Stagflation sieht Luca Paolini nicht. Man werde entweder eine Inflation sehen oder eine Rezession, aber nicht in den nächsten zwei Jahren. Am Besten ihr hört mal selbst rein :-) Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ Appetit auf mehr? Hier geht´s zu den Rabattcodes von Essenszusteller HelloFresh: Teste die Kochbox von HelloFresh und lasse Dir Woche für Woche wechselnde Gerichte nachhause liefern. Du erhältst mit dem Voucher-Code GELD auf Deine ersten drei Kochboxen 60 Euro Rabatt, wenn Du über folgenden Link bestellst: https://hlfr.sh/…. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Anlagestrategie  #Anlagerezepte #Kochrezepte #HelloFresh #Luca_Paolini #Pictet  #China #Aktien #Stagflation
32:34
November 13, 2021
Nur mal schnell mein Geld anlegen
Nur mal schnell mein Geld anlegen
„Hast mir mal ne Mark?" beziehungsweise  „Host an Schülling?" wurde ich früher angeschnorrt. Heute drücken mir Bekannte, Verwandte, ja sogar Wildfremde ihr Geld aufs Auge, damit ich es vernünftig für sie anlege, was ich natürlich ohne Finanzdienstleister-Lizenz nicht darf. In dieser Episode der GELDMEISTERIN fragte ich Veranlagungsprofi Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege der deutschen Vermögensverwaltung Flossbach von Storch was er seien Kunden und Bekannten in so einem Fall zunächst vorschlägt, wenn er weder den finanziellen Hintergrund, das Risikoprofil, noch die genauen persönlichen Lebensumstände der/des Ratsuchenden kennt. „Meine erste Frage ist immer, welche Rendite sie oder er sich vorstellt", meint Vorndran. Meist bekommt man dann die Antwort, dass man zumindest die Inflation und die Veranlagungskosten reinbringen, sein Vermögen also bewahren möchte." Daraufhin gebe er Langfristanleger folgende überspitzte Standardempfehlung: „Wählen Sie ihre Investments sorgfältig aus und gehen Sie 20 Jahre fischen. Lesen Sie keine Zeitung, hören Sie keine Podcast, das verwirrt sie nur." Von einer Jahresendrallye sollte man seine Veranlagung jedenfalls nicht abhängig machen. Und mit einem Balanced-Portfolio (50 Prozent Anleihen, 50  ProzentAktien)  sei keine Blumentopf mehr zu gewinnen, betont der Flossbach-Stratege: „Meine Mama ist 80 und hat einen Aktienanteil von 80 Prozent in ihrem Depot. Nicht nur, weil sie einen aktienverrückten Sohn hat, sondern weils sie ja auch nicht alles konsumieren will." Viel Vergnügen mit dieser amüsanten und zugleich lehrreichen Folge der Geldmeisterin wünscht Julia Kistner.  Diese Folge ist mit freundlicher Unterstützung von Hellofresh entstanden, liefert neben Anlage- auch Kochideen. Appetit auf mehr? Hier geht´s zu den Rabattcodes von HelloFresh: Teste die Kochbox von HelloFresh und lasse Dir Woche für Woche wechselnde Gerichte nachhause liefern. Du erhältst mit dem Voucher-Code GELD auf Deine ersten drei Kochboxen 60 Euro Rabatt, wenn Du über folgenden Link bestellst: https://hlfr.sh/…. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Philipp_Vorndran #Flossbach&Storch #Langfristanlage #Geldanlage #Anlagestrategie  #Anlagerezepte #Kochrezepte #HelloFresh
31:58
November 07, 2021
Zinsen, Inflation, Japan, Bitcoin, Dollar, Rohstoffe - Prognosen für 2022 und im Rückspiegel
Zinsen, Inflation, Japan, Bitcoin, Dollar, Rohstoffe - Prognosen für 2022 und im Rückspiegel
Incrementum-Partner Ronald Stöferle steht zu seinen Finanzprognosen und das kann er auch: In acht von zehn Annahmen lag er nicht falsch: 1. Die Ertragskurven-Kontrolle wird in den USA implementiert 2.Inflationsraten in den USA steigen über vier Prozent. 3. Japan ist der beste Aktienmarkt der Indurstrienationen - nun wenn Österreich eine Industrienation ist, dann wurde Japan durch Österreich geschlagen.  4.Joe Biden tritt im vierten Quartal 2021 aus gesundheitlichen Gründen zurück und Kamela Harris wird Präsidentin – noch ist das vierte Quartal nicht vorbei 5.Bitcoin dominiert mit 70 Prozent den Krypto-Markt steigt über 40.000 US-Dollar. Richtig! Derzeit entspricht ein Bitcoin rund 60.670 US-Dollar, das sind knapp 52.480 Euro. 6.Beim Dollar hat sich Ronald Stöferle getäuscht. Hier ist er von einem Rückgang ausgegangen. 7.Beim Uran lag er goldrichtig mit seiner Annahme, dass der radioaktive Rohstoff über 40 US-Dollar je Libra steigt. Der Spotpreis liegt bei 46 US-Dollar und es geht weiter nach oben. 8.Gut lag er auch beim Anstieg des Nickel-Future-Preises auf 25.000 US-Dollar. Tatsächlich kletterte der Nickel-Preis auf rund 19.630 US-Dollar oder 16.980 Euro, dem höchsten Niveau seit Mai 2008. 8.Überschätzt hat der Goldexperte, der seit 15 Jahren den Gold-Report herausbringt wieder einmal den Anstieg des Goldpreises auf 2300 US-Dollar je Feinunze. Ronald Stöferle bleibt bullish. 10. Richtig lag er mit seiner Annahme, dass Öl zwischenzeitlich über 70 US-Dollar das Fass steigen würde. Komplett daneben lagen seine Fußballprognosen, dass Österreich bei der Europameisterschaft ins Viertelfinale aufsteigt. Nun, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ronald Stöferle erreicht ihr unter www.incrementum.li Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Ronald_Stöferle #Inflation #Ertragskurven-Kontrolle #Uranpreis #Goldpreis #Nickelpreis #Japanische_Aktien #TOPIX #NIKKEI #Ölpreis #Joe_Biden #Kamela_Haris #US-Politik #Krypto #Bitcoin #Dollar #Incrementum
28:28
October 31, 2021
 Millennialsaktien meiden rät Deutsche Bank-Chefanalyst Uli Stephan
Millennialsaktien meiden rät Deutsche Bank-Chefanalyst Uli Stephan
Zu Gast bei der Geldmeisterin ist dieses Mal Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank. Er hat gute Argumente, warum er in Europa in den nächsten Jahren mit keiner Zinserhöhung rechnet, warum Europaaktien, die nächsten Monate die Nase vorn haben sollten, warum er zyklische und Value Wert kaufen würde und nicht unbedingt die Aktien, die typischerweise die Millennials kaufen, warum er kurzfristig mit einer Korrektur rechnet und warum er sich mit Krypto-Assets nicht anfreunden kann. Am Besten zurücklehnen, anhören und genießen ... ... und abonnieren. Viel Hörvergnügen, shalom, servus, mas salamah wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.   Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Uli_Stephan #Internationale_Aktien #Zykliker #Andritz #Krypto #Korrektur
28:53
October 23, 2021
Rot-weiß-rote Highflyer: ATX +36% YTD
Rot-weiß-rote Highflyer: ATX +36% YTD
Es stimmt schon, viel ist derzeit faul im Staate Österreich. Aber genau deshalb ist es an der Zeit, finde ich, eine Lanze für die österreichische Wirtschaft zu brechen und das Sittenbild vom Standort Österreich zurecht zu rücken. Liebe GeldmeisterInnen in Deutschland und der Schweiz. Man darf von der österreichischen Regierung keinesfalls auf unsere tüchtigen börsenotierten Unternehmen rückschließen, die sehr wohl alle eine strikte Governance policy verfolgen und sich auch nicht fragen müssen, was ihre Leistung war und ist. Die spiegelt derzeit sehr schön der österreichische Leitindex ATX wieder. Die Wiener Börse gehört heuer mit einem Anstieg von bis dato 36 Prozent zu den bestperformenden Börsen der Welt. Das ist in der Wiener Börsengeschichte sensationell. Dazu hat zuletzt die Börsen-Legende Jim Rogers Mitte der 80erJahre verholfen, den ich übrigens in einem der nächsten Folgen wieder am Rohr haben werde. Zunächst spreche ich aber über den Wiener Börsenhöhenflug mit einem der namhaftesten Börsenprofis aus Österreich: Fritz Mostböck, Chefanalyst der Erste Group. Er nennt viele Gründe, warum Wien heuer zu den Highfliyern gehört. Natürlich muss man den Rückgang im Vorjahr aufholen, aber vor allem überzeugen die Unternehmen mit Ihren Bilanzen, profitieren vom Osteuropabonua, sind als Value-  und zyklische Aktien gefragt und natürlich machen kleine Börse zeitverzögert, dafür umso heftiger den Aufschwung mit. Die Wiener Börse zieht an, die institutionellen haben rot-weiß-Aktien wiederentdeckt. Fritz Mostböcke empfiehlt vor allem Andritz, Post AG, Vienna Insurance Group und Strabag. Mehr dazu in dieser Episode. Vieler Hörvergnügen, shalom, servus, mas salamah wünschen die GELDMEISTERIN und Jullia Kistner. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Friedrich_Mostböck #Wiener_Börse #ATX #Dividenden #Andritz #Post_AG #VIG #Strabag
20:57
October 17, 2021
Der Energiepreis ist heiß – aktuelle Investmentchancen
Der Energiepreis ist heiß – aktuelle Investmentchancen
Podcast-Gast Wolfgang Matejka, Geschäftsführer von Matejka & Partner Asset Management, über die künftige Entwicklung von Energiepreisen, über Investmentchancen bei den Anbietern von Strom, Gas und/oder Alternativenergie und warum es ökonomisch Sinn machen kann, weiterhin auf Anbieter fossiler Brennstoffe zu setzen.  Was dem Marktexperten Wolfgang Matejka besonders aufstößt ist, dass der Staat sich nach wie vor nicht der demografischen Herausforderung bei den Pensionen nicht stellt und private Vorsorge nicht ausreichend fördert. Was Wolfgang Matejka aber für noch bedenklicher hälst ist die zunehmende staatliche Regulierung und das nicht nur im Dienste des Klimaschutzes.  Zur Wort kommt in dieser Episode auch Gabriel Felbermayr, der frisch designierte Chef des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO, der die CO2-Besteuerung für den richtigen Ansatz in Sachen Klimaschutz hält, Alternativenergie stärker fördern würde und künftig einen Engpass bei Strom sieht.  Vieler Hörvergnügen, shalom, servus, mas salamah wünschen die GELDMEISTERIN und Jullia Kistner. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Energiepreise #Alternativenergie #CO2-Bepreisung #Gabriel_Felbermayr #Wolfgang_Matejka #Klimaschutz #Altersvorsorge #Dritte_Säule
35:53
October 10, 2021
Flucht in Realwerte als Rezept gegen die Geldkrise.
Flucht in Realwerte als Rezept gegen die Geldkrise.
Zu Gast bei der GELDMEISTERIN ist Professor Dr. Thomas Mayer. Er war für den internationalen Währungsfonds  tätig und für das Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Thomas Mayer  arbeitete als Investmentbanker für Salomon Brothers und  Goldman Sachs.  Mayer war Chefvolkswirt und Leiter des Research der Deutschen Bank und  sorgt jetzt für Zahlen, Daten, Fakten und Analysen bei der  Fondsgesellschaft Flossbach & Storch und auch schon mal in Folge 33 zum Thema Altersarmut Podcast-Gast der Geldmeisterin. In dieser Folge geht es um die langfristigen Folgen der Staatsschulden und wie man sich mit Sach- oder Realwerte gegen die Geldkrise wappnen kann. Die Staaten können sich höhere Zinsen nicht leisten, ist Thomas Mayer überzeugt. Die Schuldenberge der Staaten werden weiten ansteigen, die Geldkrise und der Vertrauensverlust in die Währungen wird sich verschärfen und wenn wir unseren Wohlstand bewahren wollen, hilft nur die Flucht in die Sachwerte. Immobilien, wobei hier für den privaten Durchschnittssparer die Manipulationskosten von Vorsorgeimmobilien zu hoch sind. Hier sind Aktien, also Beteiligungen an Unternehmen, die beste Alternative. Bei Aktien, so Mayer sollte man wiederum stark geographisch und auch zwischen Wachstums-, Value- und Dividendenaktien sowie zwischen Branchen diversifizieren. Man sollte zu unterschiedlichen Zeitpunkten investieren und das Portfolio auch so aufbauen, dass man Erspartes zu unterschiedlichen Zeitpunkten entnehmen kann. Physisches Gold ist in einer Geldkrise immer eine gute Beimischung, Kryptowährung kann man auch experimentell geringfügig ins Portofolio legen. So weit so gut seine Anlageempfehlungen, mehr zu meinem ganz persönlichen Portfolio-Aufbau erfährst Du in einer der nächsten Podcast-Episoden.  Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner  Und hier geht es zur Börsenminute: https://anchor.fm/boersenminute   Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur  meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die  daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments  tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Zinswende #Geldkrise #Staatsschulden #Thomas_Mayer #Flossbach&Storch #Realwerte #Sachwerte #Gold #Immobilien #Aktien
27:39
October 03, 2021
Zinswende? Verschoben auf St. Nimmerlein
Zinswende? Verschoben auf St. Nimmerlein
In welchem Börsenzyklus befinden wir uns gerade? Wie kann man sich vor Inflation schützen? Wann sind Aktien teuer? Was sollte ein Vorsorgeportfolio unbedingt enthalten? Kommt die Zinswende nie? Frage über Fragen und noch mehr Fragen, die wir an Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H gestellt haben. Wie auch immer man sein Vorsorge-Portfolio zusammenstellt, mit Einzelaktien, gemanagten Fonds oder Exchange Traded Funds, die einem Index folgen. Wichtig ist, dass man seinen langfristigen Investmentplan immer im Hinterkopf hat und sich weniger an die tagesaktuelle Verfassung der Kapitalmärkte orientiert.  Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner  Und hier geht es zur Börsenminute: https://anchor.fm/boersenminute  Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.  Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Zinswende #Inflation #Globales_Investment #3BG #Alois_Woegerbauer
18:06
September 25, 2021
D-A-CH - welche Börse mehr Gewinn bringt.
D-A-CH - welche Börse mehr Gewinn bringt.
Viele Analysten ziehen aktuell die europäischen Börsen anderen internationalen Kapitalmärkten vor, insbesondere der schon sehr gut gelaufenen US-Börse. Nicht so Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, der weiterhin auf US-amerikanische Aktien mehr abgewinnen kann. Die GELDMEISTERIN fragte ihn dennoch nach seinen Einschätzugnen für die Deutsche, die österreichische und die Schweizer Börse. Letztere ist für Robert Halver der „heilige Gral der Stabilität" mit Dividenden-starken soliden Schwergewichten wie die großen Banken, die Pharma-Branche mit Novartis und Roche und dem Lebensmittelkonzern Nestlé. Stabilität bringt hier auch die Schweizerische Notenbank, die bei vielen Schweizer Bluechips - allerdings auch bei amerikanischen - im größeren Stil investiert ist. Sie legt 20 Prozent ihrer Devisenreserven, das sind über 214 Milliarden Franken in Aktien an, davon mehr als die Hälfte, 150 Milliarden Franken in den USA. Auch ist die Schweizerische Nationalbank als eine der wenigen Zentralbanken dieser Welt börsennotiert (ISIN CH0001319265). Die Schweiz ist auch nicht nur ein Land der Negativzinsen – derzeit minus 0,75 Prozent gegenüber 0,5 Prozent in der Eurozone. Sie gilt auch als das Land der Negativ-Inflation: bei unseren westlichen Nachbarn ist es schon viel, wenn die Jahresinflation im Kantönli-Staat nach vierzehn negativen Monaten erstmals wieder mit 0,3 Prozent im Plus liegt. In Deutschland findet Robert Halver die Aufstockung des Leitindex DAX auf 40 Werte für den richtigen Weg, auch wenn der Start am Montag holprig war. Aber selbst mit 40 Aktien seien es immer noch zu wenig Aktien im wichtigsten deutschen Börsenbarometer. Hier wäre Halver für eine Verschmelzung des DAX mit dem M-DAX und mit Werten des Tech-DAX. Für den österreichischen Kapitalmarkt hat der Kapitalmarktstratege lobende Worte, da er heuer - nach seinem Einbruch um 12 Prozent im Jahr 2020 - stark aufgeholt hat. Mit einem Plus von über 30 Prozent seit Jahresbeginn performt der ATX sogar besser als die Technologiebörse NASDAQ. Österreichs ATX punktet mit einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent und mit einem hohen Anteil von Value-Werten, die aktuell Konjunktur haben. Das Wiener Parkett habe immer noch einen Osteuropa-Bonus. Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner Und hier geht´s zum Podcast: https://lnkd.in/ea2gFfq4 Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://lnkd.in/eZhexQa #DACH #RobertHalver #BaaderBank #Börsen #Bestperformer
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