Literatur Radio Hörbahn

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Hörbahn - Podcast für Indie- und Substream-Literatur
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Autoren: Krimitag 2019 – Autoren des Syndikats der Regionalgruppe München lesen bis zum SCHUSS
Es lesen die Münchner Autoren: Michael Böhm, Stefanie Gregg, Ingolf Hirth, Lutz Kreutzer, Thea Lehmann, Iny Lorentz,  Leonhard M. Seidl, Anna Simons und Christof Weigold Moderatoren: Stefanie Gregg und Lutz Kreutzer. Als Talk-Gast beim Krimitag München des Syndikats wird am 9.12.2019 der Leiter der Spurensicherung der Münchner Kriminalpolizei dabei sein. Das wird spannend: Krimiautoren und ein echter Kriminaler für Mordermittlungen im Interview. Es diskutieren: Stefan Preiss (Leiter der Spurensicherung der Münchner Kriminalpolizei) Anna Schneider, Christof Weigold, Moderator: Lutz Kreutzer
1:41:40
December 12, 2019
Hörbahn on Stage: Rena Dumont liest aus ihrem Roman "Der Duft meines Vaters" und erzählt von ihrem Schreiben
Rena Dumont: Mein Name ist Rena Dumont, geb. Zednikova. Ich wurde am 15. 6. 1969 in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren. 1986 flüchtete ich gemeinsam mit meiner Mutter nach Deutschland und bekam bald darauf politisches Asyl. Nach vier Jahren Aufenthalt in München wurde ich an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, im Fach Schauspiel, aufgenommen. Es folgten Engagements an zahlreichen Theatern, TV und Kinoproduktionen.Neben meinem Beruf als Schauspielerin begann ich zu schreiben. Mein Erstlingsroman Paradiessucher erschien 2013 beim Hanser Verlag. Die Kurzgeschichten Bernie und Adele wurden in der dtv Anthologie Urlaubslesebuch 2015 und Gute Laune Geschichten 2016 veröffentlicht. Die Schlinge, Der Tunnel, Die Falle, Die Starre, Einstein, Der Nagellackentferner, Der Baum, Der Bildhauer und seine Tochter u.v.m. erschienen in der Literaturzeitschrift Phobi (2006 – 2019).Mein erstes Drehbuch für den Langspielfilm Nebenleben schrieb ich vor bereits zwanzig Jahren, danach folgten Kurzfilmdrehbücher wie Die Schlinge, Die Falle, Die Mutprobe, und Hans im Pech. Die Mutprobe, so heißt mein erster Kurzspielfilm, war mein Regiedebüt, er lief bei 49 Internationalen Festivals und gewann sechs Hauptpreise. 2018 drehte ich meinen zweiten Film Hans im Pech, der gegenwärtig bei internationalen Filmfestivals eingereicht wird. Er erhielt bereit acht Hauptpreise. 2019 bekam ich für das Treatment Lenka, eine Filmadaption meines Erstlingsromans, von der FFF BAYERN eine Drehbuchförderung. Das Drehbuch schreibe ich gerade. Der Duft meines Vaters” ist mein zweiter Roman. Literatur Radio Hörbahn on Stage Das Literatur Radio Hörbahn lädt zur Radio-Aufzeichnung ein. Es ist eine eher intime, fast familiäre Location in der bis zu 25 Zuhörer Platz finden. Es kostet selbstverständlich keinen Eintritt und die Zuschauer kommen wie in unser Tonstudio und sind einfach bei der Aufnahme dabei. Eine Voranmeldung als Zuschauer ist nicht notwendig. Anschließend gibt es Gespräche bei Pizza, Wein, Bier und guter Gesellschaft. 2x im Monat, an jedem 1. und 4. Mittwoch, Beginn um 19 Uhr, lädt das Literatur Radio Hörbahn in die P Bar – Das Provisorium ein. Wir haben uns entschieden die Aufzeichnung nicht im sterilen Studio, sondern in einer Kunst und Literaturbar zu machen. Präsentiert wird entweder ein/e Autor/in, ein Buch oder ein literarisches Projekt. Die AutorInnen lesen ca. 20-30 Minuten aus ihren Werken. Anschließend erzählen sie in einem ausführlichen Interview (bis zu 50 Minuten lang über die Entstehung ihrer Bücher, Recherchen, Hindernisse , ihre Art zu schreiben, Herausforderungen, Figuren, Plots und ihr persönliches Leben, den Literaturbetrieb uvm. Die Abende umfassen alle Formen der Literatur – Lyrik, Prosa, Romanauszüge, Kurzgeschichten, kurze Erzählungen, experimentelle Texte, Diskussionsrunden, Theater, Hörspiele usw. Wir freuen uns auf alle Themen, alle Genres, auf Selfpublisher ebenso wie auf etablierte Verlagsautoren Literaturpreisträger und abgefahrene Fische. Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und mit Erlaubnis der AutorInnen und Verlage für unser internationales Publikum erreichbar ins Internet gestellt. Das Literatur Radio Hörbahn kann von AutorInnen, Verlagen und Gästen selbstverständlich verlinkt und für eigene (Marketing-)Zwecke verwendet werden. Bei Texten, die in Verlagen veröffentlicht wurden, sollte vorher unbedingt die Genehmigung der Verlage zur Veröffentlichung im Radio vorliegen.
1:08:07
December 11, 2019
Binette Schroeder – eine Matinee zum 80. Geburtstag der bekannten Kinderbuchillustratorin – eine Reportage von Uwe Kullnick
Begrüßung: Dr. Christiane Raabe Laudatio: Herwig Bitsche, Verleger des NordSüd Verlages Gespräch: Roswitha Budeus Budde spricht mit Binette Schroeder über ihre Arbeit als Bilderbuchillustratorin Die Journalistin Roswitha Buddeus Budde spricht mit Binette Schroeder über ihre Aufgaben, Möglichkeiten und Spielräume der Bilderbuchillustration. Begrüßung, Laudatio und Podiumsdiskussion Mit ihrem Mann Peter Nickl hat sie anlässlich ihres 80. Geburtstag eine Jubiläumsausstellung kuratiert, die einen eher privaten Aspekt ihres künstlerischen Wirkens zeigt: bebilderte Briefumschläge, die von der übersprudelnden Fantasie der Illustratorin, ihrer scharfen Beobachtungsgabe und ihrem feinsinnigen, mitunter auch frechen Humor zeugen. Ausstellung  Oh wie bezaubernd schön! Mir ging es immer um den Blick hinter die Kulisse, wo es um die stillen, scheuen, ängstlichen, traurigen, unsicheren und zornigen Seiten, die ein Kind auch hat, geht. Dieser Satz Binette Schroeders könnte über ihrem preisgekrönten Illustrationswerk stehen. Binette Schroeders magischer und bezaubernder Bilderbuchkosmos ermutigt Kinder, in Spielzeug- und Traumwelten einzutauchen und daraus innerlich gestärkt wieder aufzutauchen. Ihr "Lupinchen" und ihre "Laura" sind Klassiker der Kinderliteratur, ihre kompositorisch durchdachten, farblich fein gestimmten, atmosphärisch dichten Illustrationen haben die Bilderbuchästhetik bereichert und neue Wege der Illustration für Kinder erschlossen.Außerdem hat der Verlag NordSüd einen Sammelband mit ihren Bilderbüchern mit dem Titel  "Bilderbuchbrunnen" herausgegeben. Zur Veranstaltung erscheint eine limitierte Sonderauflage mit einer signierten Lithographie der Illustratorin.
1:09:18
December 9, 2019
Lyrik wiedergehört: Gedichte zum 2. Advent – zusammengestellt von Manfred Orlick
Zum 2. Advent hat Manfred Orlick einige Gedichte zusammengestellt. Gedichte, die man nicht mehr kennt und leider nicht in den Medien hört. Dennoch sind sie hörenswert und bringen einen Hauch von ihrer Zeit in unsere Zeit. Das Team von Literatur Radio Hörbahn wünscht Ihnen allen einen schönen 2. Advent.
05:30
December 8, 2019
Kids Corner: Uwe Kullnick liest in der Grundschule Erding aus seinem Buch "Leopard, Stachelschwein & Co." den "Stachelschweintanz"
Leopard, Stachelschwein & Co. ist ein Buch für junge Leser von 7-14 Jahren. Aber auch Erwachsene sind hier völlig richtig. Hier geht um Forschung und Abenteuer mit nicht alltäglichen wilden Tieren. Abgeschlossene Tiergeschichten voller Unterhaltung, Spannung und Informationen erwarten den Leser. In Afrika wird ein Stachelschwein aus einer Falle befreit, was mit vielen Schwierigkeiten, aber auch einer Menge Spaß verbunden ist. Am Golf von Neapel spielt ein schlauer Krake Wissenschaftlern Streiche. Sie und der Krake müssen sich vor Haien vorsehen. In Sri Lanka stolpert der Autor überall über Schlangen, Fliegende Hunde, Mungos, Büffel und wilde Schweine. Auch der gesuchte Leopard ist viel näher als alle glauben. In diesem Buch kommt die Lust an Tieren, das spielerische Verstehen ihres Verhaltens und die Beschäftigung mit ihnen nicht zu kurz. Ungewöhnliche, exotische Wildtiere und die Abenteuer der Forscher reißen den (Vor-)Leser mit. Man spürt die Freude des Autors am Erzählen seiner Abenteuer. Lernen muss nicht weh tun, oder zum Gähnen reizen. Uwe Kullnick, Dr. rer. nat., ist seit 2012 freier Schriftsteller, Journalist, Blogger sowie Intendant und Gründer des Literatur Radio Hörbahn. Der Biologe studierte Neurophysiologe, Anthropologie, und forensische Sexualpsychologie, lehrte Vergleichende Anatomie, Allgemeine Physiologie und Sinnesphysiologie. Seit 2010 schreibt er Romane (teilweise als Ghostwriter), Erzählungen, Kinder-, Jugend- und medizinische Sachbücher sowie Hörspiele, war Redakteur des literarischen Magazins Journal, verantwortlicher Redakteur der FDA Anthologien, Chef-Redakteur Literabiles sowie freier Mitarbeiter beim Wochenanzeiger München (Kolumne). 2015 – 2017 war er Präsident des FDA Bundesverbandes und 2014-19 Vorsitzender des Freien Deutschen Autorenverbandes Bayern (FDA). In 2015 Gründete er zusammen mit Ver.di Verband Deutscher Schriftsteller das Podcastradio Literaturradio Bayern. Inzwischen ist es das unabhängige Literatur Radio Hörbahn. U.K. war Mitglied der Deutschen Literaturkonferenz, des Deutschen Literaturfonds und des Deutschen Kulturrates (Fachausschuss Arbeit und Soziales), sowie im Beirat der Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel.
23:30
December 6, 2019
Literaturkritik.de: Historischer Roman einmal anders? Romanhaftes Erzählen von Geschichte. Vergegenwärtigte Vergangenheiten im beginnenden 21. Jahrhundert.
Die Weiterentwicklung einer Roman-Untergattung in der Gegenwart in Buch: Romanhaftes Erzählen von Geschichte. Vergegenwärtigte Vergangenheiten im beginnenden 21. Jahrhundert. (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, Band 148). Herausgegeben von Daniel Fulda und Stephan Jaeger In Zusammenarbeit mit Elena Agazzi. Eine Rezension von Julia Stetter Der Historische Roman ist keine Neuheit unserer Zeit. Schon im 19. Jahrhundert erreichte er eine größere Leserschaft. Oft wird er mit dem schottischen Schriftsteller Walter Scott in Verbindung gebracht. Dennoch ist es gerade unserer Gegenwart, in der sich wiederum eine Blütephase des Historischen Romans abzeichnet. Zahlreich sind aktuelle Publikationen, die romanhaftes Geschehen in einen historischen Kontext setzen. Diesem Umstand widmet sich der Sammelband Romanhaftes Erzählen von Geschichte, der von Daniel Fulda und Stephan Jaeger herausgegeben wurde. Es las Marlisa Thumm Den Text der Rezension finden Sie hier.
14:31
December 4, 2019
Rezensionen: Gerhard Luhofer spricht über das Buch von Yoko Ogawa: "Das Geheimnis der Eulerschen Formel"
Man sagt von ihr, sie sei die schönste aller mathematischen Formel (vgl. z.B. hier: https://www.spektrum.de/kolumne/die-schoenste-formel-der-welt/1461437), kurz ist sie, prägnant und sie vereint sowohl fundamentale Größen der Mathematik (die Kreiszahl π, die Eulersche Zahl e, die imaginäre einheit i, die neutralen Elemente für Multiplikation und Addition, die 1 und die Null) als auch fundamentale Rechenoperationen: die Multiplikation, die Addition, die Potenzierung. Diese (genauer Eulersche Identität) genannte Formel ergibt sich aus der allgemeiner gültigen Eulerschen Formel: „e hoch (iy) = cos(y) + i sin(y)“ für den Spezialfall, daß y gleich π ist. Das nur zur Einleitung, der Fundstellen im Internet zum Thema sind viele für alle, die sich weiter informieren wollen.
14:03
December 3, 2019
Hörbahn on Stage: Katja Brandis liest aus "Khyona" und erzählt über sich und ihre Bücherwelten
Ein Jahr ist vergangen, seitdem Kari das magische Isslar mit seinen Eisdrachen, Elfen und Vulkanen zurückgelassen hat. Doch die Sehnsucht nach dem charismatischen Andrik und die Ungewissheit darüber, wer sie ist, lassen Kari nicht los und treiben sie zurück nach Island. Doch kaum ist Kari durch das Grüne Tor nach Isslar getreten, gerät sie in einen Strudel aus Machtspielen und Intrigen. Denn was Kari bei ihrer Ankunft nicht ahnt: Auch die Assassinin Cecily ist nach Isslar zurückgekehrt. Mit einer ganz eigenen Mission: Cecily will nicht nur den schönen, geheimnisvollen Andrik für sich gewinnen, sondern auch die Macht über Khyona an sich reißen. Und sie ist nicht die Einzige, die Unfrieden und Krieg mit sich bringt: Seit Jahren bedroht der Kampf gegen die Eisdrachen den Frieden der Stadt. Karis besondere Bindung zu diesen mächtigen Geschöpfen macht sie zu einer ganz besonderen Vermittlerin – und stellt ihre Beziehung zu Andrik auf eine schwierige Probe. Bestsellerautorin Katja Brandis lässt die Herzen aller „Woodwalkers“- und „Game of Thrones“-Fans höher schlagen. Endlich erscheint Band 2 des mitreißenden Fantasy-Meisterwerks. Traumhafte Landschaften, magische Figuren: Sturmbögen, Geysire, Vulkane, Silberfalken, Eisdrachen, Elfen und Trolle machen den Mythos Island lebendig. Magisch, politisch, hoch romantisch: Isslar ist alles, von dem Jugendliche lesen wollen. Im Mittelpunkt des zweiten Bandes stehen Andrik und ein filmreifer Kampf voll großer Gefühle. Katja Brandis, Jahrgang 1970, begann schon als Kind zu schreiben, oft Geschichten, die in fernen Welten spielten. Sie studierte Amerikanistik und Anglistik und arbeitete danach als Journalistin (unter anderem für die Süddeutsche Zeitung) und als Verlagslektorin, bis sie ihren Traum wahrmachen und sich als freie Autorin selbständig machen konnte. Bekannt ist sie für ihre All-Age-Romane wie „Khyona“ „Ruf der Tiefe“, „Vulkanjäger“, „White Zone“ und „Floaters – Im Sog des Meeres“ sowie Woodwalkers und Seawalkers, ihre Fantasy-Reihen ab 10 Jahren, die regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste zu finden ist. Katja Brandis lebt mit Mann, Sohn und drei Katzen in der Nähe von München. Moderation: Katharina Glück
1:02:26
December 3, 2019
Lyrik wiedergehört: Gedichte zum 1. Advent – zusammengestellt von Manfred Orlick
Zum 1. Advent hat Manfred Orlick einige Gedichte zusammengestellt. Gedichte, die man nicht mehr kennt und leider nicht in den Medien hört. Dennoch sind sie hörenswert und bringen einen Hauch von ihrer Zeit in unsere Zeit. Das team von Literatur Radio Hörbahn wünscht Ihnen allen einen schönen Advent.
07:42
December 1, 2019
Kids Corner: Weihnachtsbücher Lyrik für Kinder und Erwachsene empfohlen von Uwe Michael Gutzschhahn
Vier Kerzen, drei Könige, zwei Augen, ein Stern: 24 Weihnachtsgedichte – Neue Weihnachtsgedichte von Arne Rautenberg, Ein Sack voller Gedichte von Arne Rautenberg! Was drin ist, möchtet ihr wissen? Alles, was das Herz zum Fest begehrt: Kerzen, Lieder, Leckereien. Wichtel, Wünsche, Tannenbaum. Vom hohoho bis pipapo. Es fehlt also nichts, doch hat der Dichter alles einen Tick anders aufgehängt und arrangiert. So flicht er das Lametta ins Haar von Marietta. Er rettet die Weihnachtsgans, nennt sie erst Hans und tauft sie dann ganz schnell auf den Namen Isabell. Aus dem Weihnachtsmann macht er ein Weihnachtsmännchen, aus dessen großer Hand ein Händchen und aus dem Sack ein Säckchen mit winzigen Päckchen. Oft lustig und ungestüm, manchmal leise und besinnlich runden sich Rautenbergs Verse mit Katrin Stangls Illustrationen – in Weihnachtsrot und Blau und voller schöner Einfälle! – zu einem Bändchen, das der ganzen Familie gefällt. Hier finden Sie den Rezensionstext Rezension Rautenberg Jetzt noch ein Gedicht, und dann aus das Licht! Poesie zur guten Nacht von Kenn Nesbitt Ein Fest für Sprachverdreher und Reimkünstler. Von über 100 deutschsprachigen AutorInnen übersetzt – genial illustriert von Christoph Niemann Ein großer, prächtiger Band voller Gutenachtgedichte – ein ganz besonderes Betthupferl für Kinder und Eltern. Ob Wortspielerei, einfache Reime zum Auswendiglernen und immer wieder Aufsagen oder klassisches Kindergedicht rund um Mond, Sternenhimmel und Teddybär – diese Gedichte sind direkt in die Lebenswelt der Kinder hineingeschrieben von über 130 amerikanischen AutorInnen. Sie stecken voller Abenteuer und Lebensfreude, erzählen von Kinderbuchhelden, Märchenfiguren und Fantasiewesen und wecken die Lust an Sprache und Poesie. Ein Hausbuch für die ganze Familie mit unverwechselbaren Illustrationen von Christoph Niemann. Mit großer Leidenschaft übersetzt von namhaften deutschsprachigen AutorInnen und ÜbersetzerInnen. Hier finden Sie den Rezensionstext Rezension Nesbitt
24:50
November 30, 2019
Lesung: Milena Moser liest aus ihrem Buch "Das schöne Leben der Toten"
Der Tod ist immer da, ist Teil des Lebens und des Alltags, wird nicht versteckt und nicht tabuisiert. Man spricht über ihn nicht im Flüsterton und man wechselt nicht die Straßenseite, wenn man einem Hinterbliebenen begegnet. Das ist der Unterschied zwischen der mexikanischen und der europäischen Kultur. In Mexiko freut man sich auf den Tag der Toten wie auf keinen anderen. Denn an diesem Tag sind die Muertitos, die geliebten Verstorbenen, zu Gast. Sie statten den Lebenden nur einen Besuch ab, wenn sie nach allen Regeln der Kunst bezirzt werden, denn, wo auch immer sie sind, es geht ihnen blendend. Milena Moser hat eine sehr persönliche Geschichte über den Día de los Muertos geschrieben, der für sie eine ganz besondere Bedeutung hat. Ihr Partner Victor-Mario Zaballa, ein mexikanischer Künstler, leidet selbst an einer tödlichen Krankheit und tut dies ohne Furcht und Schrecken, denn er weiß: Die Toten haben die beste Zeit ihres Lebens. Wir müssen nicht um sie trauern, wir können uns darauf freuen, eines Tages mit ihnen ein fröhliches Wiedersehen zu feiern. Milena Moser, 1963 in Zürich geboren, ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Schweiz. 2015 emigrierte sie nach Santa Fe, New Mexico. Moderation: Prof. Dr. Eveline Dürr, Institut für Ethnologie Interview und Aufnahme: Katharina Glück
1:02:01
November 27, 2019
Rezensionen: Gerhard Luhofer spricht über das Buch von Dana von Suffrin "Otto"
In der Person der Autorin dieses Romans, Dana von Suffrin, ist eine interessante Kombination von Tätigkeiten vereint, denn neben dem Schreiben dieses Textes arbeitet von Suffrin als Post-Doc in der LMU in der auf Pflanzen und Biologie konzentrierten Zionismusforschung. Die Titelfigur ihres ersten Romans ist Otto, dessen jüdischer Name Shimon ist – oder war. Denn letzteres deutet die Autorin am Schluss ihres Romanes an, ohne es explizit zu benennen. Und dies ist auch kein Spoiler meinerseits, denn der Roman um diesen Otto und seine zwei Töchter Timna, die Erzählerin und Babi, deren ein Jahr jüngere Schwester setzt in einem Krankenhaus ein, in dem Otto in bedauernswertem Zustand eingewiesen ist.
11:27
November 26, 2019
Lyrik Wiedergehört: KLABUND (Alfred Henschke) "Morgenrot! Klabund! – Die Tage dämmern!"
Klabund (4. November 1890 – 14. August 1928) hieß bürgerlich Alfred Georg Hermann Henschke und war ein deutscher Schriftsteller. Alfred Henschke war der Sohn eines Apothekers. Im Alter von 16 Jahren erkrankte er an einer Rippenfellentzündung und später an Tuberkulose. Ein erster Band mit Gedichten erschien 1913 in Berlin unter dem Titel Morgenrot! Klabund! Die Tage dämmern! In München erhielt er Zugang zur Bohème und machte unter anderem die Bekanntschaft von Frank Wedekind. Klabund verfasste 25 Dramen und 14 Romane (zum Teil erst postum veröffentlicht), viele Erzählungen und Gedichte. Er starb jung in einer Lungenheilanstalt in Davos.
31:26
November 24, 2019
Hörbahn on Stage PREMIERE: Bettina Brömme liest aus "Des Glückes dunkle Seele" und erzählt über sich und ihr Buch
Als die Cutterin Christine Winterall den Münchner Juwelier Alexander Helin kennenlernt, glaubt sie, endlich den Lebensgefährten gefunden zu haben, nach dem sie sich immer gesehnt hat.Mit ihrer Liebe will sie den scheinbar so sanften Mann vor düsteren Vergangenheit retten. Zu spät bemerkt sie die Abgründe, die in seiner dunklen Seele lauern. Ihr Versuch, diejenigen zu schützen, die er ins Verderben stürzen will, endet in einer Katastrophe. Und nicht nur das: Christine wird für ein Verbrechen verurteilt, dass sie nicht begangen hat. Kann sie nach neun Jahren im Gefängnis endlich für Gerechtigkeit sorgen?
2:02:17
November 22, 2019
Autoren: Yrsa Sigurdardottir – liest im Krimifestival München "R.I.P."
R.I.P.: Thriller (Kommissar Huldar und Psychologin Freyja, Band 3) Dunkel. Brutal. Gnadenlos. Er lässt sie um Verzeihung flehen. Dann mordet er kalt und brutal. Zwei Jugendliche sind seine Opfer, ein Junge wird noch vermisst. Welche Verbrechen haben sie begangen, um den Tod zu verdienen? Kommissar Huldar und Psychologin Freyja ermitteln. Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den “besten Kriminalautoren der Welt” (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit “Das letzte Ritual”, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.
1:14:42
November 22, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Schullesereihe "So fremd wie wir Menschen" – Annika Reich liest am Edith-Stein-Gymnasium in München
Die Reihe „So fremd wie wir Menschen“ setzt auf Lesungen und Diskussionen nicht nur mit Erwachsenen und Tonangebern, die ihre festen Meinungen oft schon haben, sondern mit Heranwachsenden, mit Schülerinnen und Schülern, die von dem Flüchtlingsthema mindestens ebenso betroffen sind und ganz eigene Erfahrungen und Blickwinkel darauf haben. Unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst möchte die Schullesereihe mit Jugendlichen aus allen Schultypen Texte lesen, die aktuelle Situation diskutieren, über Hoffnungen und Ängste sprechen – und Anregungen zum eigenen kreativen Umgang damit bieten. Anfang 2018 besuchte Schriftstellerin Nora Gomringer, Leiterin des Internationalen Künstlerhauses „Villa Concordia“, gemeinsam mit dem Literaturportal Bayern das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg und las für die Schülerinnen und Schüler ihre Geschichte „Mein Name ist Inge Schmidt“. Kooperationspartner: Bayerische Staatsbibliothek Literatur Radio Hörbahn Redaktion: Literaturportal Bayern Realisation: ukullnick
15:24
November 21, 2019
Autoren: "Der Kameramann" – Monolog von Christian Callo
Der Autor Christian Callo ist neben vielem anderen auch ein Künstler in Sachen literarischer Monologe. Mit der Szene “Der Kameramann” lädt er zu einem Selbstgespräch über den Krieg und die Berichterstattung darüber ein. Die These seines Kameramannes: Ohne Berichte über Krieg, gäbe es die Welt nicht. Die Textgrundlage zu diesem Monolog finden Sie in seinem Buch: “Zum Garten. Mir nach!”
1:04:24
November 21, 2019
Rezensionen: Gerhard Luhofer spricht über das Buch von Antje Vollmer "Doppelleben"
Antje Vollmer erinnert in ihrer Doppelbiografie über das Ehepaar Gottliebe und Heinrich von Lehndorff an einen der Angehörigen des Widerstands vom 20. Juli 1944 gegen Hitler, dessen Namen in der Öffentlichkeit weniger präsent ist. Heinrich von Lehndorff war jemand, der mehr im Hintergrund gewirkt hat, auf seinem Besitz in Ostpreussen lag die “Wolfsschanze”, Hitlers bekanntestes Führerhauptquartier. Die Biographie eines Mannes des 20. Juli ist gleichzeitig auch eine Geschichte des Attentats auf Hitler, die hier von Antje Vollmer sehr behutsam und mit viel Respekt vor den Attentätern beschrieben wird. Den Text der Rezension finden Sie hier.
29:56
November 19, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Schullesereihe "So fremd wie wir Menschen" – Nora Gomringer liest am E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium, Bamberg
Die Reihe „So fremd wie wir Menschen“ setzt auf Lesungen und Diskussionen nicht nur mit Erwachsenen und Tonangebern, die ihre festen Meinungen oft schon haben, sondern mit Heranwachsenden, mit Schülerinnen und Schülern, die von dem Flüchtlingsthema mindestens ebenso betroffen sind und ganz eigene Erfahrungen und Blickwinkel darauf haben. Unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst möchte die Schullesereihe mit Jugendlichen aus allen Schultypen Texte lesen, die aktuelle Situation diskutieren, über Hoffnungen und Ängste sprechen – und Anregungen zum eigenen kreativen Umgang damit bieten. Anfang 2018 besuchte Schriftstellerin Nora Gomringer, Leiterin des Internationalen Künstlerhauses „Villa Concordia“, gemeinsam mit dem Literaturportal Bayern das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg und las für die Schülerinnen und Schüler ihre Geschichte „Mein Name ist Inge Schmidt“. Kooperationspartner: Bayerische Staatsbibliothek Literatur Radio Hörbahn Redaktion: Literaturportal Bayern Realisation: ukullnick
08:58
November 19, 2019
Interview: Uwe Kullnick spricht mit Dr. Meike Zwingenberger (Geschäftsführerin) über das Amerikahaus München – Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
Das Interview mit Dr. Meike Zwingenberger, Geschäftsführerin der Stiftung Bayerisches Amerikahaus wurde im Amerikahaus München aufgezeichnet. Hören Sie zusätzlich den Vortrag von Dr. Meike Zwingenberger über die Re-Education nach dem zweiten Weltkrieg.
46:12
November 18, 2019
Re-Education im Nachkriegsdeutschland – Ein Vortrag von Dr. Meike Zwingenberger – Amerikahaus München
Nach dem Zweiten Weltkrieg riefen US-Amerikaner zur „re-education” der Deutschen die später so genannten Amerikahäuser ins Leben – auch in München. Hier entwickelte sich das Amerikahaus bald zu einer der aktivsten US-amerikanischen Kultureinrichtungen in Europa. Wie sah die Arbeit dieser Institution in ihrer Anfangszeit konkret aus? An welchem Demokratie-Verständnis orientierte sie sich? Erfahren Sie durch diesen Vortrag mehr über diese Institution und ihren Beitrag zur Demokratisierung der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Den Vortrag hielt DR. MEIKE ZWINGENBERGER, Geschäftsführerin der Stiftung Bayerisches Amerikahaus. VERANSTALTER: Münchner Volkshochschule Stiftung Bayerisches Amerikahaus
42:53
November 18, 2019
Lyrik: "Historische Lyrik des Ostens" Teil 9/30 Türkei
Unsere Reihe  “Historische Lyrik des Ostens” zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan. Sie hören im Teil 9/30 Lyrik  aus der Türkei Quelle der Lesung (Auszüge) ist: “Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953, Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.
13:12
November 17, 2019
Prinz Rupis Buchtipps: "Trotz alledem" Mein Leben – mit exklusivem Fotomaterial – Autobiographie von Hannes Wader
Zwischen Politik und Poesie: Ein bewegendes Zeitzeugnis der Bundesrepublik „Trotz alledem“: Hannes Waders Lebensgeschichte ist Arbeiterlied, Folksong und großer deutscher Gesellschaftsroman zugleich, geschrieben vom legendären Songwriter selbst. Kraftvoll, berührend, episch und poetisch wie in seinen Liedern erzählt Hannes Wader, was ihn und seine Musik geprägt hat: Nachkriegszeit auf dem Land, 68er-Jahre in Berlin, Deutscher Herbst, Friedensbewegung, der Kampf für eine gerechtere Welt und der Abschied von Illusionen. Ein Leben unter Frauen und Künstlern, mit Hunden und Pferden, Georges Brassens und Bob Dylan. Dieses Buch ist durch und durch Wader: direkt und aufrichtig, humorvoll, sarkastisch und nachdenklich-kritisch, voller Achtung für alle, die von einer besseren Welt träumen und für sie handeln.
15:18
November 17, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Vortrag von Jaroslav Rudiš "Mein Weg zu unseren Deutschen"
Jaroslav Rudiš zu seinem Vortrag: „Eine Eisenbahnreise aus dem Böhmischen Paradies, wo ich geboren bin, nach Reichenberg,  wo ich Deutsch und Geschichte studierte habe, und weiter nach Berlin, wo ich zur Zeit lebe, und von dort über Prag und Pilsen ins verlassene Altvatergebirge, wo ein einsamer Eisenbahner lebt, der nachts die Züge aus der Vergangenheit sieht. Die Reise führt an den Orten vorbei, wo meine Romane und Geschichten spielen, wo sich Tschechen und Deutsche treffen und wo das Bier richtig gut schmeckt.“ Externe Links: Website zu Alois Nebel Jaroslav Rudiš bei Voland & Quist Tschechisches Zentrum München Redaktion: Literaturportal Bayern Realisierung: ukullnick
08:26
November 16, 2019
Hörbahn on Stage: Richard Lorenz liest aus seinem Krimi "Hinter den Gesichtern", und erzählt von seinem Schreiben. An der Gesprächsrunde nahm seine Literaturagentin Michaela Gröner teil.
Eine verschlafene Kleinstadt. Hinter vorgehaltener Hand erzählt man sich, dass die alleinerziehende Krankenschwester Lisbeth Broussard das zweite Gesicht hat. Seit sie als junges Mädchen in einem intuitiven Moment ausgerechnet den achtbaren Schuldirektor als grausamen Serienmörder enttarnte, feiert man sie einerseits als Heldin – andererseits hält man respektvoll Abstand von der wunderlichen Frau mit den rabenschwarzen Augen, die scheinbar mehr sieht, als so manchem im Ort lieb sein kann … Richard Lorenz, Jahrgang 1972, arbeitete zunächst in der onkologischen Pflege und Palliativmedizin, später als Konzertveranstalter / Booker sowie freier Journalist, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung Freising. 2014 debütierte er mit seinem Roman Amerika Plakate bei der Edition Phantasia, wo 2016 auch sein zweiter Roman Frost, Erna Piaf und der Heilige erschien. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von München. erzähl:perspektive Literaturagentur Michaela Gröner & Klaus Gröner GbR Büro 1: Hohenzollernstraße 69 • D – 80796 München Büro 2: Karl-Theodor-Str. 82 • D – 80803 München t +49 (0)89 20 33 99 26 • f +49 (0)89 20 33 99 25 info@erzaehlperspektive.de • www.erzaehlperspektive.de Facebook • Twitter • Instagram Manuskriptzusendungen Die Moderation hat Uwe Kullnick.
1:11:26
November 15, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Lesung von Peter Stamm bei den Laufer Literaturtagen
“Weit über das Land“ – Lesung mit Peter Stamm Um besser schreiben zu können, bemühte sich Peter Stamm früh um ein tieferes Verständnis des Menschen. Nach der kaufmännischen Lehre studierte der Schweizer Schriftsteller deshalb u.a. Psychopathologie und war an psychiatrischen Kliniken tätig. Aufenthalte in New York und Paris folgten. Mit seinem vierten, 2016 für das Kino verfilmten Roman Agnes gelang ihm 1998 ein fulminanter Durchbruch. Seither verfasste Peter Stamm, dessen vielfach ausgezeichnete Werke in 37 Sprachen vorliegen, vier Erzählsammlungen, Theaterstücke, Hörspiele sowie weitere fünf Romane, zuletzt 2014 Nacht ist der Tag. Lesereisen führten den Hölderlinpreisträger in die ganze Welt. Sein aktueller Roman Weit über das Land stand 2016 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Redaktion: Literaturportal Bayern Realisierung: ukullnick
22:47
November 15, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Das Konvolut: "Leere Räume erinnern sich an uns" von Fridolin Schley. Ein Hörstück
Zusammen mit der Gruppe „Das Konvolut“ hat Fridolin Schley die Erzählung “Leere Räume erinnern sich an uns” aus seinem bei der autorenedition sarabande erschienenen E-Book “Die leuchtende Stadt” als Hörstück inszeniert und aufgenommen. „Das Konvolut” folgt dem musikalischen Prinzip des Zusammenfließens. Ein Ton ist nichts ohne seinen Zusammenhang, der im Moment des Entstehens schon wieder vergeht. Und dabei doch etwas hinterlässt. So versteht die Gruppe auch Literatur. Nicht als in papiernen Stein gehauen, sondern als Klangtexte voller Rhythmus, Stimmen und Melodie. Meistens interpretiert die Gruppe Stadtgeschichten. Denn auch die Stadt bedeutet größtmögliche, unentwegt zusammen und durcheinander fließende Vielfalt auf kleinstem Raum. „Das Konvolut“ öffnet diese Hörräume und bespielt sie als urbane Narration in Schizophonie. “Das Konvolut” sind: Katharina Neudorfer (Stimme), Erik Weingarten (Sound) und Kilian Kemmer (Keys). Redaktion: Literaturportal Bayern Realisierung: ukullnick
19:38
November 14, 2019
Autoren: Oliver Pötzsch – Buchpremiere im Krimifestival München! "Der Lehrmeister"
Zweiter Teil der spannenden Saga um Dr. Faustus. Ein faustisches Spektakulum mit Musik, Puppen, Gift und Zauberei! Der goldene Herbst 1518 neigt sich dem Ende. Sechs Jahre sind vergangen, seitdem der berühmte Magier Johann Georg Faustus aus Nürnberg geflohen ist. Sein Ruhm ist gewachsen, selbst an den Höfen von Herzögen, Grafen und Bischöfen sucht man seinen Rat. So als würde der Herrgott – oder sein böser Gegenspieler? – eine schützende Hand über ihn halten. Gemeinsam mit seinem neuen Gefährten Karl Wagner und der jungen Gauklerin Greta, seiner Ziehtochter, reist er als Quacksalber und Astrologe durch die Lande. Doch Johann spürt, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Sein Erzfeind Tonio ist noch nicht besiegt. Tief im Inneren weiß Johann, dass das Böse zurückkehren und erneut seine Hand nach ihm ausstrecken wird … Oliver Pötzsch: Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der “Henkerstochter”-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Veranstalterr: Krimifestival München  Ullstein Verlag, List Hardcover Krimifestival, Planung und Realisation: Sabine Thomas Aufnahme, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
1:24:29
November 13, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Das Konvolut: "Die Königin" von Fridolin Schley. Ein Hörstück
Zusammen mit der Gruppe „Das Konvolut“ hat Fridolin Schley die Erzählung “Die Königin” aus seinem bei der autorenedition sarabande erschienenen E-Book “Die leuchtende Stadt” als Hörstück inszeniert und aufgenommen. „Das Konvolut” folgt dem musikalischen Prinzip des Zusammenfließens. Ein Ton ist nichts ohne seinen Zusammenhang, der im Moment des Entstehens schon wieder vergeht. Und dabei doch etwas hinterlässt. So versteht die Gruppe auch Literatur. Nicht als in papiernen Stein gehauen, sondern als Klangtexte voller Rhythmus, Stimmen und Melodie. Meistens interpretiert die Gruppe Stadtgeschichten. Denn auch die Stadt bedeutet größtmögliche, unentwegt zusammen und durcheinander fließende Vielfalt auf kleinstem Raum. „Das Konvolut“ öffnet diese Hörräume und bespielt sie als urbane Narration in Schizophonie. “Das Konvolut” sind: Katharina Neudorfer (Stimme), Erik Weingarten (Sound) und Kilian Kemmer (Keys). Redaktion: Literaturportal Bayern Realisierung: ukullnick
17:55
November 13, 2019
Literaturkritik.de: Die geheimen Stasi-Berichte des Jahres 1989 an die Partei- und Staatsführung der DDR – Daniela Münkel: Die DDR im Blick der Stasi 1989
In der Edition „Die DDR im Blick der Stasi“ offenbaren diese Berichte einen Eindruck von Realitätsnähe und Weltfremde Eine Rezension von  Manfred Orlick Die Zentrale Auswertungs- und Informationsgruppe (ZAIG) war das „Funktionalorgan“ des Ministers für Staatssicherheit und somit die wichtigste Schaltstelle im Ministerium für Staatssicherheit (MfS), in der nahezu alle komplexen Stabsfunktionen konzentriert waren. Zu den Aufgaben der ZAIG zählte unter anderem auch die Berichterstattung an die engere Partei- und Staatsführung der DDR – vor allem die Mitglieder des SED-Politbüros wurden über einzelne sicherheitspolitische Ereignisse und Vorgänge in Kenntnis gesetzt. Über 36 Jahre wurden Berichte in unterschiedlichen Formen angefertigt, die heute eine zeitgeschichtliche Quelle von hohem historischen Wert sind … Es las Uwe Kullnick Den Text der Rezension finden Sie hier.
09:31
November 12, 2019
Literaturkritik.de: Ein schwäbischer Bauernhof und die Suche nach der verlorenen Zeit – Volker Demuth: "Niederungen und Erhebungen"
Volker Demuth schreibt über den Großvaterbauernhof und seine eigene Geschichte. Eine Rezension von Georg Patzer „Tatsächlich begann ich im Bauernhaus der Großeltern ein Gespür für einen Ort zu entwickeln, an dem vieles verschwunden und unsichtbar geworden war, das dabei jedoch nicht aufgehört hatte, Teil und Wirkkraft der Gegenwart zu sein, selbst wenn ich mich nicht in der Lage sah, mir irgendetwas davon erklären zu können.“ Kindheitserinnerungen an einen schwäbischen Bauernhof, in der Nähe von Ulm, den der Urgroßvater nicht geerbt, sondern 1890 gekauft hat und damit vom Tagelöhner zum Grundbesitzer wurde. Volker Demuth erzählt von seinen Kinderspielen und Entdeckungsreise im Haus und auf der Bühne (schwäbisch für Dachboden) und geht dabei bis zurück zum Bauernkrieg im 16. Jahrhundert, denn offensichtlich hat dieser Bauernhof in jener Zeit eine große Rolle gespielt: Auf diesem Hof haben sich die aufständischen Bauern getroffen und zogen dann durch das Land, bis sie blutig besiegt wurden. Ihre berühmten „Zwölf Artikel“ nahmen hier ihre Gestalt an … Es las Marlisa Thumm Den Text der Rezension finden Sie hier.
09:40
November 12, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Margarete Moulin über die Verhinderung einer Abschiebung
Am 9. März fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn. Redaktion: Literaturportal Bayern Realisierung: ukullnick
11:06
November 12, 2019
Lyrik Wiedergehört: Gedichte von August Stramm – "Die Nacht"
August Stramms neue überraschende Wortkunst wirkte beispielgebend auf viele Autoren. Dieser Band präsentiert alle Gedichte, die in seinen letzten Lebensjahren veröffentlicht wurden, sowie auch diejenigen, die erst postum publiziert worden sind. Joerg K. Sommermeyer (JS), geb. am 14.10.1947 in Brackenheim,  Edition von Werken Josefa Gerhäusers, Franz Trellers, Oskar Panizzas, Fritz von Ostinis, Hugo Balls, Carl Einsteins, Ludwig Rubiners, Franz Kafkas, Heinrich von Kleists, Christian Morgensterns, Robert Müllers, Joseph von Eichendorffs, Adelbert von Chamissos, Georg Büchners, Denis Diderots, Wilhelm Heinrich Wackenroders, E. T. A. Hoffmanns, Heinrich Heines. Rainer Maria Rilkes, Annette von Droste-Hülshoffs, Jeremias Gotthelfs und Marie von Ebner-Eschenbachs. Joerg K. Sommermeyer (JS) lebt in Berlin. August Stramm, geboren am 29. Juli 1874 in Münster, gestorben am 1. September 1915 bei Horodec (östlich Kobryn, heute Weißrussland); während eines Sturmangriffs an der Ostfront gefallen. Bedeutender Dichter und Dramatiker des deutschen Expressionismus. Sprecher: Uwe Kullnick
10:28
November 11, 2019
Literaturkritik.de: Ein kompakter Reiseführer auf den Spuren der Berliner Mauer – Bernd Ingmar Gutberlet: "Die Berliner Mauer für die Hosentasche"
Zum Jubiläum des Mauerfalls unternimmt Bernd Ingmar Gutberlet eine Reise durch das ehemals geteilte Berlin Eine Rezension von  Manfred Orlick In fünf Stunden war am 13. August 1961 die Sektorengrenze zwischen Ost- und Westberlin und die Stadtgrenze West-Berlins zum Brandenburger Umland abgeriegelt. Im Ganzen besehen aber hatte die Berliner Mauer eine Bauzeit von 28 Jahren, 2 Monaten und 27 Tagen. Denn was am Anfang Stacheldraht war, wurde nach und nach befestigt, ausgebaut und unterhalten – und das bis zum Fall der Mauer am 9. November 1989 … Es las Uwe Kullnick Den Text der Rezension finden Sie hier.
08:05
November 9, 2019
Literaturportal im Ohr: Lyrik – Fremdsein im Gedicht von Jürgen Bulla
Am 9. März fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn.Redaktion: Literaturportal Bayern Realisierung: ukullnick
10:43
November 9, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Eine Geschichte über Katholiken und Kulturen von Sandra Hoffmann
Sandra Hoffmann läuft Ski – und erzählt eine Geschichte über Katholiken, Kulturen und wie der Kopf vom Körper lernt Zu Beginn des Frühlings fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn. Redaktion: Literaturportal Bayern Realisierung: ukullnick
11:28
November 8, 2019
Literaturportal im Ohr: Autor – Der Schriftsteller Daniel Jaakov Kühn proklamiert: Alle Wurst geht vom Volke aus!
Im Frühjahr fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn. Redaktion: Literaturportal Bayern
13:12
November 7, 2019
Literaturkritik.de: Schicksalstag der neueren deutschen Geschichte? Zwei Neuerscheinungen widmen sich dem Phänomen des 9. November
Wolfgang Brenner: “Das deutsche Datum. Der neunte November” und Anke Hilbrenner / Charlotte Jahnz: “Am 9. November. Innenansichten eines Jahrhunderts.” Eine Rezension von Manfred Orlick Der 9. November ist eines der wichtigsten Daten in der deutschen Geschichte – und das nicht nur, weil an diesem Tag im Jahr 1989 die Berliner Mauer fiel, die fast drei Jahrzehnte Osten und Westen der Stadt trennte. Vielmehr gibt es viele bedeutende 9. November in der jüngeren deutschen Geschichte. Kein Datum im Kalenderjahr hat die deutsche Erinnerung an das 20. Jahrhundert so geprägt wie dieses. Die Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, haben Geschichte geschrieben und Deutschland – zum Teil radikal – verändert. Ein Kulminationspunkt für unterschiedliche historische Entwicklungen und dabei doch nur ein banales Datum. Doch seine Wiederkehr ist auffällig. Gehorchen die komplexen 9.-November-Ereignisse vielleicht einer historischen Logik? Existiert eine untergründige Verbindung zwischen all diesen Daten? … Es las Uwe Kullnick Den Text der Rezension finden Sie hier.
10:43
November 6, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Andreas Unger über den Pegiden in uns
Am 9. März fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn. Redaktion: Literaturportal Bayern
10:21
November 4, 2019
Lyrik: Sabina Lorenz liest "Die Fremde ist ein Ort" – Gedichte
Es liest die Autorin. Sabina Lorenz. Geboren 1967, lebt in München. Studium der Sozial­päda­gogik in München und London. Von 2003 bis 2009 Mit­heraus­geberin der Lite­ratur­zeit­schrift außer.dem. Zahlreiche Veröffent­li­chungen von Kurz­prosa und Lyrik in Antho­logien und Zeit­schriften. Letzte Auszeichnungen Longlist des Tukan-Preises 2011 Förderpreis des Stuttgarter Schriftstellerhausese 2011 Einzeltitel Aufhellungen, Roman, P. Kirchheim Verlag 2011 Echos für eine Nacht, Lyrikedition 2000, 2010 Die Fremde ist ein Ort, Lyrikedition 2000, 2007
40:38
November 3, 2019
Literaturportal im Ohr: Interview mit Thomas Lang zum Auftakt seines interaktiven Online-Romans
Anfang August ist der Roman Immer nach Hause des Münchner Autors Thomas Lang über den jungen Hermann Hesse erschienen. Schon einen Monat später beginnt das nächste Projekt Der gefundene Tod. Das Besondere daran: Der Roman soll als interaktives Online-Experiment völlig transparent und im Austausch mit den Usern im Internet entstehen. Wir haben mit Thomas Lang über das Projekt „Netzroman“ gesprochen. Heute, am 1. September, fällt der Startschuss für das Projekt auf netzroman.thomaslang.net. Das Interview können Sie hier lesen Kooperationspartner: Bayerische Staatsbibliothek Literatur Radio Hörbahn
09:53
November 2, 2019
Prinz Rupis Buchtipps: “Der Tätowierer von Auschwitz”
Die wahre Geschichte des Lale Sokolov. Eine Biographie von Heather Morris Am 23. April 1942 trifft der 25-jährige Ludwig Eisenberg aus Krompachy, Slowakei, in einem verschlossenen Viehtransporter im Konzentrationslager Auschwitz ein. Sein Verbrechen: Er ist Jude. Der junge Mann hat keine Ahnung, welcher Horror ihn in den nächsten zweieinhalb Jahren in der Tötungsfabrik erwarten wird, in der rund 1,5 Millionen Leidensgenossen aus aller Herren Länder ihr Leben lassen. Doch der Junge überlebt den Holocaust, den Auschwitz symbolisiert. Ein halbes Jahrhundert später vertraut er sich der australischen Autorin Heather Morris in Melbourne an, die seine Erlebnisse unter dem Titel „Der Tätowierer von Auschwitz“ literarisch verdichtet und damit einen Weltbestseller schafft. … Heather Morris ist Drehbuchautorin und lebt in Australien. Den Text der Rezension finden Sie hier.
09:06
November 1, 2019
Literaturportal im Ohr: Autoren – Die Schriftstellerin Lena Gorelik "Über Ängste"
Am 9. März fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn. Redaktion: Literaturportal Bayern Realisierung: Uwe Kullnick
11:30
October 30, 2019
Literaturkritik.de: Die Rückkehr der Romantik – Emanuel Maeß schreibt mit "Gelenke des Lichts" einen neuen Bildungsroman
Eine Rezension von Sebastian Engelmann "Gelenke des Lichts", der Debütroman des 1977 in Jena geborenen Autoren Emanuel Maeß, irritiert. Er irritiert und verführt zur langsamen, genauen und erneuten Lektüre. Im Zug zwischen Paderborn und Gummersbach konnte ich den Text nicht aus den Händen legen und auch nach Großbritannien hat er mich begleitet. Einige der Stationen des Protagonisten habe ich in diesem Jahr also mit nachvollzogen. Dabei war der erste Satz des Buches für mich allerdings zunächst eine Hemmschwelle: „Vor einigen Jahren, als ich einen Abend lang vergeblich auf Dich wartete, ergab sich die Gelegenheit, wieder einmal einem Mond zuzusehen.“ Lange musste ich mit mir kämpfen – und beinahe habe ich das Buch direkt wieder zur Seite gelegt … Es las Marlisa Thumm Den Text der Rezension finden Sie hier.
08:16
October 29, 2019
Lyrik Wiedergehört: Gedichte von August Stramm – "Die Nacht" …
August Stramms neue überraschende Wortkunst wirkte beispielgebend auf viele Autoren. Dieser Band präsentiert alle Gedichte, die in seinen letzten Lebensjahren veröffentlicht wurden, sowie auch diejenigen, die erst postum publiziert worden sind. Joerg K. Sommermeyer (JS), geb. am 14.10.1947 in Brackenheim,  Edition von Werken Josefa Gerhäusers, Franz Trellers, Oskar Panizzas, Fritz von Ostinis, Hugo Balls, Carl Einsteins, Ludwig Rubiners, Franz Kafkas, Heinrich von Kleists, Christian Morgensterns, Robert Müllers, Joseph von Eichendorffs, Adelbert von Chamissos, Georg Büchners, Denis Diderots, Wilhelm Heinrich Wackenroders, E. T. A. Hoffmanns, Heinrich Heines. Rainer Maria Rilkes, Annette von Droste-Hülshoffs, Jeremias Gotthelfs und Marie von Ebner-Eschenbachs. Joerg K. Sommermeyer (JS) lebt in Berlin. August Stramm, geboren am 29. Juli 1874 in Münster, gestorben am 1. September 1915 bei Horodec (östlich Kobryn, heute Weißrussland); während eines Sturmangriffs an der Ostfront gefallen. Bedeutender Dichter und Dramatiker des deutschen Expressionismus. Sprecher: Uwe Kullnick
11:35
October 28, 2019
Literaturportal im Ohr: Interview mit der Leiterin des Münchner Literaturhauses Tanja Graf
Seit dem 1. Juli 2016 leitet Tanja Graf das Literaturhaus in München. Zuvor war sie viele Jahre erfolgreich als Verlegerin und Verlagslektorin tätig und ist Mitbegründerin des ehemaligen Schirmer Graf Verlags und Gründerin des Graf Verlags, der heute zu den Ullstein Buchverlagen gehört. Die Begegnung zwischen Literatur und Leser ist also seit jeher ihr Geschäft, dem sie sich im Literaturhaus München nun von einer neuen Seite widmet. Wir haben Tanja Graf drei Monate nach der Übernahme der Leitung in München getroffen und mit ihr über die Zukunft des Literaturhauses gesprochen. Das Interview können Sie hier lesen Kooperationspartner: Bayerische Staatsbibliothek Literatur Radio Hörbahn
09:26
October 27, 2019
Kids Corner: Heike Nieder liest ihre Lyrik für Kinder
Heike Nieder, geb. 1978, lebt mit ihrem Mann und 3 Kindern in München. Sie betreibt einen Lyrikblog: www.lyrikbrause.de und hat zwei Bücher veröffentlicht: die Anthologie “Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse. Lustige und nachdenkliche Gedichte für Kinder” sowie den Band “Das große Gute-Nacht-Geschichten-Buch” (beide Bücher (c) 2019 im Anaconda Verlag, Köln Der Schnupfen sitzt auf der Terrasse Kinder lieben Gedichte! Neben altbekannten Freunden wie Morgensterns Wiesel auf dem Kiesel oder Goethes Zauberlehrling trifft man hier auch auf weniger bekannte Gestalten wie den Riesen Timpetu oder Miss Pig. Heike Nieder hat die schönsten Gedichte für Kinder vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zusammengestellt und dabei nach Stimmungen gegliedert. So liest sich bei Fernweh das Gedicht vom Luftschiffer besonders gut und wenn einem der Sinn nach Unfug steht, ist Kästners verhextes Telefon genau das Richtige! Die fröhlichen Illustrationen von Katharina Staar bezaubern kleine und große Leser. Das große Gute-Nacht-Geschichten Buch Was ist denn das? Da sitzen zwei kleine Gestalten auf Kasimirs Bettkante und streiten, wer heute die Träume verteilen darf: Herr Alb oder Frau Wunsch? Warum wird in Grimmelshausen ununterbrochen gegähnt? Was passiert, wenn Onkel Carl abends zum Babysitten kommt? Und was hat es mit der Schnarchdose auf sich? Zum Glück ist eines sicher: Am Ende können alle wunderbar einschlafen. Die vergnüglichen, nicht zu aufregenden Gute-Nacht-Geschichten, zauberhaft illustriert von Katharina Staar, eignen sich zum abendlichen Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren. Uwe-Michael Gutzschhahn, Radioredakteur für Kids Corner, geboren in Langenberg im Rheinland, aufgewachsen in Dortmund, studierte Germanistik und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte dort 1978 mit einer Arbeit über den zeitgenössischen Schriftsteller Christoph Meckel. Uwe-Michael Gutzschhahn ist Verfasser von Erzählungen, Kinder- und Jugendbüchern und Gedichten. Daneben ist er als Herausgeber von Anthologien und als Übersetzer aus dem Englischen hervorgetreten. Daneben ist er als Herausgeber von Anthologien. Er erhielt 1979 den Förderpreis für Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen, 1984 den Würzburger Literaturpreis sowie 1993 den Preis der Internationalen Bodenseekonferenz. 2011 wurde er gemeinsam mit dem Autor für Morris Gleitzmans Einmal mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet, den er 2019 für die Übersetzung Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen, zusammen mit dem australischen Autor Steven Herrick, erneut erhielt. 2019 wurde Uwe-Michael Gutzschhahn zu den Münchner Turmschreibern berufen.
20:59
October 27, 2019
Hörbahn on Stage: Katharina Glück liest aus "Entgleist" und spricht über ihr Buch, ihren Blog und ihren Job als Lektorin
Ein Mann, ein Plan, ein Zugausfall Heinrich Knopps penibel geplanter Selbstmord scheint eine sichere Sache zu sein: ein dämmriger Herbstabend auf einer ICE-Trasse und ein Kissen für den Nacken, da kann eigentlich nichts schiefgehen. Doch der Zug kommt nicht. Wegen einer Bombendrohung hat die Bahn ihre Station nie verlassen. Was fängt Heinrich mit einem Leben an, mit dem er bereits abgeschlossen hat? Nichts scheint naheliegender, als sich mit dem vermeintlichen Bombenleger und Lebensretter anzufreunden. Der junge Felix, überforderter Sohn aus reichem Haus und Mitglied einer linken Wohngruppe, wird zu Heinrichs neuem Lebensinhalt. Dabei gerät er auf einen fatalen Weg aus Irrglauben, Gewalt und Radikalität, an dessen Ende er alles verlieren könnte. „Ein verzweifelter Plan geht schief. Katharina Glück erzählt mit trockenem Humor eine erschütternde Geschichte.“ Katharina Glück, geboren 1979 in Münster, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Köln. Danach arbeitete sie als Dramaturgin in der Filmproduktion. Inzwischen ist sie freie Lektorin und Texterin inMünchen und veröffentlicht Kurzprosa in Literaturzeitschriften und Anthologien. Ihre Geschichten hat sie in dem Band „Der ewige Anfang“ zusammengeführt. Ihr erster Roman mit dem Titel „Entgleist“ ist im August 2019 im acabus Verlag Hamburg erschienen. Weitere Infos zur Autorin, zur  Lektorin Die Moderation hatte Uwe Kullnick.
54:17
October 26, 2019
Autoren: "Im Süden oder Norden: Wo lässt sich’s besser morden?" Krimi-Lesung & Gespräch mit Anette Hinrichs und Manuela Obermeier
Gastgeber  libro fantastico – Barbara Weiß Sie sind zwei sehr unterschiedliche Krimi-Autorinnen: Anette Hinrichs, Hamburgerin, die im Münchner Umland wohnt. Der erste Band ihrer neuen Krimi-Reihe "Nordlicht" ist ein SPIEGEL-Bestseller. Manuela Obermeier, echte Münchnerin und Polizeihauptkommissarin, lässt ihre literarische Kommissarin bereits im dritten Mordfall in München ermitteln. An diesem Abend lesen die beiden aus ihren neuesten Fällen und lassen Sie exklusiv in ihre Krimi-Werkstätten blicken. Wie recherchieren die Autorinnen? Wo liegt die Leiche? Was macht einen guten Krimi aus? Manuela Obermeier, ist geboren und aufgewachsen im Münchner Westen. Sie lebt mit Mann, Katzen und Hühnern in einem ca. 120 Jahre alten Haus in Oberbayern.  Nach einigen veröffentlichten Kurzgeschichten bekam sie einen Platz in einem Krimi- und Thriller-Schreibseminar, der Seminarleiter nahm sie danach unter seine Fittiche, feilte mit ihr am ersten Krimimanuskript – und brachte es bei Ullstein unter, wo es 2016 unter dem Titel "Verletzung" erschien. Es folgten viele weitere literarische Erfolge. Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus. Nach ihren erfolgreichen Kriminalromanen um Kommissarin Malin Brodersen ist "NORDLICHT – Die Tote am Strand" der Auftakt zu ihrer neuen Reihe. INTERVIEW Ursula Hahnenberg
1:29:51
October 25, 2019
Autoren: David Lagercrantz und Dietmar Wunder (deutsche Stimme) lesen aus Teil 6 der Millennium-Saga "Vernichtet" – nach Stieg Larsson
Lisbeth Salander is back! Millennium-Night mit David Lagercrantz in der Anatomischen Anstalt. Das fulminante Finale der Millennium-Saga nach Stieg Larsson. Lesung der deutschen Stimme: Dietmar Wunder, Synchronstimme von James Bond (Daniel Craig). Moderation: Margarete von Schwarzkopf. Ein Obdachloser wird tot auf dem Stockholmer Mariatorget gefunden. In seiner Jackentasche findet sich die Telefonnummer von Mikael Blomkvist. Als eine DNA-Analyse ergibt, dass der Obdachlose ein sogenanntes Super-Gen besaß, das nur in einer bestimmten Ethnie in Nepal vorkommt, wird Blomkvist hellhörig und nimmt die Recherche auf. Lisbeth Salander hält sich unterdessen in Moskau auf, wo sie einen Anschlag auf ihre verhasste Schwester Camilla plant. Blomkvist bittet Salander um Unterstützung, und sie findet heraus, dass der Obdachlose ein Sherpa war, der an einer dramatischen Mount-Everest-Expedition mit tödlichem Ausgang teilgenommen hatte. Blomkvist kontaktiert einen der Überlebenden der Expedition und verschwindet plötzlich spurlos. Salander macht sich sofort auf die Suche nach ihm. Sie spürt, dass Blomkvist in großer Gefahr schwebt. Gastgeber: Krimifestivals München, Heyne Verlag Krimifestival, Planung und Realisation: Sabine Thomas Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
1:35:00
October 23, 2019
Literaturkritik.de: "Die Weiden" Eine Kanufahrt auf der Donau (1901) – Eine Reisebeschreibung von Algernon Blackwood
Eine Rezension von Klaus Hübner 32 Jahre alt war der 1869 geborene Engländer Algernon Blackwood, als er in Donaueschingen ankam, zusammen mit einem Freund das aus London gelieferte Kanu bestieg und sich auf den Wasserweg nach Budapest machte. Damals etwas absolut Ungewöhnliches, denn Kanufahren war noch nicht in Mode, es gab nur erste Rudervereine. Die Donau war an manchen Stellen viel wilder als heute. Und Briten waren noch Exoten, wie die prägnanten, manchmal auch recht lustigen Schilderungen vieler Begegnungen mit Uferbewohnern vor Augen führen. Die beiden Freunde schlugen sich tapfer. Abends bauten sie ihr Zelt auf, machten ein Feuer und kochten sich ein Süppchen. In aller Frühe ging’s weiter – doch was war das? In der Alb versickert der Fluss beinahe vollständig in Ritzen und Felsspalten! Also: im kalten Wasser waten und das Kanu tragen. Noch weit vor Ulm dann ein Dröhnen, „das klang wie ein Zug, der über eine hohe Brücke rast“. Das war die Iller: „Hals über Kopf stürzten ihre eisigen, wirbelnden, schlammgetrübten Wassermassen herein und brachten ein Tempo in den gemächlichen Lauf der Donau, das fast hundert Meilen lang anhielt“ … Es las Uwe Kullnick Den Text der Rezension finden Sie hier.
07:52
October 22, 2019
Reportage: "Hope, Never Fear": Michelle und Barack Obama zwischen Öffentlichkeit und Privatleben
Callie Shell hat Barack Obama bereits fotografiert, als er noch Senator war. Sie hat ihn, seine Frau und seine Kinder 2009 in das Weiße Haus begleitet und sie ist über die Jahre zu einer engen Vertrauten geworden. Viele ihrer Bilder sind Ikonen der Fotografie und in allen großen Medien der Welt veröffentlicht worden. Begleitet werden die zum Teil erstmals veröffentlichten Bilder von Texten aus Interviews und Reden von Michelle und Barack Obama. Ein einleitender Text der Fotografin erzählt von ihrer persönlichen Freundschaft mit dem Präsidentenpaar. Die Vertrautheit, mit der Barack und Michelle Obama Callie Shell stets begegneten, ermöglichte Bilder, die neben fotografischer Brillanz eine besondere Intimität und Wärme ausstrahlen. Callie Shell wurde 1961 in Georgia geboren und hat Politikwissenschaft studiert. Sie fotografiert für das Time Magazine. Vorher war sie acht Jahre im Weißen Haus als offizielle Fotografin für Vize-Präsident Al Gore beschäftigt und hat fünf Präsidentschaftskampagnen begleitet. Zahlreiche Veröffentlichungen und Auszeichnungen. MODERATION: Elisabeth Sandmann VERANSTALTER: Elisabeth Sandmann Verlag  Stiftung Bayerisches Amerikahaus
1:18:51
October 22, 2019
"Bavarias Töchter": Wie ist die Frauenbewegung entstanden und wie steht es heute um sie?
2018/2019 blicken wir auf 100 Jahre Frauenwahlrecht zurück, was die Landeszentrale dazu bewogen hat, einen Themenschwerpunkt für das Jahr 2019 zu bilden. Deshalb findet vom 16. Oktober 2019 bis 21. Oktober 2019 die Themenwoche „Frauen in Bewegung“ statt. Es geht um das Engagement der bayerischen Frauen um Gleichberechtigung damals und heute. Die Themenwoche bildet einen Rahmen, in dem in München Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen angeboten werden können. Auch bayernweit wird es Angebote zur Themenwoche geben. In dieser Sendung hören sie einen Mitschnitt der Veranstaltung im Alten Rathaus München geleitet von Ingvild Richardsen in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Kooperationspartner: Gleichsstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München Verein für Fraueninteressen e.V. Bayerische Staatsbibliothek / Literaturportal Bayern Café Luitpold Richard Stury Stiftung Der Lila Podcast
1:53:21
October 21, 2019
Lyrik Wiedergehört: „Die Menschheit“ – Gedicht von August Stramm
August Stramms neue überraschende Wortkunst wirkte beispielgebend auf viele Autoren. Dieser Band präsentiert alle Gedichte, die in seinen letzten Lebensjahren veröffentlicht wurden, sowie auch diejenigen, die erst postum publiziert worden sind. Joerg K. Sommermeyer (JS), geb. am 14.10.1947 in Brackenheim, Sohn des Physikers Kurt Hans Sommermeyer (geb. am 23. März 1906, Schleusingen / Thüringen; verstorben am 13. Februar 1969, Freiburg i. Brsg. / Bd.-Wrtt.; Physikalische Grundlagen der Medizin, Biophysik, Radiologie, Quantenbiologie, Korpuskularstrahlung). Kindheit in Freiburg. Studierte Jura, Philosophie, Germanistik, Geschichte und Musikwissenschaft. Klassische Gitarre bei Viktor v. Hasselmann und Anton Stingl. Unterrichtete in den späten Sechzigern Gitarre am Kindergärtnerinnen-/Jugendleiterinnenseminar und in den Achtzigern Rechtsanwaltsgehilfinnen an der Max-Weber-Schule in Freiburg. 1976 bis 2004 Rechtsanwalt in Freiburg. Setzte sich für eine Stärkung des Rechtsschutzes bei Grundrechtseingriffen ein (Unterbringungsrecht, Untersuchungshaft, Durchsuchungsrecht, strafprozessuale Überholung). Zahlreiche Veröffentlichungen in juristischen Fachzeitschriften sowie Artikel in Musikblättern. Gründer und Vorsitzender der Internationalen Gitarristischen Vereinigung, Organisator und Künstlerischer Leiter der Freiburger Gitarren- und Lautentage, Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift Nova Giulianiad: Saitenblätter für die Gitarre und Laute. Juror beim Schlesischen Gitarrenherbst in Tychy und Internationalen Gitarrenkongress Freiburg / Basel / Straßburg. Komponierte Songs, schrieb Liedtexte, Arrangements, Instrumentalmusik. 7 CDs, u. a.: Total Overdrive, Those Rocks & Lieders, Nel Cuore Romanzo Rock, Ergo, 7 Celebrities. Prosa: Anton Unbekannt, Pathoaphysischer Antiroman, Tragigroteskenfragment, 2008 / 2009; Vernimm mein Schreien, 2017 / 2018. Lieblingsmärchen, 2017 / 2018. Edition von Werken Josefa Gerhäusers, Franz Trellers, Oskar Panizzas, Fritz von Ostinis, Hugo Balls, Carl Einsteins, Ludwig Rubiners, Franz Kafkas, Heinrich von Kleists, Christian Morgensterns, Robert Müllers, Joseph von Eichendorffs, Adelbert von Chamissos, Georg Büchners, Denis Diderots, Wilhelm Heinrich Wackenroders, E. T. A. Hoffmanns, Heinrich Heines. Rainer Maria Rilkes, Annette von Droste-Hülshoffs, Jeremias Gotthelfs und Marie von Ebner-Eschenbachs. Joerg K. Sommermeyer (JS) lebt in Berlin. August Stramm: August Stramm, geboren am 29. Juli 1874 in Münster, gestorben am 1. September 1915 bei Horodec (östlich Kobryn, heute Weißrussland); während eines Sturmangriffs an der Ostfront gefallen. Bedeutender Dichter und Dramatiker des deutschen Expressionismus. Sprecher: Uwe Kullnick
15:40
October 20, 2019
Autoren: Das Lichtspielhaus – Roman von Heidi Rehn
Die Geschichte der fiktiven Münchner Kinobetreiber-Dynastie Donaubauer von den 20er bis in die 40er Jahre. Ein historischer Roman von der Bestseller-Autorin Heidi Rehn, der Garantin für spannend erzählte Frauen- und Familien-Sagas im 20. Jahrhundert. München, 1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre funkeln auf Hochglanz, München ist nach Berlin die Metropole des deutschen Films und Kinos. Die Donaubauers sind eine der großen Kino-Betreiberfamilien an der Isar. Mit ihrem mondänen Lichtspielpalast sorgen die heiß umschwärmte Theater-Schauspielerin Elsa und ihr charmanter Ehemann Karl landesweit für Furore. Alfred Hitchcock bietet Elsa sogar die Hauptrolle in seinem nächsten Film an. Dann aber brennt Karl mit einer Revue-Tänzerin durch. Statt als Star auf der Leinwand muss Elsa sich von einem auf den anderen Tag als Kino-Besitzerin im realen Leben behaupten – keine leichte Aufgabe für die junge Frau, die sich zudem gegenüber ihrer gestrengen Schwiegermutter behaupten muss. Als durch Hitlers Machtergreifung Film und Kino zum begehrten Propagandainstrument werden, droht Elsa ihre Lizenz zu verlieren … Heidi Rehn, geboren im romantischen Mittelrheintal kam Heidi Rehn zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften nach München. Und blieb aus Liebe an der Isar hängen, auch wenn ihr dort der Blick auf den Rhein und überhaupt einen vernünftigen Fluss sehr abgeht. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Dozentin an der Uni, wurde PR-Beraterin in einer Agentur, machte sich als freie Journalistin, Texterin und Autorin selbständig. Pünktlich zur Jahrtausendwende erschien ihr erster Roman, dem einige historische Krimis aus dem 19. Jahrhundert folgten. Mit dem “Haus der schönen Dinge” (Knaur 2017) über eine fiktive jüdische Kauf- und Warenhausdynastie zwischen Kaiserzeit und Reichspogromnacht gelang ihr der Sprung auf die Bestsellerliste. 2014 erhielt sie den “Goldenen Homer” für den besten historischen Gesellschafts- und Beziehungsroman. Die Geschichte Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist eines ihrer großen Themen. Da jedoch nie alles, was sie mit größter Leidenschaft über den historischen Background zusammenträgt, zwischen die Buchdeckel passt, und sie sowieso “vor Ort” lebt, bietet Heidi Rehn als “Kopfkino live” sehr beliebte Spaziergänge “Auf den Spuren von…” zu den Schauplätzen ihrer München-Romane an. Aktuelle Termine und alle weiteren Infos auf der Website www.heidi-rehn.de
1:22:31
October 20, 2019
Ein Kommentar von Ruprecht Frieling: Nobelpreis für Peter Handke - Eine Schande für die Literatur
Nobelpreis für Handke – Eine Schande für die Literatur Ein Kommentar von Ruprecht Frieling zum Artikel der Frankfurter Rundschau Nobelpreis für Peter Handke – Kritik reißt nicht ab vom 14.10.19 Ruprecht Frieling mit seiner Schneeeule “Rupi” Peter Handke erhält den Literaturnobelpreis 2019. Die Entscheidung des Komitees für den deutschsprachigen Autor wird von vielen Seiten mit Kopfschütteln kommentiert. In erster Linie wirft sie nämlich die Frage auf, ob ein Kunstwerk unabhängig von Charakter und Einstellung seines Schöpfers beurteilt werden darf … von  Ruprecht Frieling Den Artikel und weiterführende Informationen lesen Sie hier. Sprecher ist Uwe Kullnick Wenn Sie die Bekanntgabe der Literaturpreise 2018 und 2019 in Stockholm als Video sehen möchten, klicken sie hier. Ruprecht Frieling: “Ich bin Ruprecht Frieling alias »Prinz Rupi”, Journalist, Feuilletonist, Autor, Verleger, Tausendsassa. Vor gefühlten vierhundert Jahren habe ich mit meinem damaligen Verlag Frieling & Partner unter dem Slogan »Verlag sucht Autoren« das Self-Publishing im deutschsprachigen Raum begründet und trotz erheblicher Widerstände etablierter Auguren mehr als zehntausend Autoren zur Veröffentlichung verholfen. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/wfrieling/ Pinterest: https://www.pinterest.de/frieling/ XING: https://www.xing.com/profile/WilhelmRuprecht_Frieling
07:38
October 18, 2019
Literaturportal im Ohr: Interview mit Christiane Neudecker auf dem Erlanger Poetenfest 2015 "Auf einen Schluck Radler"
Christiane Neudecker, geboren in Erlangen, hat seit 2005 die Bücher „In der Stille ein Klang“ (2005) „Nirgendwo sonst“ (2008), „Das siamesische Klavier“ (2010) und „Boxenstopp“ (2013) veröffentlicht und etliche Auszeichnungen erhalten. 2015 erschien ihre „Sommernovelle“ und avancierte zum Bestseller. Aus dem Buch hat sie mittags schon gelesen, als wir sie auf dem Erlanger Poetenfest treffen. Da kommt sie gerade zurück in den Schlossgarten – nach einem Stadtspaziergang mit íhrer Mutter. Sie ist hier ja sozusagen auf Heimaturlaub. Das Interview können Sie hier lesen Externe Links: Webseite von Christiane Neudecker Christiane Neudecker im Luchterhand Literaturverlag
06:09
October 16, 2019
Literaturportal im Ohr: Interview mit Nora Bossong auf dem Erlanger Poetenfest 2015 "Auf einen Schluck Radler"
Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, studierte in Berlin, Leipzig und Rom Philosophie und Komparatistik. Sie veröffentlichte die Romane „Gegend“ (2007) und „Webers Protokoll“ (2009). Bei Hanser erschienen zuletzt der Gedichtband „Sommer vor den Mauern“ (2011), der mit dem Peter Huchel-Preis 2012 ausgezeichnet wurde, und der Roman „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (2012). Beim Erlanger Poetenfest 2015 stellte sie ihren beeindruckenden neuen Roman „36,9°“ vor. Als wir sie treffen, kommt sie gerade von einem Podiumsgespräch mit Nora Gomringer. In deren Geschichte „Recherche“ kommt sie nämlich auch vor: als Figur. Das Interview können Sie hier lesen
06:54
October 16, 2019
Literaturkritik.de: Das Private ist politisch – “Imagine Africa 2060” von Christa Morgenrath / Eva Wernecke
Eine Rezension von Rolf Löchel Einige der interessantesten literarischen Zukunftsvisionen der jüngsten Vergangenheit stammen von der nigerianischen Autorin Nnedi Okorafor. Dass es sich bei ihr keineswegs um die einzige afrikanische AutorIn handelt, deren Science Fiction auch für Menschen lesenswert ist, die dem Genre ansonsten eher fremd gegenüberstehen, zeigt einmal mehr die von Christa Morgenrath und Eva Wernecke herausgegebene Anthologie Imagine Africa 2060, deren zehn Geschichten über mögliche Zukünfte verschiedener Länder des Kontinents „ungefähr 100 Jahre nach den Unabhängigkeiten“ imaginieren. So heißt es zumindest im Editorial … Es las Marlisa Thumm Den Text der Rezension finden Sie hier.
09:14
October 15, 2019
Lyrik: Ruth Barg – Gedichte
Ruth Barg liest aus ihren intensiven Gedichten. Es liest die Autorin.
25:15
October 13, 2019
Vortrag: "Julia Mann und ihre Kinder" – von Ulrike Leutheusser
Julia Manns Familie ist untrennbar mit der deutschen Literatur und Geschichte verbunden. Die beiden ältesten Söhne, die Schriftsteller Heinrich und Thomas Mann, erfuhren in ihrem Leben nicht nur weltweit große Anerkennung und literarischen Erfolg, sondern mussten in der NS-Zeit Publikationsverbot und Ächtung ihrer literarischen Werke erleben sowie Verfolgung, schließlich Flucht und Emigration ins sichere Ausland. Die beiden Töchter, die gesellschaftlich ambitionierte Julia Löhr, verheiratet mit einem Bankdirektor, und Carla, die weniger erfolgreiche Schauspielerin, waren in ihren Leben und Berufen unglücklich – beide begingen Suizid. Der Jüngste der Familie, Viktor, war studierter Landwirt und arbeitete als anerkannter Agrarexperte in einer Bank. Er leistete Militärdienst in zwei Weltkriegen und schrieb ein Buch über die Geschichte seiner Familie. »Julia Mann und ihre Kinder« endet mit einem aktuellen, erstmals veröffentlichten Interview mit und Porträt über Frido Mann, den Enkel von Thomas Mann. Sie hören eine Veranstaltung des Allitera Verlages, in der Gemeindebibliothek Grünwald Ulrike Leutheusser ist eine Journalistin, die von 1991 bis 2006 den Programmbereich Wissenschaft, Bildung, Geschichte des Bayerischen Fernsehens leitete. Sie studierte Geschichte, Geografie und Latein in Köln und Berlin. Sie arbeitete mehrere Jahre im Pressereferat der Max-Planck-Gesellschaft in München. 1991 wurde sie vom Bayerischen Rundfunk berufen, wo sie bis zu ihrer Pensionierung 2006 den neu geschaffenen Programmbereich Wissenschaft, Bildung und Geschichte leitete. In Kooperation mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) entstanden etwa 50 Fernsehsendungen über die BAdW. Leutheusser lebt als freie Journalistin in Grünwald.
33:01
October 12, 2019
Literaturkritik.de: Die Rückkehr der Romantik – Emanuel Maeß schreibt mit "Gelenke des Lichts" einen neuen Bildungsroman
Eine Rezension von Sebastian Engelmann Gelenke des Lichts, der Debütroman des 1977 in Jena geborenen Autoren Emanuel Maeß, irritiert. Er irritiert und verführt zur langsamen, genauen und erneuten Lektüre. Im Zug zwischen Paderborn Gummersbach konnte ich den Text nicht aus den Händen legen und auch nach Großbritannien hat er mich begleitet. Einige der Stationen des Protagonisten habe ich in diesem Jahr also mit nachvollzogen. Dabei war der erste Satz des Buches für mich allerdings zunächst eine Hemmschwelle: „Vor einigen Jahren, als ich einen Abend lang vergeblich auf Dich wartete, ergab sich die Gelegenheit, wieder einmal einem Mond zuzusehen.“ Lange musste ich mit mir kämpfen – und beinahe habe ich das Buch direkt wieder zur Seite gelegt … Es las Marlisa Thumm Den Text der Rezension finden Sie hier.
08:16
October 8, 2019
Lesung: Buchvorstellung: Oskar Panizza – "Eine Biografie" und "Ein Lesebuch" (edition monacensia)
Kein anderer deutschsprachiger Schriftsteller saß wegen einer Buchveröffentlichung ein Jahr im Zuchthaus. Viele von Oskar Panizzas Büchern wurden beschlagnahmt. Angeklagt wegen Blasphemie und Majestätsbeleidigung, ging er aus der Einzelhaft ins Exil – nach Zürich, nach Paris, in den Wahn. Von Kurt Tucholsky und Walter Benjamin verehrt, von NS-Funktionären mit pervertierten Texten ans Hakenkreuz geschlagen und nach dem Weltkrieg wiederentdeckt, kann in der Biografie zu Oskar Panizza nun belegt werden, dass der Exilant im Antisemitismus eine drohende Gefahr für Europa sah und gerade wegen seines Pamphlets »Abschied von München« endlich in die Erinnerungskultur Bayerns einbezogen werden muss. Heute, wenn Einer einen freien Gedanken ausspricht, bleiben ihm nur drei Wege: Irrenhaus, Gefängnis oder die Flucht. Bekent er sich offen zur Geisteskrankheit, so drückt der Bezirksarzt ein Auge zu und – er verschwindet. Ist er hartnäckig und bleibt auf seinem Verstande stehen, dann nimt das Gericht seinen Lauf und – er verschwindet. Verläßt er das Land des Asfalts, bevor ihm die Schuhsohlen verbrennen, so schließt sich hinter ihm die Barriere und – er verschwindet.« Oskar Panizza Das war sein Leben, darüber schrieb er. Das »Panizza-Lesebuch« zeigt den wütenden, den verzweifelten, aber auch den bisher kaum bekannten humorvollen, spöttischen Panizza in Prosa, Briefen, Gedichten und essayistischen Texten. Neuentdecktes gegen den Katholizismus und über die Passionsspiele in Oberammergau erinnert an den Pamphletisten, Volkskundler und Theaterwissenschaftler. Seine erstmals vollständig gedruckten Notizen aus dem Amberger Zuchthaus spiegeln Gefängnistexte von Rosa Luxemburg bis Peter-Paul Zahl wider. In Korrespondenz mit emanzipierten Schriftstellerinnen stellt das »Panizza-Lesebuch« erstmals auch den amourösen Mephisto Panizza vor. Von seiner militant religiösen Mutter überwacht und als Zögling einer pietistischen Knabenschule möglicherweise missbraucht, taumelte er in seinen Fantasien ein Leben lang zwischen großen Frauen wie Franziska zu Reventlow und schlichten Freudenmädchen. Sie hören eine Veranstaltung des Allitera Verlages.
1:08:09
October 7, 2019
Hörbahn on Stage: Antonia Günder-Freytag liest "Die Lüge von Amergin Manor"
To seek the truth – Die Wahrheit suchen Wer dem Wappenspruch der irischen McSheas befolgt, lebt gefährlich. Als Jolanda von ihrem totgeglaubten Vater ein Herrenhaus erbt, ist sie außer sich. Wieso hat ihre Mutter nie von ihrem irischen Vater gesprochen? Kaum in Irland angekommen, häufen sich die mysteriösen Vorfälle. Wer will sie glauben lassen, dass der Geist der verstorbenen Lady Eliza keine andere Frau auf Amergin Manor duldet? Ist es der unnahbare Verwalter Farell, oder gar der charmante Künstler Jason? Joanda will das nicht wahrhaben, vor allem, weil sie gerade dabei ist, ihr Herz in Irland zu verlieren… Aber wer versucht dann, sie in den Irrsinn zu treiben – oder gar in den Tod? Antonia Günder-Freytag, 1970 geboren, schreibt Thriller, Kriminalromane, historische Romane und Fantasy. Ihr Motto – Nichts ist tödlicher als Routine – ist Programm. Nach ihrem Debüt als Fantasy-Autorin, schrieb sie zunächst eine klassische fünfteilige Kriminalromanenreihe, die in München spielt. Da ihr Vater in Irland/Donegal lebte, lag es nahe, dort den Herrenhaus-Thriller Die Lüge von Amergin Manor spielen zu lassen. Sie arbeitet im Moment an der Fortsetzung, die noch dieses Jahr erscheint. Zudem können sich die Leser auf ein Mittelalterepos freuen. Sie lebt mit ihrer Familie, drei Minishettys und ihrem Hund in München, hasst Schubladen, liebt Gummibärchen und findet knarrende Treppenstufen herrlich. Weitere Infos zur Autorin Die Moderation hat Katharina Glück.
20:14
October 5, 2019
Hörbahn on Stage: Antonia Günder-Freytag im Interview mit Katharina Glück
To seek the truth – Die Wahrheit suchen Wer dem Wappenspruch der irischen McSheas befolgt, lebt gefährlich. Als Jolanda von ihrem totgeglaubten Vater ein Herrenhaus erbt, ist sie außer sich. Wieso hat ihre Mutter nie von ihrem irischen Vater gesprochen? Kaum in Irland angekommen, häufen sich die mysteriösen Vorfälle. Wer will sie glauben lassen, dass der Geist der verstorbenen Lady Eliza keine andere Frau auf Amergin Manor duldet? Ist es der unnahbare Verwalter Farell, oder gar der charmante Künstler Jason? Joanda will das nicht wahrhaben, vor allem, weil sie gerade dabei ist, ihr Herz in Irland zu verlieren… Aber wer versucht dann, sie in den Irrsinn zu treiben – oder gar in den Tod? Antonia Günder-Freytag, 1970 geboren, schreibt Thriller, Kriminalromane, historische Romane und Fantasy. Ihr Motto – Nichts ist tödlicher als Routine – ist Programm. Nach ihrem Debüt als Fantasy-Autorin, schrieb sie zunächst eine klassische fünfteilige Kriminalromanenreihe, die in München spielt. Da ihr Vater in Irland/Donegal lebte, lag es nahe, dort den Herrenhaus-Thriller Die Lüge von Amergin Manor spielen zu lassen. Sie arbeitet im Moment an der Fortsetzung, die noch dieses Jahr erscheint. Zudem können sich die Leser auf ein Mittelalterepos freuen. Sie lebt mit ihrer Familie, drei Minishettys und ihrem Hund in München, hasst Schubladen, liebt Gummibärchen und findet knarrende Treppenstufen herrlich. Weitere Infos zur Autorin Die Moderation hat Katharina Glück.
29:29
October 5, 2019
Rezensionen: Patrick Modiano (Nobelpreisträger): Place de l´Etoile
Der Erstling des Nobelpreisträgers für Literatur des Jahres 2014 ist ein faszinierendes und gleichzeitig verstörendes Werk über den französischen Antisemitismus im 2. Weltkrieg Der Judenstern besteht aus einem handtellergroßen, schwarz ausgezogenen Sechsstern aus gelbem Stoff mit der schwarzen Aufschrift “Jude’. Er ist sichtbar auf der linken Brustseite des Kleidungsstücks fest aufgenäht zu tragen. [1] O ja, Raphael Schlemilovitch (in etwa: „Gott heilt die Seele des Pechvogels“ [2]), der Erzähler dieses Lebens ist alles, was man einem Juden je vorgeworfen hat: er ist ein Kollaborationsjude, Vorzeigejude, der ewige Jude, der schmierige Verführer, der Schwarzhändler und Schieber, der Kriegstreiber und -gewinnler, er ist sowohl Snob-Jude als auch der, der zusammengeschlagen wird und gefoltert, er ist der, der mit Mädchen handelt, der unersetzliche Jude, der die Huren ´ranschafft und sich bei der Gestapo verdingt…..: Sie können diese Rezension nachlesen auf dem Literaturblog „aus.gelesen“: https://radiergummi.wordpress.com bzw. http://wp.me/paXPe-7rz.
13:53
October 3, 2019
Literaturkritik.de: Schutzlos ausgeliefert – Laurence Tardieu schildert in "So laut die Stille" den Kampf gegen akute Bedrohungen
Eine Rezension von Liliane Studer Eigentlich hätte es ein Roman über den Verlust des Hauses in Südfrankreich werden sollen. Durch den Verkauf droht die Ich-Erzählerin, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Um diese Bedrohung, die sie in ihrem Innersten trifft, etwas entgegenzusetzen, will sie erzählen: von den Ferien, die sie dort verbracht hat, von der Geborgenheit, die sie in diesem Haus und bei den Menschen, die ebenfalls dort waren, erfahren hat, auch von der Schönheit, die das Haus in sich birgt und ausstrahlt. Doch dann wird sie überrascht von den Terroranschlägen in Paris, und zwar so existenziell, dass sie keine Möglichkeit zu einem Weiterleben mehr sieht: Es las Uwe Kullnick Den Text der Rezension finden Sie hier.
06:50
October 1, 2019
Lyrik Wiedergehört: Theodor Storm Teil 2
Theodor Storm wurde 1817 in Husum als Sohn eines Advokaten geboren. Storm schreibt seinLeben lang neben seiner bürgerlichen Karriere. Nach der Pensionierung 1880 entstehen in seinem Alterswohnsitz in Hademarschen zahlreiche Novellen, darunter seine heute wohl bekannteste, »Der Schimmelreiter«, der im Mai 1888 erscheint bevor Theodor am 4. Juli an Magenkrebs stirbt. Seiner norddeutschen Heimat verpflichtet, die ihn thematisch und stilistisch prägt, ohne dass er in Heimatdichtung verfällt, ist Storm einer der bedeutendsten Vertreter des poetischen Realismus. Sprecher: Uwe Kullnick
19:28
September 29, 2019
Autoren: "Luluba" Manfred Görk liest aus seinem Roman über eine Bauernfamilie in China
Wir wissen viel über China! – Wirklich? Im Februar 2018 stirbt Chen Yangwa im Alter von 88 Jahren. Er lebte als Bauer in Luluba, einem Dorf in der chinesischen Provinz Shaanxi. Mengnan, eine seiner sechs Töchter, will ihn als besonderen Menschen im Gedächtnis bewahren. In der Stunde des Todes gelingt es der Seele ihres Vaters, alle seine Erinnerungen zu retten. So kann sie im Dialog mit Mengnan in ergreifender Weise die Entwicklung seiner großen Familie nachzeichnen. Ein Leben zwischen Tradition, Aufstieg und Moderne, Hunger, Fleiß und Wohlstand, Spannungen und Harmonie. Chen Yangwas einziger Sohn und seine zwei ältesten Töchter bleiben im Dorf und leben als Bauern in ihren angestammten Rollen. Seine anderen vier Töchter ergreifen die Chancen im sich rasch entwickelnden China und verlassen die Heimat, ohne die engen Bindungen zur Familie jemals zu verlieren. Der Autor dieser Familiensaga lässt den Leser tief eintauchen in ein China, das wohl nur die wenigsten kennen. Der Roman erhält dadurch seine Besonderheit, dass alles, was darin über das Leben der Familie geschildert wird, tatsächlich so geschehen ist. Das macht ihn authentisch, ehrlich und faszinierend. Es liest der Autor. Biographie Manfred Görk, 1954 geboren, studierte Volkswirtschaft und lebt heute bei Heidelberg. Er war über viele Jahre in internationalen Projekten tätig, die ihn rund um den Globus führten. Nach seiner beruflichen Karriere wendete er sich dem Schreiben zu. Er ist ein ausgesprochener Kenner Chinas und macht das Leben in diesem riesigen und vielfältigen Land zum Inhalt seiner Bücher und Videofilme. Aus seiner Freundschaft mit einer chinesischen Bauernfamilie ist dieser Roman entstanden, der den Aufstieg dieser Familie auf authentische Weise über Generationen nachzeichnet, exemplarisch für die neueren Entwicklungen in Chinas ländlichem Raum. Weitere Veröffentlichungen: Land der Mitte – Impressionen aus einer anderen Welt (2017). ISBN: 978-3-95840-570-7. Dieses Buch ist 2018 auch in der chinesischen Übersetzung erschienen. Kontakt: landdermitte@gmx.net. www.landdermitte.com
34:29
September 28, 2019
Lesung: Sonja Still stellt "Bayerns Mythen" vor
Sanfte Berge, die Gipfel unterm Himmel weiß-blau, dazu ein paar Kirtanudeln und ein Stamperl Kerschgeist so schaut Lebensfreude im Tegernseer Tal aus. Dass es im Himmel kaum schöner sein kann, hat der Brandner Kasper bewiesen und dafür sogar den Boandlkramer überlistet. Er ist im Tegernseer Tal, am Alpbach, daheim. Die Geierwally wiederum lebt in Oberammergau und »lasst sich nix gfallen« von den Mannsbildern, sie revoluzzert gegen die Bequemlichkeit, damit sie ihrem eigenen Lebensweg und ihrer Liebe folgen kann. Mit dem Todesurteil für Räuberhauptmann Kneissl »fangt de Woch ja scho guad o«, wie er selbst dazu an einem Montag am Gericht in Augsburg sagte. Mord und Totschlag, räuberische Erpressung und schwerer Raub wurden ihm zur Last gelegt. Dennoch gilt er als eine Art bayerischer Robin Hood. Der Wildschütz Jennerwein dagegen macht nur, was zu jener Zeit viele andere auch machten: Er wildert in den Schlierseer Bergen. Hinterrücks wurde er ermordet und stieg dann zum Symbol der Auflehnung gegen die Obrigkeit auf. Die Textauszüge wurden von Martin Unterrainer vorgetragen, die Musikalische Begleitung hatten  mit traditionellen und modernen Volksmusikklängen das Duo »Du & I« mit Andrea Regenauer an der Harfe und Daniel Huber an der Steirischen Harmonika. Die passenden Lieder sang Karl-Heinz Hummel das hochdramatische Kneißl-Lied und andere Wuidschützenlieder Sonja Still sagt von sich: Das Fremde und Unbekannte möchte ich näher bringen und das Besondere im Vertrauten sichtbar machen. Dafür erzählen mir Menschen ihre Geschichte, die ich weitererzähle: In einem Portrait, in einer Reportage oder einem Pressetext. Vielleicht auch als Film oder als Buch. Ich bin ausgebildete Fernsehjournalistin. Meine ersten Schritte in der Medienwelt machte ich beim WDR im Studio Münster. Nach Studium und Volontariat war ich Redakteurin und Reporterin bei RTL. Seit 2000 arbeite ich als freie Autorin, sowohl fürs Fernsehen als auch für Print-Medien. 15 Jahre lange bereiste ich die Welt und lieferte Reportagen und Berichte für BR Fernweh und arte Entdeckung, war bei VOX mit Goodbye Deutschland unterwegs und arbeitete für den NDR für Landlust TV. Im Print arbeite ich seit Gründung der Zeitschrift Landlust für die Landlust-Redaktion. Für Merian schreibe ich Reiseführer. Inzwischen habe ich eine eigene Reihe für Reiseführer beim Münchner Verlag Allitera. Die Aufzeichnung erfolgte im Fraunhofer-Wirtshaus-Theater. Sie hören eine Veranstaltung des Allitera Verlages.
1:17:45
September 27, 2019
Lesung: Ingvild Richardsen spricht über "Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen"
Aus den Beständen: „Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen“. Wie Frauen die Welt veränderten Buchpremiere mit Ingvild Richardsen Moderation: Roland Spahr, S. Fischer Verlag Lesung: Thomas Birnstiel Ingvild Richardsen erzählt in ihrem aktuellen Buch die aufregende Geschichte eines vergessenen Kapitels deutscher Emanzipationsbewegung. 1890 ist München eine Stadt im Aufbruch. Hier entsteht eine Frauenbewegung, die das Fenster zur Moderne aufstößt. Weg mit dem Mief des Wilhelminismus! Neue Rollen von Frau und Mann werden ausgetestet, neue Lebensmodelle und neue Formen der Sexualität gelebt. Im Zentrum stehen Künstlerinnen und Bestsellerautorinnen, die ihre progressiven Ideen europaweit verbreiten: Anita Augspurg, Sophia Goudstikker, Gabriele Reuter, Emma Merk, Carry Brachvogel. Auf dem ersten Frauenkongress 1899 stellen sie Forderungen für die Zukunft– sie bleiben gültig bis heute. Ingvild Richardsen forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. 2018 kuratierte sie die Ausstellung »Evas Töchter« (Monacensia), die die Rolle der Schriftstellerinnen in der Münchener Frauenbewegung von 1894 bis 1933 darstellte. Sie hat in Bonn und München Literaturwissenschaften und Philosophie studiert und arbeitet als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin u.a. an den Universitäten München und Augsburg sowie für das Literaturschloss Edelstetten. Außerdem ist sie als freie Autorin und Kuratorin für zahlreiche Kulturinstitutionen, für Verlage, Film und Fernsehen tätig. Der gleichnamige Begleitband zur Ausstellung erschien im Volk Verlag, München. Wir danken Wolfgang Schredl für die technische Unterstützung bei der Tonaufnahme und der Leitung der Monacensia für die Erlaubnis die Veranstaltung aufnehmen zu dürfen.
1:15:13
September 26, 2019
Literaturkritik.de: Holtz verbrennt Geld – Ingo Schulze erzählt die DDR als Schelmenstück
Peter Holtz: Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst Eine Rezension von  Jörg Schuster Der Zerfall von Staaten lässt sich am besten im Koma erleben. Das führte vor 15 Jahren bereits Wolfgang Becker mit seinem Erfolgsfilm Good Bye, Lenin! vor. Bekanntlich wird dort der im Frühsommer 1990 nach neun Monaten aus dem Koma erwachenden Christiane Kern mittels Ostprodukten und -fernsehsendungen vorgegaukelt, die alte heile DDR-Welt existiere noch. Da sich die Realität aber auf Dauer nicht leugnen lässt, wird schließlich der Mauerfall nachgeholt und dahingehend umgedeutet, dass es zu einer Massenflucht aus dem Westen in den Osten gekommen sei. Auch der DDR-Bürger Peter Holtz, Protagonist in Ingo Schulzes gleichnamigem Roman, sinniert am Tag der Grenzöffnung über Maßnahmen, „falls Verfolgte, Arme und Obdachlose zu uns kommen wollen“. Und auch er fällt im Dezember 1989 nach einem Autounfall für Monate ins Koma – mit enormen weltgeschichtlichen Folgen. Denn Holtz, Mitglied der Ost-CDU und enger Vertrauter des späteren ersten freigewählten DDR-Ministerpräsidenten, wäre, so vermutet ein Freund, mit seinem „christlichen kommunistischen Furor“ den Westpolitikern so auf die Nerven gegangen, dass sie sich das Projekt Deutsche Einheit noch einmal gut überlegt hätten. Es las Uwe Kullnick. Den Text der Rezension finden Sie hier.
09:47
September 24, 2019
Lesung: Rob Hart liest im Amerikahaus München aus "Der Store"
Du bekommst alles im Store.  Aber es hat seinen Preis. Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis. Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert. »1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. »Der Store« ist sein erster großer Unterhaltungsroman. Derzeit ist er Verleger von MysteriousPress unter dem Dach von The Mysterious Bookshop in Manhattan. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island. MODERATION: Günter Keil, Journalist und Literaturblogger DEUTSCHE STIMME: Laura Maire, Schauspielerin VERANSTALTER: Heyne Verlag, Stiftung Bayerisches Amerikahaus
1:17:39
September 23, 2019
Lyrik Wiedergehört: Theodor Storm Teil 1
Theodor Storm wurde 1817 in Husum als Sohn eines Advokaten geboren. Storm schreibt seinLeben lang neben seiner bürgerlichen Karriere. Nach der Pensionierung 1880 entstehen in seinem Alterswohnsitz in Hademarschen zahlreiche Novellen, darunter seine heute wohl bekannteste, »Der Schimmelreiter«, der im Mai 1888 erscheint bevor Theodor am 4. Juli an Magenkrebs stirbt. Seiner norddeutschen Heimat verpflichtet, die ihn thematisch und stilistisch prägt, ohne dass er in Heimatdichtung verfällt, ist Storm einer der bedeutendsten Vertreter des poetischen Realismus.
09:41
September 22, 2019
Interview: Dr. Christiane Raabe – Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek (IJB) in München
Im September 1949 wurde die Internationale Jugendbibliothek als eine der ersten Institutionen kultureller Bildung im Nachkriegsdeutschland eröffnet. Mit Kinderbüchern sollten Brücken in die Welt gebaut werden und Frieden war ein Hauptaspekt dieses Projektes. Heute ist die Internationale Jugendbibliothek global tätig und ein weltweit bekanntes und anerkanntes Zentrum für internationale Kinder-und Jugendliteratur. Ihre einzigartige Sammlung umfasst etwa 650.000 Kinder-und Jugendbücher in rund 240 Sprachen aus sechs Jahrhunderten. Am 20. September 2019 wird der 70. Geburtstag der Bibliothek gefeiert. Literatur Radio Hörbahn wird,  in Kooperation mit dem Literaturportal Bayern, eine ausführliche Reportage mit vielen O-Tönen, Interviews und Lesungsmitschnitten senden. Beginnen soll diese Kaskade an Eindrücken des Festes 70 Jahre Internationale Jugendbibliothek mit einem ausführlichen Interview mit der Direktorin der Bibliothek, Frau Dr. Christiane Raabe. Es wurde einige Tage vor der Jubiläumsfeier von Dr. Uwe Kullnick durchgeführt und aufgezeichnet.
53:01
September 18, 2019
Lyrik: Brunella Giovannini „Gedichte“ – es liest Milena Rampoldi
Milena Rampoldi von Pro Mosaik hat diese Gedichte aus dem Italienischen übersetzt und und führt in das Werk dieser leidenschaftlichen Poetin ein. Vortragende: Milena Rampoldi. Hören Sie: Eine Blume für Nadar/ Geschichten von Kindern und Steinen/ Saras Traum/ Schneefall in meinem Dorf/ Die Natur lehnt sich auf/ Mensch und Baum/ Gruß an eine Freundin/ Der Mann, der du nicht warst/ Einsamkeit/ Abend/ Lindenduft/ Erwachen/ Das letzte Mal/ Herbst-Eindrücke/ Morgendämmerung am Strand/ Liebe ist …/ Lassen Sie sich nicht von den Titeln täuschen – nichts ist weiter weg als die Idylle! Sprecherin: Milena Rampoldi (ProMosaik) Video: Der Flug der Schmetterlinge
23:36
September 15, 2019
Hörbahn on Stage: Carmen Mayer liest aus ihrem Kriminalroman “Der Fall Susann K.”
Susann K. wird beim Joggen überfallen, brutal vergewaltigt und ermordet. Die Polizei ermittelt Julius Morawicz als möglichen Täter, der jedoch überraschend freigesprochen wird. Wenig später wird Morawicz tot aufgefunden. Neben seiner Leiche sitzt Susann K.s Vater mit der Mordwaffe in der Hand. Hat er den mutmaßlichen Mörder seiner Tochter umgebracht? Während die Ermittlungen gegen ihn laufen, deckt der Reporter Bernd Wunderlich Zusammenhänge auf, die für ihn und seine Informanten zur tödlichen Gefahr werden. Es beginnt ein mörderischer Wettlauf mit der Zeit, der kaum zu gewinnen ist. Carmen Mayer wurde in Mühlacker/Baden-Württemberg geboren, und lebt seit vielen Jahren als zuagroaste Württembergerin in Bayern. Ihre literarische Laufbahn begann die Autorin auf verschiedenen Literaturforen im Internet, von wo aus sie mit ihren Kurzgeschichten erfolgreich den Sprung in die Welt des gedruckten Wortes wagte. Inzwischen ist sie vor allem durch ihre historischen Romane, Krimis und Theaterstücke bekannt. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und dort als Organisatorin für die Ladies Crime Nights in Bayern zuständig, und Jury-Koordinatorin für den Literaturpreis Goldener HOMER bei der Autorenvereinigung HOMER – historische Literatur. Weitere Infos unter https://autorin-carmen-mayer.com Ihr nächster Roman wird im Maximum-Verlag erscheinen. https://www.editionoberkassel.de/produkt/der-fall-susann-k/ http://www.altstadttheater-ingolstadt.de/programm/ (runterscrollen bis zur Ladies Crime Night) https://www.autorin-carmen-mayer.com/ https://www.autorin-carmen-mayer.com/ver%C3%B6ffentlichungen/
19:15
September 9, 2019
Hörbahn on Stage: Carmen Mayer im Interview
Susann K. wird beim Joggen überfallen, brutal vergewaltigt und ermordet. Die Polizei ermittelt Julius Morawicz als möglichen Täter, der jedoch überraschend freigesprochen wird. Wenig später wird Morawicz tot aufgefunden. Neben seiner Leiche sitzt Susann K.s Vater mit der Mordwaffe in der Hand. Hat er den mutmaßlichen Mörder seiner Tochter umgebracht? Während die Ermittlungen gegen ihn laufen, deckt der Reporter Bernd Wunderlich Zusammenhänge auf, die für ihn und seine Informanten zur tödlichen Gefahr werden. Es beginnt ein mörderischer Wettlauf mit der Zeit, der kaum zu gewinnen ist. Carmen Mayer wurde in Mühlacker/Baden-Württemberg geboren, und lebt seit vielen Jahren als zuagroaste Württembergerin in Bayern. Ihre literarische Laufbahn begann die Autorin auf verschiedenen Literaturforen im Internet, von wo aus sie mit ihren Kurzgeschichten erfolgreich den Sprung in die Welt des gedruckten Wortes wagte. Inzwischen ist sie vor allem durch ihre historischen Romane, Krimis und Theaterstücke bekannt. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und dort als Organisatorin für die Ladies Crime Nights in Bayern zuständig, und Jury-Koordinatorin für den Literaturpreis Goldener HOMER bei der Autorenvereinigung HOMER – historische Literatur. Weitere Infos unter https://autorin-carmen-mayer.com Ihr nächster Roman wird im Maximum-Verlag erscheinen. https://www.editionoberkassel.de/produkt/der-fall-susann-k/ http://www.altstadttheater-ingolstadt.de/programm/ (runterscrollen bis zur Ladies Crime Night) https://www.autorin-carmen-mayer.com/ https://www.autorin-carmen-mayer.com/ver%C3%B6ffentlichungen/
55:36
September 9, 2019
Interview mit Patricia Holland Moritz von der Buchmesse Leipzig
Patricia Holland Moritz spricht auf der LBM mit Uwe Kullnick über ihren Plan zwei Bücher gleichzeitig zu schreiben, über Serienmörder in der DDR, über die Stasi und was man in den Akten seltsamerweise über sie finden kann, über Berliner Feuchtgebiete und und und. Holland-Moritz, geboren in Karl-Marx-Stadt, arbeitete als Buchhändlerin in Leipzig, verließ die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an. Nach dem Studium der Nordamerikanistik in Berlin wurde sie Bookerin für verschiedene Bands und ist heute Programmleiterin in einem Berliner Verlagshaus.  Für ihren Roman Zweisiedler (BoD 2012) erhielt sie das Arbeitsstipendium des Berliner Senats. Sie ist Co-Autorin der Autobiografie des Leipziger Pfarrers Christian Führer Und wir sind dabei gewesen (Ullstein 2011) und mit Krimis in den Anthologien des Leipziger Verlags edition krimi vertreten. Auf ihren Veranstaltungen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Hakan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert. 2014 startete sie die Krimiserie um die Ermittlerin Rebekka Schomberg mit Die Einsamkeit des Chamäleons, worauf Kältetod folgte (beide Gmeiner). Der Krimi aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom Tip 2015 für die “ausgefallenste Mordmethode” geehrt. 2018 erschienen Mordzeitlose (Gmeiner) und Ich bin nicht auf der Welt, um glücklich zu sein, die Autobiographie von Frank Schäfer (Schwarzkopf & Schwarzkopf). Für den Roman Der Menschenleser (KLAK) erhielt sie 2017 das Arbeitsstipendium des Mörderische Schwestern e.V.
29:43
September 7, 2019
Mörderische Schwestern: Kurzkrimis von Ingeborg Struckmeyer und Stefanie Gregg – Teil 2
Ein Anfang mit zwei Enden – das ist das originelle Prinzip des Sammelbandes „Liebe, Mord und ein Glas Wein“, in dem Ingeborg Struckmeyer und Stefanie Gregg aus zehn Anfängen jeweils ihre eigene Geschichte spinnen. In zwanzig literarischen Miniaturen erzählen die Autorinnen von großen und kleinen Leidenschaften, von Liebe, Rache, Wut und Mord.
30:36
September 5, 2019
Lyrik: Smaranda Vornicu "Ausgewählte Gedichte"
Redaktion ProMosaik. Ich freue mich sehr, Ihnen die neue Publikation des interkulturellen Presseportals von ProMosaik mit dem Titel „Cerchi d’acqua / Wasserkreise“ vorstellen zu dürfen. Es handelt sich um eine Lyriksammlung in einer viersprachigen Ausgabe (Rumänisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch). 
23:46
September 1, 2019
Autoren: "Die Schönheitsberaterin" - Monolog von Christian Callo
Autor Christian Callo ist neben vielem anderen auch ein Künstler in Sachen literarischer Monologe. Mit der Szene “Die Schönheitsberaterin” lädt er zu einem Selbstgespräch aus der Weltsicht internationalen Kosmetikerin ein. In Szene gesetzt und gesprochen wurde der Text von Ruth Geiersberger.  
43:43
August 25, 2019
Autoren: "Die Flügel der Nike" – was es mit dem Friedensengel in München auf sich hat, von Petra Lange
Petra Lange hat ein Buch über die geheimnisumwobene Geschichte des Friedensengels in München geschrieben. Ein zunächst verfeindetes Geschwisterpaar findet sich über die Rekonstruktion der damaligen Münchner Geschehnisse wieder. Über das Denk-Mal stellen sich auch für heute noch existenzielle Fragen zur Legitimation von Siegen, beispielsweise. Zudem ist es ein Buch für alle, die München lieben. Und wer Isen kennt, ja, auch der lasse sich überraschen. Die Musik musste leider auf wenige Takte begrenzt werden, aber das Duo FAJORA ist großartig. Die Lesung und Buchpräsentation fand am 25.1.2018 in der Seidlvilla in München statt, das Buch ist im November 2017 erschienen. München im späten 19. Jahrhundert. Es ist die Zeit des Friedens, des Aufschwungs und der Künstler. Als Symbol dieser Tage soll hoch oben über der Isar ein neues Wahrzeichen entstehen – der Friedensengel. Mehr als 100 Jahre später tauchen Briefe auf, die einer der Erbauer des Engels an seinen Vater schrieb. Der mit der Restaurierung beauftragte Bildhauer ist fasziniert von den Erlebnissen des Vorgängers, gleichzeitig entdeckt er Parallelen und Hinweise, die ihm die eigene Familie nahe bringen.  Als  seine  Schwester  in  eine  Lebenskrise  gerät und nach München kommt, nähern sich die Geschwister zum  ersten  Mal  seit  Jahren  an  –  und  entdecken,  wie eng  ihr  Familienschicksal  mit  dem  des  Briefeschreibers verknüpft ist. Lesende: Petra Lange (Autorin) und Dietmar Moessmer
46:24
August 20, 2019
Kids Corner: Uwe-Michael Gutzschhahn liest Lyrik für Kinder von Peter Maiwald
Gedichte von Peter Maiwald aus "Die Leute von der Annostraße", "Pauls Zauberland heißt Samarkand" und "Die Mammutmaus sieht wie ein Mammut aus" Uwe-Michael Gutzschhahn, geboren in Langenberg im Rheinland, aufgewachsen in Dortmund, studierte Germanistik und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte dort 1978 mit einer Arbeit über den zeitgenössischen Schriftsteller Christoph Meckel. Uwe-Michael Gutzschhahn ist Verfasser von Erzählungen, Kinder- und Jugendbüchern und Gedichten. Daneben ist er als Herausgeber von Anthologien und als Übersetzer aus dem Englischen hervorgetreten. Daneben ist er als Herausgeber von Anthologien Er erhielt 1979 den Förderpreis für Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen, 1984 den Würzburger Literaturpreis sowie 1993 den Preis der Internationalen Bodenseekonferenz. 2011 wurde er gemeinsam mit dem Autor für Morris Gleitzmans Einmal mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet, den er 2019 für die Übersetzung Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen, zusammen mit dem australischen Autor Steven Herrick, erneut erhielt. 2019 wurde Uwe-Michael Gutzschhahn zu den Münchner Turmschreibern berufen. Er arbeitete über zwei Jahrzehnte als Lektor in verschiedenen Kinder- und Jugendbuchverlagen und war bei Ravensburger und Hanser Programmleiter. 2001 verließ er die Verlagsarbeit und ist seither freiberuflich als Übersetzer, Autor, Herausgeber, Lektor und Literaturagent tätig. Seit 1996 lebt er in München.
16:41
August 18, 2019
Hörbahn on Stage: Werner Gerl liest aus "Die gruseligsten Orte in München"
Beide Autoren  lesen ihre Anthologiebeiträge bzw. Auszüge daraus. Im anschließenden Gespräch erfahren wir viel über die neue Anthologie, ihr Entstehen und die gruseligsten Orte Münchens erfahren. Auch die Gäste persönlich kommen nicht zu kurz. Werner Gerl, geb. 1966 in Mainburg, Studium von Germanistik und Geschichte in Regensburg, lebt als Autor, Kabarettist und Schauspieler mit seiner Frau in München. Schrieb für diverse Satire-Magazine (Titanic, Eulenspiegel). Gerl tritt als Kabarettist („Der pure Mannsinn“) und mit dem Trio Kabarett Kriminale bei Krimi-Dinnern auf. Ferner verfasst er Theaterstücke, Kurzgeschichten und Romane. Weitere Bücher: Eine Art Serienmörder (Schardt) Champagner für den Mörder (Hirschkäfer) Die Spur des Terroristen (midnight) Mord auf Entzug (Allitera) Haberfeldtreiber (Allitera) Leonhard Michael Seidl wurde 1949 in München geboren. Er wuchs im Arbeiterviertel Giesing auf, was ihn zum leidensfähigen Anhänger des TSV 1860 München machte (shit happenz!). Wobei unbegrenzte Leidensfähigkeit und ewig währende Geduld für den Schriftsteller wunderbare Voraussetzungen zur Schaffung epochaler Werke sind. In seinen Büchern bearbeitet er sowohl Themen aus der weiteren Vergangenheit (die Cholera-Epidemie in München 1854 im Roman “Hundsgift”), wie auch jüngere Ereignisse (SS-Massaker in Italien in “Das schwarze Tagebuch”). Auch schreibt er Kriminalromane (“Der Tod trägt Federn”, erschienen im Spielberg-Verlag Regensburg). Darüber hinaus gibt es von ihm Theaterstücke u.a. der mit einem Volkstheaterpreis des Landes Baden Württemberg ausgezeichnete Monolog “Schorsch”, im Dreimaskenverlag München. Seidl, der lange Jahre als Gitarrenlehrer bei der Kreismusikschule Erding tätig war, lebt mit seiner Familie im Landkreis Erding/Bayern. Weitere Bücher: Besäufniserregend: Eine bierernste Krimikomödie  Die Hüter der Träume  Tote haben kein Gewissen  Es moderiert Uwe Kullnick
13:35
August 16, 2019
Hörbahn on Stage: Leonhard Michael Seidl liest aus “Die gruseligsten Orte in München”
Beide Autoren  lesen ihre Anthologiebeiträge bzw. Auszüge daraus. Im anschließenden Gespräch erfahren wir viel über die neue Anthologie, ihr Entstehen und die gruseligsten Orte Münchens erfahren. Auch die Gäste persönlich kommen nicht zu kurz. Werner Gerl, geb. 1966 in Mainburg, Studium von Germanistik und Geschichte in Regensburg, lebt als Autor, Kabarettist und Schauspieler mit seiner Frau in München. Schrieb für diverse Satire-Magazine (Titanic, Eulenspiegel). Gerl tritt als Kabarettist („Der pure Mannsinn“) und mit dem Trio Kabarett Kriminale bei Krimi-Dinnern auf. Ferner verfasst er Theaterstücke, Kurzgeschichten und Romane. Weitere Bücher: Eine Art Serienmörder (Schardt) Champagner für den Mörder (Hirschkäfer) Die Spur des Terroristen (midnight) Mord auf Entzug (Allitera) Haberfeldtreiber (Allitera) Leonhard Michael Seidl wurde 1949 in München geboren. Er wuchs im Arbeiterviertel Giesing auf, was ihn zum leidensfähigen Anhänger des TSV 1860 München machte (shit happenz!). Wobei unbegrenzte Leidensfähigkeit und ewig währende Geduld für den Schriftsteller wunderbare Voraussetzungen zur Schaffung epochaler Werke sind. In seinen Büchern bearbeitet er sowohl Themen aus der weiteren Vergangenheit (die Cholera-Epidemie in München 1854 im Roman “Hundsgift”), wie auch jüngere Ereignisse (SS-Massaker in Italien in “Das schwarze Tagebuch”). Auch schreibt er Kriminalromane (“Der Tod trägt Federn”, erschienen im Spielberg-Verlag Regensburg). Darüber hinaus gibt es von ihm Theaterstücke u.a. der mit einem Volkstheaterpreis des Landes Baden Württemberg ausgezeichnete Monolog “Schorsch”, im Dreimaskenverlag München. Seidl, der lange Jahre als Gitarrenlehrer bei der Kreismusikschule Erding tätig war, lebt mit seiner Familie im Landkreis Erding/Bayern. Weitere Bücher: Besäufniserregend: Eine bierernste Krimikomödie  Die Hüter der Träume  Tote haben kein Gewissen  Es moderiert Uwe Kullnick
14:25
August 16, 2019
Hörbahn on Stage: Werner Gerl und Leonhard Michael Seidl im Interview
Beide Autoren  lesen ihre Anthologiebeiträge bzw. Auszüge daraus. Im anschließenden Gespräch erfahren wir viel über die neue Anthologie, ihr Entstehen und die gruseligsten Orte Münchens erfahren. Auch die Gäste persönlich kommen nicht zu kurz. Werner Gerl, geb. 1966 in Mainburg, Studium von Germanistik und Geschichte in Regensburg, lebt als Autor, Kabarettist und Schauspieler mit seiner Frau in München. Schrieb für diverse Satire-Magazine (Titanic, Eulenspiegel). Gerl tritt als Kabarettist („Der pure Mannsinn“) und mit dem Trio Kabarett Kriminale bei Krimi-Dinnern auf. Ferner verfasst er Theaterstücke, Kurzgeschichten und Romane. Weitere Bücher: Eine Art Serienmörder (Schardt) Champagner für den Mörder (Hirschkäfer) Die Spur des Terroristen (midnight) Mord auf Entzug (Allitera) Haberfeldtreiber (Allitera) Leonhard Michael Seidl wurde 1949 in München geboren. Er wuchs im Arbeiterviertel Giesing auf, was ihn zum leidensfähigen Anhänger des TSV 1860 München machte (shit happenz!). Wobei unbegrenzte Leidensfähigkeit und ewig währende Geduld für den Schriftsteller wunderbare Voraussetzungen zur Schaffung epochaler Werke sind. In seinen Büchern bearbeitet er sowohl Themen aus der weiteren Vergangenheit (die Cholera-Epidemie in München 1854 im Roman “Hundsgift”), wie auch jüngere Ereignisse (SS-Massaker in Italien in “Das schwarze Tagebuch”). Auch schreibt er Kriminalromane (“Der Tod trägt Federn”, erschienen im Spielberg-Verlag Regensburg). Darüber hinaus gibt es von ihm Theaterstücke u.a. der mit einem Volkstheaterpreis des Landes Baden Württemberg ausgezeichnete Monolog “Schorsch”, im Dreimaskenverlag München. Seidl, der lange Jahre als Gitarrenlehrer bei der Kreismusikschule Erding tätig war, lebt mit seiner Familie im Landkreis Erding/Bayern. Weitere Bücher: Besäufniserregend: Eine bierernste Krimikomödie  Die Hüter der Träume  Tote haben kein Gewissen  Es moderiert Uwe Kullnick
38:56
August 16, 2019
Lyrik: "Historische Lyrik des Ostens" Teil 8/30 Persien
Unsere Reihe  "Historische Lyrik des Ostens" zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan. Sie hören im Teil 8/30 Lyrik  Persien Quelle der Lesung (Auszüge) ist: "Lyrik des Ostens" Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953, Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches. Sprecher ist: Uwe Kullnick
11:47
August 15, 2019
Lyrik: “Historische Lyrik des Ostens” Teil 7/30 Persien
Unsere Reihe  “Historische Lyrik des Ostens” zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan. Sie hören im Teil 7/30 Lyrik  Persien Quelle der Lesung (Auszüge) ist: “Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953, Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches. Sprecher ist: Uwe Kullnick
11:47
August 11, 2019
Lyrik: Wiedergehört – Gedichte von Joseph Viktor von Scheffel – Teil 1 Naturwissenschaft
Joseph Victor (seit 1876 von) Scheffel (geboren 1826 in Karlsruhe; gestorben 1886 ebenda) war ein im 19. Jahrhundert viel gelesener deutscher Schriftsteller und Dichter, Autor von Erzählungen und Versepen sowie mehrerer bekannter Liedtexte. Er war indirekter Schöpfer des Begriffes Biedermeier. Sprecher: Uwe Kullnick
28:12
August 7, 2019
Interview: FBM17 - Sabine Muhl, Übersetzerin Einfache Sprache
Sabine Muhl aus Hamburg hat im letzten Jahre “Der kleine Prinz” in leichte Sprache übersetzt. Leichte Sprache ist die einfachste Sprachform mit maximal 6 Wörtern pro Satz und einem Satz in einer Zeile. Bei “Deutsch als Fremdsprache” entspricht das A1 Niveau. Einfache Sprache meint dagegen auch Sätze mit einfachen Nebensatzkonstruktionen, mehreren Wörtern und auch Sätze über den Zeilenumbruch hinaus. Es gibt in Deutschland 7,5 Millionen Menschen, die funktionale Analphabeten sind. Nimmt man Menschen mit anderer Muttersprache hinzu, die Deutsch als Fremdsprache lernen, so sind es ca 14 Millionen. Autoren, die ihre Bücher für diesen Leserkreis übersetzt haben möchten, wenden sich an professionelle Übersetzerinnen wie Sabine Muhl, die auch einen eigenen Verlag für Bücher in leichter oder einfacher Sprache hat.
19:08
August 5, 2019
Lyrik: "Historische Lyrik des Ostens" Teil 6/30 Persien
Unsere Reihe  "Historische Lyrik des Ostens" zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan. Sie hören im Teil 6/30 Lyrik  Persien Quelle der Lesung (Auszüge) ist: "Lyrik des Ostens" Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953, Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches. Sprecher ist: Uwe Kullnick
15:30
August 4, 2019
Literaturkritik.de: Goethe und Schiller als Sherlock Holmes und Dr. Watson
Stefan Lehnberg macht die beiden deutschen Klassiker zu Helden eines Kriminalromans Von Miriam Seidler Stefan Lehnberg: Durch Nacht und Wind. Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller. Geheimnisvoll beginnt Stefan Lehnbergs Roman Durch Nacht und Wind. In der Vorrede spricht der fiktive Autor Friedrich Schiller von einer Begebenheit, die seinen Freund Johann Wolfgang von Goethe und ihn in „Not und Verderben“ stürzen würde, wenn sie zu ihren Lebzeiten publik würde. Ein Prolog, der schlaglichtartig und rätselhaft in die folgende Handlung einleitet, ist im Kriminalroman ein beliebtes Gestaltungselement. Allerdings wird meist der Mord oder die Empfindungen des Opfers kurz vor der Tat geschildert und somit für den Leser eine Fährte zum Täter gelegt. Stefan Lehnberg geht anders vor. Er entwirft die Fiktion, dass Schiller und Goethe, dessen Leben wie kein anderes von Tag zu Tag dokumentiert ist, eine mysteriöse Geschichte erlebt haben. In deren Verlauf werden sie auf eine noch nicht genannte Art und Weise selbst schuldig – ansonsten müssten sie die Öffentlichkeit nicht fürchten … Den Originaltext finden SIe hier Alle Radiobeiträge von Literaturkritik.de finden Sie hier Gesprochen von Uwe Kullnick
11:29
August 3, 2019
Autoren: Wanja Belaga – "Erfundene Realitäten und reale Fantasien"
Wanja Belaga wurde in Moskau als eines von fünf Kindern eines Mathematiker-Paares geboren und fiel früh mit malen, musizieren und schreiben auf. Nach einer abenteuerlichen Kindheit und wirren Jugend wurde er vor allem im Münchner Nachtleben erfolgreich, gab jedoch die Kunst nie gänzlich auf. So schrieb zum Beispiel die SZ einmal aus Anlass eines seiner Konzerte: „Genie, das aus der Kälte kam“. Er gibt selten Konzerte und macht wenige Ausstellungen, auch seine Texte wurden kaum veröffentlicht. An 21. Juli spielte er Klavier, las mehrere Texte und präsentierte eine Reihe bildnerischer Arbeiten. “Meine Arbeit ist ohne gesellschaftliche Relevanz im Bild, gegen die politische Relevanz im Wort und ohne passendes Passepartout für schubladeskes Einsortieren am Klavier.“ „ich spiele gut Klavier, manchmal sehr gut. Ich schreibe kurze Texte, die manchmal sehr lustig sind, aber auch irgendwie traurig. Ich male besser als ich Klavier spiele und zeichne auch sehr gut, aber das glaubt mir keiner“ Ohne real Erlebtes bin ich verloren, es fällt mir dann nichts ein. Weder auf dem Papier, noch auf der Leinwand. Ohne die Wirklichkeit sind auch meine Töne auf dem Klavier kaum vorstellbar. Ich brauche die Tatsachen um unsachlich zu werden. Die absolute Wahrheit macht dann Spaß, wenn sie relativiert werden kann. Aber erst das objektive Erleben, dann das subjektive Interpretieren. So kann ich also aus den wahren Geschichten unwahre spinnen, aus den Bildern des Alltags etwas neues kredenzen. Aus gehörten Tönen anderes kreieren. Ohne Fantasterei macht die ganze Wirklichkeit gar keinen Spaß!” Es liest und spielt (Improvisationen auf dem Klavier) der Autor Wanja Belaga
44:27
August 2, 2019
Rezensionen: Gerhard Luhofer spricht über "Arbeit und Struktur" von Wolfgang Herrndorf
Bei dem 1965 in Hamburg geborenen Schriftsteller Wolfgang Herrndorf wurde 2010 ein Hirntumor diagnostiziert, der seinen baldigen Tod sehr wahrscheinlich machte. Herrndorf, der frühzeitig für einen Suizid als “Exitstrategie” entschieden hatte, hat sein Leben mit und sein Sterben an diesem Tumor für Freunde erst in einem Blog, den er später öffentlich machte, festgehalten. Dieser Blog “Arbeit und Struktur” wurde nach seinem Tod 2013 auch als Buch veröffentlicht, das im Rowohl-Verlag erschienen ist …
15:04
July 31, 2019
Literaturkritik.de: Imagination und Wirklichkeit – Der Brexit in der britischen Gegenwartsliteratur
eine Rezension von Wolfgang Funk Sprecherin ist Marlisa Thumm Ein Blick zurück Einer der hellsichtigsten literarischen Texte zum Thema Brexit erschien bereits im Jahre 1998, also 18 Jahre bevor David Cameron seinem Land in Folge einer der spektakulärsten und folgenreichsten Fehleinschätzungen der politischen Geschichte Großbritanniens das Referendum zum Verbleib oder Austritt aus der Europäischen Union vom 23. Juni 2016 einbrockte. In Julian Barnes Roman England, England (auf Deutsch erstmals 1999 erschienen) kauft der Medienmogul Jack Pitman, dessen Figur mehr als nur zufällige Parallelen zu Robert Maxwell aufweist, die Isle of Wight und richtet dort einen Vergnügungspark namens ‚England England‘ ein, der es ausländischen Touristen ermöglicht, gemütlich und ohne große Strecken zurücklegen zu müssen, die Sehenswürdigkeiten Englands, oder zumindest Repliken davon, zu besichtigen. Im Roman führt der triumphale Erfolg dieser Unternehmung schließlich dazu, dass der neu gegründete und durch und durch kapitalistische Staat, der ausschließlich von Touristen und Mitarbeitern des Vergnügungsparks bewohnt ist, dem ‚alten‘ England schnell den Rang abläuft, sich von diesem unabhängig erklärt und seine Rolle in der internationalen Staatengemeinschaft einnimmt. Während ‚England England‘ also dementsprechend zum Mitglied der EU wird, kehrt das alte England, das sich inzwischen in ‚Anglia‘ umbenannt hat, zu einem vorindustriellen Lebens- und Entwicklungsstand zurück. Jedwede internationale und nationale Infrastruktur bricht zusammen und das soziale, kulturelle und ökonomische Leben konzentriert sich ausschließlich auf die Dorfgemeinschaft. Als Folge entstehen neue, alte Brauchtümer, Dialekte und Identifikationsmuster. Den Text der Rezension lesen Sie hier Die Texte aller Radio-Rezensionen finden Sie hier
27:36
July 30, 2019
Hörbahn on Stage: Stefanie Gregg und Angela Eßer lesen aus "Die gruseligsten Orte in München"
Zwölf gruselige Kriminalgeschichten von zwölf Autoren über zwölf reale Orte in München, angelehnt an Ereignisse und Legenden von der Eisenzeit bis in die Gegenwart: Warum die Kelten ihre Heimat verloren und wie grausam sie ihre Feinde behandelten. Auf welche Weise eine Hebamme und der Scharfrichter die Faust Gottes entlarvten. Wie eine Frau trotz ihrer Unschuld in die erbarmungslosen Fänge der Inquisition geriet. Oder weshalb der Türmer von Sankt Peter vor Angst fast wahnsinnig wurde. Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie promovierte über „Das Lachen“. Nach Stationen bei Bertelsmann und A.T.Kearney ist sie heute Autorin und freie Lehrbeauftragte. Stefanie Gregg schreibt Romane, Kriminalromane und Kurzgeschichten, die mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet wurden: u.a. – 3. Platz beim Meerbuscher Literaturpreis, 3. Platz beim 8. Alfa Multimediawettbewerb,- Shortlist zum 18. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb, – Shortlist des Irseer Pegasus. Mit ihrer Familie wohnt die Autorin in der Nähe von München. Sie ist Mitglied im Autorenverband DAS SYNDIKAT und im Netzwerk der Krimiautorinnen MÖRDERISCHE SCHWESTERN. Weitere Bücher: Der Sommer der blauen Nächte Mein schlimmster schönster Sommer Duft nach Weiß Angela Eßer wurde in Krefeld geboren, studierte Theaterwissenschaft und war als pädagogische Mitarbeiterin bei der VHS München und am Theater tätig. Unter dem Titel “Mordshunger” gibt sie mörderische Kochseminare, in denen die Ess- und Trinkvorlieben von berühmten Privatdetektiven und Kommissaren aus der Kriminalliteratur aufgedeckt werden. Sie ist Organisatorin von Krimifestivals, Initiatorin von „Bloody Cover“ sowie Herausgeberin von Krimi-Anthologien. Ihre Geschichte “6 Uhr 23 – Guten Morgen München” aus der Anthologie München blutrotwurde nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 – Sparte Kurzkrimi. Im November 2011 gründete sie gemeinsam mit Nina George (Publizistin, Hamburg) die Initiative “JA zum Urheberrecht”. Von 2005 – 2012 war sie Sprecherin des SYNDIKATs, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, und von 2014-2018 organisierte sie die CRIMINALE, das größte deutschsprachige Krimifestival. 2018 erhielt sie das Krimistipendium “Tatort Töwerland” auf Juist. Weitere Bücher: Menüthek Krimi – ars vivendi “Die Zeugin” in: Mörderischer Gardasee – Gmeiner Verlag “Tatort München – oder die Münchner Krimiszene von den Anfängen bis heute im Schnelldurchlauf” in: Literatur Geschichte Münchens – Verlag Friedrich Pustet erscheint im Herbst 2019 „Der Friedhof der schönen Dinge“ in: “Die gruseligsten Orte in Köln” erscheint im Frühjahr Mörderisches Juist (Herausgeberin und eine Geschichte) Es moderiert Uwe Kullnick
23:27
July 29, 2019
Hörbahn on Stage: Stefanie Gregg und Angela Eßer im Interview
Zwölf gruselige Kriminalgeschichten von zwölf Autoren über zwölf reale Orte in München, angelehnt an Ereignisse und Legenden von der Eisenzeit bis in die Gegenwart: Warum die Kelten ihre Heimat verloren und wie grausam sie ihre Feinde behandelten. Auf welche Weise eine Hebamme und der Scharfrichter die Faust Gottes entlarvten. Wie eine Frau trotz ihrer Unschuld in die erbarmungslosen Fänge der Inquisition geriet. Oder weshalb der Türmer von Sankt Peter vor Angst fast wahnsinnig wurde. Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie promovierte über „Das Lachen“. Nach Stationen bei Bertelsmann und A.T.Kearney ist sie heute Autorin und freie Lehrbeauftragte. Stefanie Gregg schreibt Romane, Kriminalromane und Kurzgeschichten, die mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet wurden: u.a. – 3. Platz beim Meerbuscher Literaturpreis, 3. Platz beim 8. Alfa Multimediawettbewerb,- Shortlist zum 18. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb, – Shortlist des Irseer Pegasus. Mit ihrer Familie wohnt die Autorin in der Nähe von München. Sie ist Mitglied im Autorenverband DAS SYNDIKAT und im Netzwerk der Krimiautorinnen MÖRDERISCHE SCHWESTERN. Weitere Bücher: Der Sommer der blauen Nächte Mein schlimmster schönster Sommer Duft nach Weiß Angela Eßer wurde in Krefeld geboren, studierte Theaterwissenschaft und war als pädagogische Mitarbeiterin bei der VHS München und am Theater tätig. Unter dem Titel “Mordshunger” gibt sie mörderische Kochseminare, in denen die Ess- und Trinkvorlieben von berühmten Privatdetektiven und Kommissaren aus der Kriminalliteratur aufgedeckt werden. Sie ist Organisatorin von Krimifestivals, Initiatorin von „Bloody Cover“ sowie Herausgeberin von Krimi-Anthologien. Ihre Geschichte “6 Uhr 23 – Guten Morgen München” aus der Anthologie München blutrotwurde nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 – Sparte Kurzkrimi. Im November 2011 gründete sie gemeinsam mit Nina George (Publizistin, Hamburg) die Initiative “JA zum Urheberrecht”. Von 2005 – 2012 war sie Sprecherin des SYNDIKATs, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, und von 2014-2018 organisierte sie die CRIMINALE, das größte deutschsprachige Krimifestival. 2018 erhielt sie das Krimistipendium “Tatort Töwerland” auf Juist. Weitere Bücher: Menüthek Krimi – ars vivendi “Die Zeugin” in: Mörderischer Gardasee – Gmeiner Verlag “Tatort München – oder die Münchner Krimiszene von den Anfängen bis heute im Schnelldurchlauf” in: Literatur Geschichte Münchens – Verlag Friedrich Pustet erscheint im Herbst 2019 „Der Friedhof der schönen Dinge“ in: “Die gruseligsten Orte in Köln” erscheint im Frühjahr Mörderisches Juist (Herausgeberin und eine Geschichte) Es moderiert Uwe Kullnick
1:06:07
July 29, 2019
Lyrik von Alf Poss aus seinem Buch – "… teilnehmend am immer Jetzt." Teil 3
Alf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg – sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Grosse schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten. Sprecher: Uwe Kullnick
12:16
July 28, 2019
Literaturkritik.de: Von Silberlöwen und fahlen Feuern – Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger
eine Rezension von Stefan Höppner Sprecherin ist Marlisa Thumm Mehr als 30 Jahre ist es her, seit die Arno Schmidt Stiftung begann, die Werke des Autors herauszugeben – in der sogenannten Bargfelder Ausgabe. Sie heißt so nach dem kleinen Heidedorf, in dem Schmidt seine letzten 21 Lebensjahre verbracht hat und in dem seine Witwe und Jan Philipp Reemtsma wenige Jahre später die Stiftung ins Leben riefen. Ab 1985 erschienen dort sorgfältige und ästhetisch ansprechende Editionen seiner Werke, gestaltet vom preisgekrönten Typografen Friedrich Forssmann. Dazu kommt eine ganze Korona von Einzelausgaben, Briefwechseln, Supplementen, Hörbüchern, Fotobänden und vielen weiteren Publikationen, zu deren letzten Höhepunkten die ausführliche Bildbiografie von Fanny Esterházy zählt. Bis Mitte der 1990er Jahre erschienen die Bände in rascher Folge, die verbleibenden Lücken wurden aber nur langsam gefüllt. Inzwischen war sogar der Zürcher Haffmans Verlag pleite gegangen, der die Ausgabe über lange Jahre betreut hatte, und Suhrkamp war in die Bresche gesprungen … Den Text der Rezension lesen Sie hier Die Texte aller Radio-Rezensionen finden Sie hier
17:49
July 23, 2019
Rezensionen: Gerhard Luhofer spricht über den Roman "Die andere Seite" von Alfred Kubin
Der Grafiker und Illustrator Alfred Kubin, bekannt durch seine Gestaltungen von Werken E.T.A. Hofmanns oder E.A. Poes, hat einen einzigen Roman geschrieben: Die andere Seite. Er handelt vom Leben in und vom Untergang des fantastischen “Traumreichs”, das der geheimnisvolle Claus Patera, ein ehemaliger Klassenkamerad der Hauptfigur dieses Buches, in Asien gegründet hat … Den Text der Rezension finden Sie hier.
21:32
July 17, 2019
Autoren: Georg Klein im Interview
Der Literarische Salon vom 13. Juli 2019 (Moderation Prof. Dr. Klaus Wolf) Dichterlesung mit Georg Klein im chinesischen Saal des Schlosses Edelstetten. Musikalische Umrahmung durch die Musica Annensis (Kammermusikensemble des Augsburger St.-Anna-Gymnasiums). Georg Klein las seine Erzählung “Herzsturzbesinnung” das erste mal vor Publikum. Im Anschluss daran wurde die Kooperationsurkunde zwischen dem Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten e.V. und der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. durch die Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Wolf und Christian Ferstl unterzeichnet.* *Die Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. setzt sich für die Pflege der Mundart und zur Förderung der bayerischen und deutschen Dialektforschung ein. Sie hat ihren Sitz in Tirschenreuth. Unterzeichnung der Kooperationsurkunde zwischen dem Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten e.V. und der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. Georg Klein, 1953 in Augsburg geboren, veröffentlichte die Romane «Libidissi», «Barbar Rosa», «Die Sonne scheint uns» und «Sünde Güte Blitz» sowie die Erzählungsbände «Anrufung des Blinden Fisches», «Die Logik der Süße» und «Von den Deutschen». Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen; für «Roman unserer Kindheit» erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse. 2013 erschien sein Roman «Die Zukunft des Mars». Mit «Miakro» war er 2018 für den Preis der Leipziger Buchmesse und für den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis nominiert. Georg Klein stand auf der Shortlist des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises 2018
07:45
July 16, 2019
Autoren: Georg Klein liest im Rahmen des "Literarischen Salons" die Erzählung "Herzsturzbesinnung" – Literaturschloss Edelstetten
Der Literarische Salon vom 13. Juli 2019 (Moderation Prof. Dr. Klaus Wolf) Dichterlesung mit Georg Klein im chinesischen Saal des Schlosses Edelstetten. Musikalische Umrahmung durch die Musica Annensis (Kammermusikensemble des Augsburger St.-Anna-Gymnasiums). Georg Klein las seine Erzählung “Herzsturzbesinnung” das erste mal vor Publikum. Im Anschluss daran wurde die Kooperationsurkunde zwischen dem Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten e.V. und der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. durch die Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Wolf und Christian Ferstl unterzeichnet.* *Die Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. setzt sich für die Pflege der Mundart und zur Förderung der bayerischen und deutschen Dialektforschung ein. Sie hat ihren Sitz in Tirschenreuth. Unterzeichnung der Kooperationsurkunde zwischen dem Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten e.V. und der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. Georg Klein, 1953 in Augsburg geboren, veröffentlichte die Romane «Libidissi», «Barbar Rosa», «Die Sonne scheint uns» und «Sünde Güte Blitz» sowie die Erzählungsbände «Anrufung des Blinden Fisches», «Die Logik der Süße» und «Von den Deutschen». Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen; für «Roman unserer Kindheit» erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse. 2013 erschien sein Roman «Die Zukunft des Mars». Mit «Miakro» war er 2018 für den Preis der Leipziger Buchmesse und für den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis nominiert. Georg Klein stand auf der Shortlist des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises 2018
1:12:15
July 16, 2019
Literaturkritik.de: Perfidie und Glück des Alltags und der moderne Theodor Fontane
Der dem Autor gewidmete Band in der Reihe TEXT + KRITIK enthält überraschende Deutungen eine Rezension von Martin Lowsky Sprecherin ist Marlisa Thumm Die Bände der renommierten Reihe TEXT + KRITIK – über 150 sind mittlerweile erschienen – befassen sich jeweils mit einem Schriftsteller, dem sie etwa ein Dutzend Essays oder Aufsätze widmen, teils überblicksartige, teils auf ein Werk oder einen Schaffensaspekt bezogene. Ferner enthält jeder Band zwei oder drei wenig bekannte Primärtexte sowie eine Bibliografie. Die Neuauflage eines Bandes ist im Allgemeinen ein anderes Werk mit neuen Autoren, sodass in der Reihe kontinuierlich die nachwachsenden Forscher zu Wort kommen. All dies gilt auch für die jetzt erschienene Neuauflage des Bandes Theodor Fontane; keiner ihrer Beiträger war in der vorhergehenden Auflage von 1999 vertreten. Dieser Band enthält drei Texte Fontanes, darunter zwei Gedichte, und 16 Essays sowie eine Bibliografie von Wolfgang Rasch, die in 52 (!) eng gedruckten und sorgfältig gegliederten Spalten die Sekundärliteratur der letzten 14 Jahre auflistet. Den Text der Rezension lesen Sie hier Die Texte aller Radio-Rezensionen finden Sie hier
14:03
July 16, 2019
Lyrik: Otto Abt "Heitere Lichter"
Otto Abts neues Buch von 2018 enthält Haiku und Senryu sowie einen Essay zu drei javanischen Zeremonien, wovon das Tedak Siti (Die ersten Schritte des Babys) auszugsweise vorgestellt wird. Ob das seine Berechtigung hat? Hören Sie selbst – und hören Sie auch hinein in die Klänge des Siegener Gamelan Orchesters, dessen Gründer und private Inhaber Otto Abt und seine Frau sind. Sie spielen traditionelle zentraljavanische Gamelanmusik. Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland
12:42
July 14, 2019
Lyrik von Alf Poss aus seinem Buch – "… teilnehmend am immer Jetzt." Teil 1
Alf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg – sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Grosse schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten. Sprecher: Uwe Kullnick
14:49
July 14, 2019
Lyrik: "Historische Lyrik des Ostens" Teil 5/30 Araber
Unsere Reihe  “Historische Lyrik des Ostens” zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan. Sie hören im Teil 5/30 Lyrik  Vorderer Osten/Araber Quelle der Lesung (Auszüge) ist: “Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953, Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches. Sprecher ist: Uwe Kullnick
11:26
July 14, 2019
Interview: FBM17 - Mira Valentin, Gewinnerin des Storyteller Awards 2017 für "Der Mitreiser und die Überfliegerin"
Der Amazon Kindle Storyteller Award 2017 ging an die Journalistin und Jugendbuchautorin Mira Valentin für ihr außergewöhnliches Buch "Der Mitreiser und die Überfliegerin". Das Interview auf der Buchmesse führte Susanna Bummel-Vohland Wir bitten für die eingeschränkte Tonqualität während der ersten 9 Minuten um Entschuldigung. Mira Valentin war jahrelang Journalistin für Jugend-, Frauen- und Pferdezeitschriften. Seit 2018 schreibt sie hauptberuflich Fantasybücher – ein Traum, den sie seit ihrem zwölften Lebensjahr verfolgt. Gemeinsam mit Sam Feuerbach und Greg Walters bildet sie die Autorenvereinigung "Weltenbauer". In der Öffentlichkeit tritt sie grundsätzlich in einem Cosplay auf, das entweder eine Figur aus ihren eigenen Büchern zeigt oder die Protagonisten befreundeter Autoren darstellt. Auszeichnungen: Platz 2 der besten deutschsprachigen Debütautoren 2016 bei Lovelybooks. Gewinner des Kindle Storyteller Awards 2017 für "Der Mitreiser und die Überfliegerin". Nominiert für den Deutschen Phantastik Preis und den Skoutz Award 2018 mit "Enyador".
21:37
July 13, 2019
Literaturkritik.de: Pfarrer, Lehrer, Dichter, Publizist und Herausgeber. Zum 225. Geburtstag von Gustav Schwab
Manfred Orlick erinnert an den Lyriker, Publizisten und Übersetzer des beginnenden Biedermeier Gustav Schwab und seine Fehde mit Heine. Vor allem aber an seine klassischen Sagen des Altertums. Sprecherin ist Susanna Bummel-Vohland Den Text der Rezension lesen Sie hier Die Texte aller Radio-Rezensionen finden Sie hier
23:17
July 12, 2019
Autoren: Georg Hartmetz spricht über sein Buch "Christoph Rodt – Bildhauer zwischen Renaissance und Barock"
Der Holzbildhauer Christoph Rodt ist einer der bedeutendsten Künstler Schwabens. Mit seinem regional auf den Bereich zwischen Illertissen und Gundelfingen, Neresheim und Schwabmünchen konzentrierten Werk beschreitet Rodt den Weg vom Manierismus der Spätrenaissance zum Frühbarock. Er ist einer der wenigen Künstler (um 1578-1634), in dessen Werk sich dieser Weg unmittelbar widerspiegelt. Der im Jahr 1604 aufgestellte, noch von Ferdinand Vöhlin beauftragte Epitaphaltar in der Illertisser Stadtpfarrkirche St. Martin, ist eines der frühen Werke Rodts. Das Hauptwerk des Meisters war wohl der im Jahr 1628 im Chorbogen der Roggenburger Klosterkirche aufgestellte Kreuzaltar. Er galt den Zeitgenossen als »Wunder der Kunst« und war so beeindruckend, dass selbst der schwedische König Gustav Adolf ihn im Dreißigjährigen Krieg unter seinen persönlichen Schutz stellte, während anderenorts Kircheninventar von seinen Soldaten rücksichtslos geplündert und zerstört wurde. In dem nun erscheinenden Band ist die kunsthistorische Dissertation von Georg Hartmetz mit zahlreichen neuen Aufnahmen von Josef Seitz illustriert. Eine wahre Augenweide. Georg Hartmetz ist in Mühldorf am Inn geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte er eine Bildhauerlehre in Garmisch-Partenkirchen. An der Fachakademie in München wurde er dann zum staatlich geprüften Restaurator ausgebildet. Es folgte ein Studium der Kunstgeschichte an der LMU (Magisterarbeit über die Pietà-Darstellungen von Ignaz Günther) und schließlich der Promotion über Leben und Werk von Christoph Rodt bei Prof. Ulrich Söding (2016). Heute arbeitet Hartmetz als Dozent an der Fachakademie für Restauratoren in München. Er unterrichtet dort die Fächer Kunstgeschichte, Fachtechnologie und Fachpraxis.
32:47
July 11, 2019
Lyrik: Wiedergehört – Theodor Fontane "Balladen und Gedichte" 2
In unserer Serie Sonntagslyrik hören Sie heute Gedichte und Balladen von Theodor Fontane. Im Rahmen der kleinen Reihe Wiedergehört suchte Uwe Kullnick Gedichte und Balladen aus der Zeit von 1840 – 1892 aus. Die Texte wurden der 4 bändigen Ausgabe „Theodor Fontane, Werke , Schriften und Briefe.“ Carl Hanser Verlag 1962 entnommen.- Sprecher: Uwe Kullnick
33:36
July 9, 2019
Literaturkritik.de: Ashley Curtis hat mit "Hexeneinmaleins" einen Shakespeare-Krimi vorgelegt
Macbeth ist tot – enthauptet. Der Vorhang fällt im Swan Theatre der Royal Shakespeare Company. Beifallsstürme. Ein einziger Zuschauer liegt aber regungslos und zusammengesackt in seinem Sessel. Herbeigeeilte Rettungssanitäter können nichts mehr ausrichten. War es ein Herzinfarkt oder Fremdeinwirkung? Der Tote ist Professor Adrian Thompson, der, wie die meisten Zuschauer, Teilnehmer einer Konferenz über die Urheberschaft der Werke William Shakespeares ist. Hier sollten die Argumente und Gegenargumente der verfeindeten Stratfordianer und Oxfordianer aufeinanderprallen. Wer war der Verfasser der weltberühmten Theaterstücke – der einfache Handwerkersohn aus dem „Kuhdorf“ Stratford oder der Earl of Oxford, der den Namen „Shakespeare“ als Pseudonym verwendete? Eine Rezension von  Manfred Orlick gelesen von Uwe Kullnick Den Text zur Rezension finden Sie hier.
06:51
July 9, 2019
Lyrik: "Historische Lyrik des Ostens" Teil 4/30 Araber
Unsere Reihe  "Historische Lyrik des Ostens" zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan. Sie hören im Teil 4/30 Lyrik  Vorderer Osten/Araber Quelle der Lesung (Auszüge) ist: "Lyrik des Ostens" Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953, Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches. Sprecher ist: Uwe Kullnick
16:11
July 7, 2019
Hörbahn on Stage Im Schloss: Prof. Dr. Klaus Wolf liest im Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten aus "Bayerische Literaturgeschichte"
Auch das Gedicht vom Tantenmörder aus der Feder von Frank Wedekind ist in dieser neuen bayerischen Literaturgeschichte zu finden. Von den Tagen der Agilolfinger im 8. Jahrhundert bis zu dem Sprachvirtuosen Gerhard