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Medienmonolog

Medienmonolog

By Sascha Heller
Medienmonolog. Dein Podcast für medienwissenschaftliche Praxis, Themen und Fragestellungen.

Meine Gäste und ich bringen dir nicht nur Medienwissenschaft als solche näher, sondern besprechen alltägliche und gesellschaftsrelevante Themen aus Perspektive der Medienpsychologie, -pädagogik uvm.

Erhöhte Angst durch die Nachrichten, Leistungsdruck durch Social Media, Gewalt in Medien, wie und wieso wählen wir Medien eigentlich aus und noch mehr!
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#14 - Perspektiven zum Medienumgang

Medienmonolog

1x
#19 - Psychologie und Soziale Medien 2/2
Soziale  Medien benutzt ein Großteil der Menschen, die meisten auf täglicher  Basis. Facebook, Twitter, Instagram, aber auch Tiktok, LinkedIn und  Vieles mehr. Wer konsumiert denkt meist nur an sich und die eigenen  Apps, die man "braucht", die irgendwie "wichtig" für uns sind. Aber warum sind diese Apps so wichtig für uns? Warum kommen wir nicht  davon los, wenn wir einmal angefangen haben? Wie oft schließen wir die  Apps, nur um sie eine Minute später wieder zu öffnen? Was bedeutet  dieser Umgang für uns, aber auch für die Gesellschaft? Im Gespräch mit der Psychologin Hatice Budak geht es um all diese  Fragen und noch mehr. Wir besprechen Gefahren und Vorteile von sozialen  Medien - größtenteils in Bezug auf Instagram, auf dem wir beide auch  aktiv sind. Wir teilen Erfahrungen, sowohl als Privatpersonen als auch  aus der Psychologie und Medienwissenschaft.
41:01
October 22, 2020
#18 - Psychologie und Soziale Medien 1/2
Soziale Medien benutzt ein Großteil der Menschen, die meisten auf täglicher Basis. Facebook, Twitter, Instagram, aber auch Tiktok, LinkedIn und Vieles mehr. Wer konsumiert denkt meist nur an sich und die eigenen Apps, die man "braucht", die irgendwie "wichtig" für uns sind. Aber warum sind diese Apps so wichtig für uns? Warum kommen wir nicht davon los, wenn wir einmal angefangen haben? Wie oft schließen wir die Apps, nur um sie eine Minute später wieder zu öffnen? Was bedeutet dieser Umgang für uns, aber auch für die Gesellschaft?  Im Gespräch mit der Psychologin Hatice Budak geht es um all diese Fragen und noch mehr. Wir besprechen Gefahren und Vorteile von sozialen Medien - größtenteils in Bezug auf Instagram, auf dem wir beide auch aktiv sind. Wir teilen Erfahrungen, sowohl als Privatpersonen als auch aus der Psychologie und Medienwissenschaft.
31:36
October 15, 2020
#17 - Das Medium "Pen & Paper" 2/2
Folge 2 von 2: Gemeinsam mit Anne, leidenschaftlicher Nerdesse und PnP-Chaotin, spreche ich über eben jenes Medium: Was ist Pen & Paper überhaupt? Es geht aber nicht einfach nur um das Spiel oder Regelwerke wie Dungeons & Dragons, sondern auch darüber, wie dieses Spiel unsere Gesellschaft abbildet, wie es Menschen im Miteinander helfen kann, welche auch therapeutischen Wirkungen das Spiel hat und natürlich auch darüber, wie viel Zeit man bei PnP so lassen kann. Auch Thema sind die oft elitären Ausschlüsse neuer Spieler*innen und die Schwierigkeiten, in das Ganze überhaupt reinzukommen. Für Neulinge hat Anne viele Tipps und Tricks, die den Einstieg auch erleichtern und wieso es überhaupt sinnlos, bei einem spielerischen Hobby Gatekeeping zu betreiben und Menschen den Einstieg zu erschweren.
47:34
October 8, 2020
#16 - Das Medium "Pen & Paper" 1/2
Folge 1 von 2: Gemeinsam mit Anne, leidenschaftlicher Nerdesse und PnP-Chaotin, spreche ich über eben jenes Medium: Was ist Pen & Paper überhaupt? Es geht aber nicht einfach nur um das Spiel oder Regelwerke wie Dungeons & Dragons, sondern auch darüber, wie dieses Spiel unsere Gesellschaft abbildet, wie es Menschen im Miteinander helfen kann, welche auch therapeutischen Wirkungen das Spiel hat und natürlich auch darüber, wie viel Zeit man bei PnP so lassen kann. Auch Thema sind die oft elitären Ausschlüsse neuer Spieler*innen und die Schwierigkeiten, in das Ganze überhaupt reinzukommen. Für Neulinge hat Anne viele Tipps und Tricks, die den Einstieg auch erleichtern und wieso es überhaupt sinnlos, bei einem spielerischen Hobby Gatekeeping zu betreiben und Menschen den Einstieg zu erschweren.
42:15
October 1, 2020
#15 - Trailer zur neuen Staffel
Der Podcast lag jetzt seit Mitte Juli erstmal still, primär aus den Gründen der neuen Arbeit, die nicht viel Zeit ließ für neue Folgen. Aber in der Zeit ohne neue Folgen war stattdessen Zeit zum Nachdenken und die Frage war: "Wie möchte ich den Podcast weitergestalten?" Den Podcast aufgeben war keine Option, dafür war er mir einfach noch zu jung und das Thema Medienwissenschaft mir auch eigentlich zu wichtig. Doch die ersten Wochen im neuen Job zeigten, dass nach 8h Arbeit am Tag äußerst wenig Zeit und Kraft bleibt, mich mit neuen Themen auseinanderzusetzen, mich angemessen einzulesen, Notizen zu machen und eine Podcastfolge dazu aufzunehmen, zu bearbeiten und hochzuladen. Stattdessen fiel mir auf, dass mein Interesse sich aus der einsam erlesenen Theorie in Richtung medienalltäglichem Austausch verschob. Ich will mit Menschen über den Medienkram auch reden. Es braucht mehr Perspektiven, mehr Einblick. Deshalb möchte ich es jetzt - damit es in meinen neuen Alltag passt - ganz flexibel und unproblematisch gestalten: Mit Gästen. In den neuen Folgen werde ich nicht nur alleine vor mich hinphilosophieren, sondern zusammen mit einem Gast etwas medienwissenschaftliches Besprechen. Von Firmenchef*innen über Psycholog*innen bis hin zu Gamer*innen und Pen & Paper Nerds, alles was mein Medienherz begehrt, wird eingeladen zu diskutieren. Medien sind überall in unserer Gesellschaft und unserem Leben und somit gibt es niemanden, der nicht mit ihnen zu tun hat, sie produziert, konsumiert uvm. Ab dem 01.10.2020 geht es weiter mit dem Medienmonolog im Dialog. Vielleicht einmal wöchentlich, vielleicht öfter oder seltener. Das weiß niemand so genau. Sei gespannt, sei bereit, schalte ein auf Spotify und Co.
09:42
September 21, 2020
#14 - Perspektiven zum Medienumgang
Der Umgang mit Medien läuft für viele von uns sehr individuell und meist auch eher intuitiv. Wir machen, was uns gefällt und machen nicht, was uns nicht gefällt. Diese individuelle Einteilung wird oft mit Bewertungen verknüpft: Gut und Schlechte Medien. Bewertungen wie diese geben wir auch an unser Umfeld und auch an unsere Kinder weiter. Es wird dann zur pädagogischen Frage, ob ich meinen Kindern meinen eigenen Umgang mit Medien aufdrücke und ihnen einen individuellen Umgang verbiete oder sie einfach tun lasse oder dabei konstruktiv begleite. Diese unterschiedlichen Perspektiven aus der Medienpädagogik sind jedoch auch geschichtlich gewachsen und gesellschaftlich tief verwurzelt...
29:44
July 11, 2020
#13 - Durch Medien Stigmatisierung erlernen
Stigmatisierung beschreibt den Prozess, einzelnen Menschen ein negativ behaftetes Stigma zuzuweisen und sie auf Grund dessen anders zu behandeln. Diese Andersbehandlung ist auch Diskriminierung.  In dieser Folge geht es vor Allem um die Begrifflichkeiten der Stigmatisierung, des Stigmas, des Vorurteils, des Stereotyps und das medial-soziale Erlernen. Wer mit Medien zu tun hat, sollte sich über diese Prozesse und Inhalte, die unser Wertesystem, unsere Einstellungen und das Denken in "gut und schlecht" formen, bewusst sein. Wir sprechen über diese Medienreflexion, die für eine antidiskriminierende Gesellschaft notwendig ist.
28:30
July 3, 2020
#12 - Woher das Missvertrauen?
Den journalistischen Medien wird nicht erst seit gestern misstraut. Gerade durch geschichtlich gewachsene Manipulation durch die Medien - wie durch Propaganda - hat sich eine gewisse Skepsis gegenüber der Medien aufgebaut. Auch den Medien bzw. der Presse kritisch gegenüberstehende Regierungschefs wie U.S. Präsident Nixon haben dazu beigetragen, dass Journalist*innen heutzutage weniger getraut wird. Doch soziale Medien und die unübersichtliche Masse an Nachrichtenangeboten machen es schwer für uns, im alltäglichen Trubel die richtige Medienwahl zu treffen und zu entscheiden, welche Medien wir konsumieren und welchen wir glauben und welchen nicht...
30:59
June 26, 2020
#11 - Unser Vertrauen in die Medien
Auf die eingesandte Frage "Was kann man gegen Misstrauen gegenüber den Medien tun?" beschäftigt sich diese Folge erst einmal mit dem Ist-Zustand: Wie sehr vertrauen die Menschen den Medien aktuell? Ist das Misstrauen wirklich so groß, wie die besorgte Frage vermuten lässt? Weiter geht es dann mit den Gründen, die hinter dem Misstrauen stecken. Denn um etwas gegen das Misstrauen zu tun, müssen die Gründe erörtert werden. Wie in vielen anderen Fragestellungen sind die Antworten hierauf nicht eindeutig oder klar. Deshalb muss auch geklärt werden, was Vertrauen überhaupt bedeutet.
30:36
June 19, 2020
#10 - Zu Rollenbildern und Erwartungen
Tagtäglich werden Medien produziert und konsumiert, in denen Menschen gezeigt werden und eine Rolle spielen. Menschen, die wir Gruppen zuordnen, deren Identität aus Gruppenzugehörigkeiten besteht. Ein Monolog darüber, wie diese mediale Repräsentation in Wechselwirkung mit der Gesellschaft tritt und Rollenbilder formt und Erwartungen an jeden von uns heranträgt. Zu welchen Gruppen gehöre ich? Welche davon machen meine Identität aus? Wie wird meine Identität von den Medien beeinflusst und wie wirken diese Rollenbilder auf mich?  Wessen Erwartungen versuche ich durch mein Handeln gerecht zu werden?
26:19
June 13, 2020
#9 - Repräsentation und Pride Month
Zum Anlass des mittlerweile 51. Pride Months, dessen "Feier" bzw. vielmehr Erinnerung auf die Stonewall Riots am 27. und 28. Juni 1969 zurückgeht, beschäftigen wir uns mit der Repräsentation. Dies bezieht sich auf den Platz und die Darstellung von marginalisierten Menschen in den Medien. Vor der Frage, wie Minderheiten in Medien repräsentiert werden, ist es wichtig, zu betrachten, wie Medien produziert werden und vor allem auch wer sie produziert. Denn nicht nur für queere Menschen, sondern auch für behinderte Menschen, BIPoC, nicht christliche Menschen uvm. ist Repräsentation in den Medien eine wichtige Sache. Und das nicht nur individuell und "politisch-ideologisch", sondern auf einer wissenschaftlichen, psychologischen Ebene: Denn Repräsentation ist auch wichtig für die psychische Gesundheit und auch für den vielfältigen Zusammenhalt der gesamten Gesellschaft.
26:42
June 5, 2020
#8 - Das Medium "Videospiel"
Videospiele sind ein vergleichsweise junges Medium. Ihre Anfänge finden sich jedoch bereits Ende der 1940er und Anfang der 50er in Laboren, Instituten und den Köpfen kluger Physiker*innen. In dieser Folge geht es nicht nur darum, wie das geschichtlich zusammenpasst, sondern auch um die Fragen, wieso wir Videospiele überhaupt spielen, was Videospiele als Medium von anderen Medien wie Film und Literatur unterscheidet und ob Gewalt in Videospielen wirklich gewalttätig macht.
29:45
May 30, 2020
#7 - Wo sollen wir Medienkompetenz lernen?
Nach der bereits geklärten Relevanz der Fähigkeit der Medienkompetenz bleibt die Frage offen, wo wir diese Fähigkeit lernen können. In der Diskussion darum geht es oft um die Positionen Schule gegen Zuhause. Auch im Kontext mit 'digital natives' wird die Notwendigkeit eines Medienkompetenz-Unterrichts oft ignoriert, da angenommen wird, die Kinder lernten die notwendigen Fähigkeiten im Umgang mit Medien schon von alleine. Das ist leider nur selten oder unzureichend der Fall. Deshalb geht es hier in dieser Folge vor Allem um eine Verteidigung der Position, dass Medienkompetenz als Schulfach einen Platz finden sollte, um allen Kindern und Jugendlichen eine einheitliche Grundlage zu vermitteln, was Medienkompetenz in all ihren Facetten angeht, um ein sicheres und souveränes Leben in unserer medialen Gesellschaft zu gewährleisten.
25:49
May 15, 2020
#6 - Stereotypisch: Vorurteile in Medien.
Tagtäglich sehen wir Menschen, sowohl auf der Straße wie auch in den Medien. In allen Fällen nehmen wir diese Menschen wahr, erst sensorisch und dann auch kognitiv: Doch das, was wir tatsächlich wahrnehmen, ist bereits im Vorfeld beeinflusst worden. Das Wissen um Stereotype, vorhandene Vorurteile und das Leben in einer Gesellschaft voller Diskriminierung sind medial gewachsen und tagtäglich reproduziert. Im heutigen Podcast geht es deshalb erstmal einführend um die soziale Identität des Menschen und wie Medien auf Grundlage dessen Teil sind von tagtäglicher Diskriminierung und dem Umgang mit der stereotypischen Reduktion anderer Menschen.
25:12
May 8, 2020
#5 - Wir und Medienkompetenz
Medienkompetenz als eine Fähigkeit, die dieser Tage wieder stark gefordert ist durch Homeoffice, remote Work, Homeschooling. Die Fähigkeit, technisch kompetent die eigenen Probleme und Anforderungen zu meistern. Aber ist das schon Alles? Ja und nein. Nach Dieter Baacke ist diese als Mediennutzung bezeichnete Dimension der Medienkompetenz nur eine von vier. Ich bespreche in dieser Folge diese einzelnen Unterdimensionen der Medienkompetenz, ihre alltägliche Relevanz und gehe auch den Fragen nach, ob es überhaupt die eine Medienkompetenz gibt und warum diese Fähigkeit für uns so wichtig ist.
25:27
May 1, 2020
#4 - Über Angst durch Medien
Ein Thema, womit nicht nur Horrorfilme und Thriller gemeint sind, die ganz explizit und bewusst mit der Angst bzw. Furcht der Menschen spielen. Denn während Furcht, wie in den genannten Filmgenres, sich auf eine Art Fluchtreflex vor gefährlichen Situationen und unmittelbarer Ungewissheit bezieht, ist die Angst eher zukunftsgerichtet und kontrollbasiert.  Gerade jetzt - in Zeiten einer real beängstigenden Situation - sind Medien auch Teil unserer Angst. Ohne Medien wüssten wir eventuell nichts darüber, also sind sie vielleicht schuld? Aber die richtige, sachliche Aufklärung kann die Angst auch verringern. Denn: Grundlagen von Angst sind Unwissen, Ungewissheit und auch fehlende Kontrolle.  Doch welche Rollen spielen Medien in Sachen Angst?
22:22
April 24, 2020
#3 - Medien und die Konstruktion von Wirklichkeit
Wirklichkeitskonstruktion. Ein Thema, das nichts mit Verschwörungstheorien und Manipulation zu tun hat, sondern mit zwei einfachen Fragen: - Was wissen wir über die Welt? - Woher haben wir unser Wissen über die Welt? Das meiste hat uns irgendwer erzählt oder wir haben es gelesen oder wir haben es gesehen. Unser Wissen über Weltgeschehen stammt wohl meistens aus den Nachrichten - TV, Radio oder Internet.  Zurecht stellen sich da viele Menschen die Frage, ob das, was sie da gerade lesen, auch stimmt. Genauso wichtig ist aber auch die Frage, ob das, was wir da lesen und sehen, Alles ist.  Das, was uns Medienprodukte zeigen, wird für uns zur Realität.
23:53
April 17, 2020
#2 - Wie wir unsere Medien wählen
Das medienpsychologische Feld der Medienwahl stellt die simple Frage: Was für Medien wählen wir und warum? Dieser Frage werde ich in dieser Folge auf den Grund gehen und dabei gängige, medienpsychologische Modelle und Theorien vorstellen, mit denen auch ihr in Zukunft genauer ein Auge auf eure Medienwahl werfen könnt.
27:47
April 10, 2020
#1 - Was ist Medienwissenschaft?
Premiere des Podcasts mit einer ganz langweiligen und einführenden Frage: Was ist Medienwissenschaft? Dabei geht es nicht nur eben auch um die relevante Hintergrundgeschichte der Medienwissenschaft sondern auch darum, zu klären, was Medien überhaupt sind. Reden wir dabei von denselben Dingen oder geht unser Verständnis von Medien da auseinander?
20:58
April 3, 2020
#0 - Der Trailer
Mensch, Medien, Monolog. Dein Podcast für medienwissenschaftliche Praxis, Themen und Fragestellungen. Bevor es mit dem ganzen Inhalt losgeht und ich dich in die Theorie und die Wissenschaft werfe, gibt dir dieser Trailer erstmal einen Überblick über: Den Podcast, warum ich ihn mache und vor Allem, wer ich überhaupt bin.
04:37
March 31, 2020