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Netzwerk - Der Podcast vom Netz E

Netzwerk - Der Podcast vom Netz E

By Netzwerk Erinnerungsarbeit
Das Netz E (Netzwerk Erinnerungsarbeit) ist ein Zusammenschluss von HSVer*innen mit dem Ziel, Erinnerungsarbeit, NS-Aufarbeitung und Projekte gegen Diskriminierung voranzubringen.

Mit „Netzwerk – Der Podcast vom Netz E“ startet das Netz E ein eigenes Podcast-Format. In regelmäßigen Abständen wird sich unser Moderatoren-Team mit Gästen zu den vielfältigsten Themen rund um Antidiskriminierungs- und Erinnerungsarbeit im Fußballkontext – natürlich mit speziellem Fokus auf unseren HSV - austauschen.
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Folge 07 - Frauen beim HSV
Frauen sind selbstverständlicher Teil des HSV. Und trotzdem sind die wichtigsten Ansprechpartner der Fanszene und im Verein fast alle männlich, der Frauenfußball spielt beim HSV nur eine sehr kleine Rolle und sexistische Beleidigungen und sexualisierte Gewalt sind für Frauen an Spieltagen Alltag. Annabell und Paula (bekannt aus Folge 0 und Folge 1) sprachen mit drei Frauen vom HSV über ihre Highlights, ihr Fansein, sexistische Erfahrungen und welche Wünsche sie an den Verein, die Fanszene und das Fanprojekt haben. Ein großer Dank an Jule, Karo und Katha, dass wir mit euch dieses tolle Gespräch führen durften!
01:03:53
June 17, 2021
Folge 06 - Die Kinder vom Bullenhuser Damm
Am 20. April 2021 jährt sich zum 76. Mal ein schreckliches Verbrechen, welches durch Nationalsozialisten in Hamburg-Rothenburgsort verübt wurde. Im Keller der Schule am Bullenhuser Damm wurden zwanzig jüdische Kinder in der Nacht auf den 21. April 1945 ermordet. Die Kinder wurden zuvor Opfer grausamer Menschenversuche. Sie wurden ermordet, um die Spuren dieser Experimente zu verwischen. Die Tat und der Gedenkort sind vielen Hamburger*innen heute immer noch unbekannt. Warum ist das so? Was wissen wir heute über die Geschichte der Kinder? Wie kann das Gedenken an die Kinder und weitere Opfer des NS stärker in den Fokus der Stadtgesellschaft rücken? Und was haben wir als HSV-Fans damit zu tun? Darüber sprechen wir mit Nicole Mattern, die die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm leitet. Mit ihr arbeiten wir die Tat und ihre Umstände, aber auch den Kampf um das Erinnern an die Kinder auf. Zudem diskutieren wir, wieso auch der HSV eine Rolle in der Erinnerungskultur Hamburgs spielen muss. Die Schilderung der Ermordung der Kinder ist Teil dieser Podcast-Folge. Falls ihr euch diese Schilderung nicht anhören möchtet, empfehlen wir euch das Segment von ca. 14:50 bis ca. 19:08 zu überspringen. Den Link zur digitalen Gedenkfeier findet ihr am 20.04. ab 18 Uhr und darüber hinaus unter http://www.kinder-vom-bullenhuser-damm.de/ . Dort bekommt ihr auch viele weitere Informationen zur Vereinigung und zur Geschichte der Kinder vom Bullenhuser Damm. Die Veranstaltung des Netzwerk Erinnerungsarbeit am 27.04. um 19 Uhr wird live gestreamt. Auf http://netzwerk-erinnerungsarbeit.de/ wird rechtzeitig der entsprechende Link veröffentlicht. In der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945 wurden in Hamburg 20 jüdische Kinder von der SS ermordet. Sie waren 5 bis 12 Jahre alt. Mania Altman – 5 Jahre, Polin Lelka Birnbaum – 12 Jahre, Polin Sergio de Simone – 7 Jahre, Italiener Surcis Goldinger – 11 Jahre, Polin Riwka Herszberg – 7 Jahre, Polin Alexander Hornemann – 8 Jahre, Niederländer Eduard Hornemann – 12 Jahre, Niederländer  Marek James – 6 Jahre, Pole Walter Jungleib – 12 Jahre, Slowake Lea Klygermann – 8 Jahre, Polin Georges-André Kohn – 12 Jahre, Franzose Bluma Mekler – 11 Jahre, Polin Jacqueline Morgenstern – 12 Jahre, Französin Eduard Reichenbaum – 10 Jahre, Pole Marek Steinbaum – 10 Jahre, Pole H. Wassermann – 8 Jahre, Polin Eleonora Witońska – 5 Jahre, Polin Roman Witoński – 7 Jahre, Pole Roman Zeller – 12 Jahre, Pole Ruchla Zylberberg – 9 Jahre, Polin Zusammen mit den Kindern wurden in dieser Nacht die vier Betreuer der Kinder und 24 sowjetische Häftlinge ermordet.
01:11:22
April 19, 2021
Folge 05 - Die "Causa" Jatta - eine alles andere als normale Ermittlung
Selten wurde über einen Spieler mehr behauptet, erfunden und zusammengereimt als über Bakery Jatta. Wir fragen uns: Warum das alles? Wann hört das endlich auf? Dazu verschaffen wir uns in dieser Folge einen Überblick, was Spieler und Verein schon alles über sich ergehen lassen mussten. Zudem möchten wir den Blick auf das weiten, was viele Menschen mit Fluchterfahrung tagtäglich in Deutschland von Seiten der Behörden erwartet. Wir haben uns Unterstützung von Leuten geholt, die mehr Ahnung von der Materie haben als wir selbst. Vor allem aber mehr Ahnung als die, die diese Kampagne überhaupt zu verantworten haben. Neben einer Hilfsstelle für Geflüchtete haben wir auch mit Bakerys Anwalt Thomas Bliwier gesprochen. Zu guter Letzt ordnen wir die Dinge aus unserer Sicht ein und stellen klar: No matter what, we got your back!
41:05
February 11, 2021
Folge 04 - Ständig auf Achse: Die rollenden HSV-Fans
Als rollende HSV-Fans haben sich André und Marcel in sozialen Netzwerken und der HSV-Fanszene bereits einen Namen gemacht. Sie fahren regelmäßig zu Heim- und Auswärtsspielen und schauen sich auch gern Stadien anderer Ligen und Vereine an. Doch wie erleben die beiden als Rollifahrer den normalen Wahnsinn eines Spieltages? Was für schöne Erlebnisse, aber auch Widrigkeiten kann ein Stadionbesuch für sie mit sich bringen? Wir sprechen mit den beiden über Barrierefreiheit im Fußball und in der Gesellschaft, über ihre Anfänge in der HSV-Familie und ihre Sehnsucht nach Stadionbesuchen in der Corona-Zeit. Mehr Infos und regelmäßige Updates zu André und Marcel findet ihr auf ihren Kanälen bei  Twitter: Marcel Fricke (@rollenderhsvfan) / Twitter Facebook: Rollenderhsvfan | Facebook Instagram: rautenfranz (André Fricke), rollenderhsvfan (Marcel Fricke)
38:24
December 11, 2020
Folge 03 - Das Hamburger Weg Klassenzimmer
In die Schule gehen wir selbst nicht mehr, das Klassenzimmer des Hamburger Wegs finden wir trotzdem spannend. Im Volksparkstadion werden für Schulklassen Workshops zu verschiedenen Themen angeboten. Zu Gast ist Robin, Lehrkraft im Klassenzimmer, von dem wir uns das Projekt erklären lassen. Gemeinsam sprechen wir über Ansätze für pädagogische Arbeit mit Fußballfans, über die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen dieser Arbeit. Mehr Infos zum Klassenzimmer findet ihr hier: https://www.hsv.de/volksparkstadion/testseite-stadionfuehrung-museum/hh-weg-klassenzimmer
50:22
July 17, 2020
Folge 02 - Blick über den Tellerrand: Die Schalker Fan-Initiative
Im Rahmen unseres Auswärtsspiels in Bochum im Februar, waren wir bei der Schalker Fan-Initiative e.V. zu Gast. Bei Bier und Pizza tauschten wir uns auf der "Schalker Meile" über das aus, was uns in Hamburg und Gelsenkirchen gleichermaßen bewegt: Die Arbeit gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sexismus im Fußballumfeld. Ein Austausch, an dem wir Euch gerne teilhaben lassen möchten. In unserer Folge 02 unterhalten sich Simon und Julius mit Sven von der "Fanini" über die Geschichte des Vereins, der 1992 unter dem Motto "Schalker gegen Rassismus" entstand,  und die aktuelle Situation in Gelsenkirchen.
38:35
June 19, 2020
Folge 01 - Hamburger Fußball im Nationalsozialismus
„Hamburger Fußball im Nationalsozialismus. Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte.“ ist der Titel einer Wanderausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die zum ersten Mal 2016 im Hamburger Rathaus gezeigt wurde. Wir sprechen mit Paula, die an der Erarbeitung der Ausstellung beteiligt war, über diese Geschichte. Welche Rolle spielte der Fußball im Nationalsozialismus? Wer konnte damals überhaupt Fußball spielen? Was lässt sich über den HSV zu dieser Zeit sagen? Wir wünschen viel Spaß beim Hören, und empfehlen euch einen Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme: https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/ Kleine Berichtigung: Das erste Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft fand 1903 nicht in Hamburg statt, sondern im benachbarten Altona, das zur der Zeit noch eigenständig war. Kleine Berichtigung Teil II zu den Olympischen Spielen 1936, bei denen keine jüdischen Sportler*innen für Deutschland antreten durften: Der Vollständigkeit halber seien Helene Mayer und Rudi Ball als Olympionik*innen erwähnt. Diese wurden von den Nazis nach den Nürnberger Rassegesetzen als sogenannte "Halbjuden" eingestuft. Sie wohnten Mitte der 1930er Jahre nicht mehr in Deutschland, kamen für die Olympischen Spiele zurück, wurden allerdings vom Großteil der jüdischen Gemeinschaft nicht als ihre jüdischen Vertreter*innen wahrgenommen. Mehr zum Thema z.B. bei Henry Wahlig (2015): Sport im Abseits: Die Geschichte der jüdischen Sportbewegung im nationalsozialistischen Deutschland.
44:02
May 20, 2020
Folge 0 - "Wer sind wir?"
In Folge 0 stellen wir nicht nur uns und die Idee hinter dem Podcast vor, sondern geben auch einen ersten Einblick in die Arbeit des Netzwerks. Als Gästin steht dankenswerterweise Annabell – Netz E-Mitstreiterin der ersten Stunde – Rede und Antwort. .
24:51
May 18, 2020