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By HfG Offenbach
Off_line ist der Podcast der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Regelmäßig werden im Podcast mit Gästen Fragen diskutiert, welche die aktuelle Gestaltung, Kunst und Design betreffen. Wie können wir die Zukunft gestalten? Welchen Einfluss hat die Gestaltung auf die Gesellschaft? Und wie sieht die Lehre der Zukunft aus? Dabei lassen sich die Themen vom hochschulpolitischen bis hin zum gesamtgesellschaftlichen Kontext der Gestaltung verorten. Es geht uns immer ums Ganze, selbst wenn wir Detailfragen diskutieren.
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#8 Wie bewegen wir uns in Zukunft fort? – Daniel Rese, Julian Schwarze

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#22 Wie gestalten wir spekulativ die Zukunft? – Amelie Goldfuß
Wir müssen heute schon für morgen gestalten. Aber wie sieht dieses Morgen aus? Und warum sollte es nur ein mögliches Morgen geben? Gemeinsam mit der Designerin Amelie Goldfuß sprechen wir über Spekulatives Design und Design Fictions. Wie lässt sich aus einer dystopischen Zukunftsvision kritisches Potenzial für die Gegenwart schöpfen? Welchen Zweck erfüllt Spekulatives Design, wenn es offensichtlich nicht derart funktioniert, dass es einfach gebraucht werden könnte? Und brauchen wir vielleicht die Provokationen des spekulativen Designs doch, um überhaupt über unseren eigenen Tellerrand blicken zu können? Amelie Goldfuß ist Designerin, die in ihrer Arbeit mit Robotern und KI arbeitet, oft mit Hilfe von Spekulation oder Design Fictions. Sie studierte Industriedesign an der Burg Giebichenstein in Halle, wo sie auch noch künstlerische Mitarbeiterin im Industriedesign ist. Moderation: Felix Kosok  http://aussicht.space
32:37
April 7, 2021
#21 Wird unsere Zukunft solidarisch sein? – Eleonora Herder
Die Pandemie hat die gesellschaftliche Spaltung weiter vertieft. Wie können wir eine solidarische Zukunft gestalten, in der niemand mehr in prekären Verhältnissen leben muss? Gemeinsam mit der Dramaturgin und Künstlerin Eleonora Herder und der Co-Moderatorin dieser Folge, Maria Sitte, sprechen wir über ihr Label »andpartnersincrime«, die Rolle des Theaters in der Öffentlichkeit, Interventionen in den verwalteten Stadtraum sowie neue Formen der widerständigen Zusammenarbeit. Wie können wir unser gesellschaftliches Zusammenleben anders verhandeln? Wie lassen sich Lücken in unseren sozialen Netzen durch Fürsorge und Solidarität schließen? Und wie agiert die Kunst in diesem Feld, wenn sie nicht zur Sozialarbeit werden will, sondern sich ein widerständiges Potential erhält? Und was hat das alles mit Kochen und leckerem Essen zu tun? Eleonora Herder studierte Theaterregie in Barcelona und Krakau und absolvierte ihr Masterstudium am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Sie agiert unter dem Label »andpartnersincrime«. Dieses gehört zu den 6 Gründungsinitiativen der ada_kantine, einer solidarischen Kantine in der ehemaligen Akademie der Arbeit. Maria Sitte ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HfG Offenbach und Teil des kuratorischen Teams der Ausstellung »Aus heutiger Sicht«. Moderation: Felix Kosok 
43:08
March 31, 2021
#20 Müssen wir für die Zukunft folgenlos werden? – Friedrich von Borries
Ist es nicht anmaßend, sich jetzt schon die Fragen zur Zukunft zu stellen? Sollten wir die Zukunft nachfolgenden Generationen nicht lieber als unbeschriebenes Blatt hinterlassen? Mit Friedrich von Borries sprechen wir über die Schule der Folgenlosigkeit, was es bedeuten könnte, keine negativen Folgen oder Spuren in der Welt zu hinterlassen und was diese Idee mit den Idealen von Gleichheit und Freiheit zu tun hat. Wie kann man ein folgenloses Leben leben? Wie kann man Folgenlosigkeit vermitteln? Und wie sähe ein entsprechendes Design aus, das sich seiner negativen Folgen bewusst ist? Friedrich von Borries ist Architekt, Designtheoretiker, Kurator und Schriftsteller. Sein Berliner Projektbüro agiert im Spannungsfeld von Architektur, Design, Kunst und Stadtentwicklung. Seit 2009 ist er Professor für Designtheorie an der HfBK Hamburg. Zuletzt kuratierte er die Ausstellung »Die Schule der Folgenlosigkeit« im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Moderation: Felix Kosok 
36:28
March 24, 2021
#19 Über wessen Zukunft sprechen wir? – Mahret Ifeoma Kupka
An eine Ausstellung über die Zukunft stellt sich unweigerlich die Frage: Wessen Zukunft wird hier gezeigt? Mit der Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Mahret Ifeoma Kupka sprechen wir über Fragen der Repräsentation, über die Überschneidung von Mode und Politik sowie die Dekolonisierung von kulturellen Institutionen. Welche Rolle spielt die eigene Identität im Museum? Wie universell kann Kultur sein? Und wie können wir gemeinsam an der Welt einer anderen Zukunft arbeiten? Mahret Ifeoma Kupka ist Kuratorin und Autorin. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit der Repräsentation und Dekolonisierung von Mode, Kunst und kulturellen Institutionen sowie mit Fragen der Restitution. Sie ist Kuratorin für Mode, Körper und Performatives am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Moderation: Felix Kosok 
52:34
March 17, 2021
#18 Ist die Zukunft queer? – Ece Canlı
Unsere Welt steckt voller binärer Systeme. Aber diese Systeme sind, wie beispielsweise das binäre Geschlechtersystem, Konstruktionen, die sich durchbrechen lassen. Mit der Designwissenschaftlerin und Künstlerin Ece Canlı sprechen wir darüber, wie eine queere Zukunft aussehen könnte. Welches Design bräuchte diese Zukunft? Was wäre emanzipatorische Gestaltung? Wie lassen sich festgefahrene Strukturen aufbrechen und kann es eigentlich nur eine queere Zukunft geben? Wir diskutieren über Spaß und Protest, produktive Reibungen und die Farbe Pink. Ece Canlı ist Designforscherin, Künstlerin und Musikerin. Sie hat einen Doktortitel in Design an der Universität Porto (Portugal) und einen MFA in Interdisciplinary Studies an der Konstfack Universität für Kunst, Kunsthandwerk und Design (Schweden) erworben. Ihre akademische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von dekolonialen, queer-feministischen Epistemologien, Materialregimen und Körperpolitiken. Moderation: Felix Kosok
48:33
March 10, 2021
#17 Werden wir in Zukunft nachhaltiger sein? – Felix Große-Lohmann
Gemeinsam mit dem Kurator und Leiter des Projekts »Material für Alle«, Felix Große-Lohmann, und der Co-Moderatorin dieser Folge, Maria Sitte, sprechen wir über einen Bereich, der bisher viel zu selten thematisiert wird: die Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb. Wollen wir Konsum und Produktion nachhaltiger gestalten, dann spielt auch der Kultursektor eine gewichtige Rolle. Wie können Ausstellungen nachhaltiger gestaltet werden? Schaffen wir es, durch zirkuläre Verwertungsprozesse die drohende Klimakatastrophe abzuwenden? Welche Rolle spielen Kunst und Design beim Erreichen dieser Ziele? Felix Große-Lohmann ist Kurator und betreibt eine eigene Galerie, den Husslehof. Darüber hinaus setzt er sich für mehr Nachhaltigkeit im Kultur- und Ausstellungsbetrieb ein. Hierfür gründete er das Projekt »Material für Alle«, mit dem er Materialien aus Ausstellungen und Kunstreproduktionen sammelt, diese wiederverwertet oder anderen Künstler_innen zur verfügung stellt. Maria Sitte ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HfG Offenbach und Teil des kuratorischen Teams der Ausstellung »Aus heutiger Sicht«. Material für Alle: https://www.materialforall.org Moderation: Felix Kosok, Maria Sitte
36:20
March 3, 2021
#16 Wie sieht die Zukunft des Grafikdesigns aus? – Eike König
Wir leben in grafischen Zeiten: Interfaces, Informationen, Logos, Emojis. Grafikdesign betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Gemeinsam mit Eike König, Professor für Grafikdesign und Illustration an der HfG Offenbach, und Jonas Deuter, Grafikdesigner der Ausstellung »Aus heutiger Sicht«, sprechen wir über die Zukunft des Grafikdesigns. Welche Rolle spielt Grafikdesign in der öffentlichen Wahrnehmung? Wie sollte Grafikdesign in Zukunft unterrichtet werden? Und wo verläuft die Grenze zwischen Kunst und Grafikdesign? Eike König ist ein weltbekannter Grafikdesigner und Gründer & Kreativdirektor des Berliner Kreativkollektivs HORT. Er ist Professor für Grafikdesign und Illustration an der HfG Offenbach. Jonas Deuter ist Teil des kuratorischen Teams der Ausstellung »Aus heutiger Sicht«, selbst Grafikdesigner und promoviert an der HfG Offenbach. Moderation: Felix Kosok, Jonas Deuter
48:05
February 24, 2021
#15 Können wir die Zukunft performen? – Kerstin Cmelka, Luca Ganz
Ständig müssen wir performen: im Job, im Zoom-Call, auf den Bühnen der sozialen Medien. Selbst die Dinge um uns müssen in ihrer Performance abliefern. Aber was hat dieser Performance-Druck einer digitalen Leistungsgesellschaft mit dem künstlerischen Feld zu tun? Oder lässt er sich gerade durch die Performance Kunst kritisieren? Gemeinsam mit der Performance Künstlerin Kerstin Cmelka und dem HfG-Studenten Luca Ganz diskutieren wir über den kritischen Einsatz der Performance Kunst, über religiöse und säkulare Rituale und darüber, wie durch die Kunst auch in Zeiten einer Pandemie neue Verbindungen geschaffen werden können. Zusammen fragen wir uns: Können wir die Zukunft performen? Kerstin Cmelka ist Performance Künstlerin, in deren künstlerische Arbeit Live-Performances, Performances vor der Kamera, Live Events mit begehbaren Installationen, Filmen und Publikationen verbunden und erweitert werden. Seit 2019 ist sie Professorin für Performance im erweiterten Feld an der HfG Offenbach. Luca Ganz studiert sowohl an der HfG Offenbach Kunst als auch an der Goethe-Universität in Frankfurt Theologie. Für die kommende Ausstellung »Aus heutiger Sicht« betreut er den Recording Room technisch und entwickelt für diesen eine eigene, auf eine ganze Woche ausgedehnte Performance. Moderation: Felix Kosok 
46:18
February 17, 2021
#14 Wird unsere Zukunft virtuell erweitert sein? – Nadine Kolodziey, Hongwei Tang
Welche Potenziale für Kunst und Design birgt die Augmented Reality einer digital erweiterten Wirklichkeit? Mit der Visual Artist Nadine Kolodziey und dem Creative Coder Hongwei Tang sprechen wir über die Unterschiede zwischen Virtual und Augmented Reality, neue emotionale und visuelle Kommunikationsmöglichkeiten der Masken und Filter in den Sozialen Medien und ganz neue Wege, um mit der Wirklichkeit und mit anderen in Verbindung zu treten. Wie lassen sich Wirklichkeit und Digitalität so miteinander verknüpfen, dass unsere Erfahrungen bereichert werden? Welche neuen Erfahrungen eröffnen sich erst durch die digitale Technologie? Und wie können Kreative diese neuen Werkzeuge intuitiv nutzen, um völlig neu gestalten zu können? Nadine Kolodziey studierte an der HfG Offenbach und ist Visual Artist, die in ihrer Arbeit den virtuellen mit dem physischen Raum verbindet, analog und digital ganze Welten entstehen lässt, die mit den Betrachter*innen interagieren. Hongwei Tang lebt und arbeitet zurzeit in Wien, ist Art Director in unterschiedlichen Disziplinen sowie Creative Coder, der unter anderem AR Face Filter für Instagram und 3D Grafiken gestaltet. Moderation: Felix Kosok
45:47
February 10, 2021
#13 Wie informieren wir die Zukunft? – Lisa Borgenheimer
Es gibt keine Meldung über die Coronavirus-Pandemie, die ohne Infografiken auskommt. Informationen bestimmen unseren Alltag. Mit der Informationsdesignerin Lisa Borgenheimer sprechen wir über die Relevanz des visuellen Wissenstransfers, über die Herausforderungen, eine komplexe Welt in einer einfachen Grafik darzustellen, um Wissen über diese Welt allen zugänglich zu machen. Wie lässt sich diese Komplexität im Informationsdesign erhalten ohne die Informationen dadurch unzugänglich zu machen? Welche Bildern und Metaphern benutzen wir im digitalen Raum, um komplizierte Vorgänge vorstellbar zu machen? Und wie lassen sich Menschen in Informationsgrafiken repräsentieren, ohne dass dabei Klischees und Stereotype benutzt werden? Lisa Borgenheimer ist seit diesem Wintersemester die neue Professorin für Informationsdesign an der HfG Offenbach. Sie studierte Kommunikationsdesign und Interaktive Medien an der Fachhochschule Augsburg. Derzeit promoviert sie zudem zum Thema »Informing Information« an der Bauhaus-Universität Weimar. Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
33:33
February 3, 2021
#12 Ist die Zukunft weiblich? – Anja Kaiser, Charlotte Rohde
Lässt sich diese Frage eigentlich so naiv stellen? Gemeinsam mit der Designerin und Aktivistin Anja Kaiser und der Designerin und Kosmetikerin Charlotte Rohde, die beide ihre Praxis als feministisch begreifen, sprechen wir über Frauen im Grafikdesign, über inklusive Lehrformate und emanzipatorische Gestaltungsstrategien. Auf der Suche nach einer besseren Frage diskutieren wir über Technologie und Typografie. Wie lässt sich Design aus einer feministischen Perspektive neu und anders denken? Welche Klischees und Rollenbilder müssen endlich überwunden werden? Und wie schaffen wir es vielleicht doch, dass die Zukunft weiblicher wird?  Anja Kaiser ist als selbstständige Gestalterin und Künstlerin in Leipzig tätig, war von 2014 bis 2018 künstlerische Mitarbeiterin im Fachgebiet Schrift und Typografie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie bewegt sich im feministisch-aktivistischen Umfeld und arbeitet zuletzt am umfangreichen Glossar des undisziplinierten Gestaltens gemeinsam mit Rebecca Stephany.  Charlotte Rohde studierte ebenso wie Anja Kaiser am Sandberg Institut in Amsterdam. Sie ist Schriftgestalterin und Künstlerin und untersucht in ihrer gestalterischen Praxis, wie Schrift als Erweiterung des Körpers funktioniert und so für feministische Diskurse genutzt werden kann. Darüber schreibt sie auch Texte und arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis mit Keramik. Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
54:31
January 27, 2021
#11 Wie sieht die zukünftige Ernährung aus? – Felix Bröcker, Natalja Kreiter
Man sagt ja: Du bist, was du isst. Aber lässt sich das auf eine ganze Hochschule übertragen? Gemeinsam mit Felix Bröcker und Natalja Kreiter sprechen wir über ihr Projekt »Die Mensa von Morgen«, in dem sich die beiden ganz konkret mit der Ernährung an der HfG Offenbach auseinandersetzen aber zugleich auch die großen Fragen nach den Werten der Institution, Gesundheit und Nachhaltigkeit stellen. Wir sprechen über die Ästhetik des Essens, über Backen im Lockdown, über Insekten und vegetarische Ernährung. Welchen Einfluss hat unser Essen auf unser Leben und wie können diese Fragen gesamtgesellschaftlich thematisiert werden? Felix Bröcker ist gelernter Koch, der nach einigen Jahren in der „Sterneküche“ Kochen in Kunst und Kultur praktisch, unter anderem in der Frankfurter Freitagsküche, und theoretisch für sich entdeckt hat. Dafür schloss er einen Master in Curatorial Studies ( „Kuratieren und Kritik“) an der Goethe Universität Frankfurt und der Städelschule ab und promoviert jetzt an der HfG Offenbach und untersucht visuelle Inszenierungsstrategien in der europäischen Hochküche. Natalja Kreiter studiert an der HfG Offenbach, arbeitet im Zukunftslabor der der Hochschule aktiv an der Ausgestaltung des Neubaus mit und setzt sich diesbezüglich mit der Mensa auseinander. Folgerichtig bereitet für die Ausstellung »Aus heutiger Sicht« das Projekt »Die Mensa der Zukunft« vor, über das wir heute auch sprechen wollen. Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
39:45
January 20, 2021
#10 Ist die Zukunft der Kultur digital? – Franziska Nori
Was bleibt von der Kultur nach dem Lockdown? In den Räumen des geschlossenen Frankfurter Kunstvereins sprechen wir mit dessen Direktorin Franziska Nori und Ellen Wagner über die Digitalisierung der Kultur, über technologiebasierte Kunst und über Online Fatigue. Wie können Kunstinstitutionen dieser neuen Herausforderung begegnen? Was geht im Digitalen verloren und was lässt sich nicht über einen Screen übertragen? Die gesellschaftliche Rolle der Kunstinstitutionen ist in unserem Gespräch ebenso Thema wie der besondere Einsatz der Kunst ins Feld neuer Technologien. Franziska Nori ist Kunsthistorikerin und Kuratorin sowie seit 2014 die Direktorin des Frankfurter Kunstvereins. Ebenso leitete sie 3 Jahre die Abteilung für digitale Kunst am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt. Neben dem Verhältnis des Menschen zur Natur sowie einem Fokus auf junge Kunst aus der Rhein-Main-Region konzentrierten sich die Ausstellungen des Frankfurter Kunstvereins unter der Leitung Noris zuletzt auf technologiebasierte Kunst und die Gedankenwelten digitaler Räume. Ellen Wagner ist Teil des kuratorischen Teams der Ausstellung »Aus heutiger Sicht«, Vorsitzende des Offenbacher Kunstvereins Mañana Bold sowie Mitarbeiterin an der HfG Offenbach. Moderation: Felix Kosok, Ellen Wagner Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
32:59
January 13, 2021
#9 Wie kümmern wir uns in Zukunft? – Sascia Bailer
Wir alle brauchen Fürsorge und leisten, in verschiedenen Formen, Fürsorge für andere. Dennoch bleibt diese zentrale gesellschaftliche Tätigkeit – die oft als „Frauenarbeit“ abgetan wird –  zumeist unsichtbar und unterbezahlt. Welche Rolle kann Kunst und Kuratieren darin spielen, neue Unterstützungsnetzwerke und Sichtbarkeiten der Fürsorge herzustellen? Gemeinsam mit den Kuratorinnen Sascia Bailer und Irina Denkmann sprechen wir darüber, wie sich die Ungleichheit von Sorgearbeit historisch entwickelt hat, welche Sichtbarkeiten die Corona-Pandemie hervorruft, und welches Potenzial in kuratorischer Praxis liegt, alternative Formen des Miteinanders zu kreieren. Wir diskutieren: Ist Kuratieren „systemrelevant“? Sascia Bailer arbeitet als Kuratorin an der Schnittstelle von öffentlichem Raum, zeitgenössischer Kunst und sozialer Gerechtigkeit. Sie war die Künstlerische Leiterin (2019-2020) des M.1 der Arthur Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt, wo sie ihren inhaltlichen Fokus auf Care gelegt hatte. In ihrer Publikation „Curating, Care, and Corona“ (2020) reflektiert sie ihre kuratorische Praxis, über die wir heute sprechen wollen. Irina Denkmann ist Master-Studentin der Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt auf feministische Kunst und zeitgenössische Kunst Osteuropas. Sie ist Teil des kuratorischen Teams der Ausstellung “Aus heutiger Sicht”. Moderation: Felix Kosok, Irina Denkmann Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
56:08
January 6, 2021
#8 Wie bewegen wir uns in Zukunft fort? – Daniel Rese, Julian Schwarze
Wir alle kommen irgendwoher und bewegen uns irgendwo hin. Aber wie genau eigentlich? Mit Daniel Rese und Julian Schwarze vom Mobilitätsschwerpunkt der HfG Offenbach, project mo.de, sprechen wir gemeinsam über die Gestaltung von Mobilität. Als einem der zentralen Zukunftsthemen schließt sich bei Detailfragen zum Design von Mobilitätssystemen und Infrastrukturen direkt der Blick auf das große Ganze an: Wie wird Mobilität in Zukunft nachhaltiger? Was hat Mobilität mit Identität und Gerechtigkeit zu tun? Und vor allem: Wie können wir die zukünftigen Herausforderungen durch Design meistern? Julian Schwarze ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am LOEWE-Schwerpunkt „Infrastruktur – Design – Gesellschaft“ an der HfG Offenbach und promoviert zu Fragen des Mobilitätstdesigns. Daniel Rese studierte an der HfG in diesem Schwerpunkt und ist nun ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet integrierendes Design. Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
46:06
December 30, 2020
#7 Dürfen wir an der Zukunft scheitern? – Florian Egermann, Isabell Ratzinger
Was passiert eigentlich, wenn wir es nicht schaffen? Wenn uns alles zu viel wird und wir kapitulieren? Gemeinsam mit der Künstlerin Isabell Ratzinger und dem Gründer der Failed Artists International Florian Egermann sprechen wir über eine grundlegende Erfahrung menschlicher Existenz: das Scheitern. Wir fragen uns, wie ein Umgang mit diesem Scheitern unsere Einstellung zur Zukunft beeinflussen kann, wie wir das Scheitern ernst nehmen und ihm dennoch mit Heiterkeit begegnen. Über diesen individuellen Zugang hinaus diskutieren wir, was Scheitern in der Kunst und im Design jeweils unterschiedliches bedeuten kann. Florian Egermann beschreibt sich selbst als Artist, Activist and Astronaut, der unsere zum Teil ebenso absurde Gesellschaft durch absurde und künstlerische Institutionen hinterfragt. 2017 gründete er die Failed Artists International. Isabell Ratzinger ist Künstlerin und studiert an der HfG Offenbach. Zuletzt stellte sie den Galeristen Max Pauer selbst als Exponat im 1822 Forum in Frankfurt aus. Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
49:43
December 16, 2020
#6 Welche Utopien hält die Kunst bereit? – Sebastian Mühl
Was verspricht uns die Utopie, dieser Nicht-Ort, den wir immer noch nicht gefunden haben? Mit Sebastian Mühl und Ellen Wagner diskutieren wir über die politischen Implikationen von Entwürfen einer perfekten Welt. Wie geht die Kunst mit Utopien um und welche Rolle(n) kann das Design einnehmen? Nicht zuletzt auch angesichts gegenwärtiger Herausforderung fragen wir uns: Brauchen wir die Utopie vielleicht doch? Sebastian Mühl ist Kunst- und Medienwissenschaftler und promovierte an der HfG Offenbach zu Utopiekonzepten in der Gegenwartskunst. Er war Senior Scientist an der Abteilung Visuelle Kultur der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und ist Digital Curator an der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Seine Interessen gelten den politischen Dimensionen künstlerischer Praxis, der zeitgenössischen Modernerezeption sowie dem Verhältnis von Kunst und Wissenschaft und Kunst und Design. Ellen Wagner ist Kunstwissenschaftlerin, Vorsitzende des Kunstvereins Mañana Bold und Mitarbeiterin an der HfG Offenbach. Moderation: Felix Kosok, Ellen Wagner Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
48:59
December 9, 2020
#5 Wie stellen wir uns die Zukunft vor? – Marie-Hélène Gutberlet
Welche Zukunftsbilder zeigt uns die Science Fiction? Mit der Filmwissenschaftlerin und Kuratorin Prof. Marie-Hélène Gutberlet sprechen wir über unsere kollektiven Fantasien, über Mainstream und Independent Filmproduktionen, über Techno und Funk und darüber, wie wir uns die Zukunft vorstellen. Vor allem aber hinterfragen wir, wer genau mit diesem »wir« gemeint ist, das sich eine Zukunft vorstellt, und welche alternativen Bilder es gibt. Marie-Hélène Gutberlet studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Filmwissenschaft in Frankfurt am Main und Basel. Als freischaffende Kuratorin, Autorin und Filmforschende arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen Theorie, Kino und Kunst, und meistens in kollaborativen Konstellationen. Seit 2020 ist sie Professorin für Film an der HfG Offenbach. Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
45:23
December 2, 2020
#4 Wie verändert uns die Technik? – Michelle Christensen, Florian Conradi
Welchen Einfluss haben Technologien auf uns als Individuen und als Gesellschaft? Mit Michelle Christensen und Florian Conradi diskutieren wir über unsere digitalen Werkzeuge: die Designs, die zugleich auch uns designen. Wie bestimmt die Datenmessung und Quantifizierung unseren Alltag? Welche Vorstellung von Effizienz und Rationalität liegt dem zugrunde? Und welche Rolle spielen wir als Menschen in diesem Chaos, das wir selbst erzeugt haben? In der über eine digitale Videoplattform aufgenommenen Folge diskutieren wir über mögliche Strategien des Umgangs mit der Unsicherheit. Michelle Christensen ist Soziologin und Designerin. Florian Conradi ist Designer und Researcher. Gemeinsam erforschen sie die Potenziale kritischer Gestaltung sowohl in der Researchgruppe am Weizenbaum Institut als auch als Gastprofessor_innen für Open Science an der Technischen Universität Berlin.  Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
49:53
November 25, 2020
#3 Braucht die Zukunft die Vergangenheit? – Marc Ries, Kai Vöckler
Anlässlich des 50. Jubiläums der Gründung der HfG Offenbach blicken wir mit Prof. Marc Ries und Prof. Kai Vöckler zurück auf die Epochenschwelle 1970. Welche Vorstellungen und Hoffnungen wurden mit der neuen Kunst- und Designausbildung verknüpft? Welche Utopien konnten sich erfüllen und welchen hinken wir immer noch hinterher? Gemeinsam fragen wir uns, was eine zukunftsorientierte Kunst- und Designausbildung sein soll, welche Rolle die Theorie hierbei spielt und warum der Begriff der Umwelt wieder wichtiger werden sollte. Marc Ries ist Professor für Soziologie und Medientheorie und Kai Vöckler Professor für Kreativität im urbanen Kontext, beide an der HfG Offenbach. Beide erarbeiten in Seminaren gemeinsam mit Studierenden einen Beitrag zur Ausstellung »Aus heutiger Sicht«, der sich mit der Gründung der HfG Offenbach auseinandersetzt. Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
46:50
November 18, 2020
#2 Hat die Demokratie eine Zukunft? – Ben Chrsitian
Wie steht es um die Demokratie? Unser Gast Ben Christian von der Initiative mehr als wählen berichtet von der Exklusivität politischer Beteiligungsverfahren, die bereits marginalisierte Bürgerinnen und Bürger betreffen. Gemeinsam diskutieren wir über die viel beschworene Krise der repräsentativen Demokratie, die transnationalen Herausforderungen die sich den nationalen und demokraisch gewählten Regierungen stellen. Außerdem stellen wir uns selbstverständlich die Frage, was die Demokratie mit Kunst und Design zu tun hat. Ben Chrsitian ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und außerdem Mitbegründer der Initiative mehr als wählen e. V. Diese setzt sich mit dem Frankfurter Demokratiekonvent für neue und innovative Formen demokratischer Beteiligung ein. Kontakt: info@hfg-offenbach.de Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
43:13
November 11, 2020
#1 Aus heutiger Sicht – Irina Denkmann, Jonas Deuter, Ellen Wagner
In der ersten Folge diskutieren Mitglieder des kuratorischen Teams der Ausstellung »Aus heutiger Sicht« im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main über den laufenden Prozess der Vorbereitungen. Irina Denkmann, Jonas Deuter und Ellen Wagner berichten von den Schwierigkeiten mit den Zukunftsfragen aber auch von ihrem ganz persönlichen Umgang mit der Unsicherheit. Das kuratorische Team der Ausstellung besteht aus Mathias Wagner K, dem Direktor des Museums für angewandte Kunst, Beatrice Bianchini, Irina Denkmann, Jonas Deuter, Ulrike Grünewald, Sebastian Hahn, Felix Kosok, Erika Sacco, Maria Sitte, Anna Sukhova und Ellen Wagner (Studierende und Mitarbeiter_innen der Hochschule). Kontakt: info@hfg-offenbach.de Moderation: Felix Kosok Grafik: Jonas Deuter und Felix Kosok Jingle: Phil Hoffart
41:04
November 4, 2020
Trailer
Off_Line ist der Podcast der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach am Main. Wöchentlich diskutieren wir mit Gästen Fragen zu Gestaltung, Kunst und Design. Wie können wir Zukunft gestalten? Welchen Einfluss hat die Gestaltung auf die Gesellschaft? Und wie sieht die Lehre der Zukunft aus? Die Themen können von hochschulpolitischen bis hin zu gesamtgesellschaftlichen Kontexten der Gestaltung reichen. Es geht uns immer um das Ganze, selbst wenn wir Detailfragen diskutieren. Die ersten Folgen von Off_Line begleiten die Vorbereitungen und Themen der Ausstellung »Aus heutiger Sicht. Diskurse über Zukunft« im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main (voraussichtlich Ende Januar bis Ende März 2021), mit der die HfG Offenbach das 50. Jubiläum ihrer Umwandlung in eine Kunsthochschule des Landes Hessen begeht. Felix Kosok (wissenschaftlicher Mitarbeiter) von der HfG spricht mit Gästen über die großen und kleinen Zukunftsfragen, über Ängste und Unsicherheiten, über Hoffnung und Technologie sowie über die aktuelle Lage während der Pandemie.
03:03
October 27, 2020