Silke Amberg

Silke Amberg

By Silke Amberg, Schriftstellerin
Literatur von Silke Amberg
Where to listen
Apple Podcasts Logo
Breaker Logo
Google Podcasts Logo
Pocket Casts Logo
RadioPublic Logo
Spotify Logo
Currently playing episode

Ich gehe. (Roman. Geschrieben und gelesen von Silke Amberg)

Silke Amberg

Go to next audioGo to next audio
Go to prev audioGo to prev audio
1x
Regenbogenfamilie, eine Geschichte
Nils hat vier Eltern: Mama, Mami, Papa und Mamsi. Sein Leben in der Regenbogenfamilie ist ganz normal: Liebevoll, lebendig und mit den alltäglichen Problemen, die jede Familie kennt. (geschrieben und gelesen von Silke Amberg)
03:55
June 18, 2020
Episode 2: Leben im Stau. / Ich bleibe. Zuhause. Lockdown-Geschichten (Silke Amberg)
Die Basler Journalistin Delia im Lockdown: Sie ist mit ihren drei Kindern und ihrem Mann im Homeoffice. Delia schmeißt den Haushalt und färbt mit den Kindern Ostereier im Rotkohlsaft und baut Gemüse im Stadtgärtchen an – das alles parallel zu ihrem Job. Ihr Mann zieht sich währenddessen in sein Arbeitszimmer zurück, denn seine Arbeit ist ja wichtig …
15:51
May 5, 2020
Episode 1: Grenzen. / Ich bleibe. Zuhause. Lockdown-Geschichten (Silke Amberg)
Die Basler Studentin Meret im Lockdown: Das Leben in der WG mit dem seltsamen Mitbewohner nervt. Das Vorlesungsvideo schaltet sie noch an, aber auf die Prüfung lernt sie nicht, weil sie nicht mal weiß, ob sie überhaupt stattfindet. Aber vor allem kann sie ihre Liebste, Anaëlle, nicht treffen, weil sie zwar nur 1000 m entfernt, aber in Frankreich wohnt …
16:09
May 5, 2020
Ich gehe. (Roman. Geschrieben und gelesen von Silke Amberg)
Romananfang: Die 28-jährige Lina hat ihren Mann Florian verlassen und geht nun in ihre Heimat, Nordschweden, zurück. Sie hat entschieden, auch ihre Tochter Liv in Zürich bei Florian zurückzulassen. Das ersehnte Freiheitsgefühl stellt sich nur zögerlich ein, wird überschattet von Linas Gewissensbissen ihrer Tochter gegenüber. "Warum? Warum tust du das?" Meine Tochter schrie mich an. Dann weinte sie. Ich kündige.  Kündige als Frau. Kündige als Mutter. Ich kündige als Mutter. So habe ich gedacht. Und bin gegangen. Eine Mutter kann nicht kündigen. Das weiß jeder. Trotzdem habe ich es versucht. Bin einfach weggefahren. In meine Heimat. Über den Roman:  Der Roman "Ich gehe." von Silke Amberg ist im Herbst 2018 in einem kleinen feministischen Verlag, dem Schweizer eFeF-Verlag, erschienen. „Die Erzählung von Silke Amberg überzeugt mit der differenzierten und stimmigen Darstellung der Situation einer jungen Mutter, die mit 16 während eines Sprachaufenthalts in der Schweiz ungeplant schwanger wurde, den Vater des Kindes heiratete und nach einigen Jahren realisieren musste, dass sie von der Situation überfordert war und sich selber aufgegeben hatte. Die Erzählung setzt ein, als sie beschliesst, Mann und Kind zu verlassen, zu ihren Eltern nach Schweden zurückkehrt und eine schwierige Zeit der Auseinandersetzung mit ihren eigenen Wünschen und Ängsten durchlebt. Sie kämpft um die Liebe und Anerkennung ihrer Tochter und setzt sich selbstkritisch mit ihrem eigenen Verhalten auseinander.“ So extrem und absurd der gewählte Weg der Hauptperson sein mag, so finden sich trotzdem viele in ihren Gedanken wieder. Einige, weil sie das Gefühl kennen, sich für Partner und Kind aufgegeben zu haben. Andere, da sie wissen, wie fremd man sich in einem Land fühlen kann, in dem man schon lange lebt. „Die Autorin schreibt in einer knappen, rhythmischen Sprache, die das Hämmern der Gedanken und das Drängen der Gefühle ausdrückt.“
08:46
May 4, 2020