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Stuttgart. Podcast der Stadtgeschichte

Stuttgart. Podcast der Stadtgeschichte

By StadtPalais Stuttgart
Es gibt Momente in der Geschichte der Stadt Stuttgart, da lohnt es sich noch einmal genauer hinzusehen – beziehungsweise hinzuhören.

Professor Wolfram Pyta, Leiter der Abteilung Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart und Dr. Torben Giese, Direktor des StadtPalais – Museum für Stuttgart spüren in „Stuttgart. Podcast der Stadtgeschichte“ in acht Folgen diesen Momenten von der Gegenwart bis zur Vor- und Frühgeschichte nach. Mit Wissenschaftler*innen aus der Region diskutiert das Historiker Duo die Epochen der Stadtgeschichte – scharfsinnig, ungewöhnlich und unterhaltsam.
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Stuttgart in der Römerzeit
Ungefähr 100 n. Chr. kamen die Römer hier an den Neckar, um die germanischen Provinzen militärisch abzusichern. Welche Auswirkungen hatte das Römerlager für Kultur und Entwicklung der Region? Und was veränderte sich mit der Verlegung des Limes? Um das zu diskutieren hat sich Prof. Pyta einen besonderen Gast eingeladen: Prof. Mischa Meier von der Universität Tübingen, der 2022 mit dem Leibniz-Preis, dem wichtigsten Forschungsförderpreis Deutschlands, ausgezeichnet wurde. Damit würdigt die Jury Meiers „(…) bahnbrechende Arbeiten zur Geschichte der Spätantike, mit denen er das Feld der Alten Geschichte und benachbarter Disziplinen national und international nachhaltig geprägt hat.“ Mischa Meier (geb. 1971) studierte in Bochum Klassische Philologie, Geschichte und Pädagogik. Nach der Promotion in Bochum zum frühen Sparta (1998) war er Wissenschaftlicher Assistent in Bielefeld, wo er sich 2002 mit einer Arbeit zum Thema „Das andere Zeitalter Justinians“ habilitierte. Seit 2004 ist er Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen, die er seither zu einem Zentrum der Spätantikeforschung ausgebaut hat. Seine wichtigsten Arbeitsgebiete sind aktuell die Spätantike und die frühe Kaiserzeit. Zuletzt erschien von ihm die „Geschichte der Völkerwanderung“ (München: C.H. Beck, 8. Aufl. 2021). Ton: @klangerfinder
50:17
May 03, 2022
Stuttgart im Mittelalter
Der Zugang zu Machthabern war und ist immer noch ein wichtiges Thema. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit ist dieser Zugang stark durch das höfische Leben bestimmt. Dies zeigt sich besonders in der Baukultur, die durchaus als monarchische Repräsentation zu verstehen ist. Neuere Ausgrabungen in der Stiftskirche und im Alten Schloss in Stuttgart zeugen von einer Siedlung und einem Friedhof in der Stadtmitte, die bis 800 Jhdt. zurückreichen. Auch der Mythos Stutengarten fällt in die Siedlungsgeschichte. Doch ist es wirklich nur ein Mythos? Erstmals namentlich erwähnt wird ein „Hugo von Stuokarten“ um 1160 im Hirsauer Codex. Zur Herzogsresidenz wurde Stuttgart schließlich mit der Erhebung Eberhards im Bart zum Herzog im Jahr 1495. Mitte des 16. Jhdt. führt Herzog Ulrich nach einem Intermezzo des Hauses Habsburg die Reformation in das zurückeroberte Stuttgart ein. Mit Johannes Brenz hat der Herzog einen Prediger, der Luther in Heidelberg selbst gehört hatte, und viel dazu beiträgt, dass sich die Reformation hier durchsetzt. Stuttgart wird das politische und geistliche Zentrum der Region. Mit Prof. Dr. Peter Rückert, dem Leiter des Hauptstaatsarchiv Stuttgart im Landesarchiv Baden-Württemberg, hat Dr. Torben Giese einen Experten zum Mittelalter aus unserer direkten Nachbarschaft gewonnen. Rückert ist zudem Honorarprofessor an der Eberhard Karls Universität Tübingen.
52:42
April 07, 2022
Stuttgart zwischen Residenz und Revolution
Mit Prof. Dr. Ina Ulrike Paul spricht das Moderatoren-Duo Prof. Wolfram Pyta und Dr. Torben Giese über Stuttgart in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts. 1806 wurde Kurfürst Friedrich der erste König von Württemberg. Das Königreich bekam einige Gebiete dazu, sodass nun neben dem protestantischen „Altwürttemberg“ auch große katholische Gebiete dazu kamen. Die Gleichberechtigung der Konfessionen war für Friedrich daher wichtig, um Württemberg einheitlich zu organisieren. Das noch sehr mittelalterliche Stuttgart wurde modernisiert. Die offene Rede, damals noch keine Selbstverständlichkeit, wurde in Württemberg geprobt – im Religiösen und im Staat. Die Wurzeln zum modernen württembergischen Staat wurden in dieser Epoche gelegt. Prof. Dr. Ina Ulrike Paul studierte 1977/78 Neuere Geschichte, Germanistik, Kunst- und Rechtsgeschichte an der Ludwig.Maximilians-Universität München. 1990 erfolgte die Promotion  zum Dr. phil. an der Ludwig-Maximilians-Universität München und 2002 ihre Habilitation am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin. 2012 folgte die Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin des Friedrich-Meinecke-Instituts der Freien Universität Berlin. 2010 war sie Gastlektorin an der University of Western Ontario in London, Ontario (Kanada). Zwischen 2015 und 2019 nahm sie verschiedene Gastprofessuren an der Université Paul-Valéry Montpellier 3, der Université Toulouse 2 Jean-Jaurès und der Université Paul-Valéry Montpellier 3 wahr. VA-Management: AB // TonTechnik: Klangerfinder// Video-Technik: Max und Trung . // Moderation: Pyta
49:37
September 14, 2021
Stuttgart als Hauptstadt Württembergs im Deutschen Kaiserreich (1871-1918)
Nach drei Kriegen wurde 1871 in einer „Revolution von oben“ das Deutsche Reich gegründet und das Königreich Württemberg wurde eines der Bundesstaaten. Dies wurde nicht von allen wohlwollend aufgenommen, gab das Land damit doch einige Souveränitätsrechte auf. Mit Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dieter Langewiesche spricht das Moderatoren-Duo Prof. Wolfram Pyta und Dr. Torben Giese über Stuttgart als Hauptstadt Württembergs und die Rolle Württembergs im Deutschen Kaiserreich. Württemberg nutzte die Freiräume föderaler Strukturen. Es gab beispielsweise keine Einschränkungen für die katholische Kirche und Württemberg war politisch liberaler als andere deutsche Staaten. Zahlreiche Verlage, die dem linken Sektor angehörten, kamen daher nach Stuttgart, das ohnehin für seine Buch- und Verlagskultur bekannt war. So lebte Clara Zetkin einige Jahre in Stuttgart und 1907 tagte der internationale Sozialistenkongress hier. Die Industrialisierung Württembergs schritt eher langsam voran, was sich aber nicht als Nachteil erweisen sollte. Die Kultur war auch Dank des Mäzenatentums von König Wilhelm II. ein Leuchtturm Württembergs, hier ist vor allem der Littmann-Bau zu nennen. Langewiesche war von 1985-2007 Professor für neuere Geschichte an der Universität Tübingen. Er war Mitglied der Leopoldina-Nationale Akademie der Wissenschaften und der Heidelberger Akademie. 1996 erhielt er den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere Nationsbildung und Krieg, Geschichte von Liberalismus und Bürgertum, Arbeiterbewegung und Arbeiterkultur, europäische Revolutionen im 19. Jahrhundert, Universitäts- und Bildungsgeschichte sowie Geschichte des Geschichtsdenkens. Tonproduktion: KLANGERFINDER GmbH & Co KG
50:34
August 11, 2021
Die Stuttgarter Republik
In Folge 2 hat Prof. Pyta die kühne These aufgestellt, dass die Weimarer Republik eigentlich „Stuttgarter Republik“ heißen müsste. Nun erläutert er im Gespräch mit Dr. Torben Giese wie er zu dieser Behauptung kommt. Wieso der freie Volksstaat Württemberg mit seiner Landeshauptstadt Stuttgart sogar als Musterländle der Demokratie in der Deutschen Republik bezeichnet werden könnte. Neben dem politischen Umfeld, das auch in dieser turbulenten Phase Konsens orientiert war, spielt die Wirtschaft ebenfalls eine wichtige Rolle für die Stabilität des freien Volksstaats Württemberg. Und wie war das eigentlich mit dem Fußball in den Zwanziger Jahren? Tonproduktion: KLANGERFINDER GmbH & Co KG
49:37
July 13, 2021
Fußball-Edition
Fußball ist seit fast 100 Jahren Kulturgut. Dies ist einer der Gründe aus der chronologischen Erzählung des Podcast der Stadtgeschichte auszubrechen, ein anderer ist Prof. Dr. Wolfram Pyta selbst. Seit vielen Jahren erforscht er dieses kulturhistorische Phänomen – ungemein kenntnisreich und leidenschaftlich.  Es erwartete Sie ein spannender Diskurs zwischen dem Fußball-Professor und dem Moderator Dr. Torben Giese über Kommerzialisierung, Professionalisierung und Internationalisierung.  Nicht zu vergessen die vielfältigen gesellschaftlichen Funktionen des Fußballs zwischen dem Stiften von Identität und dem Vorhalten von gesellschaftlichem Freiraum. Hören Sie rein! Tonproduktion: KLANGERFINDER GmbH & Co KG
53:57
June 25, 2021
Das braune Stuttgart
„Das braune Stuttgart“ nimmt die Epoche der NS-Zeit in den Blick. Zu Gast ist Prof. Dr. Roland Müller, Direktor des Stadtarchivs Stuttgart. Neben seiner archiv-fachlichen Tätigkeit für das Gedächtnis der Stadtgesellschaft engagiert er sich ebenfalls für die historische Spurensuche der Bürgerschaft sowie für Projekte zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt. Müller ist zudem Honorarprofessor an der Universität Stuttgart. Tonproduktion: KLANGERFINDER GmbH & Co KG
01:03:57
June 08, 2021
Stuttgart in der Bundesrepublik
„Stuttgart in der Bundesrepublik“ nimmt die Epoche von 1945 bis heute in den Blick. Zu Gast ist Prof. Dr. Reinhold Weber, stellvertretender Direktor und Leiter der Abteilung „Medien“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Er ist Honorarprofessor für die Zeitgeschichte des deutschen Südwestens an der Universität Tübingen und hat zahlreiche Publikationen zur Geschichte des deutschen Südwesens im 20. Jahrhundert verfasst. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wahl- und Parteienforschung, politische Kultur, Migration und Integration sowie Terrorismus. Tonproduktion: KLANGERFINDER GmbH & Co KG
57:25
May 11, 2021
Trailer - Stuttgart. Podcast der Stadtgeschichte
Es gibt Momente in der Geschichte der Stadt Stuttgart, da lohnt es sich noch einmal genauer hinzusehen – beziehungsweise hinzuhören.  Professor Wolfram Pyta, Leiter der Abteilung Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart und Dr. Torben Giese, Direktor des StadtPalais – Museum für Stuttgart spüren in „Stuttgart. Podcast der Stadtgeschichte“ in acht Folgen diesen Momenten von der Gegenwart bis zur Vor- und Frühgeschichte nach. Mit Wissenschaftler*innen aus der Region diskutiert das Historiker Duo die Epochen der Stadtgeschichte – scharfsinnig, ungewöhnlich und unterhaltsam.  Tonproduktion: KLANGERFINDER GmbH & Co KG
01:00
April 01, 2021