Skip to main content
Auf ein Glas…

Auf ein Glas…

By Ulrich van Stipriaan
Gespräche beim Wein. Über Wein. Über Essen. Und übers Leben, natürlich.

Alle vierzehn Tage freitags neu. Manchmal aber auch wöchentlich…
Listen on
Where to listen
Apple Podcasts Logo

Apple Podcasts

Breaker Logo

Breaker

Castbox Logo

Castbox

Google Podcasts Logo

Google Podcasts

Overcast Logo

Overcast

Pocket Casts Logo

Pocket Casts

RadioPublic Logo

RadioPublic

Spotify Logo

Spotify

Veltliner-Vielfalt und nur Zweigelt.
Das österreichische Weinviertel ist Veltliner-Land: auf 48 % der insgesamt 13.858 ha wächst Grüner Veltliner. Und schon könnte es zwei Probleme geben: wer trinkt denn hier in Deutschland so regelmäßig Veltliner, dass er (oder sie) sich damit bestens auskennt? Und, noch verwegenerer gedanke, wer weiß denn genau, wo das Weinviertel so liegt? Fragen wie diese versuchen Matthias Gräfe (Gräfe's Wein & fein) und Ulrich van Stipriaan (stipvisiten.de) in der 35. Folge des Podcasts "Auf ein Glas" zu beantworten. Mehr Infos & Bilder bei den STIPvisiten
53:05
October 22, 2021
Es wird sich schon bald was tun im VDP
100 ha Rebfläche gehören zu Schloss Proschwitz – in den beiden Monopollagen Schloss Proschwitz (rechts der Elbe) und Heilig Kreuz (links der Elbe). 100 ha – das sind 20 Prozent der Fläche im Anbaugebiet Sachsen, und obwohl 30 ha davon verpachtet sind, betreibt Georg Prinz zur Lippe damit das größte private Weingut im Osten Deutschlands. Das war nicht immer so, denn trotz der langen Geschichte von Schloss Proschwitz ist die des VDP-Weinguts jung: 1990 wurde es wieder gegründet, Georg Prinz zur Lippe hat das 1945 entschädigungslos enteignete Eigentum der Familie zurückgekauft – von den Reben über die Weinberge bis zum Schloss. Der studierte Agrar- und Betriebswirt war vor diesem Abenteuer Ost erfolgreicher Unternehmensberater bei Roland Berger – er wusste also prinzipiell, auf was er sich da einlässt. Nun steckt im Wort prinzipiell zwar auch der Prinz drin, aber das hilft ja auch nicht weiter, wenn der Alltag dann in Form von Neid, Missgunst, Knüppel (bevorzugter Zielort: zwischen den Beinen) die Theorie zurechtrückt. Aber mehr als nur ein Quäntchen Optimismus braucht man wahrscheinlich, wenn man Abenteurer und Unternehmer  sein will. Wieviel – das erfuhren wir im Gespräch mit Georg Prinz zur Lippe, der uns im komfortablen Podcast-Studio Rdbl. besuchte. Welche Weine, welche Themen – wie immer: mehr bei den STIPvisiten
01:04:45
October 7, 2021
In dem Wort Qualität steckt das Wort Qual
In der 33. Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" werden wir (mal wieder…) ein wenig experimentell. Denn als ich am 3. September mit einer Gruppe von Journalisten in dem 350-Seelen-Dorf Escherndorf das VDP-Weingut Horst Sauer besuchte, lief das Aufnahmeprogramm auf dem iPhone eigentlich nur zur Dokumentation mit. Das spart Mitschreiben und erleichtert die Jonglage mit Kamera, Notizblock und Weinglas erheblich. Beim Abhören stellte sich dann aber die Frage: soll man so viele tolle O-Töne einfach im Archiv verschwinden lassen? Auf keinen Fall! Die technischen Rahmenbedingungen waren natürlich unterirdisch: die Aufnahmen entstanden auf der Straße an der Fähre (mit Autogeräuschen), im Weinberg vor der Kirche (mit Glockengeläut), im Weinkeller (mit Hall) und bei der abschließenden Weinprobe im Hof (wieder Autos, die sich akustisch in den Vordergrund drängten). Sei's drum: was Horst Sauer und seine Tochter Sandra zu sagen haben über ihre Arbeit im Weinberg und im Keller, ist über technische Störgeräusche erhaben. Details wie immer bei den STIPvisiten!
01:00:47
September 23, 2021
32=3+2=5x Rheingau-Weine
Für die 32. Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" hatte Matthias Gräfe (Gräfes Wein & fein, Radebeul) mal wieder Lust auf Rheingau-Weine. Er hat ja (wissen wir aus der sechsten Episode) selbst mal auf Schloss Vollrads gearbeitet und kennt sich ganz gut aus in der Gegend und mit den Weingütern. Riesling mag er (und nicht nur er) sowieso, und den gibt's im Rheingau ja reichlich und gut. Mit seinen rund 3.200 ha ist der Rheingau das sechstkleinste Weinanbaugebiet Deutschlands. Auf den meisten Flächen steht Riesling (laut Deutscher Wein Statistik 2020/21 auf 77,7 %). Da bleibt nicht viel für andere Sorten, und vom kleinen Rest macht Spätburgunder mit 12,2 % vom Gesamtanbau einen gehörigen Batzen aus. Wir hatten (weil ja Zahlenmagie offensichtlich immer eine Rolle spielt) für die 32. Folge des Podcasts 3+2 Flaschen im Angebot: dreimal Schloss Reinhartzshausen und zweimal Schloss Vollrads. 80 Prozent waren Riesling, 20 Prozent Spätburgunder – cum grano salis also ein ganz gutes Abbild der Region. Details, Bildchen und so wie immer bei den STIPvisiten!
55:13
September 16, 2021
Dreimal Stahl
Ein Sekt aus Eys in Limburg in den Niederlanden und drei Weine aus Auernhofen in Franken warteten gut gekühlt darauf, in der 31. Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" geöffnet, verkostet und probiert zu werden. Was die Domein Adenborgh in Eys und der Winzerhof Stahl in Auernhofen miteinander zu tun haben? Ja nüschte! Der Sekt war ein Mitbringsel aus dem Urlaub in Amsterdam und die drei Frankenweine waren der Test, ob 2017er noch gut ins Gastro-Geschäft passen könnten. Weil es sich so ergab, probierten wir dann abschließend spontan noch einen Sauvignon Blanc aus der Pfalz (vom Weingut von Winning)… Mehr bei den STIPvisiten...
58:35
September 2, 2021
Thomas Sommer: "...weil der Moment passt!"
Der Sommer ist da! Also nicht der meteorologische oder der kalendarische (die auch, na klar…), sondern der Thomas. Thomas Sommer, gebürtiger Dresdner und einer der ganz großen Sommeliers der Republik, arbeitet mitlerweile bei der Weinhandelsagentur Smart Wines. Wir schnappten ihn mitten im Urlaub bei einem Essen mit der Familie vom Mittagstisch bei Gräfe's Wein & fein weg, und während Frau und Kinder auf dem nahe gelegenen Spielplatz weiter den Urlaub genossen, nahmen wir uns Zeit für drei Mittagsweine und ein kurzes Gespräch: für die 30. Folge des Podcasts "Auf ein Glas" hatten wir uns vorgenommen, exakt 30 Minuten zu podcasten. Das hat nicht ganz geklappt – wir saßen letztendlich pro Person 30 Minuten zusammen! Im Zusammenschnitt wurden daraus dann die hier üblichen etwa 60 Minuten. Bei den STIPvisiten steht mehr. Wie immer.
01:07:31
August 19, 2021
Weingut Hans Wirsching: Spitzenweine aus Franken
Fränkischer Wein (lässt sich übrigens, da die gleiche Silbenzahl, auf den Udo-Jürgens-Griechischer-Wein-Ohrwurm gut singen) kommt beim 29. Podcast von "Auf ein Glas" in eben jenes. Matthias Gräfe hatte sich von Bekannten eine Auswahl vom Weingut Hans Wirsching mitbringen lassen, und so probierten wir zusammen acht Spitzenweine… Mehr? Wie immer bei den STIPvisiten!
01:04:12
August 6, 2021
Vom Reiz, die Lagen zu interpretieren
Es geht um Seilschaften (am Berg) und Connections (an den Bergen). Und es geht um Riesling und Burgunder, weißen wir roten. Zu Gast in der 28. Folge unseres Podcasts Auf ein Glas ist Felix Peters. Er ist quasi ein Jungwinzer mit über 20jähriger Erfahrung, denn bevor er sich (mit nun 4,5 ha) im rheinhessischen Nierstein selbstständig gemacht hat, gab es reichlich Berührungspunkte… Worüber wir sprachen, kann man bei den STIPvisiten nachlesen!
01:13:53
July 23, 2021
Wenn viele Kleine was Großes schaffen
In dieser Folge des Podcasts "Auf ein Glas" ist wieder einmal alles anders. Zu Gast ist Charlotte Scholz, Verkaufsleiterin Süd-Ost-Deutschland bei Nicolas Feuilatte – wer damit nichts anfangen kann: geduld, dafür senden und schreiben wir ja. Bis dahin also nix Besoneres, aber wir sind dieses Mal auch nicht im Studio Rdbl., sondern mit dem ganzen team von Gräfe's Wein & fein im so genannten Milchladen: es gibt eine Fortbildung in Sachen Champagner – und wir grätschen uns da einfach mal so rein. Mehr Infos bei den STIPvisiten!
43:28
July 8, 2021
Pia und die starken Weine
Es steht ein Elefant im Raum. Was sag ich – einer? Viele – auf jeder Flasche einer! Denn wir haben Wein von Pia Strehn bei dieser 26. Folge des Podcasts "Auf ein Glas" verkostet, und da gibt's Elefantöses zu berichten. 45 ha bewirtschaften die drei Geschwister Pia, Patrick und Andy und Mutter Monika im Mittelburgenland – dem „Blaufränkischland“. Zum Beitrag bei den STIPvisiten…
50:46
July 2, 2021
(K)ein Schenk der Natur!
Es sollte der Sommer-Sauvignon-Blanc bei Gräfe's Wein&fein werden – aber: er ist komplett ausverkauft, da es vergangenes Jahr Frost gab und daher statt 3000 l nur 400 Flaschen da waren. Die Schwärmerei über den Sauvignon Blanc vom Weingut Schenk in Randersacker (Franken) in unserem 25. Podcast "Auf ein Glas" hat natürlich weiterhin seine Berechtigung, aber bleibt für durstige Kehlen folgenlos. Nicolle war in Franken unterwegs und entdeckte dabei eher zufällig in Randersacker das Weingut Schenk. Vier Weine hat sie zur Probe mit nach Radebeul gebracht: die Cuvée Vom Ewig Leben, einen Sauvignon Blanc, einen Silvaner und einen Spätburgunder. Natürlich probierten wir nicht nur, sondern ergingen uns auch in Abschweifungen, wie beispielsweise Sinn und Unsinn der dreckigen Fingern auf dem Etikett – ein Agenturprodukt, das hübsch aussieht (wenn man's mag…), aber sooo in Wirklichkeit nicht funktioniert. Es sind übrigens Hamburger Drecksfinger, weil dort die Agentur sitzt… Von der kommt offenbar auch der Spruch "Ein Schenk der Natur!", der uns Anlass zu einer kleinen polemischen Abschweifung bot. Mehr Infos bei den STIPvisiten!
56:10
June 18, 2021
Reis, Berberitzen, Huhn. Und viel Butter.
Sereshk Polo ist ein persisches Gericht – wer der Sprache mächtig ist, versteht natürlich auch gleich, worum es geht: um Reis und um Huhn. Im Podcast über Secco und Sekt von Anette Closheim kamen wir bei der Frage nach dem passenden Essen zum Sekt auf die Antwort: Sereshk Polo! (bei 31:34) Vorgeschlagen von Nicolle, die als Frollein Kirsten zum Urgestein von Wein&fein gehört, sich aber vor einiger Zeit mit ihrem iranischen Mann als Frau Toyser in Göteborg als nördlichste Außenstelle des Radebeuler Fachhandelgeschäfts offensichtlich auch um sächsich-nordisch-persische Fusion-Küche kümmert. Mehr Infos, wie immer, bei den STIPvisiten!
08:35
June 18, 2021
Drei Plaudertaschen auf Entdeckerreise
Wir trinken Weine aus dem Markgräfler Land. Von Blankenhorn und Waßmer – unvorbereitet und dennoch mit großem Vergnügen. Dazu plaudern Nicolle Toyser, Matthias Gräfe und Ulrich van Stipriaan mit zahlreichen Abschweifungen über dies und das… Mehr, wie immer, bei den STIPvisiten.
01:05:50
June 4, 2021
Der Secco ist da, fehlt noch: der Sommer
Manchmal geht es schnell. Meistens, wenn's eher spontan und ungeplant anfing. Dafür kann sich das Ergebnis dann aber auch häufig sehen lassen – oder eben auch schmecken, wie beim Gemeinschaftsprojekt von Gräfes Wein & fein und Anette Closheim. Die beiden haben einen Secco gemacht, ohne sich während des Prozesses der Werdung und Herstellung je zu sehen. Gibt ja Telefon. Anette & Matthias heißt der, hat ein auffällig hellgrünes Etikett und schmeckt irgendwie sommerlich frisch. Der Secco ist da, fehlt noch: der Sommer. Mehr bei den STIPvisiten!
33:59
May 28, 2021
Blubbern mit dem großen Y
Als wir uns am 11. Mai zur Aufnahme für diese Folge des Podcasts trafen, war die Welt irgendwie noch in Ordnung: auf den Etiketten steht das Sekthaus Tryo, auf der Webseite mit der Domain von eben diesem Markennamen finden wir die nötigen Hintergrundinformationen. Am Vorabend der Veröffentlichung sollen noch einmal einige Dinge gegengecheckt werden – und siehe da, die Sektwelt in Groß Winternheim bei Ingelheim ist eine andere: Kein halbes Jahr nach der Gründung unseres Sekthauses werden wir leider gezwungen, unseren Markennamen zu ändern. Da wir nervige, gerichtliche Auseinandersetzung vermeiden möchten, haben wir unsere Domain umgeleitet und entwickeln jetzt mit Hochdruck einen neuen Namen für unser Baby. Wundert euch also nicht, wenn ihr uns bei Google, Instagram und Facebook vorerst nur unter „#sektgeneration-y“ findet. Ihr werdet die Ersten sein, mit denen wir hier auf den neuen Familiennamen anstoßen. Dumm gelaufen – aber irgendwie gar nicht mal so unpassend oder gar überraschend, wie einige Anmerkungen im Laufe unseres Gesprächs zeigen, das wir so veröffentlichen, wie es geführt wurde (mit den bei "Auf ein Glas" üblichen Kürzungen nahezu aller Ääähhs und Schnaufer). Ein bissl mehr Infos & Bilder bei den STIPvisiten
46:31
May 21, 2021
Stefan Bönsch: Eine gewisse Reife muss man in Kauf nehmen
Das kleine Weingut von Stefan Bönsch liegt nicht mitten in den Weinbergen, sondern in Langebrück – nördlich von Dresden am Rand der Dresdner Heide. Aber wenigstens war der Vorgänger im Haus eine Gaststätte mit dem passenden Namen „Zum Kellerberg“, es hat also alles seine Richtigkeit, irgendwie. Bönsch gehört zu den Winzern mit erstaunlich wenig Hektar Rebfläche. Angefangen hat er 2013 mit 0,1 ha, jetzt sind es etwa 2 ha – immerhin kann man sagen: so eine prozentuale Stegerung musste erstmal hinbekommen.Dass wir dann bei unserem Kellerbesuch mit Jahrgangsprobe 14 verschiedene Weine im Glas hatten, deutet auf die Kleinteiligkeit in den Lagen links- und rechtselbisch hin. Neu sind in diesem Jahr nicht nur die Weine, sondern auch die Etiketten – und es gibt, endlich!, eine Einteilung in drei Qualitätsstufen: Handwerk (Basisqualität), Gesellenstücke (Steillagenweine), Meisterklasse („Spielereien“ nennt Bönsch das: Holzfass, spontan vergoren). Details, wie immer, bei den STIPvisiten.
01:09:46
May 14, 2021
Wir machen einen Wein. Oder zwei.
Seit 2012 gibt es den Prinzenwein. Mit Wein vom Schloss Proschwitz und auch dort im Keller ausgebaut, aber zusammengestellt nach dem Geschmack von Matthias Gräfe. Den nunmehr 6. Prinzenwein haben wir in kleiner Runde zusammen mit Tobias Röderer, dem Kellermeister des Jahrgangs 2020 von Schloss Proschwitz, finalisiert – und uns auf dem Weg ins zauberhafte Gewerbegebiet von Ockrilla (wo es zwar keinen Keller, aber eine Kellerei des Prinzen gibt) unterhalten über die angedachte Cuvée. Teil zwei des Gesprächs führten wir dann am nächsten Tag zurück in Radebeul, weil ja ein bissl Abstand immer ganz gut ist. Mehr, wie immer, bei den STIPvisiten…
34:07
April 30, 2021
Balthasar Ress: Weine aus allerbesten Rheingau-Lagen
1846 war ein aufregendes Jahr, in dem Franz Krüger (genannt "Pferde-Krüger") Friedrich Wilhelm IV. in seinem Arbeitszimmer malt und der frühere Forstwärter Pierre Lecomte mit einer Doppelflinte ein Attentat auf Frankreichs Bürgerkönig Ludwig Philipp I. verübt. Und Eltern nannten ihr Kind noch Balthasar. Die in einer Kutsche heimkehrende königliche Familie bleibt unverletzt, das Bild des Königs von Preußen hängt immer noch in Minden. So what. Balthasar Ress hingegen tat was Vernünftiges: das dritte Kind einer Metzgerfamilie macht sich 1870 selbständig und wird Gastwirt in Hattenheim. Wir probierten einen Sekt und drei Rieslinge – und wie immer: Mehr steht bei den STIPvisiten!
40:25
April 23, 2021
Weine vom Weingut Matyas in Coswig (Sachsen)
Bacchus, Kerner, Gezwitscher – wenn man liest, was da so auf den Etiketten steht, könnte man sich gegebenenfalls schnell abwenden. Und damit wahrscheinlich einen Fehler begehen, denn was Hendrik Weber vom Coswiger Weingut Matyas im Weinberg und im Keller produziert, ist gut. Überraschend gut, wenn man den Betrieb nicht auf dem Schirm hat. Vielre scheitern ja schon an der Aussprache (der Autor dieser Zeilen inklusive), aber wer sich aufs Ungarische des Firmengrüders nicht einlassen mag, sagt einfach Matthias. Womit erstens geklärt wäre, dass Matyas ein Vorname ist und man zweitens froh sein kann, dass eben dieser für das Weingut steht und nicht der nur Ungarn leichtfüßig von der Zunge gehende Hausname Probocskai. Seit 2014 ist Andrea Leder, Tochter des Gründerehepaars, die Chefin des Weinguts. Nicht nur im Keller steht (seit 2013 schon!) Hendrik Weber für Weine und Sekte des Hauses gerade (und nebenbei macht er in seinem Perlgut auch noch ein Dutzend eigene Sekte, aber die kamen bei unserem Besuch nicht vor und wir nehmen sie also später durch. Dafür probierten wir – vor Ostern, als es gerade hübsch warm war, die Basisweine des Hauses. Das mit Ostern ist auch wichtig zu wissen, weil wir da den Begriff Brücke noch recht ungezwungen und völlig politikfrei verwendet haben. Mehr Infos & Bilder bei den STIPvisiten!
43:43
April 8, 2021
Dirk Würtz vom Weingut St. Antony
"Ich bin Dirk, 52 Jahre alt und Winzer." Dirk Würtz, grandioser Weinmacher mit klarem Standpunkt und unvergleichlichem Unterhaltungswert, kann die Dinge auch kurz auf den Punkt bringen. Aber wenn er erst einmal loslegt, könnte es auch länger dauern – wobei: langweilig wird's nie. Wir hatten uns über Zoom zum Mittagswein verabredet, nicht ahnend, dass uns die Nachbarn die schönsten Wellen des Netzes mopsten und die Bandbreite schwand wie der Pegel in einer Flasche trinkigen Rieslings. Und weil wir im netzarmen Studio Rdbl. den Würtz so schlecht verstanden, blökten wir auch viel zu laut unseren Bildschirm an. Schöne neue Welt! Und technisch teils leider (wieder mal…) eine Zumutung. Aber wo was zu sagen ist, kann man ja zuhören… Drei Flaschen hatte Dirk Würtz uns aus St. Antony geschickt – und wir hatten zwei Weine aus der aktuellen Kollektion von Andreas Kretschko (einen eigenen haben wir ja – noch? – nicht…) gen Nierstein auf die Reise gebracht, auf dass in unserer Redestunde nicht so einseitig getrunken werden möge. Bei den STIPvisiten gibt's, wie immer, ein bissl mehr…
50:05
April 2, 2021
St. Antony: Banksy und andere Rosé
Wer bezweifelt, dass Wein Kunst ist? Siehste. Kunst auf der Weinflasche ist also durchaus angemessen. Schön, wenn sie nicht ablenkt vom Inhalt, sondern ihn unterstützt. Derzeit angesagt ist der Rosé Love and Hope aus dem Weingut St. Antony – einer von dreien, die es derzeit im Shop unter der Rubrik Rosé gibt. Wir probierten, weil uns irgendwie die Sehnsucht gen Sommer treibt,, alle drei – bei lausigen Außentemperaturen, aber egal. Eingeladen hatten wir zur Probe Thomas – erstens weil er was vom Wein versteht, zweitens weil wir eh befreundet sind und drittens weil er zwei der drei Weine "zufällig" im Hause hatte und herausfinden wollte, welchen er sich nachbestellen sollte. Und den dritten gibt's beim Wein/fein vom Herrn Gräfe sowieso, somit waren wir komplett. Wir probierten: 2020 Rosé aus Pinot Noir und Blaufränkisch, 2020 Love & Hope Rosé, aus Blaufränkisch produziert und der mit dem Banksy-Etikett sowie 2019 Wunderschön Anders, ebenfalls zu 100% aus Blaufränkisch gemacht – spontan vergoren im klassischen Stückfass. Mehr, wie immer, bei den STIPvisiten
43:16
March 26, 2021
Gunther Hiestand: Alles über 90 Punkte
Gunther Hiestand aus Guntersblum im Anbaugebiet Rheinhessen ist vielen Dresdnern kein Unbekannter: auf dem Elbhangfest schenkte er seine Weine aus. Man kann ihn auch ohne Elbhangfest sehen, auf YouTube beispielsweise. Am 12. März gab's dort live eine falstaff-Verkostung – mit Weinen, die der falstaff mit 90 oder mehr Punkten bewertet hat. Das Video ist noch online. Einen Tag später hatten wir in unserem Studio Rdbl. den Winzer in Flaschen – und Matthias hatte Vorsprung, denn er war am Vorabend auch schon mit dabei (Motto: Trinken bildet!) Rheinhessen "die Traumfabrik deutscher Weine" ist mit 26.578 ha Rebfläche das größte Weinbaugebiet Deutschlands – von den 136 Gemeinden Rheinhessens betreiben lediglich Budenheim, Hochborn, Eich, Hamm und Nieder-Wiesen keinen Weinbau auf der eigenen Gemarkung [Quelle]. Guntersblum, eine 4.000-Leute-Gemeinde im Landkreis Mainz-Bingen allein hat 550 ha Weinbaufläche – mehr als ganz Sachsen. Im Podcast reden wir natürlich über die Weine – aber auch über Spargelwein, Korkschmecker und Mehlwürmer (karamelisiert). Bilder und mehr, wie immer, bei den STIPvisiten.
49:04
March 19, 2021
Aaron Schwegler: "… unaufgeregt den Wein sprechen lassen"
Die vorsichtige Frage im Vorgespräch war kurz und knapp: "Seid ihr abergläubisch?" Zwiefach "Nein!" und die Rückfrage, wiesoweshalbwarum? Nun ja: weil es die 13. Episode des Podcasts "Auf ein Glas" ist, zu der wir uns trafen – erstmals nicht im Ladengeschäft von Gräfes Wein&fein, sondern 100 Schritte weiter weg in dem, was wir in völlig korrekter Überschätzung der Rolle der Bedeutung von "Aufeinglas!" das Studio Rdbl nennen. Zu Gast im Podcast sind Aaron Schwegler, Ausnahmewinzer aus Korb im Remstal (Württemberg) und Matthias Dathan, gebürtiger Dresdner, Sommelier und bei der Veritable Groupe im Vertrieb für, salopp gesagt, den Osten Deutschlands zuständig. Auf der anderen Seite des Tischs, wie immer, Matthias Gräfe (Wein & fein, Radebeul) und Ulrich van Stipriaan als Autor dieses Beitrags. Wie immer gibt's bei den STIPvisiten einen längeren Text und Bilder…
59:49
March 11, 2021
Stefan Maas: Auf allen Ebenen zum Weingenuss verführen
Rot, ja: knallerot sind die Etiketten. Die Schrift darauf: gülden. Die sollte man lesen, so lange man noch nix getrunken hat, sonst glaubt man noch, man sei betrunken! Das Etikett, wo wir gerade dabei sind, sieht aus wie eine liegende Acht – was kein Zufall ist: es ist das Zeichen für den Ewigen Weinbau, dem sich das Weingut Clüsserath Eifel verschrieben hat. Alois Clüsserath und Clemens Eifel waren 1745 die Namenspatrone des Weinguts in Trittenheim. Sieben Generationen blieb es im Familienbesitz – bis Gerhard Eifel im Jahr 2019  das kleine, exklusive Weingut an die Winzerfamilie Stefan Lergenmüller übergibt. Unser Gast ist Stefan Maas, Winzer und umtriebiges Urgestein in der Weinszene. Er hat schon viel gesehen und aktiv angeschoben, so beispielsweise das Projekt Vinosaurier (hatten wir schon im Glas!). Und jetzt macht er bei Stefan Lergenmüller in dessem jüngsten Weingut Clüsserath Eifel mit und rastet vor Begeisterung fast aus. Nicht ganz zu unrecht, wie man neidlos zugeben kann. Mehr Infos und was zum Gucken, wie immer, bei den STIPvisiten!
51:12
February 26, 2021
Christoph Hammel: Guten Wein in die Breite tragen
Am Sonntag ist Valentinstag. Ganz früher außerhalb der Länder mit englisch sprechender Bevölkerung ein Nix, dann ein Blumenhändlerumsatzsteigerungstag, mittlerweile ein voll im kapitalistischen Gewürge integrierter Schenkttag voll ohne Romantik. Denkste Dir. Und dann stolperst Du in all derLove-is-all-around-E-Mail-Flut über ein Angebot von Christoph Hammel, dessen Weine Du nicht nur am 14. Februar magst – und den Typen ja sowieso. "Der Valentinstag naht – dieses Jahr ohne rote Rosen ? Das muß nicht sein!" Nee, nicht wirklich. Wir haben also sein Valentinspaket (Listenpreis 55,80€, Valentinspreis 43,95€) bestellt und unvorbereitet wie immer (außer ein wenig Lesen im Internet und Wissen aus dem Wissensfundus weintrinkender Menschen). Bei den STIPvisiten gibt's Infos und Bilder zum Podcast.
58:54
February 12, 2021
Wenn die jungen Weine Zicken machen…
Wir waren zu Gast bei Andreas Kretschko im Weinkeller. In der vorherigen Folge dieses Podcasts sprachen wir dabei über seinen Sekt Rosé vom Spätburgunder, den neuen Weißburgunder und den kommenden Riesling sowie über einen farbenfrohen Grauburgunder – alles hier nachzulesen und -hören. Bei der Fortsetzung geht es um drei weitere Tank- und Fassproben: Rosé, Summer und Spätburgunder. Und um Themen wie Piwi, Korkgeld und Erweiterung der Rebflächen. Wie immer: Der Beitrag mit Text & Bild bei den STIPvisiten!
29:43
February 5, 2021
Andreas Kretschko: "Verzicht ist für mich selbstverständlich"
Für die neunte Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" haben Matthias Gräfe (Gräfes Wein & fein) und ich die vertrauten Gemäuer unseres Nicht-Studios in Radebeul verlassen und sind gen L.A. gefahren. L.A. steht für Liegau-Augustusbad, das zur Bierstadt Radeberg gehört – was aber nicht schlimm ist. Denn hier entstehen im Keller des Hauses von Andreas Kretschko Weine, die in ihrer eigenen gradlinigen Stilistik uns immer wieder begeistern. Nahezu zwei Stunden haben wir probiert, gefachsimpelt, wieder probiert und mit Leberwurschtbrot und Spaghetti Olio e Aglio ergründet, ob Sekt und Weine dem standhalten. Da "Auf ein Glas" aber nur etwa höchstens 30 Minuten lang sein soll (wer kann uns schon länger am Stück ertragen?), wird es demnächst eine zweite Folge geben. Hier schon mal die Nummer eins, in der wir 2017er Sekt Rosé und als Fass- bzw. Tankproben 2020er Weiß- und Grauburgunder sowie Riesling im Glas hatten. Der Text zum Podcast, wie immer, bei den STIPvisiten…
29:48
January 30, 2021
Noch gut – oder Zenit überschritten?
Mit einem Sekt von Schloss Proschwitz beginnt das Podcastjahr 2021 bei den STIPvisiten. Wie in der Episode 6 schon angedeutet, wurde aus Pinot Blanc  ein Weißburgunder, aber egal. Den trinken wir sozusagen vorab zum Eingrooven. Dabei kommt es zu leichten Abschweifungen zum Thema "aus welchen Gläsern soll man trinken"? Wir hatten nämlich kurz vorm Jahresende einen 2017 Weißburgunder Spätlese (ebenfalls von Schloss Proschwitz) im Wettbewerb, bei dem Behältnisse aus Pappe und Plastik sowie ein Zahnputzbecher antraten. Das Ergebnis des Tests verrät Matthias Gräfe im Podcast. Bei den drei Weinen im Hauptprogramm steht die Frage im Vordergrund: kann man die noch empfehlen, sind die noch gut? Oder haben sie ihren Zenit überschritten? Wir probieren 2016 Silvaner vom VDP-Weingut Wagner Stempel in Rheinhessen ,  2015 Scheurebe von Eva Fricke, Rheinhessen – und 2016 Weißwein "m Pfarrer seiner" vom VDP-Weingut Roth, Franken. Bilder und mehr Infos wie immer bei den STIPvisiten.
27:31
January 14, 2021
Das ultimativ alternative Silvestermenü
Als wir neulich zusammensaßen, um über Blubber im Glas zu sprechen, haben wir (natürlich!) viel länger miteinander geredet als die 32:23, die es in den Podcast geschafft haben. Was dann rausfliegt, landet teils im Papierkorb und teils als Outtake in einer Sammelspur, um vielleicht später mal wiederbelebt zu werden. Das Silvestermenü, das uns spontan beim Schnurpseln von in Thunfischpaste getunkte Grissini einfiel, ist dafür ein Beispiel. Der Text zum Podcast, wie immer, bei den STIPvisiten…
02:60
December 30, 2020
Wenn's im Glas blubbert
Weil Weihnachten ist, wollen wir froh und lustig sein und uns sicher ein paar Freunde vergraulen. Matthias Gräfe propagiert Schampus aus dem Zahnputzbecher – zwar nicht als allererste Wahl, aber er meint: lieber so als gar kein Schampus. Es geht um Blubberndes in der Flasche und im Glas. Einen echten Champagner haben wir bei unserer wie immer unvorbereiteten und sehr spontanen Verkostung gar nicht dabei gehabt, dafür aber einen sächsischen Winzersekt, der durchaus in dieser Liga spielt und der nach 52 Monaten des Wartens nun endlich (rechtzeitig zum Jahreswechsel) zu haben ist: der 2013 Pinot Blanc Reserve 52, ein Brut nature von Martin Schwarz. Wer den trinkt, kann – einer in der sechsten Folge unseres Podcasts zu hörenden Verschwörungstheorie der ganz anderen Art folgend – Gutes tun. Matthias Gräfe fragt sich (und uns) nämlich: haben wir 2019 zu schlechte Sekte getrunken? Weswegen 2020 so ein befremdliches Jahr war? Dann sollten wir mit gutem Stoff vorangehen, auf dass 2021 besser wird!  Der Text zum Podcast, wie immer, bei den STIPvisiten…
32:24
December 25, 2020
Vinosaurier
Endlich mal wieder ein Gespräch beim Wein – mit Matthias Gräfe in seinem Wein & fein in Radebeul. Ein in jeder Hinsicht systemrelevanter Laden, weil es dort Wein, Sekt, Champagner, Saft sowie Essen zum Abholen für die Mahlzeit daheim gibt. Wir haben uns über die Vinosaurier unterhalten – nicht ohne die Weine auch zu probieren und gelegentlich ins schwadronieren philosophieren zu geraten. Die Vinosaurier sind ein Weinprojekt von Stefan Maas und Robert Hesse. Maas ist gebürtiger Schwabe, gelernter Winzer, studierter Weinbautechniker und seit über 40 Jahren in Sachen Wein unterwegs. Der Hesse ist Sachse und trinkt gerne Wein – steht im Internet, also wird es stimmen. Als Dritter im Bunde kommt im Gespräch mit Matthias Gräfe noch Dr. Ernst Loosen vor. Dessen Weingut in Bernkastel an der Mittelmosel wurde gerade auf Platz 15 der weltbesten Weingüter gewählt. Und dessen Zweitbetrieb Villa Wolf in Wachenheim in der Pfalz ist der Lieferant für vier der sechs hier besprochenen Weine. Mehr Text und Bilder bei den STIPvisiten!
30:00
December 18, 2020
Danke lieber Weihnachtsmann – CD&Stollen
Nein, Weihnachten fällt auch dieses Jahr nicht aus! Es wird, sehr wahrscheinlich, nur anders sein als die Jahre zuvor. Unter anderem vielleicht auch mit einem anderen Ohrwurm? Nicht mehr Dschingelbells oder Lars Kristmess – dafür Danke lieber Weihnachtsmann! Diesen Wurm musizieren die Lebkuchenfreunde uns in die Gehörgänge. So gesehen ist dies eine ernst zu nehmende Warnung, gar nicht erst reinzuhören in das Erstlingswerk von Alexander Teich. Den kennt man vielleicht eher als Mann am Klavier bei den Firebirds, aber bei den Lebkuchenfreunden ist er mit anderen Kolleginnen und Kollegen dem Rock'n'Roll untreu geworden. Die Idee zum Lied kam ihm vor einem Jahr, unterm Weihnachtsbaum. Sein damals zweijähriger Sohn Henry traf spielend Klaviertasten, die zehnjährige Schwester steuerte Textfragmente bei: der Anfang war gemacht. Mitten im Hochsommer schrieb Alexander Teich – Zeit hatte er in diesem Jahr ja, wie die meisten Künstler, mehr als gewollt – seinen ersten eigenen Song auf. Ein Weihnachtslied für Kinder, in dem er für die Liebe, die Familie und die Nähe der Menschen plädiert. Das Lied „Danke, lieber Weihnachtsmann!“ hat er dann mit Freunden – den „Lebkuchenfreunden“ – in vier Fassungen eingespielt. Es ist jetzt als CD und online erschienen. Wir trafen Alexander Teich bei einem Pressetermin zur CD-Veröffentlichung im Dresdner Backhaus zusammen mit Tino Gierig (Brotsommelier und Stollen-Fan) und Kay LEO Leonhardt, der als Künstler sowohl die CD als auch den Stollen im ihm eigenen Stil verpackt hat ("Solch ein Gewimmel möcht' ich sehn!" – Goethe). Wie immer: Bild und Text bei den STIPvisiten!
14:19
December 4, 2020
Grünkohlbrot vom Dorfbäcker
Heute geht es ausnahmsweise nicht um Wein, sondern um – darf man das so sagen? – um ein anderes Grundnahrungsmittel: Brot! Deutschland ist ja weltweit bekannt für seine Brotvielfalt. Über 3.200 Brotsorten sind aktuell bereits ins Brotregister eingetragen und ständig werden es mehr. Der Kubschützer Dorfbäcker Stefan Richter hat sich an seine Gesellenzeit in Weyhe (südlich von Bremen) erinnert, wo er Grünkohl mit Dinkel kennen und wohl auch lieben) gelernt hat. Zu Hause in Kubschütz, das südlich von Bautzen liegt, baute seine Frau erfolgreich Grünkohl an. Und der landete jetzt im Brot. Ohne Pinkel, aber mit Dinkel. Ich habe Stefan Richter in seiner Backstube besucht. Dort hatte er schon was vorbereitet, denn in den Gärkörben lagen herrlich grüne Teiglinge. Der Ofen wurde aufgeheizt, man hört hin und wieder sein heimliches Surren. Wie immer gibt es Bilder und einen kleinen Text zu dieser Folge von "Auf ein Glas" bei den STIPvisiten!
28:35
November 19, 2020
Drei ältere Weine – aus Sachsen
Wann darf man eigentlich einen Wein „alt“ nennen? Gar nicht so einfach, angesichts der Vielfalt der Regionen, Rebsorten und Qualitäten. Aber wenn Du einen einfachen Müller-Thurgau aus Sachsen findest und auf dem Etikett als Jahrgang 2010 steht – dann könnte die erste Reaktion lauten: hau wech das Zeuch, der ist dafür nicht gemacht. Und was soll man zu einem Goldriesling aus dem Jahr 2011 sagen? Ach, vergiss es! Bei einem Weißburgunder aus dem Barrique, der als Spätlese deklariert ist, könnte man da schon eher aufhorchen. Oder doch nicht? Wir haben's probiert, mit drei Weinen aus Sachsen an zwei Orten und an mehreren Tagen. Und waren ob der Ergebnisse überrascht! Die Ergebnisse und Gespräche mit Matthias Gräfe (Gräfes Wein & fein, Radebeul) und Silvio Nitzsche (WeinKulturBar, Dresden) sind in der zweiten Episode des neuen Podcasts Auf ein Glas nachzuhören! …und nachlesen inklusiv Bilder gucken kann man, wie immer, das auch. Bei den STIPvisiten…
12:39
November 6, 2020
Verkostung: Riesling Lagenbox von Martin Tesch
Was macht der Boden mit dem Wein? Die Riesling Lagenbox von Matin Tesch will Antworten auf diese Frage geben. „Man findet an der Nahe auf nur ca. 4.000 Hektar Rebfläche über 150 verschiedene Formationen“, weiß Martin Tesch. „Diese geologische Diversität machen wir uns seit Generationen zu Nutze, keine andere Rebsorte bildet die unterschiedlichen Bodenverhältnisse besser im Wein ab als der Riesling!“  Ich habe mich mit Matthias Gräfe vom Radebeuler Wein & fein auf Spurensuche begeben und durch lehmigen Boden mit Kies, Lehmlöss und verwitterten Roten Granit, Kalkstein und Löss, verwitterten Roten Sandstein, Vulkanverwitterung sowie Rotliegendes mit Eisenoxyd getrunken. Die Weine, die zu diesen Böden passen, sind in der Box: Löhrer Berg, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 13,0 % Krone, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % Königsschild, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % Karthäuser, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % St. Remigiusberg, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % Rothenberg, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % Diesen Podcast kann man arg verkürzt nachlesen bei den STIPvisiten…
26:38
October 23, 2020