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Südblicke - Perspektiven aus dem Globalen Süden

Südblicke - Perspektiven aus dem Globalen Süden

By Suedblicke

Südblicke - Perspetiven aus dem Globalen Süden ist eine Reihe von Gesprächen mit politisch engagierten Menschen aus dem globalen Süden, deren Ansätze und Widerstände sich auf den Umweltschutz, Gerechtigkeit und das multidimensionale Geschichtenerzählen konzentrieren.
Wir lernen über Bewegungen, die den eurozentrischen Paradigmenwechsel von menschlicher Vorherrschaft, endlosem Wachstum und kolonialen Kontinuitäten täglich bekämpfen.

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Wie viel kostet die Unabhängigkeit von einer Kolonialmacht? Gespräch zum kolonialen Erbe Haitis

Südblicke - Perspektiven aus dem Globalen Süden

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Was heißt es einen Völkermord anzuerkennen? Über wiederherstellende Gerechtigkeit des Völkermords an den Herero und Nama in Namibia
Was heißt es einen Völkermord anzuerkennen? Über wiederherstellende Gerechtigkeit des Völkermords an den Herero und Nama in Namibia
Von 1904 bis 1908 führten die deutschen Kolonialherren einen brutalen Vernichtungsfeldzug gegen die Völker der Herero und Nama im heutigen Namibia. Jetzt, mehr als ein Jahrhundert später, hat die deutsche Regierung den Völkermord offiziell anerkannt und Namibia ein “Hilfspaket” angeboten. Viele Herero und Nama sind jedoch der Meinung, dass das deutsche Angebot nicht annähernd für Gerechtigkeit sorgt. In dieser Folge erläutert Nandiuasora "Nandi" Mazeingo, Vorsitzender der Ovaherero Genocide Foundation (OGF), was wiederherstellende Gerechtigkeit im Sinne der Nachkommen der Herero- und Nama-Völker bedeutet und mit welchen Aktivitäten sie sich dafür einsetzen. Außerdem sprachen wir über politische Souveränität und das Bestreben, ein nationales Projekt für die Umverteilung von Land und Ressourcen für das weitere Wohlbefinden der Namibier:innen zu bestimmen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website der Ovaherero Genocide Foundation unter www.ogfnamibia.org Unterschreiben Sie die Petition zur Neuverhandlung des Völkermordes MIT UNS, den überlebenden Nama & Ovaherero JETZT! https://www.change.org/p/abaerbock-neuverhandlungen-zum-völkermord-mit-uns-den-überlebenden-nama-ovaherero-jetz Sie können der OGF auch auf Twitter folgen: @OGF_Namibia Interview, Skript und Moderation: Jessica Valdez Inhaltliche Korrektur und Ergänzung: Enoka Ayemba und Yili Rojas Gast: Nandiuasora “Nandi” Mazeingo Overvoice: Enoka Ayemba Technische Unterstützung: Grace Ubaruta Schnitt: Marie Hecht Der Podcast ist Teil der Podcastreihe "Südblicke. Perspektiven aus dem Globalen Süden." Weitere Folgen erscheinen in Kürze. Auf der dazu gehörenden Online Lernplattform www.suedblicke.org sind in Kürze ergänzende Materialien und das Glossar zu finden. Auch Workshops und Projekttage bieten wir zu den Themengebieten der Podcasts an. Für eine weitere Auseinandersetzung mit dekolonialen Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen wollen ir außerdem auf die Podcastreihe "Corona-Macht-Ungleichheit" und die Broschüre "Meine Welt - unsere Welten. Dekoloniale Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen" verweisen. "Südblicke" ist ein Projekt des Kribi Kollektiv, dass in Zusammenarbeit mit anderen externe Expert*innen umgesetzt wurde. Mehr Infos über Kribi findet ihr unter: http://kribi-kollektiv.de. Feedback gern per Mail an: info@kribi-kollektiv.de. Das Projekt "Südblicke" wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Landeszentrale für Entwicklungszusammenarbeit Berlin, Brot für die Welt, dem Katholischen Fond und der Stiftung Berliner Sparkasse. Für die Inhalte des Podcasts ist allein Kribi verantwortlich. Die dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Fördermittelgeber wieder.
31:12
September 22, 2022
"Wenn ich eine Trans*Person wäre, wie würde ich gerne behandelt werden?" - Über die Realitäten von Trans*Personen im Gesundheitssektor in Honduras und ihr Kampf um Gleichstellung in der Arbeit
"Wenn ich eine Trans*Person wäre, wie würde ich gerne behandelt werden?" - Über die Realitäten von Trans*Personen im Gesundheitssektor in Honduras und ihr Kampf um Gleichstellung in der Arbeit
In dieser Podcastfolge erzählt uns Michelle Díaz davon, wie sich die Situation für Menschen, die der LGBTIQ* Community in Honduras angehören, gestaltet. Sie spricht von der Diskriminierung von Transfrauen am Arbeitsplatz, den Unterschieden zwischen den Situationen von Transmenschen auf dem Land und in der Stadt. Michelle berichtet von ihrem Einsatz für die Menschenrechte von LGBTIQ* Menschen und den Erfolgen, die sie in ihrer Organisation gegen die vorherrschende Diskriminierung und Verfolgung feiern konnten. Skript und Moderation: Somi Dubuque Gast: Michelle Díaz Interviewführung: Jessica Valdez und Somi Dubuque Overvoice: Jessica Valdez Schnitt: Marie Hecht Der Podcast ist Teil der Podcastreihe "Südblicke. Perspektiven aus dem Globalen Süden." Weitere Folgen erscheinen in Kürze. Auf der dazu gehörenden Online Lernplattform www.suedblicke.org sind in Kürze ergänzende Materialien und das Glossar zu finden. Auch Workshops und Projekttage bieten wir zu den Themengebieten der Podcasts an. Für eine weitere Auseinandersetzung mit dekolonialen Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen wollen ir außerdem auf die Podcastreihe "Corona-Macht-Ungleichheit" und die Broschüre "Meine Welt - unsere Welten. Dekoloniale Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen" verweisen. "Südblicke" ist ein Projekt des Kribi Kollektiv, dass in Zusammenarbeit mit anderen externe Expert*innen umgesetzt wurde. Mehr Infos über Kribi findet ihr unter: http://kribi-kollektiv.de. Feedback gern per Mail an: info@kribi-kollektiv.de. Das Projekt "Südblicke" wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Landeszentrale für Entwicklungszusammenarbeit Berlin, Brot für die Welt, dem Katholischen Fond und der Stiftung Berliner Sparkasse. Für die Inhalte des Podcasts ist allein Kribi verantwortlich. Die dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Fördermittelgeber wieder.
30:18
August 22, 2022
Was nehmen wir in Kauf, um günstig an Öl zu gelangen? Einblicke in die Kämpfe der Ogoni in Nigeria gegen Erdölabbau und für Klimagerechtigkeit
Was nehmen wir in Kauf, um günstig an Öl zu gelangen? Einblicke in die Kämpfe der Ogoni in Nigeria gegen Erdölabbau und für Klimagerechtigkeit
Wenn wir an Umwelt- und Klimaaktivist*innen denken, dann denken wir oft an Fridays For Future. In diesem Podcast beschäftigen wir uns mit Menschen, die sich schon deutlich länger gegen Umweltzerstörung einsetzen: die Ogoni, ein indigenes Volk, das im Nigerdelta im Süden Nigerias lebt. Ihre jahrzehntelangen Kämpfe stehen exemplarisch für die Auswirkungen des globalen Erdgas- und Erdölverbrauchs, die lokalen und globalen Folgen und die Möglichkeiten, gemeinsam für Klimagerechtigkeit und gegen den Klimawandel zu kämpfen. Für den Podcast sprachen wir mit Legborsi Saro Pyagbara, Aktivist und ehemaliger Präsident der MOSOP, Movement for the Survival of the Ogoni People. In seinem Aktivismus ist es ihm wichtig, globale Zusammenhänge aufzuzeigen und Verknüpfungen herzustellen zwischen Themen wie Klimawandel und Diskriminierung. Abschließend hat er einige klare Worte an uns - Multiplikator*innen, Praktiker*innen und Interessierte des Globalen Lernens und natürlich direkt an Jugendliche hier im Globalen Norden. Interview und Skript: Hanna Krügener Gast: Legborsi Saro Pyagbara Inhaltliche Korrektur und Ergänzung: Yili Rojas Overvoice: Santiago Calderòn Moderation: Dörte Döring Schnitt: Marie Hecht Der Podcast ist Teil der Podcastreihe "Südblicke. Perspektiven aus dem Globalen Süden." Weitere Folgen erscheinen in Kürze. Auf der dazu gehörenden Online Lernplattform www.suedblicke.org sind in Kürze ergänzende Materialien und das Glossar zu finden. Auch Workshops und Projekttage bieten wir zu den Themengebieten der Podcasts an. Für eine weitere Auseinandersetzung mit dekolonialen Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen wollen ir außerdem auf die Podcastreihe "Corona-Macht-Ungleichheit" und die Broschüre "Meine Welt - unsere Welten. Dekoloniale Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen" verweisen. "Südblicke" ist ein Projekt des Kribi Kollektiv, dass in Zusammenarbeit mit anderen externe Expert*innen umgesetzt wurde. Mehr Infos über Kribi findet ihr unter: http://kribi-kollektiv.de. Feedback gern per Mail an: info@kribi-kollektiv.de. Das Projekt "Südblicke" wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Landeszentrale für Entwicklungszusammenarbeit Berlin, Brot für die Welt, dem Katholischen Fond und der Stiftung Berliner Sparkasse. Für die Inhalte des Podcasts ist allein Kribi verantwortlich. Die dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Fördermittelgeber wieder.
31:50
August 18, 2022
Was tun, wenn der Lebensraum bedroht ist, in dem du lebst - in dem wir alle leben? Einblicke in den Kampf von Indigenen in Brasilien für ihre Existenzrechte und gegen Umweltzerstörung
Was tun, wenn der Lebensraum bedroht ist, in dem du lebst - in dem wir alle leben? Einblicke in den Kampf von Indigenen in Brasilien für ihre Existenzrechte und gegen Umweltzerstörung
Konflikte um Land in ehemals kolonialisierten Ländern dauern bis heute an. Noch immer fordern sie täglich Menschenleben und führen zu Zerstörung von Umwelt und Lebensraum. Wenn wir über die Folgen des Kolonialismus sprechen, geht es also nicht “nur” um Rassismus und die andauernde globale Ungleichverteilung von Macht und Reichtum. Wir müssen auch über neue Formen der Kolonisierung sprechen, in denen sich die Geschichte wiederholt, nur in einem anderen Gewand. In Brasilien leisten die Nachkommen der aus Afrika stammenden und versklavten Menschen in den als "Quilombos" bezeichneten Gemeinschaften gemeinsam mit der indigenen Bevölkerung täglich Widerstand gegen die Politik der Landenteignung, insbesondere zugunsten der Agrarindustrie und des Bergbaus. Sie kämpfen hier nicht “nur” für ihren Lebensraum, sondern auch für uns alle - denn eine Enteignung führt meist zur Zerstörung der Umwelt, sprich dem Regenwald. Der Regenwald ist für das Weltklima jedoch unentbehrlich. In diesem Podcast lernen wir die Geschichte der Kaingangs kennen, eines der Indigenen Völker Brasiliens. Kretã Kaingang berichtet über Selbstorganisation und Widerstand, über vielfältige Lebensräume der Indigenen - auch die Städte - und über Möglichkeiten, sich für den Erhalt von Umwelt und Klima einzusetzen. Interview und Skript: Yili Rojas Gast: Kretã Kaingang Korrektur und Ergänzung: Hanna Krügener Overvoice: Michael Zambrano Schnitt: Marie Hecht Der Podcast ist Teil der Podcastreihe "Südblicke. Perspektiven aus dem Globalen Süden." Weitere Folgen erscheinen in Kürze. Auf der dazu gehörenden Online Lernplattform www.suedblicke.org sind in Kürze ergänzende Materialien und das Glossar zu finden. Auch Workshops und Projekttage bieten wir zu den Themengebieten der Podcasts an. Für eine weitere Auseinandersetzung mit dekolonialen Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen wollen ir außerdem auf die Podcastreihe "Corona-Macht-Ungleichheit" und die Broschüre "Meine Welt - unsere Welten. Dekoloniale Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen" verweisen. "Südblicke" ist ein Projekt des Kribi Kollektiv, dass in Zusammenarbeit mit anderen externe Expert*innen umgesetzt wurde. Mehr Infos über Kribi findet ihr unter: http://kribi-kollektiv.de. Feedback gern per Mail an: info@kribi-kollektiv.de. Das Projekt "Südblicke" wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Landeszentrale für Entwicklungszusammenarbeit Berlin, Brot für die Welt, dem Katholischen Fond und der Stiftung Berliner Sparkasse. Für die Inhalte des Podcasts ist allein Kribi verantwortlich. Die dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Fördermittelgeber wieder.
41:27
August 18, 2022
Wie viel kostet die Unabhängigkeit von einer Kolonialmacht? Gespräch zum kolonialen Erbe Haitis
Wie viel kostet die Unabhängigkeit von einer Kolonialmacht? Gespräch zum kolonialen Erbe Haitis
Im Geschichtsunterricht lernen wir kaum etwas über die erfolgreichen Kämpfe unterdrückter Menschen für ihre Rechte und Freiheit. Dies gilt auch für die haitianische Revolution, die häufig eine Lücke im Unterricht bildet, obwohl sie die erste von versklavten Menschen organisierte Revolution ist, die zur Unabhängigkeit von Frankreich führte. Haiti ist deshalb ein Vorbild im Kampf für Freiheit, wurde dafür aber auch hart bestraft. Reparationen musste nicht etwa die ehemalige Kolonialmacht Frankreich an Haiti zahlen, sondern umgekehrt. Noch dazu liegt Haiti in einem Erdbeben- und Wirbelsturmgebiet. Durch vergangene Naturkatastrophen bekam Haiti globale Aufmerksamkeit, gefolgt von verschiedenen Varianten humanitärer Hilfe - die oftmals nur bedingt hilfreich waren. Ist es nicht an der Zeit, Haiti und seinen Einwohner*innen das zurückzugeben, was sie für das Wachstum und den Reichtum Frankreichs (unfreiwillig) beisteuerten? Wir haben mit Milien Francillon, einem Lehrer aus Port-au-Prince, über all diese Themen gesprochen und ihn gefragt, wie das Leben in Haiti heute aussieht und was seine Forderungen und Botschaften an uns im Globalen Norden sind. Skript und Moderation: Yili Rojas Gast: Milien Francillon Interviewführung: Grace Ubaruta Korrektur und Ergänzung: Hanna Krügener Overvoice: Joseph Salim Schnitt: Eva Weber und Anna Vosgerau Der Podcast ist Teil der Podcastreihe "Südblicke. Perspektiven aus dem Globalen Süden." Weitere Folgen erscheinen in Kürze. Auf der dazu gehörenden Online Lernplattform www.suedblicke.org sind in Kürze ergänzende Materialien und das Glossar zu finden. Auch Workshops und Projekttage bieten wir zu den Themengebieten der Podcasts an. Für eine weitere Auseinandersetzung mit dekolonialen Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen wollen ir außerdem auf die Podcastreihe "Corona-Macht-Ungleichheit" und die Broschüre "Meine Welt - unsere Welten. Dekoloniale Perspektiven und Ansätze im Globalen Lernen" verweisen. "Südblicke" ist ein Projekt des Kribi Kollektiv, dass in Zusammenarbeit mit anderen externe Expert*innen umgesetzt wurde. Mehr Infos über Kribi findet ihr unter: http://kribi-kollektiv.de. Feedback gern per Mail an: info@kribi-kollektiv.de. Das Projekt "Südblicke" wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Landeszentrale für Entwicklungszusammenarbeit Berlin, Brot für die Welt, dem Katholischen Fond und der Stiftung Berliner Sparkasse. Für die Inhalte des Podcasts ist allein Kribi verantwortlich. Die dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Fördermittelgeber wieder.
34:06
August 17, 2022