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Ruhrgebietskonferenz Pflege. Die Einflussnehmer. Der Podcast

Ruhrgebietskonferenz Pflege. Die Einflussnehmer. Der Podcast

By Die Conférenciers
Ein Podcast rund um das Thema (Alten)Pflege im Ruhrgebiet.
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„In zwei Jahren werden wir wieder da sein, wo wir heute stehen.“
Tacheles-Podcast der Ruhrgebietskonferenz-Pflege – Bodo de Vries beklagt die mangelnde Bereitschaft zu einer echten Pflegereform: Bodo de Vries ist als Geschäftsführer der Johanneswerk GmbH und Vorstand von SONG e.V. sehr besorgt über die Auswirkungen der angekündigten Pflegereform für die Bewohner*innen in stationären Pflegeeinrichtungen. „Unsere Häuser werden – egal wie die Reform ausgestaltet wird – in den nächsten Jahren immer voll sein. Für uns als Träger spielt das kaum eine Rolle. Die Betroffenen aber werden enttäuscht sein, weil sie weiterhin die Last zukünftiger Preis- und Lohnsteigerungen tragen müssen“, beschreibt der Ostwestfale seinen Standpunkt in der Reformdiskussion. Hören Sie selbst.
22:21
April 3, 2021
Versprechen wieder nicht eingelöst – Pflegebedürftige belastet statt entlastet
Vodcast zu den aktuell absehbaren Folgen der Pflegereform für die ambulante Versorgung und wichtige Entlastungsangebote In einem kurzweiligen Gespräch haben Hendrik Dohmeyer, Betreiber der Plattform Pflege-Dschungel.de, sowie Thomas Eisenreich von Home-Instead und Sprecher der Ruhrgebietskonferenz-Pflege gemeinsam die bisher bekannten Pläne der Bundesregierung zur Pflegereform analysiert. Das Zwischenfazit fällt ernüchternd aus: Die jetzt absehbaren Regelungen machen die Inanspruchnahme von Leistungen für die Pflegebedürftigen noch komplizierter. Für eine echte Reform der Pflegeversicherung scheint in dieser Legislaturperiode der Zug abgefahren zu sein.
41:25
March 28, 2021
„Wir verpassen gerade eine Riesenchance, um Menschen für die Pflege zu gewinnen“
Podcast zu den ungenutzten Möglichkeiten digitaler Personalgewinnung in der Pflege: Nicht erst seit der Coronakrise wird der hohe Bedarf an Fach- und Arbeitskräften in der Pflege öffentlich diskutiert. Gemeinsam mit Matthias Wolf von Firstbird aus Wien und Jochen Schneider von KCR in Gelsenkirchen haben wir uns über digitale Konzepte für die Personalgewinnung in der Pflege unterhalten. In Zeiten, wo analoge Begegnung und Kontakaufnahme kaum möglich ist, müsste der Markt für digitales Recruiting doch boomen. Aber weit gefehlt! So lautet zumindest das Fazit aus Sicht der Gesprächsrunde im aktuellen Vodcast der Ruhrgebietskonferenz-Pflege. Doch hören Sie selbst!
35:50
March 19, 2021
Impfen in der ambulanten Pflege
Zeit bis zur Lieferung nutzen, um die Impfstrategie zu verbessern: Ruhrgebietskonferenz-Pflege fordert dezentrale und wohnortnahe Impfzentren für pflegebedürftige Menschen zuhause  Mit dem Start der Terminvergabe für die Corona-Schutzimpfungen für über 80jährige Menschen beginnt die Debatte aufs Neue, wie mobilitätseingeschränkte und pflegebedürftige Personen in die Großimpfzenten kommen sollen. „Jetzt nur auf kostenlose Taxitransporte und Nachbarschaftshilfe zu verweisen, zeigt die Hilflosigkeit der Entscheidungsträger“, sagt Thomes Eisenreich, Sprecher der Ruhrgebietskonferenz-Pflege. „Wir sollten die Zeit bis zur Lieferung des Impfstoffes nutzen, um gemeinsam die Impfstrategie zu verbessern!“ Seit Wochen weist die Arbeitgeberinitiative aus dem Revier darauf hin, dass Großimpfzentren am Bedarf für die von Corona besonders bedrohten Menschen vorbeigeplant sind.   Die Ruhrgebietskonferenz-Pflege hat ihre Vorschläge in einem Eckpunktepapier zusammengetragen, das allen Interessierten jederzeit zugänglich ist.  Die Details hier im Podcast!   www.ruhrgebietskonferenz-pflege.de
20:44
January 25, 2021
„Das hat mich sehr an James Bond erinnert!“
Corona-Impfkampagne in der Pflege ist besser als ihr Ruf „Das hat mich sehr an James Bond erinnert!“ In der Corona-Krise gibt es Licht am Ende des Tunnels. Die Schutzimpfungen in der stationären Pflege haben begonnen. In Duisburg war am Tag nach Weihnachten Impfstart auf dem Pflegecampus des Evangelischen Christophoruswerkes. Vorstand Tim Liedmann hatte den Hut auf, um sicherzustellen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende geimpft werden. Der Finanzvorstand des größten Pflegeanbieters in Duisburg zieht im Vodcast der Ruhrgebietskonferenz-Pflege insgesamt eine positive Bilanz. „Am Ende hat es ganz gut geklappt. Bei uns haben sich alle voll reingehängt. Der positive Verlauf ist auch dem großen Engagement von Stadt und Feuerwehr zu verdanken.“ Die fünf Heime auf dem Pflegecampus in Meiderich waren Piloteinrichtungen für die Impfkampagne in Duisburg. „Es war anfangs ein sehr holpriger Prozess. Wir mussten alle viel Lehrgeld zahlen“, zieht Tim Liedmann kritisch Bilanz. Schließlich hatte aber auch noch niemand Erfahrungen mit der Impfung. Einen ersten Arzt hat sich der Träger am Tag vor Heiligabend selber organisiert. Die Feuerwehr hat tatkräftig unterstützt und war mit drei weiteren Ärzten im Einsatz und hat auch bei der Beschaffung der Medikamente geholfen, die zur Absicherung für Nebenwirkungen bereitgestellt werden mussten. Als es losging waren alle sehr aufgeregt und auch die Polizei war in Mannschaftsstärke dabei „Das hat mich schon sehr an James Bond erinnert“, beschreibt Tim Liedmann die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Anlieferung des Impfstoffes. Die Impfungen selber waren dann ziemlich unspektakulär und wurden vor allem von den Bewohnern sehr gut angenommen. Fast 90 Prozent kommen inzwischen zusammen. Bei den Beschäftigten hat es einen Entwicklungs- und Entscheidungsprozess gegeben. „Angefangen haben wir mit etwas mehr als der Hälfte. Inzwischen sind es 70 von Hundert. Wir werden jetzt einen zusätzlichen Impftermin anbieten, damit alle, die wollen, eine Impfung bekommen können“, beschreibt Tim Liedmann den Prozess der Entscheidungsfindung bei den Beschäftigten. Von einer Impfpflicht hält der gesamte Vorstand im Christophoruswerk nichts. „Vor der Impfung hatten die Mitarbeiter gerade einmal zwei Tage Zeit, um eine Entscheidung zu treffen“, zeigt Tim Liedmann großes Verständnis für die zunächst zögerliche Haltung vieler Mitarbeitende. „Das Informationsmaterial war schlecht und Aufklärung hat von Seiten der Ärzteschaft überhaupt nicht stattgefunden.“ Das hat sich inzwischen geändert und deshalb ist der Vorstand auch sicher, dass die Impfteilnahme der Beschäftigten kontinuierlich steigen wird. Aber nur auf freiwilliger Basis und ohne den Zwang einer Impfpflicht. Die Impfungen werden mittelfristig dazu beitragen, das Normalität einkehrt. Da ist sich Tim Liedmann sicher, aber „es wird bestimmt noch eine ganz Zeit dauern, bis wir wieder das Maß an sozialer Betreuung und Teilhabe sicherstellen können wie vor der Corona-Krise“. Trotzdem sieht man auch beim Christophoruswerk das Licht am Ende des Tunnels näherkommen. Es könnte schneller gehen, wenn auch für pflegebedürftige Menschen außerhalb der Pflegeheime das Impfangebot verbessert würde. „Wir haben ja gezeigt, wie es gehen kann, als wir die Bewohner aus unseren Häusern zu unserer zentralen Impfstrasse auf dem Campus gebracht haben“, weist Tim Liedmann auf mögliche Lösungen hin. Was man noch so erlebt und erfahren kann, wenn man für die Corona-Impfkampagne den Hut aufhat, kann man im Vod- und Podcast nachhören.
30:32
January 15, 2021
Jetzt mal Tacheles: Impfen und schnell testen!
Schnelltests und Corona-Impfkampagne stellen Kommunen und Unternehmen aus der Pflege vor große Herausforderungen: „Wir kommunizieren keine Gerüchte!“ Stadtdirektor Peter Renzel aus Essen und Ulrich Christofczik vom Evangelischen Christophoruswerk in Duisburg berichten über die Vorbereitungen für die Corona-Impfkampagne und von den Hindernissen bei der Umsetzung der Testpflicht in den Pflegeeirichtungen. Hören Sie selbst.
19:42
December 18, 2020
Jetzt mal Tacheles: Schnelltestwahnsinn!
Ruhrgebietskonferenz-Pflege fordert mehr Lösungsorientierung und macht praktische Vorschläge für die flächendeckende Umsetzung der Schnellteststrategie: „Besuchsgarantie des Landes NRW ist fahrlässig und verantwortungslos!“ Die Ruhrgebietskonferenz-Pflege redet Tacheles und erwartet pragmatische Lösungen und einen Schulterschluss bei der Organisation der Schnelltests in der Pflege. „Wir müssen die Anforderungen an das Testpersonal absenken, dann können wir viel mehr Personen testen und hochbetagte Menschen schützen. Schnelltests sind kein Hexenwerk,“ fasst Konferenz-Sprecher Thomas Eisenreich zusammen. Jetzt hören!
09:35
December 16, 2020
Was ist gute Kommunikation in Krisenzeiten?
„Wir warten nicht, bis jemand bei uns nachfragt“ Vodcast der Ruhrgebietskonferenz-Pflege zu guter Kommunikation nach Innen und Außen in der Corona-Krise In der Coronakrise spielt Kommunikation und Information eine zentrale Rolle für die Pflegeinrichtungen. Wieviel Transparenz und Offenheit muss sein? Wann und in welchem Ton berichten wir über einen Corona-Ausbruch? Welche Unterschiede in der Kommunikation mit Beschäftigten und Kunden müssen wir machen? Gemeinsam mit Michael Wiese, seit rund 30 Jahren Sprecher der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen, und Jan Hindrichs, seit Mitte 2020 Geschäftsführer der Caritas in Herten, ziehen wir Zwischenbilanz zur kommunikativen Krisenbewältigung in der Corona-Pandemie. Sowohl Caritas als auch Diakonie mussten in den letzten Monaten Ausbrüche von Covid-19 in ihren Einrichtungen bewältigen. „Wir haben viel gearbeitet. Teilweise mussten wir komplexe Zusammenhänge und Informationen über Corona für unsere Klienten übersetzen. Die Herausforderung: Immer auf dem neusten Stand der Information bleiben und auf vielen Kanälen kommunizieren“, beschreibt Michael Wiese. Die Diakonie hat deshalb unter anderem schon frühzeitig eine gesonderte Corona-Informationsseite ins Internet gestellt und eine App für die Kommunikation mit den Mitarbeitenden zum Einsatz gebracht. Kommunikation in Zeiten von Social Media ist komplexer geworden. „Wir müssen ständig darauf achten, dass wir mitbekommen, wo überall über uns gesprochen wird“, beschreibt Jan Hindrichs diese Herausforderung. Zur Krisenbewältigung gehört aber nicht nur gute Kommunikation. „Unsere Krisenkommunikation ist eingebettet in ein gutes Krisenmanagement. Die Prozesse müssen stimmen, dann können wir auch gut kommunizieren“, ordnet der Caritas-Geschäftsführer die Kommunikation in das Gesamtsystem ein. Für Michael Wiese war die  Corona-Pandemie Anlass für einen Paradigmenwechsel in der Kommunikation mit Mitarbeiter*innen: „Wir haben in der Krise investiert. Investiert in Technik und in unsere Mitarbeitenden. Mit unserer neuen Diakonie-App haben wir unsere interne Kommuniktion demokratisiert.“ Kommunikation ist keine Einbahnstrasse und kann jetzt von allen Beteiligten initiiert werden. Für Michael Wiese als Sprecher der Diakonie ist dieses Instrument eine große Bereicherung, um Hinweise und notwendige Impulse zu bekommen. Bei der Caritas bricht Jan Hindrichs eine Lanze für die direkte Kommunikation: „Wir haben in der Krise auf Nähe gesetzt. Fürhungskräfte sind nah dran gewesen an den Teams und haben damit Zusammenhalt signalisiert.“ Insgesamt scheint die Krise und die damit verbundene Kommunikation Unternehmen und Beschäftigte näher zusammengebracht zu haben. Gute Kommunikation hat, da wo es vorher schon vorhanden war, das Vertrauen in die Träger gestärkt.
39:48
December 7, 2020
Ist die Pflegereform auf dem ambulanten Auge blind?
Dieser Tacheles-Podcast ist der Auftakt zu einer Reihe von Aktivitäten der Ruhrgebietskonferenz-Pflege, mit denen wir auf die fehlerhaften Weichstellungen der aktuell diskutierten Reformvorhaben der Bundesregierung hinweisen wollen. In diesem Beitrag geht es um die Folgen für die Ambulante Pflege.
24:40
November 30, 2020
Wie lebt es sich zu Coronazeiten im Pflegeheim?
„Die Strenge hat sich gelohnt“: Was denken eigentlich Bewohnerinnen und Bewohner über die Lebensbedingungen in der stationären Pflege in Coronazeiten? Welche Auswirkungen haben Kontaktbeschänkungen oder Besuchsverbote gehabt und was erwarten sie von der nahen Zukunft? Das haben wir in einem Vodcast Bewohnerinnen des Seniorenzentrums Margarethenhöhe in Essen gefragt. Hannelore Heeder, Karola Stötzel und Anneliese Hannhörster haben zusammen in den letzten zehn Monaten in der Einrichtung des Diakoniewerks viel erlebt. Alle drei sind sich einig und Hannelore Heeder bringt es auf den Punkt: „Wir haben die Coronakrise bisher gut gemeistert. Es hat noch keine Infektionen gegeben.“ Sie hat in ihren 97 Lebensjahren noch nichts Vergleichbares erlebt. „Na ja, bis auf den Krieg vielleicht“, stellt sie klar. Karola Stötzel steigt dann auch gleich in die Analyse ein: “Es wurde strikt darauf geachtet, dass die Verbote eingehalten werden. Die Strenge hat sich gelohnt“.
17:02
November 30, 2020
Krisenkommunikation in pandemischen Zeiten
„Berichterstattung kann man nicht unterbinden!“: Wie geht eigentlich Krisenkommunikation in einer dauerhaften Krisensituation? Wann ist Krisenkommunikation in der Coronakrise notwendig und was ist dabei zu beachten? Mit diesen und noch sehr viel mehr Fragen haben sich der Kommunikationsexperte Martin von Berswordt-Wallrabe und HG Butzko als Kabarettist im Krisenmodus beschäftigt. „Pflegerische Maßnahmen müssen mit kommunikativen Maßnahmen Hand in Hand gehen, auch wenn man gerade scheinbar was ganz anderes im Kopf hat“, das ist die erste Empfehlung von Martin von Berswordt-Wallrabe, der zusammen mit Partnern seit Jahren eine Agentur für Kommunikations- und Strategieberatung in Düsseldorf betreibt. HG Butzko fällt zu dem Thema Krisenkommunikation spontan der ehemalige EU-Ratspräsident Jean Claude Juncker ein, der gesagt hat: „Zur Not, wenn es darauf ankommt, müssen wir Lügen wie gedruckt.“ Da kann der Kommunikationsexperte natürlich nicht mitgehen. Stattdessen stellt er klar: „Sie dürfen sich nicht lange mit dem aufhalten, was passiert ist. Stattdessen müssen sie schnell einen Ausblick geben, zeigen, dass man weiß wie es weitergeht!“ Gute Krisenkommunikation bleibt im Gespräch bis „die Karawane weiterzieht.“ Martin von Berswordt-Wallrabe formuliert klar: „Man kann Berichterstattung nicht unterbinden. Schon gar nicht mit nichtkommunizieren.“ Was sonst noch zu guter Krisenkommunikation gehört und wann Jens Spahn voraussichtlich Bundeskanzler werden will kann man hier nachhören…
48:46
November 19, 2020
„Jetzt mal Tacheles – Wie Schnelltests uns wirklich helfen können“
„Schnelltests für die Pflegeeinrichtungen können uns helfen, die Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern langfristig zu vermeiden“, bringt Ulrich Chistofczik, Vorstand des Evangelischen Christophoruswerks und einer der Sprecher der Ruhrgebietskonferenz-Pflege, seine Einschätzung auf den Punkt. Die Arbeitgeberinitiative aus dem Ruhrgebiet begrüßt in einem Vodcast bzw. Podcast mit dem Titel „Jetzt mal Tacheles – Wie Schnelltests uns wirklich helfen können“, dass die Landesregierung die Nutzung von PoC-Antigentests auf den Weg gebracht hat.
08:28
November 3, 2020
Pflege im Ruhrgebiet: „Flickenteppich hautnah“
Einheitliche Standards bei Hygiene, übertragbare Empfehlungen und Vorgaben im Fall eines Corona-Ausbruchs, systematische Einbindung von Praktikern bei der Bewältigung von Krisensituationen und nicht zuletzt Kommunikation auf Augenhöhe scheinen im Ruhrgebiet städteübergreifend nicht umsetzbar. Das Revier ist nicht erst seit der Corona-Krise ein Flickenteppich von Regelwerken und Rahmenbedingen für Pflege und Betreuung. Gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf im Ruhrgebiet erscheinen derzeit kaum möglich. Das ist zumindest die Quintessenz aus dem Vodcast mit Sven-Eric Leichner vom Evanglichen Johanneswerk, Tobias Ahrens vom Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Herne-Gelsenkirchen und Abdelmajid El Aidi vom Pflegedienst Humanitas. Alle drei sind Entscheider bei Unternehmen der Ruhrgebietskonferenz-Pflege – Die Einflussnehmer.
45:23
November 2, 2020
„worst case – Erfahrungen mit Corona im Heim“
Die Corona-Krise nimmt gerade wieder Fahrt auf und die Angst vor Infektionen in stationären Einrichtungen wächst. Wie ist es aber denen ergangen, die im Frühjahr Ausbrüche erlebt haben? Im Podcast „worst case – Erfahrungen mit Corona im Heim“ berichten Tanja Rutkowski von der CSE GmbH in Essen und Bettina Vootz von der AWOcura in Duisburg über die Infektionsverläufe in zwei stationären Einrichtungen.
56:58
October 29, 2020
„Wie geht es eigentlich der ambulanten Pflege in der Coronakrise?“
Wenn man die Berichterstattung in den Medien verfolgt, bekommt man den Eindruck, das Pflege in Coronazeiten nur noch in stationären Einrichtungen stattfindet. Das ist natürlich nicht so und deshalb haben wir nachgefragt: „Wie geht es eigentlich der ambulanten Pflege in der Coronakrise?“. Zusammen mit Beate Stratmann von den Evangelischen Sozialstationen in Duisburg und Dinslaken, Martina Pollert von den Diakoniestationen in Essen und Justus Behmenburg vom privaten Pflegedienst Behmenburg in Mülheim an der Ruhr haben wir Zwischenbilanz gezogen. Die Aussage „Uns fehlt die Begegnung mit den Menschen!“ bringt es quasi auf den Punkt. Aber hören Sie selbst!
44:38
October 28, 2020
Flickenteppich im Wirrgebiet
Grenzen abbauen, Nähte überarbeiten und vielleicht sogar auflösen - das ist die Agenda für die unübersichtlichen Strukturen im Ruhrgebiet, auch im Pflegesektor! Darüber berichten und diskutieren Prof. Dr. Josef Hilbert, Gesundheitsökonom am IAT Gelsenkirchen und Kabarettist HG Butzko in diesem Vodcast der Ruhrgebietskonferenz Pflege.
41:06
October 18, 2020
„Neues aus dem Wirrgebiet – Wo bleibt die Pflegereform?“
Im aktuellen Podcast der Ruhrgebietskonferenz-Pflege diskutiert Bodo de Vries, Vorstand des Johanneswerkes, mit dem Kabarettisten HG Butzko über die Aussichten für die Pflege nach der Corona-Krise. Gute Unterhaltung!
38:23
October 8, 2020
„Pflege-Wohngemeinschaften im Wirrgebiet“
„Pflege-Wohngemeinschaften sind im Bewusstsein vieler Menschen in den lokalen Behörden und in der Kommunalpolitik noch nicht angekommen“, so eine der Feststellungen im aktuellen Vodcast, diesmal mit Kerstin Schönlau (Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten) und Jens Fritsch (Diakonie Ruhr Pflege). Dazu gibt es natürlich eine Menge zu sagen, deshalb einfach aber unbedingt hören!
43:33
October 7, 2020
Wahlen im Wirrgebiet - Pflege: "Das Ruhrgebiet ist auf sich selbst gestellt"
Im ersten Vodcast der Ruhrgebietskonferenz-Pflege nach den Kommunalwahlen in NRW sprechen der PR- und Politikberater Martin von Berswordt-Wallrabe und Konferenz-Sprecher Ulrich Christofczik über die Folgen des Urnengangs für die Pflege im Revier. Beide stimmen darin überein, dass Pflege bei den Wahlen keine Rolle gespielt hat, auch wenn in der Coronakrise viel über die Systemrelevanz dieses Sektors berichtet worden ist. Für Martin von Berswordt-Wallrabe, der viel im Wahlkampf unterwegs gewesen ist, war es eklatant, wie wenig manche Kommunalpolitiker über Pflege und ihre Bedeutung für das Ruhrgebiet wissen. Ulrich Christofczik hält deshalb auch „ein Bündnis der Willigen und Kenntnisreichen“ für notwendig. Beide setzen große Hoffnungen in das erstmals direkt gewählte Ruhrgebietsparlament. Nicht zuletzt, weil dort Menschen hineingewählt worden sind, die Einfluss haben. Das will auch die Ruhrgebietskonferenz-Pflege: Einfluss nehmen für ein Revier, in dem Stadtgrenzen überwunden und konkrete Lösungen für alle Menschen in der Region entwickelt werden. Aus Düsseldorf und Berlin wird dabei wenig Unterstützung erwartet. „Das Ruhrgebiet ist auf sich selbst gestellt“ fasst Martin von Berswordt-Wallrabe seine Einschätzungen zusammen.
32:01
September 20, 2020