Skip to main content
wenden ... svoltare

wenden ... svoltare

By Anita Rossi
A podcast for changemakers

Wir stehen an einem Wendepunkt: Kulturwandel ja oder nein. Ist ein ökosozialer Wandel möglich? Das fragen sich viele. Ich auch. Darum rede ich am liebsten mit Menschen, die Altes auf den Kopf stellen und Neues wagen. In allen Bereichen unseres Alltags. Mit einem Augenzwinkern. Und mit Blick über den Tellerrand Südtirols hinaus.

La svolta ecosociale: Il futuro inizia adesso. Il coraggio di (s)voltare pagina e vita.
Listen on
Where to listen
Breaker Logo

Breaker

Google Podcasts Logo

Google Podcasts

Pocket Casts Logo

Pocket Casts

RadioPublic Logo

RadioPublic

Spotify Logo

Spotify

Currently playing episode

#2 Es ist Pflicht der Wissenschaft, Handlungsbedarf mitzuteilen

wenden ... svoltare

1x
#7 Selber machen befreit
… von finanziellen Abhängigkeiten, aber nicht nur. Auch von Zwängen, die in unseren Köpfen herumspuken: Konsumzwang und Leistungsdruck vor allem. Die Selbstversorgerin und Gemeinschaftsgärtnerin Irene Hager betrachtet ihre Art zu leben, sich und ihre Familie selbst zu versorgen, als Geschenk, als Befreiungsschlag und als politischen Auftrag. Das wirtschaftliche Weiter-So aus der VOR-Corona-Zeit ist keine Option für sie. So beobachtet die Kräuterfachfrau, Buchautorin und Museumspädagogin mit Genugtuung, dass altes Wissen, Handarbeit, regionale Kreisläufe, kleinstrukturierte Landwirtschaft, Ressourcenschonung und eben auch Selbstversorgung erneut einen Platz in der Gesellschaft bekommen, beinahe zu Trendsettern werden. Wobei Selbstversorgung mit Vorratswirtschaft und mit einem Gemeinschaftsgedanken einhergeht: Nachbar*innen, Freund*innen, Weggefährt*innen – alle tragen dazu bei, dass alle möglichst alles haben, was sie brauchen. Und niemand zurückbleibt.
30:55
April 15, 2021
#6 Slower, smarter, safer
Das sind die drei Eigenschaften, die wir (nicht nur) im Tourismus künftig beherzigen werden oder beherzigen sollten – je nachdem wie optimistisch du in die Zukunft blickst. Der Tourismushistoriker und ehemalige grüne Landtagsabgeordnete Hans Heiss beschäftigt sich schon seit langem mit der Tradition des Gastgewerbes im Alpenraum, und er plädiert für einen Tourismus, der sich intelligent mäßigt, um konkurrenzfähig zu bleiben. Und nachdem wir alle Tourist*innen sind, viele von uns im Tourismus tätig oder indirekt mit Tourist*innen konfrontiert - und sei es, weil wir über die Gäste-Horden schimpfen, die jährlich unsere Straßen verstopfen -, sollten wir uns diesem brisanten Aspekt unseres Wirtschaftens stellen: Tourismusindustrie oder Tourismushandwerk, stetiges Wachstum oder Gesundschrumpfung? Was wünschen wir uns für die Zeit nach der Pandemie? Und welche Linie darf nicht überschritten werden, damit es uns ALLEN dabei gut geht? copyright Porträtfoto: Manuela Tessaro
34:53
April 1, 2021
#5 Mutige Entscheidungen fällig
Lust auf Veränderung? Mit der größtmöglichen Wirkung auf Gesundheit und Umwelt? Dann lautet das Ziel, fahrradmobil(er) sein. Die Geschäftsführerin des Ökoinstituts Südtirol Irene Senfter, selbst begeisterte Radfahrerin, mag nicht von Verzicht reden, sondern von Genuss – beim Umstieg vom passiven Verkehrsmittel Auto auf das aktive „in die Pedale Treten“. 40% unserer Alltagswege (nicht nur in Südtirol) sind kürzer als 5 km, 20% sogar kürzer als 2,5 km, und 60% dieser Alltagswege sind kürzer als 10 km. Fast die Hälfte davon, lässt sich also mit dem Fahrrad zurücklegen. Nur wenige Gemeinden können im alpinen Raum mit einer klimatischen Entschuldigung dagegen kontern. Senfters Mantra lautet: Wir alle müssen, aber vielmehr die Politik muss mutiger entscheiden und das Auto zum geduldeten Gast und nicht mehr zum Star in unseren Dörfern und Städten machen. Was auf keinen Fall gelingt: Radmobilität zu fördern und gleichzeitig motorisierte Mobilität nicht einzuschränken. Auch in der Verkehrspolitik lauten die Schlagwörter: Mut & Rücksicht. Mehr Mut, sinnvolle, aber anfangs unsympathische Entscheidungen durchzuboxen, und mehr Rücksicht auf Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Foto: © Ivo Maier
32:20
March 18, 2021
#4 Veränderung ist lebenserhaltend
oder, wie die Vinschger sagen: Holla, stop so! Die junge Bürger*genossenschaft Obervinschgau „Da“ ist ein Gegenversuch zum alten Wachstumsdenken in der Wirtschaft. Ihre Mitglieder sagen Pfui zu einer weiteren Steigerung von Konsum und Konkurrenz, und sie sagen Hui zu mehr Kooperation und Vielfalt in einer überschaubaren Region, die ihre Identität sucht. Zugrunde liegt dieser Gemeinschaft das Wissen, dass es althergebracht nicht weitergehen gehen. Nur, wie geht es dann? Not macht erfinderisch … Die Menschen hinter der Obervinschger Bürger*genossenschaft, allen voran der Bildungswissenschaftler Armin Bernhard, haben mittlerweile eine Ahnung entwickelt, wie Alternativen aussehen könnten. Sie versuchen sich seit fünf Jahren mit praktischen Beispielen im Brückenbau vom Bisher zum Nachher, z.B. mit einer ortsnahen Lebensmittelproduktion. Fazit: Langfristig sinnvoll sind nur ökologisch und menschlich tragbare Projekte im Sinne eines „guten Lebens“.
38:27
March 4, 2021
#3 Wie ernst nehmen wir Menschenrechte?
Das ist eine der Fragen, die sich Daniela Unterholzner täglich stellt. Neben der Beobachtung, dass jede*r Mensch unterschiedliche Ressourcen hat, um Krisen zu bewältigen. Wer in Armut und Scham lebt, ist auch weniger resilient. Die junge Tisnerin leitet seit drei Jahren das neunerhaus in Wien und beobachtet zusammen mit ihrem großen Team, dass Obdachlosigkeit in Europa jünger, weiblicher und geografisch mobiler wird. Ihre Devise: Hinschauen und zwar gerade dort, wo’s weh tut, wo der Zugang zum Wohnen und zur Gesundheitsversorgung versagt sind. Und dann aus der Empörung heraus handeln, denn „Das kann doch nicht sein!“ Mit seinem Ansatz „Housing first“ – zuerst eine Wohnung, dann alles andere – ist neunerhaus in der Bekämpfung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit erfolgreich. Die promovierte Historikerin und Marketing-Expertin mit Südtiroler Wurzeln sieht die größte Herausforderung der Zukunft darin, soziale und ökologische Fragen zusammenzudenken. Und Rückenwind komme gerade aus dem allgemeinen Notstand. copyright Foto: Christoph Liebentritt
33:15
February 18, 2021
#2 Es ist Pflicht der Wissenschaft, Handlungsbedarf mitzuteilen
 „Mit einem schönen dicken elektrifizierten SUV rumzufahren, das wird’s nicht sein“, meint der Klimafolgenforscher Marc Zebisch zur Zukunft im Zeitalter der Klimaneutralität. Der wissenschaftliche Leiter am eurac-Institut für Erdbeobachtung ist auch einer der Mitbegründer von „Scientists for Future Südtirol“. Global schlittern wir einer Klimakatastrophe entgegen, erstmals in der Erdgeschichte vom Menschen verursacht. Warum die Politik immer noch zu langsam auf diesen Klimawandel reagiert, warum Greta Thunberg und Fridays for Future die Wende herbeiführen könnten und was wir alle für die Reduzierung der Treibhausemissionen tun soll(t)en, das erzählt Zebisch in dieser Folge. Auch dass ein Teil der Wirtschaft bereits kapiert hat, dass Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und Klimaschutz ein Geschäftsfeld darstellen. Mein persönlicher Aha-Effekt: Der größte Beitrag, den wir Einzelne leisten können, ist das Einfordern einer anderen Politik. Erst danach kommt unser CO2-Fußabdruck mit Änderungen im Konsumverhalten. Fotorechte Ivo Corrà
39:34
February 4, 2021
#1 Die Freiheit Rücksicht zu nehmen
Was praktische Philosophie von Astrologie unterscheidet, beim Blick in die Kristallkugel zum Jahresbeginn 2021 und wie sie uns im Pandemie-Alltag helfen kann, das erzählt Esther Redolfi, Bozner Philosophin und Ethikerin. Wie steht es um deinen Hausverstand? Und ärgerst du dich auch, wenn andere ihn nicht walten lassen? Dann wirst du dich in angewandter Ethik und praktischer Philosophie wohlfühlen. Sie liefern Instrumente, um sich auf die Suche zu machen nach den großen und eben auch kleinen Fragen des Lebens. Hausverstand, aber auch Freiheit und Verantwortung sind wichtige Stichworte in der aktuellen unliebsamen Situation. Nicht anders als früher, in Antike oder Aufklärung.
30:31
January 21, 2021
Best of 2020
16 episodes, 18 protagonists, ... a lot of learning. I'm still filled with wonder and gratitude.    Bis bald - a presto!
05:15
January 10, 2021
#16 Nie wieder business as usual
in memoriam Agitu Ideo Gudeta - Soziologin, Ziegenzüchterin, Käserin und Biobäuerin (ermordet am 29.12.2020) Bilanz ziehen zu Jahresende: Psychohygiene beim Aufräumen und gleichzeitig Luftholen für Neues. Das tu ich mit einer Frau, die sich schwer in Schubladen pressen lässt, mit der Unternehmerin Marion Maier aus dem Südtiroler Unterland. Ihr Krisenjahr 2020 hat sie bestärkt in Lebens-Entscheidungen, hat ihren Weg geebnet für noch mehr Wandel und Engagement fürs große Ganze. Tun und nicht nur reden - lautet ihr Motto. Den Gedanken eines ganz Großen (Mahatma Gandhi) herunterbrechend auf unseren Alltag: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht, für die Welt. Viel Spannendes, Inspirierendes und Gutes in der Veränderung 2021 wünsch ich dir!
31:58
December 31, 2020
#15 Christmas Special 2020
Zwei junge Südtirolerinnen in Subsahara Afrika: die eine, Julia Lantschner, in Tansania, die andere, Verena Michaeler, in Uganda. Beide leben bereits seit Jahren ihren ganz persönlichen Wandel. Was wissen wir darüber, wie die derzeitige Krise auch anderswo ein- und zugeschlagen hat, Menschen bewegt? Vor allem vom Süden der Welt erreichen uns nur selten Nachrichten über die üblichen Kanäle. Wenn Die Grenzen unserer Sprache die Grenzen unserer Welt sind (Wittgenstein), dann sind die Grenzen der Berichterstattung genauso die Grenzen unserer Welt. Ein Denkimpuls mit herzlichen Weihnachtsgrüßen!
37:46
December 24, 2020
#14 Siamo stufe di chiedere
Gli ultimi 30 anni di lotta contro le ingiustizie nei contronti delle donne - in Alto Adige, in Italia, nel mondo... L’avvocata e attivista per i diritti delle donne Marcella Pirrone la sa lunga sulla strada percorsa e sintetizza il momento storico: La crisi che viviamo (Covid, clima, disgregazione sociale) è indubbiamente la crisi di un modello dalla gestione maschile. Invece, le donne hanno retto bene all’urto, occupandosi – come sempre - del lavoro di cura, in famiglia, negli ospedali, nelle strutture per gli anziani, nelle scuole, e sono di nuovo e prevalentemente donne a guidare il cambiamento. Ma quale? „Il cambiamento che vogliamo è non lasciare dietro nessuno“, in questo crede Marcella Pirrone, che a capo della rete europea WAVE vede la necessità di implementare la Convenzione di Istanbul sulla violenza contro le donne e di rafforzare i centri antiviolenza, sempre più sotto attacco da parte di politiche di destra e sempre più depauperati dai finanziamenti pubblici. fotografata da Manuela Tessaro
40:60
December 17, 2020
#13 Kunst als Humus
Lockdown – Lockout, Einschnitt und kreativer Widerstand. Und über allem schwebt die Sorge um die finanzielle Absicherung und um ein Prekariat hoch2. Zwei Kunstschaffende erzählen von ihrem Alltag im Lockdown, fragen sich und uns nach dem Stellenwert und der Aufgabe der Kunst in unserer krisengebeutelten Gesellschaft. Sie fragen nach, ob eine Gesellschaft ohne Kunst überhaupt sein kann und wie Allianzen den Berufsstand der KünstlerInnen retten können. AliPaloma und Hannes Egger über aktuelle Entwicklungen in der Südtiroler Kunstszene und zur Frage nach der Systemrelevanz von Kunst. Foto: links Hannes Egger, fotografiert von Maria Gapp („Ich kann keine Kunst mehr sehen“) – rechts AliPaloma, fotografiert von Leonhard Angerer („Unter der Maske“)
36:36
December 3, 2020
Best-of dei primi 12 episodi
Lockdown2, 2nd chance? Siamo nuovamente impantanati. E sì, siamo senza dubbio in una crisi profonda, iniziata ben prima che la pandemia ci rallentasse, ma ora accentuata enormemente. Sono in gioco i nostri mezzi di sussistenza, il nostro benessere collettivo costruito a mo‘ di castello di carta, ipotecato non solo a vita ma sul futuro delle prossime generazioni. Non voglio essere cinica, perché il cinismo non ci porta da nessuna parte e ci toglie la capacità di sognare e di immaginare un mondo nuovo. Quindi, che ne dici di approfittare di questo momento di stallo tanto assurdo quanto „utile“? È per questo che ho iniziato a produrre un podcast, per farmi trascinare – con l’orecchio - da chi ha le idee più chiare e tanta voglia di cambiamento. Ogni 2 settimane trovi un episodio in lingua italiana o tedesca (vivo a confine con l’Austria), a seconda dell’ospite. Prestami un orecchio, se vuoi!
03:50
November 26, 2020
#12 Heimat, Fremde … ja, was denn nun?
„Damit positive Veränderung möglich ist, braucht es mehr als eine Krise. Es braucht den Willen einer Gesellschaft zur Veränderung.“ Soviel weiß die Sozialanthropologin Johanna Mitterhofer, Forscherin an Eurac, am Institut für Minderheitenrecht. Und dieser Wille hat in der Migrationsgesellschaft Südtirols bisher eindeutig gefehlt. Trotzdem ist in den letzten zwei Jahrzehnten vieles passiert, das Althergebrachtes auf den Kopf stellt. Die Politik hat lang den Kopf in den Sand gesteckt und wenn, dann nur auf Druck der Zivilgesellschaft reagiert. Aber „Seßhaftigkeit ist die Ausnahme, nicht Migration“. Was das heißt, nicht nur für Südtirol, und wie Integration und Inklusion eine ganze Gesellschaft positiv verändert, das erzählt Johanna auf der Grundlage des Eurac-Migrationsreports (September 2020). Ganz nach Karl Valentins Denkansporn: „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“. Foto: Eurac Research
40:10
November 19, 2020
#11 I sogni vanno alimentati
" ... e bisogna farlo con costanza." È quello che dice l’allevatrice di capre e casara Agitu Ideo Gudeta dalla “sua” valle dei Mocheni. La sociologa per formazione e contadina per vocazione, nata e cresciuta in Etiopia, poi rifugiata politica, ora vive il suo sogno in una valle sperduta delle Alpi trentine: un’idea di sostenibilità, di recupero del territorio e di vecchie tradizioni contadine che rendono felici, non solo le capre … #vivereconlanatura #ritmidellanatura #allevamentocapre #formaggiocapra #casara #Etiopia #valledeiMocheni #caprafelice
27:23
November 5, 2020
#10 Weidekultur und Wolfsgedanken
Der Wanderhirte Markus Mahlknecht über Weidekultur und Weidewirtschaft früher und heute. Darüber, dass eine artgerechte Tierhaltung und die jahrtausendjährige Erfahrung von Schäfern nicht nur der beste Herdenschutz, sondern der einzig praktikable Schutz vor Raubtieren ist. Wolf und Bär brauchen Widerstand. Was die Natur mit einem macht, der sich das ganze Jahr über mit einer Schafherde den Naturkräften aussetzt, was Vegetarier voraushaben und warum wir unbedingt wieder auf den Geschmack von Schaffleisch kommen sollten.
34:20
October 22, 2020
#9 Kooperation bringt uns weiter als Konkurrenz
Der Kommunikationsdesigner an der Uni Bozen Kris Krois über Aktivismus. Seinen eigenen und den von anderen. Sein Motto? „Raus aus den Bullshit-Jobs“. Er plädiert fürs Finden und Erfinden von Jobs, die nicht sinnentkoppelt sind, und für eine echte Nachhaltigkeit im Sinne von Science for Future und des Südtiroler Zukunftspaktes. Und er wünscht sich und uns allen einen tiefgreifenden Wandel, Mut bei der notwendigen und dringenden Transformation unseres Lebens und unserer Gesellschaft. Lokal genauso wie global.
31:59
October 8, 2020
#8 Kunst&Kultur IST lebensnotwendig
Manuela Kerer hat zeitgenössische Musik zu ihrem Beruf gemacht und mag das Attribut „schräg“ nicht, das viele damit assoziieren. Sie definiert sich als Kultur-Unternehmerin: „Ich bin Unternehmerin, ich verkaufe ein Produkt“. Die Komponistin aus Brixen über die Frage nach der Rolle von Kunst in unserer Gesellschaft, über unsichere Zeiten und die Zukunft der KünstlerInnen, über eine fehlende Streitkultur, Frauen in ihrem Gewerbe, dringend notwendige Entscheidungen der Kulturpolitik, ein neu zu findendes Gleichgewicht von Tradition und Moderne in Südtirols Kultur und über eine Haltung des Staunens als Einstieg in Fragen des Alltags. www.manuela-kerer.bz fotografiert von Ingrid Heiss
35:38
September 24, 2020
#7 Papà avanti tutta
“Se vogliamo scardinare il sistema, dobbiamo investire nei futuri padri”: La ricercatrice Silvia Vogliotti, vicedirettrice dell’Istituto per la Promozione dei Lavoratori AFI/IPL di Bolzano, sulle sfide della conciliazione tra famiglia e lavoro, sull’occupazione femminile prima, durante e soprattutto dopo il lockdown, sulla differenza sostanziale tra telelavoro e smart working. E, infine, sulla condivisione della genitorialità come “chiave di svolta”.
39:16
September 10, 2020
#6 Ich möchte gerne arbeiten
Die Haus- und Palliativärztin Ingrid Windisch über narrative Medizin und ihre Implikationen für die Gesellschaft, übers Zuhören, Ernstnehmen und Beobachten-Können und zwar nicht nur in der Ärztin-Patient Beziehung. Ein ganzheitlicher Blick auf das eigene Tun öffnet neue Perspektiven auch für den individuellen und gesellschaftlichen Wandel.
31:19
June 25, 2020
#5 Autoproduco, ergo sum
La regista, saggista ed ecologista Elisa Nicoli sulla smania di autoprodurre, sulle molte possibilità di ridurre l’impatto delle nostre azioni sull’ambiente, sulla quotidianità “alternativa”, la riduzione di rifiuti e superfluo, ed il divertimento di creare, anche con le mani.
27:45
June 18, 2020
#4 Qualität vor Quantität
Die Biologin, Umweltökonomin und Umweltpolitologin Sonja Gantioler über das Recht auf Grün in der Stadt, darüber dass Grün noch lange nicht grün ist, dass die Qualität von Grün entscheidend ist für unsere Lebensqualität und jene von Tieren. Auch darüber wie das Grün gerecht verteilt wird, wie klimafitte Städte zu gestalten sind und wo am meisten Handlungsbedarf ist. Im Privaten: Weg mit den Sichtschutzhecken, her mit dem Dschungel am Balkon.
31:53
June 11, 2020
#3 Den Neustart können Sie sich sonstwohin schmieren
Die junge Neurobiologin und Wortaktivistin Barbara Plagg über das Reizwort „Neustart“ nach der Coronakrise, ver-rückte Machtgefüge, über Feminismus, soziale Gerechtigkeit und die Notwendigkeit, sich einzubringen und sich mit den Schwächeren zu solidarisieren. 
31:50
June 4, 2020
#2 L’ascensore sociale non deve fermarsi al pianterreno
La vicepresidente dell’INPS e politica bolzanina Luisa Gnecchi sul periodo di lockdown, il telelavoro, la reclusione sociale, le fragilità ingigantite e i cambiamenti nella società con e a seguito della pandemia.
31:49
May 28, 2020
#1 Oberflächlich ist alles wie immer
Die Psychotherapeutin Karin Gusella aus Brixen über die individuelle und die gesellschaftliche Krise, über Zwangsverpflichtung und Ohnmacht nach Ausbruch der Corona-Pandemie. Was macht das labile soziale Gefüge mit uns, was soll Verzicht, wie äußert sich Resilienz, und gibt es einen Neubeginn?
29:28
May 14, 2020
Trailer
Gespräche über den "Neustart"
01:33
May 1, 2020